Regeln der Technik - Betriebsmittel

LAP Vorbereitung Montage-Elektriker

LAP Vorbereitung Montage-Elektriker


R. H.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Technik im Bereich der Elektrotechnik auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Fehlerstromschutzeinrichtungen (FI), Kabel, Leiter und Spannung, sowie auf die Messung und Auslösung von Stromkreisen. Die Karteikarten erklären, wie Fehlerströme entstehen, wie FI-Schutzeinrichtungen funktionieren und warum bestimmte Leiter nicht durchgeführt werden dürfen. Elektriker und Techniker profitieren von diesem Wissen, um sicherzustellen, dass ihre Installationen sicher und den Vorschriften entsprechend sind.
Karten
11
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
15.08.2015 / 20.05.2024

Lernkarten

Was ist ein Feherstrom?

Strom, der über eine gegebene Fehlerstelle aufgrund eines Installationsfehlers fliesst

Welche Geräte kommen als Fehlerstromschutzeinrichtungen in Frage?

  • FI zu Einbauen, in Steckdosen oder zum einstecken
  • FI in Kombination mit Überstrom- und Schutzeinrichtungen (FI LS)
  • Kombination aus Einzelteilen

Welche Leiter müssen durch die Mess- und Schalteinrichtung geführt werden?

Sämtliche Aussenleiter und der Neutralleiter

Welche Leiter dürfen nicht durchgeführt werden?

PE, PEN

Was passiert, wenn ein Kabel nach einem FI durchgeschnitten wird?

a) 3 - adriges Kabel unter Spannung:

  • Der Betriebsstrom von L tielt sich auf N und PE auf
  • Auslösung oder durch dne Kurzschluss löst der LS aus

Was passiert, wenn ein Kabel nach einem FI durchgeschnitten wird?

b) 2 - adriges Kabel unter Spannung:

  • Kleine Unsymetrien im Summenstromwandler führen bei grossen Kurzschlusströmen zur Auslösung

Was passiert, wenn ein Kabel nach einem FI durchgeschnitten wird?

c) Sicherung vor FI bereits herausgenommen:

  • Der Kurzschluss N - PE kann andere unter Spannung stehende FI auslösen, falls diese mit > 100 W belastet sind

Warum löst ein FI beim gleichzeitigen Berühren von L- und N-Leiter nicht aus?

Weil im Summenstromwandler keine Differenz entsteht (der zu- und der rückfliessende Strom sind gleichgross)

Wie ist eine Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD) zu prüfen?

  • durch beachten der Kenndaten des vorgeschaltenen FI
  • durch Erdproben der Prüftasten
  • durch Messen der Durchgängigkeit des PE-Leiters
  • durch Messen der geforderten Abschaltzeit

Wie wird die erforderliche Abschaltzeit gemessen?

  1. Fehlerstrom (100% von I) => Auslösung in 0.4 sek.
  2. Fehlerstom (50% von I) => keine Auslösung

Beispiel: Wie gross sind die Messströme für einen FI mit I = 10 mA?

I = 10 mA => Auslösung innerhalb 0.4 sek.

I =   5 mA => keine Auslösung

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