RIT
Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen
Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen
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Lernkarten
Welcher Verband hat die Richtline für Telekommunikationsanlagen herausgegeben?
● Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI)
Nennen Sie die 3 Gremien die bei der Erstellung der RIT zusammen-gearbeitet haben.
● VSEI ● Swisscom Fixnet ● Eidg. Starkstrominspektorat (ESTI)
Welche Gesetze bilden für die Erstellung von Telekommunikations-anlagen die Grundlage?
● Fernmeldegesetz (FMG) ● Bundesgesetz betreffend elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen. (EleG) ● Produkthaftpflichtgesetz (PrHG)
● im Fernmeldegesetz
Oberstes Ziel der RIT ist es, dass Telekommunikationsanlagen so erstellt werden, dass keine Personen und Sachen gefährdet werden. Sie dürfen keine anderen Anlagen stören und selbst nicht gestört werden. Warum wurde die RIT aber auch noch geschaffen?
● Es sollen minimale Qualitätsanforderungen an die Ausführungen von Telekommunikationsanlagen erfüllt werden. ● Sie sorgen für klare Verhältnisse unter den Marktpartnern.
Bei welchen Anlagen-Installationen ist die RIT anzuwenden?
● Telekommunikationsanlagen
Welche Anforderungen müssen Tele-kommunikationsanlagen betreffend Ausrüstungen und Material erfüllen?
● Installationsmaterial muss den Anforderungen und Normen in fernmeldetechnischer und installations- technischer Sicht entsprechen und den Anforderungen der Netzbetreiber entsprechen. ● Es dürfen nur zugelassene Fernmeldeanlagen/Ein- richtungen verwendet werden.
Auf was muss geachtet werden, wenn die Netztrennstelle in einem Kombikasten zusammen mit der Starkstromeinspeisung eingebaut wird?
● Netztrennstelle muss durch ein separates Abteil vom Starkstrom getrennt sein.
● Der Eigentümer (zusammen mit dem Installateur
Wo ist die Netztrennstelle bei LWL-Anschlussleitungen?
● Spleissung in der Kassette
Wie ist eine Netztrennstelle bei einem Kupfer-Kabel auszuführen?
● Das kommt auf die Netztrennstelle an. a) Unterirdische Anschlussleitung ● Überspannungsschutz (a und b auf Erdpotenzial) ● Der Beilaufdraht der Anschlussleitung muss mit dem Potausgleich (mind.2,5mm²) verbunden werden. b) Oberirdische Anschlussleitung ● Überspannungsschutz (a und b auf Erdpotenzial) ● Grobsicherung (nur bei Drähten notwendig) ● Erddraht mind. 6mm² an Potausgleich (nur wenn Grobsicherung vorhanden) ● Inhouse-Inst. und Potausgleich müssen getrennt geführt werden (separates Rohr oder Kanal) ● Der Beilaufdraht der Anschlussleitung muss mit dem Potausgleich (mind. 2,5mm²) verbunden werden (nur bei Anschluss mit Kabel) c) Gebäude mit Erdverbindung zu Bahnstrom 16,7 Hz oder grossem Betonfundament ● Trennfunkenstrecke zur Verbindung zum Potausgleich muss zusätzlich eingebaut werden d) Netztrennstelle im Hochsp.Bereich (UE > 500V) ● Braucht Genehmigung von ESTI ● Anschlussleitung und Netztrennstelle spannungssicher montieren ● Galvanische Trennung notwendig ● Spannunssichere Leitungsmontage zwischen Netz- trennstelle und Übertrager
Wo befindet sich der Netzabschluss bei einem Basisanschluss?
● NT des Basisanschlusses
Welche Dokumentationen sind zwecks Wartung für grosse Telekommuni-kationsanlagen zu erstellen?
● Installationsschema ● Installationsplan ● Ubersichtsplan (Prinzipschema, Erdungskonzept) ● Kabelplan ● Verteil-Belegungsplan ● Anschlussbelegung ● Angaben über spezielle Schaltungen ● Lieferantendokumentation
Wie sind die Überführungen bei einem Hauptverteiler zu dokumentieren?
● Alle Anschlusspunkte sind in einer Kartei oder Datei festzuhalten. Sie müssen immer dem aktuellen Stand entsprechen.
Nennen Sie 2 wichtige Grundsätze auf welche bei der Verlegung von Steig-leitungen zu achten ist.
● Jederzeit zugänglich ● möglichst geradlinig verlegen ● gross genug für alle Wohnungen dimensionieren, ● Erweiterungsmöglichkeiten berücksichtigen
Dürfen Steigleitungen durch Wohnungen geführt werden?
● Ist zulässig, aber wenn möglich zu vermeiden
Dürfen Steigleitungen durch Lift-schächte und Maschinenräume geführt werden?
● Nein, ist nicht zulässig
Wonach richtet sich die Grösse der Netztrennstelle?
Sie hängt ab von: ● Art und Anzahl Einführungen ● Anzahl Stockwerke, Ausbau
Nennen Sie 4 Inhouse-Verteiler
● Standortverteiler, Arealverteiler ● Gebäudeverteiler ● Etagenverteiler ● Ausssenveteiler ● Durchschalteverteiler
Wie und wo sind Inhouse-Verteiler zu montieren?
● So dass Schaltarbeiten einfach durchgeführt werden können ● In trockenen Räumen
Wer bestimmt die minimalen Biegeradien von Kabeln?
● Der Kabelhersteller
Was ist ein Luftkabel?
● Kabel das für einen Freileitungsanschluss vorgesehen ist.
Wie sind Rohranlagen bei Neuanlagen zu dimensionieren?
● 50% der Rohrquerschnitte sollen für Erweiterungen zur Verfügung stehen
● Wenn die Verbindungsstellen zugänglich sind ● Wenn die Lage dokumentiert wird
In Büro-und Geschäftshäusern sind Rohrleitungen möglichst zu vermeiden. Was soll verwendet werden?
● Kanäle und Trasse
● in separates Installationsrohr ● geschlossenser Kanalteil
Wie ist die Installation betreffend Ver-teiler in Krankenhäusern und Hotels zu planen?
● möglichst keine ZV in den Zimmern, besser in den Treppenhäusern und Korridoren anordnen
1) Gemäss Schwachstromverordnung (SchV) 2) Nach den anerkannten Regeln der Technik
Beim Betrieb von Telekommunikations-anlagen müsse gemäss NIN 5.1.5 drei wichtige Punkte eingehalten werden. Nennen Sie die drei Punkte.
1) Personenschutz 2) Sachenschutz 3) Vermeidung von Störungen
● Betrieb muss störungsfrei gewährleistet sein und es dürfen keine Schäden infolge atmosphärischer Überspannungen auftreten können (NIN 1.3.1.6).
● Struktur der Sekundärverkabelung ● Struktur der Tertiärverkabelung ● Art der eingesetzten Kabel ● Art der Nullung der Stromversorgung ● Erdung der geschirmten Kommunikationskabel ● Räumliche Anordnung der vertikalen Steigzonen ● Verlegung der Leitungen in Installations- und Kabelkanälen ● Erdungs- und Überspannungsschutz
Wer bestimmt die Wahl des Erders?
● Für die Wahl der Art des Erders gelten die NIN 5.4.2.2. Massgebend ist auch die EN 50310:2000 „Anwendung von Massnahmen für Potentialausgleich und Erdung in Gebäuden mit Einrichtungen der Informationstechnik“
Welche Empfehlung besteht für die Erdung der Telekommunikationsanlage und der Niederspannungsinstallation?
● Wenn immer möglich ist für die Erdung der Tele- kommunikationsanlagen der gleiche Erder wie für die Niederspannungs-Hausinstallation zu verwenden.
Zu welchem Zweck dient der Potenzialausgleich?
● Im Gebäude dürfen keine wesentlichen Potenzial- differenzen zwischen leitenden Teilen entstehen können.
Auf welche Art wird der Potenzial-ausgleich aufgebaut?
● Um Potenzialdifferenzen zu vermeiden, sind alle leitenden Teile untereinander zu verbinden.
Auf welche Art wird die Erdung in Gebäuden hauptsächlich aufgebaut?
In Gebäuden wird hauptsächlich die vermaschte iften ● Erdung angewendet. Alle grösseren metallischen Anlageteile wie Schränke, Verteiler, Wasser- und Heizungsleitungen sowie Führungsschienen von L sind miteinander zu verbinden. In der Regel besitzt jedes Stockwerk einen Potenzialausgleich.
Auf welche Art können die Potenzial-differenzen zwischen verschiedenen Werkleitungen (Wasser, Gas,Telefon, Kabelfernsehen) vermieden, werden?
Alle zugeführten Leitungen sollten am gleichen Ort ins querschnitts für den Potenzialausgleich und di Erdung des Pluspols der Speiseeinrichtung erfolg gemäss NIN 5.4.7, sofern nicht vom Systemlieferan ein grösserer Querschnitt verlangt wird. 50% vom Polleiter der Zuleitung in das Gebäude. Mindestens 6mm2, maximum 25mm2. Ist der Blitzschutz mit dem Potenzialausgleich verbunden, beträgt der minimale Querschnitt 10 mm2. F bestücken: a (siehe Register 2, Kapitel 4). b (HV/GV resp. ZV). Die metallischen Kabelschirme sindbeidseitig zu erden und so im Potenzialausgleich der Gebäude mit einzubeziehen. c Geräteschutz zu erreichen, sind auch Niederspannungs-anschlüsse mit entsprechenden Überspannungsschutz- Komponenten zu bestücken ● Gebäude eingeführt werden. Potenzialausgleichs- leitungen sind entsprechend kurz zu halten.
Auf welche Art können induzierte Spannungen von atmosphärischen Beeinflussungen (Blitz) auf ein minimum reduziert werden?
● Stark- und Schwachstromkabel sollten in einem gemeinsamen Leitungstrasse geführt werden. Di Induktionsschlaufen können so auf ein Minimum reduziert werden.
Wie kann die Starkstrombeein-flussungen auf die Kommunikations-kabel vermieden werden?
Zur Vermeidung von Starkstrombeeinflussungen sind minimale Abstände einzuhalten. Diese hängen von den Störquellen, der Länge der Parallelführung und den Kabeltypen ab