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Obstruktive Lungenerkrankungen S.Terbeck

Obstruktive Lungenerkrankungen S.Terbeck


B. M.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen der COPD, Asthma und Bronchoobstruktion, einschließlich ihrer Pathophysiologie, Symptome und Therapieansätze. Sie behandeln wichtige Konzepte wie Beatmung, Medikamentenmanagement und perioperative Maßnahmen, die für Medizinstudenten und Pflegekräfte von großer Bedeutung sind. Die Karteikarten helfen, das Verständnis für die Behandlung und das Management von Atemwegserkrankungen zu vertiefen.
Flashcards
27
Students
4
Language
German
Created / Updated
05.07.2013 / 11.05.2018

Flashcards

1)Obstruktive Erkrankungen

2)Restriktive Erkrankungen

1)

-COPD

-Asthma Bronchiale

2)

-Lungenfibrose

  1. Asthma Brochniale
  2. Chronische Bronchitis
  3. Lungenenphyse,

  1. Variable/revsible Obstruktion infolge Entzündungen und Hyperrealtivität der Atemwege
  2. Übermässige Schleimproduktion mit Husten und Auswurf während 3 Monaten in 2 Folwgejahren
  3. Irreversible Überblähung der Alveolen/distale Bronchien mit Destruktion des Langenparenchyms

Was bedeutet Obstruktion

Zunahme des Strömungswiderstandes in den Luftwegen (Resistance)

Folgen der Bronchoobstruktion

V/Q Missmatch

  1. Gasaustauschstörung
  2. Pulmonalart. Vasokonstr.
  3. Rechtsherzbelastung

Erhöhter Luftwegswiderstand

  1. Ehöhte Atemarbeit
  2. Ungenügende muskuläre Arbeit-->abfallendes Tidalvoliumen-->anstieg PaC02

Airtrappinng

-Zwerchfellabflachung-->Muskelermüdung-->abfallendes Tidalvolumen-->Anstieg paCO2

-PEEP-->erhöhte Atemarbeit mit Abnahme Muskelarbeit

Erhöhter Luftwegswiderstand-->erhöhte Atemarbeit mit Abnahme Tidal mit Anstieg pa02

Pathophysiologie des Asthmas

-->Einengung der Bronchien

  1. Kontraktion der glatten Muskulatur
  2. Entzündliche Infiltrate
  3. Zähes Sekret

Symptome Asthma

  1. Sprechdyspnoe
  2. Einsatz Atemhilfsmuskulatur
  3. Tachypnoe
  4. Abgeschwächtes Atemgeräusch
  5. 02 Abfall
  6. Zyanose
  7. Tachykardie
  8. Hypotonie
  9. Paradoxer Puls
  10. Bewusstseinsstörung

Stadien Asthma in ABGA

-

Therapiekomzept Onstruktion

  1. Stopp jeglicher Noxen
  2. Bronchdilat 
  3. FiO2 erhöhen bei Hypoxämie
  4. Mchanische Ventilatoren 

Therapie Obstruktion

Medikamentöse Dilatatoren

  1. Kortikodteroide 
  2. B2 Stimulatoren
  3. Evtl Magensium
  4. Anticholinergika, Amynophillin, Adrenalin, 

Sauerstoff

Mechanische Beatmung

  1. NIV (Respiratorische Azidose)
  2. ITN (eher spät  im Berlauf)-->Komplikationen, Prognose verschlechter sich wenn beatmungspflichtig

Pathophysiologie COPD

  1. Zunahme Resitance (Tonus Bronchien, Hypertrophie, Muccus)
  2. Dynamische Atemwegsdruck
  3. Intrinsic PEEP, Zunahme FRC

4 Stuen der COPD

  1. Verschmutzung der Lunge durch Rauch&Staub
  2. Schädigung der Lunge mit Verengung der Bronchien (Husten, Auswurf, Dyspnoe)
  3. Dyspmoe bei leichter Belastung
  4. Stark eingeschränkte Belastbarkeit

Therapie der COPD

Medikamentöse Bronchiodilatatoren

  1. B2 Stimulatoren 
  2. Anticholinegika
  3. Glucokortikoide
  4. 2.Linie Aminophyll

AB bei bakt. Exazerbation

 

Medikamente COPD

-

Beatmung COPD

Ziele

O2

  1. Pa02-->55-60mmhg
  2. Sättigung über 90%

--> cave Anstieg PCO2

Beatmung

  1. NIV
  2. IITN nur bei Indikation

Indikation ITN bei COPD

Klinik

  1. Symptome, Befunde, kardiopulm. Reserve
  2. Vorerkrankungen
  3. Nebenerkrankungen

Respiratorische Insuff

  1. Hypoxämie
  2. Resp. Auidose
  3. Dyspnoe

Maschinelle Beatmung bei COPD

  1. Lange Expirationszeit-->tiefe AF-->kleines I:E
  2. Kleines Tidal
  3. Plat limitierend

-->komtrollierte Hypoventilation

 

Kontrollierte Hypoventilation

  1. PaCO2 langsam ansteigen lassen (permissierende Hyperkapnie)
  2. ph-Abfall auf 7,2 vermeiden
  3. Hypoxämie mit Erhöhung FiO2 korrigieren
  4. Andere Effekte

-Verbesserung Gewebeoxygenation

-cerebrale Vasodilatation erhöhung ICD

-Pulmonale Vasokonstriktion, Verbesserung P/Q

Was ist Auto PEEP?

-->jeder beatmete Pat mit COPD hat Auto-PEEP (intrinsic PEEP)

--->Bedeutung: erhöht Atemarbeit für Trigger 

Die Inspiration wird durch die nächste Inspiration unterbrochen

  1. Endexpiratorisches Lungenvolumen nimmt zu (dynamische Hyperinflation)
  2. Endexpiratorischer Alveolärer Druck ist grösser als Atmosphärendruck (Auto oder intrinsischer PEEP)

Mögliche akomplikationen Beatmung

  1. Barotrauma/Volutrauma
  2. P/Q Missmatch
  3. Art. hypotonie
  4. Prothrahiertes weaning

Bronchoobstriktion 

-->Wichiges für die ANÄ

Bronchospasmus stellt IMMER Risiko dar 

-->kein elektiver Eingriff bei infektexycerbierter COPD/Asthma

  • Instrumentierung in Bereich der Luftwege ist immer ein Risiko
  • Tief Narkose (Bronchospasmus)

Präop Management bei Obstruktion

Diagnostik

  1. Verlängertes Expirium, Auskultation
  2. Spirometrie FEV1
  3. BGA
  4. Evtl herzecho (RV Funktion, PAHT?)
  5. Kard. Begleiterkr.

Behandlung

  1.  Bronchodilat. Behandlung
  2. Nikotinabsinenz
  3. Präop PM VORSICHT (Benzo)

 

Perioperatives Management bei COPD

Wahl der ANÄ

  1. RA wenn möglich
  2. Vorsicht bei thorakaler PDA (evtl Parese Atemhilfsmuskulatur >T8/evtl erhöter Bronchotonus durch Blockade Sympatikus

ITN

  1. Vorteil der kontrö Beatmung

Maskennarkose

  1. Nur für kurze Eingriffe geeignet
  2. CAVE Bronchospasmus kein gesicherter Atemweg

Anästhesie bei COPD

-->Medikamentöses Management-->was ist zu beachten?

Sedativa

  1. Propofol(Etomidate)
  2. Ketamin--> Bronchodilatativ, steigert Sekretion

Analgtika

  1. Fent/Remi/Suenta

Volatile

  1. KEIN Desfluran
  2. Iso/Sevo -->Bronchodilatatorisch

-Vor ITN-->Anä vertiefen

-Pressem vermeiden-->Rechtsherzbelastung

-->Medikamentös bedingte Bronchokonstriktion  (meist Histaminfreisetzungen)-->Mediamente nicht zu rasch applizieren

 

Vermeiden

  • Atracrium
  • Succy (Cholinesterasehemmer)
  • Barbiturate
  • (Morphim)

Perioperative Beatmungseinstellung

Initial

  1. AF 8/Min
  2. Tidal 6-8 ml/kgKG
  3. Plat kleiner als 30mmHg
  4. I:E 1:2-1:3
  5. Geringer PEEP (PEEPi)

Extubation bei COPD

  1. Keine Relaxation 
  2. Evtl Lidocain
  3. Bei Asthma -->tief extubieren
  4. Bei COPD-->wach extubieren
  5. Bei schwrer COPD verzögerte Extub. (Verschlechterte Rspiration, Schmerz, Opiate, Operationswunde, Sekret)
  6. NIV
  7. Heimbeatmung in ZAWR/IB

Periop. Management COPD

  1. Adäquate Volumenbehandlung (guter Preload bei PAHT/Cor pulmonale)
  2. Bei vorbestehender Steroidbehandlung, Steroide erhöhen (NNR-Suppression)
  3. Falls AB Therapie vorher BK

Extrathorakale Atemwege-->Obstruktion

Bei Inspiration-->endoluminaler Unterdruck in Larynx u und prox. Trachea

  • Betonung der Stenose
  • Abflachung der insp. flussvol. Kurve
  • Insp Stridor

Ursachen

  • Larynxödem
  • Epiglottis/Stimmbansparese..

Study