Buchhaltung


M. G.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundsätze der Rechnungslegung und Buchhaltung, insbesondere im Kontext der Swiss GAAP FER. Sie erklären zentrale Begriffe wie Vergleichbarkeit, Passivierung, Rückstellungen und das Verrechnungsverbot, sowie die Bedeutung von Grundsätzen ordnungsgemäßer Rechnungslegung. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihre Kenntnisse in der Bilanzierung und Betriebsrechnung vertiefen möchten, um die wirtschaftliche Lage von Unternehmen besser zu verstehen und zu analysieren.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.03.2014 / 26.11.2021

Cartes-fiches

Umschreiben Sie das Bruttoprinzip.

Es ist keine Verrechnung zwischen Aktiven und Passiven resp. Aufwand und Ertrag erlaubt. (Verrechnungsverbot)

Welches sind die Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung (Gob)?

vollständig, klar, wahr, nachprüfbar, à jour, systematisch, zeitgemäss organisiert;

Nennen Sie die Bilanzprinzipien.

Bilanzvorsicht, Bilanzwahrheit, Bilanzklarheit, Aktivierungsfähigkeit und Aktivierungspflicht, Bruttoverbuchung (Verrechnungsverbot), anerkannte Rechnungslegungsstandards, Bilanzverschleierung und -fälschung;

Welche Bilanztypen kennen Sie?

  • Gründungsbilanz
  • Sanierungsbilanz
  • Liquidationsbilanz
  • Fusionsbilanz
  • Eröffnungsbilanz

Wozu dienen die Grundsätze ordnungsgemässer Rechnungslegung (GoR)?

Mit diesen Grundsätzen soll die Qualität der Rechnungslegung sowie die Stetigkeit und Vergleichbarkeit verdeutlicht werden. Ermöglicht die Beurtteilung der wirtschaftliche Lage des Unternehmens.

Erklären Sie das Niederstwertprinzip.

Bei Aktivenist der  Tiefere von zwei Werten zu verwenden, bei Passiven der Höhere von zwei Werten.

Erklären Sie das Imparitätsprinzip.

(Mutmassliche) Verluste müssen stehts bilanziert werden.  Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden. -> Die Ungleichbehandlung bezieht sich auf den Zeitpunkt der erfolgswirksamen Erfassung.

Was bedeutet das Prinzip der Vergleichbarkeit?

Die Bewertung und Darstellung von Bilanz und Betriebsrechnung ist beizubehalten, so dass die Vergleichbarkeit und damit die Kontinuität und Stetigkeit über die Jahre gewährleistet ist. Somit erhält der aussenstehende Leser einen besseren Einblick in die Jahresrechnung.

Erklären Sie den Begriff „versicherungstechnisches Deckungskapital“.

Der Betrag, der neben den fest zu erwartenden Einnahmen an laufenden Beiträgen und Zinsen am Bilanzstichtag erforderlich ist, um alle eingegangenen Verpflichtungen auf Versicherungsleistungen zu decken.

Wo wird die Bildung einer Rückstellung für a.o. Liegenschaftsrenovation in der Betriebsrechnung verbucht?

Weil nach FER keine Rückstellungen gebildet werden dürfen, muss der Kapitalisierungszins beim Ertragswert entsprechend angepasst werden. -> Ew = Mieten/Kapitalisierungszins

Welche Aufgabe übernimmt die Buchhaltung?

Registratur der wirtschaftlichen Vorgänge.

Information über die wirtschaftliche und finanzielle Lage.

Welches sind die wichtigsten Änderungen bei Swiss GAAP FER 26 per 1.1.2014?

  • Austrittsleistungen: Kollektiver Austritt als Unterposition separat ausweisen.
  • Versicherungsaufwand: Versicherungsprämien detailliert ausweisen (Spar-, Risiko- und Kostenprämien)
  • Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage: Ausweis der TER-Kosten
  • Verwaltungsaufwand: ist detailliert auszuweisen

Étudier