Rechnungswesen

Unserem Unterricht angepasst

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Alex Stu
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Erfolgsrechnung, Bilanzierung, und verschiedene Rechnungslegungsstandards wie US-GAAP, IFRS und Swiss GAAP FER ab. Die Karteikarten beleuchten auch die Entstehung und Anwendung dieser Standards sowie die Bedeutung von Transparenz und Vorsicht in der Rechnungslegung. Ideal für Studierende und Berufstätige im Bereich Betriebswirtschaft, die sich mit den Prinzipien und Praktiken des modernen Rechnungswesens vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.02.2014 / 01.11.2014

Cartes-fiches

Modell der Unternehmung in ihrer Umwelt

Teil der Welt.
Primär im Absatzmarkt, da wo das Unternehmung ihren Absatz verkauft,

Wichtig auch Beschaffungsmarkt: z.B. keine Leute, keine Leistung, Keine Unternehmung

Informationtechnology, It
Rechtsding, Logistik

Finanzen und Rechnungswesen. Dient nur dazu dass die Hauptprozesse laufen.

Eigentümer: Verbindung zwischen Eigentum und "Sache" sehr gross.
kann sehr locker sein. sehr nüchterne, abstrakte Beziehung bei grossen Firmen.

Unternehmung ist rundherum eingebunden in die Welt.
 
 

Unternehmung und Führung

Eine Unternehmung wird geführt bzw. muss
geführt werden.

Führung; sollte den Erfolg sicherstellen.
Kann auch zu Misserfolg führen

Es braucht soetwas wie Führung

Führen heisst:

• Ziele bilden / suchen / auswählen / identifizieren
• Ziele verfolgen / erreichen

Wichtigste Aufgabe: Ziele festlegen

Man macht immer erstmal eine Analyse (planen)

Entscheiden: Man muss sich entscheiden für eine Richtung. entscheiden für eine Variante

--> Kopfarbeit, Papier,

Umsetzung:
anordnen: das was man beschlossen hat, so organisieren, dass es auch passiert.

kontrollieren: letzte Akt. dass man sichergeht,dass das geschieht was man wollte.
 

Das Zielsystem der Unternehmung

Unternehmung hat ein Überlebensdrang.
Will Werte schaffen.
Gegen Konkurrenten durchsetzen.
wachsen,
Diese Zielsetzung haben einen gemeinsamen Nenner:

Erfolg
Manche Ziele haben einen kurzen Widerspruch.
Zielsystem eines Unternehmung
Stehen zueinander in einer Beziehung
Finanzieller Erfolg entsteht aber als Folge einer
erfolgreichen Tätigkeit am Markt und in der
Leistungserstellung.
• Gute finanzielle Ergebnisse und die Umsetzung anderer
Ziele bedingen sich gegenseitig. Ohne finanziellen Erfolg
kann eine Unternehmung z.B. kein attraktiver Arbeitgeber
sein.




 

Das Zielsystem der Unternehmung
Sicht Eigentümer:

Die Unternehmung arbeitet (einzig und allein), um gute
finanzielle Ergebnisse zu erzielen.

Eigentum ist in der Bundesverfassung garantiert

zählt das finanzielle Gewinn, Geld,
 

Das Zielsystem der Unternehmung (6/6)

Fazit

• Die Unternehmung verfolgt mehrere Ziele.
• Diese Ziele stehen untereinander in Beziehung (Zielsystem)
• An der Spitze des Zielsystems stehen finanzielle Ergebnisse
(Gewinn, Wachstum, Kapitalrendite, Wertsteigerung).
• Nachhaltiger finanzieller Erfolg entsteht nur auf der Basis
erfolgreichen Handelns in andern Zielbereichen.

Ursache- und Wirkungszusammenhang des
Erfolges auf der Zeitachse (1/2)

• Finanzielle Ergebnisse sind – wie das Wort sagt –
Ergebnisse; sie stellen die Ernte dar. Bevor geerntet werden
kann, muss gesät werden. D.h. bevor finanzielle Ergebnisse
entstehen, muss etwas getan werden, im Markt, in der
Produktion, in der Beschaffung, in den Unterstützungsprozessen.
• Aktuell gute finanzielle Ergebnisse sind der Tatbeweis für
erfolgreiche Anstrengungen in der Vergangenheit. Sie sind
somit keine Garantie für Erfolg in Zukunft.
• Der Grundstein für den Erfolg von morgen liegt in den
vorgelagerten Wertschöpfungsstufen von heute.

Finanzielle Ergebnisse sind ein Ergebnis (von vielen zeitlich vorgelagerten
Anstrenungen).

Am Schluss interessiert der wichtigste Indikator des Erfolgs--> Gewinn

Man muss dafür etwas leisten.

Folgen sind voneinander.
 

Rechnungswesen und Unternehmung

1. Das Rechnungswesen stellt vor allem
die monetäre Dimension des ganzen
Wertschöpfungsprozesses
systematisch und umfassend dar.
2. Das Rechnungswesen führt vor allem
zur Darstellung der finanziellen
Ergebnisse (Performance-
Kennzahlen).
3. Rechnungswesen ist ein Instrument.
(D.h. kein Selbstzweck, sondern
Mittel zum Zweck !) Seine
Ausgestaltung muss sich den
Bedürfnissen orientieren.
4. Rechnungswesen ist ein Instrument
zur Informationsvermittlung. Es ist
wohl der wichtigste Informationslieferant
in der Unternehmung, weil
es Informationen über die (finanzielle)
Zielerreichung gibt.
5. Information über den Ist-
Zustand der Unternehmung ist
Voraussetzung, um die
Unternehmung führen und
steuern zu können.

befasst sich mit der Geldseite.

Rechnungswesen zählt Franken.



2. Vorfragen abklären wie viel hat man verdient.

Kassensturz genügt nicht.

 

Begriff Rechungswesen

Das Rechnungswesen ist ein - System - zur systematischen Erfassung und Darstellung quantitativer
Beziehungen und Vorgänge - im Innern der Unternehmung ( Kosten- und
Leistungsrechnung, „Management Accounting“) - sowie zwischen der Unternehmung und ihrer Umwelt (
Finanzbuchhaltung, „Financial Accounting“).
• Zum „System“ Rechnungswesen gehören Methoden,
Regeln, Prozesse, Daten, Instrumente, Einrichtungen,
Menschen.

finanzielles Rechnungswesen (financial
Accounting):

Instrument doppelte Buchhaltung

Information nach aussen

Rechenschaftsablage

Unternehmung als rechtliche Einheit steht im Vordergrund

stellt die finanziellen Beziehungen der Unternehmung zur Aussenwelt dar

Botschaft ist die Vorsicht (jedoch immer mehr "true and fair")

gesetzliche Regelungen und privatrechtliche Normen

betriebliches Rechnungswesen
(Management Accounting):

Instrument Betriebsabrechnung

Information nach innen

Führungsinstrument

Unternehmung als technisch-organisatorische Einheit steht im Vordergrund (Betrieb)

stellt die Wert- und Leistungsflüsse im innern der Unternehmung dar

Botschaft orientiert sich an der betriebswirtschaftlichen Objektivität

keine gesetzlichen Bestimmungen

Sichtweisen und Formate im Rechnungswesen

gibt noch andere Vermögenswerte als Geld, Liegenschaften, Auto

Man muss alle Vermögungswerte anschauen
 

Sichtweisen und Formate im Rechnungswesen

Beispiel 1:

• Am 10. Juni bestellt Kunde A bei X AG 1 Stück des
Produktes P1 zum Preis von Fr. 350.-.
• Am 11. Juni verschickt die X AG diese Bestellung,
zusammen mit der Rechnung über Fr. 350.- an Kunde A.
• Am 25. Juni schreibt die Bank der X AG die Zahlung des
Kunden A von Fr. 350.- auf dem Konto der X AG gut.

 

10.Juni: Vertrag, aber realwirtschaftlich ist noch nichts geschehen
rechtliche Realität. Finanzen nicht relevant

11.Juni: Hat geliefert.. also hat ein Anspruch darauf, dass der Kunde zahlt.
Geld verdient, Produkt verkauft, Guthaben.
rechtlich abgestützt.

25.Juni:
Kunde bezahlt.
Vermögungstausch.
da neutral.
 

Sichtweisen und Formate im Rechnungswesen

Erläuterung zu Beispiel 1:

• Durch den Bestellvorgang am 10. Juni hat sich der finanzielle Erfolg (Nettovermögen)
der X AG (noch) nicht verändert (lediglich die Aussicht auf finanziellen Erfolg). Es ist
ein Kaufvertrag zustande gekommen, aber realwirtschaftlich ist noch nichts
geschehen, die beidseitigen Vertragsverpflichtungen sind noch nicht erfüllt, es hat
noch keine Wertschöpfung stattgefunden.
• Am 11. Juni hat die X AG ihren Teil des Kaufvertrages erfüllt, weil sie mit dem
Versand ihren Teil des Kaufvertrages erfüllt hat und nun einen Anspruch darauf hat,
dass Kunde A ihr Fr. 350.- bezahlt. X AG hat also aus dem Verkaufsakt eine Geld-
Forderung gegenüber A von Fr. 350.-. Eine rechtsgültige Geldforderung stellt
Vermögen dar. Die Unternehmung hat also einen Zufluss an Vermögenswert (aber
nicht in Geldform) und verbucht das auch so; sie ist um diesen Betrag „reicher“
geworden, bzw. ihr Nettovermögen hat um diesen Betrag zugenommen.
• Am 25. Juni wird die Geldforderung Geld ersetzt. Die X AG hat erst jetzt einen
Geldzufluss, der sie aber nicht „reicher“ macht, denn sie hat zwar Fr. 350.- mehr
Geld auf dem Konto, aber dafür Fr. 350.- weniger Forderungen.

Sichtweisen und Formate im Rechnungswesen

Beispiel 2:

• Für die Herstellung des Produktes P1 wird unter anderem
eine Maschine eingesetzt, deren Anschaffungspreis Fr.
100‘000 betrug und die eine Lebensdauer von 8 Jahren
hat. Aus Gründen der Vorsicht wird die Maschine aber
nicht über 8 Jahre mit je Fr. 12‘500.- pro Jahr
abgeschrieben, sondern bereits in den ersten 4 Jahren mit
je Fr. 25‘000.- pro Jahr.

Sichtweisen und Formate im Rechnungswesen

Erläuterung zu Beispiel 2:

Beim Kauf der Maschine hatte die X AG einen Geldabfluss von Fr. 100‘000.-, der sie
jedoch nicht „ärmer“ machte, weil sie dafür auch einen Vermögenswert in Form der
Maschine erhielt. Durch den Kauf verändert sich ihr Nettovermögen nicht.
• Jeweils am Ende eines jeden der ersten 4 Jahre vollzieht die X AG die Entwertung
der Maschine in ihrer Buchhaltung nach und verbucht den Vermögenswertabfluss in
Form von Abschreibungsaufwand von Fr. 25‘000.- pro Jahr. Ihr ausgewiesenes
(buchhalterisches) Nettovermögen nimmt damit jeweils um diesen Betrag ab.
• Die Bemessung des von der X AG in der Finanzbuchhaltung verbuchten jährlichen
Vermögenswertabflusses ist von Vorsicht geprägt. Die objektive Entwertung
(objektiver Ressourcenverbrauch) bzw. die in der Kostenrechnung zu
berücksichtigenden Entwertungs- oder Abschreibungskosten betragen pro Jahr
lediglich Fr. 12‘500.-.

das finanzielle Rechnungswesen

Die Mehrleistung des finanziellen Rechnungswesen (auf der Basis der
doppelten Buchhaltung) gegenüber dem einfachen „Kassenbuch“ besteht
darin, dass es alle (Netto-)Vermögenswerte, inkl. Geldvermögen erfasst,
und nicht nur das Geldvermögen allein.
(«erfassen» heisst hier, Bestand, Zuflüsse, Abflüsse zu dokumentieren.)
(Geldflüsse nennt man Einnahmen und Ausgaben, Vermögenswertflüsse
nennt man Aufwand und Ertrag.)

 

Antwort auf die Fragen:
• Wie gross ist das Vermögen der Unternehmung Ende Jahr
und wie setzt es sich zusammen (Geld, Forderungen,
Material, Maschinen, Einrichtungen, Fahrzeuge,
Immobilien)?
• Wie gross sind die Verpflichtungen / Schulden der
Unternehmung Ende Jahr und wie setzen sie sich
zusammen (Schulden gegenüber Lieferanten, Banken) ?
• Wie gross ist das Nettovermögen oder Eigenkapital Ende
Jahr (Vermögen ./. Schulden) ?

• Um wieviel haben Vermögen und
Schulden, d.h. Nettovermögen, im
vergangenen Jahr zu- oder
abgenommen (= Gewinn oder
Verlust) ?
• Welche Vermögenswertzuflüsseund
-abflüsse führten zu diesem
Ergebnis (Verkaufsertrag,
Personalaufwand, Materialaufwand,
Raumaufwand, usw.) ?

 

 

Zweck der finanziellen Rechnungslegung

Die finanzielle Rechnungslegung zeigt primär den finanziellen Erfolg und die
finanzielle Sicherheit der Unternehmung, und ist somit in erster Linie • Rechenschaftsablage der Geschäftsleitung an die Eigentümer • Informationsbasis für den Gläubigerschutz.
Die finanzielle Rechnungslegung ist aber auch • Führungsinformation für das Management • Information an potentielle Eigentümer, andere Geldgeber, Interessierte
(„Investoren“, Kapitalmarkt, Öffentlichkeit) • PR-Instrument (habe Erfolg und zeige ihn) • Informationsbasis für - Kontrolle (Revision im Auftrag des VR und / oder des Staates) - Rechtsstreit (Beweiskraft der Bücher) - Besteuerung (Grundlage für die Bemessung von Kapital-, Gewinn-, Umsatz-,
Emissionssteuern usw.) • Memorandum, Geschichtsschreibung

Historische Entwicklung des finanziellen
Rechnungswesens  bis Mitte 18JHR

• 1960 Schweiz, Landis & Gyr legt erste konsolidierte Rechnung der Firmengruppe
vor
• 80er Jahre: Entwicklung der Unternehmungen (Grösse, Struktur, Globalisierung,
Finanzmärkte, Geschäftsmodelle, Geschäftsvorgänge) ruft nach weiterer
Standardisierung der Rechnungslegung. Wachsende Bedeutung von
privatrechtlichen Regelungen (7., 8. EU-Harmonisierungs-Richtlinie, US-GAAP,
IFRS (vormals IAS), FER)
• 1. Juli 1992 „neues“ Aktienrecht regelt Pflicht zur konsolidierten Rechnung
• 2001 „Bilanzskandale“ wie Enron u.ä. erschüttern das Vertrauen in die
Rechnungslegung
• „Internet-Blase“: Value to Book Ratios von 50 sind keine Seltenheit (Verhältnis
von Börsenwert zu Buchwert des Eigenkapitals). Wie weit vermag die
Rechnungslegung noch die Realität abzubilden ?
• 1673 Frankreich, "Ordonnance de Commerce„, die Pflicht zur Führung und
Aufbewahrung von Büchern und Inventur, damit Begründung europäisches
Buchführungsrecht
• Ab Mitte 18. Jahrh. industrielle Revolution in Europa, Durchsetzung der
Jahresbilanz. Deutschland, allgemeines Preussisches Landrecht von 1794 hält
Anschaffungswert- und Niederstwertprinzipien fest; Handelsgesetzbuch von 1900
enthält Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung.

Historische Entwicklung des finanziellen
Rechnungswesens
ab 18 Jhrd. bis neu

Beginn 20. Jahrh., in England entwickelt sich Bilanzrecht aus dem Standeswissen
der Buchprüfer. 1929 „Company Act"
• 1904 erstes System der Durchschreibebuchhaltung, anschliessend Ablösung der
Handsysteme durch Maschinensysteme
• Neuzeit, Entwicklung von der kaufmännischen Buchhaltung / Buchführung im
Rahmen der "Handelswissenschaft" zum umfassenden Financial Reporting; Bsp.
Konzernrechnung
• 1960 Schweiz, Landis & Gyr legt erste konsolidierte Rechnung der Firmengruppe
vor
• 80er Jahre: Entwicklung der Unternehmungen (Grösse, Struktur, Globalisierung,
Finanzmärkte, Geschäftsmodelle, Geschäftsvorgänge) ruft nach weiterer
Standardisierung der Rechnungslegung. Wachsende Bedeutung von
privatrechtlichen Regelungen (7., 8. EU-Harmonisierungs-Richtlinie, US-GAAP,
IFRS (vormals IAS), FER)
• 1. Juli 1992 „neues“ Aktienrecht regelt Pflicht zur konsolidierten Rechnung
• 2001 „Bilanzskandale“ wie Enron u.ä. erschüttern das Vertrauen in die
Rechnungslegung
• „Internet-Blase“: Value to Book Ratios von 50 sind keine Seltenheit (Verhältnis
von Börsenwert zu Buchwert des Eigenkapitals). Wie weit vermag die
Rechnungslegung noch die Realität abzubilden ?

Das Kassenbuch

(heute „Geldflussrechnung“) war die erste Form systematischer kaufmännischer
Aufzeichnungen. Das Kassenbuch dokumentiert Bestand, Zuflüsse und Abflüsse an Geld.

Bestand, Zufluss oder Abfluss an Geld allein ist jedoch ein schlechter Indikator für den finanziellen Erfolg in
einer Periode.

- Bsp. «investieren», Geldabfluss aber keine Veränderung des gesamten Nettovermögens, weil gleichzeitig Zugang
Anlagevermögen
- Bsp. Kredit aufnehmen, Geldzufluss, aber keine Veränderung des gesamten Nettovermögens, weil gleichzeitig
Zugang Verpflichtung

Besserer Gradmesser für den finanziellen Erfolg sind

Bestand, Zufluss, Abfluss an gesamten (Netto-)
Vermögenswerten (Vermögen und Schulden), nicht nur an Geldvermögenswerten.

Geldflüsse und andere (Netto-) Vermögenswertflüsse können zeitlich auseinander liegen

(Beispiel
Produkteverkauf über Rechnungstellung). Über einen langen Zeitraum betrachtet, z.B. von der Gründung bis
zur Liquidation einer Unternehmung, sind alle (Netto-) Vermögenswerte zuerst Geld und werden wieder zu
Geld. Wenn man also nur über den ganzen Lebenszyklus der Unternehmung den Erfolg messen möchte,
und nicht über einen kurze Zeitabschnitt von einem Jahr, bräuchte es keine doppelte Buchhaltung, würde
ein Kassenbuch genügen.

Die Mehrleistung der doppelten Buchhaltung gegenüber dem einfachen
„Kassenbuch“ besteht also darin,

dass sie alle (Netto-)Vermögenswerte,
inkl. Geldvermögen erfasst, und nicht nur das Geldvermögen allein.
(«erfassen» heisst hier, Bestand, Zuflüsse, Abflüsse zu dokumentieren.)
(Geldflüsse nennt man Einnahmen und Ausgaben, Vermögenswertflüsse
nennt man Aufwand und Ertrag.)

Die Mehrleistung der doppelten Buchhaltung gegenüber dem einfachen
„Kassenbuch“ besteht also darin, dass sie alle (Netto-)Vermögenswerte,
inkl. Geldvermögen erfasst, und nicht nur das Geldvermögen allein
Um das zu erreichen, müssen

• sämtliche finanziellen Geschäftsvorgänge der Unternehmung erfasst
werden, welche Höhe und / oder Zusammensetzung von allen
Vermögenswerten und Verpflichtungen verändern (unabhängig davon, ob
in Geldform oder nicht).
• die Geschäftsfälle danach unterscheiden werden, ob sie - erfolgswirksam sind, d.h. das Nettovermögen verändern, die Unternehmung
sozusagen «ärmer» oder «reicher» machen ( Aufwand, Ertrag) - erfolgsunwirksam sind, d.h. das Nettovermögen nicht verändern, sondern
lediglich die Zusammensetzung und / oder Höhe von Vermögen und
Verpflichtungen ändern
• die Geschäftsfälle zeitlich auf das betreffende Geschäftsjahr abgegrenzt
werden.

erfolgswirksam

das Nettovermögen verändern, die Unternehmung
sozusagen «ärmer» oder «reicher» machen ( Aufwand, Ertrag)

erfolgsunwirksam

das Nettovermögen nicht verändern, sondern
lediglich die Zusammensetzung und / oder Höhe von Vermögen und
Verpflichtungen ändern

Erfolgswirksam oder erfolgsunwirksam?

1. Kauf von Verbrauchsmaterial für die Fabrikation  W  Eigentlich Vermögungstausch.. eigentlich unwirksam..

aber rational: Jedes mal wenn jemand Material holt, dann müsste man eine Buchung machen.
unnötig..
Abweichung der Sache: Tun so, wie wir das Verbrauchen sollen.

--> erfolgswirksam
2. Kauf von Verbrauchsmaterial für den Bürobereich   w

3. Zahlung von Löhnen   w

4. Rückzahlung eines Bankkredites...Tausch..Bisher eine Verpflichtung,löse diese ein  u 

5. Einzahlung von zusätzlichem Eigenkapital durch die Eigentümer...mehr Geld, aber hat eine Verpflichtung gegenüber den Eigentümer   u

6. Fakturierung eines ausgeführten Auftrages      W

7. Kunde bezahlt Rechnung     u

8. Bezahlen von Lieferantenrechnungen zu Lasten Kontokorrentkredit      u

9. Kauf Maschine     u

10. Wertberichtigung der Maschine am Jahresende      w

11. Lieferung mitsamt Rechnung eines Lieferanten trifft ein   w   Lieferant seine Verpflichtung erfüllt hat.

Lieferung bekommen.

Das Recht die Rechnung zu stellen.
Die Rechnung für eine Ressource, die wir verbrauchen


Verbrauche das Material

Lieferung von Verbrauchsmaterial


12. Bestellung von Rohmaterial      u

13. Verkauf einer seit 3 Jahren in Betrieb stehenden Produktionsanlage
(Occasion) zum Buchwert.               u

Erfolgsrechnung

Protokoll über Zu- und Abfluss von Werten

Ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses und damit des externen Rechnungswesens (Rechnungslegung) eines Unternehmens. Sie stellt Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraumes, insbesondere eines Geschäftsjahres, dar und weist dadurch die Art, die Höhe und die Quellen des unternehmerischen Erfolges aus finanztechnischer Perspektive aus. Überwiegen die Erträge, ist der Erfolg ein Gewinn, andernfalls ein Verlust.

Bilanz

Bestand an Vermögen und Schulden

ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Wirtschaftssubjekts, beispielsweise eines Unternehmens oder einer Körperschaft.

Bilanz

Bestand an Vermögen und Schulden

ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Wirtschaftssubjekts, beispielsweise eines Unternehmens oder einer Körperschaft.

Bilanz aktiv

Anlagevermögen, Umlaufvermögen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten, aktive latente Steuern und aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Bilanz passiv

Eigenkapital,Fremdkapitalcharakter:( Rückstellungen, Verbindlichkeiten) und passive Rechnungsabgrenzungsposten,

Erfolgsrechnung Aufwand

Wertverzehr: Die Entstanden Kosten während der Herstellung von Produkten oder Dienstleistungen.
 

Aufwand für Waren und Leistungen

Personalaufwand

Sonstiger Aufwand

z.B. Materialaufwand,Personalaufwand, Div. Betriebsaufwand, Abschreibung, Zinsaufwand, Steueraufwand

 

Erfolgsrechnung Ertrag

Wertzuwachs: Die Einnahmen durch den Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen.

Umsatz

Gewinn,

wenn mehr Ertrag als Aufwand vorliegt,

Verlust

besteht jedoch mehr Aufwand als Ertrag,

Umlaufvermögen

Vermögen weniger als ein Jahr

eines Unternehmens gehören Vermögensgegenstände, die im Rahmen des Betriebsprozesses umgesetzt werden sollen, deren Bestand sich also durch Zu- und Abgänge häufig ändert. Sie befinden sich nur kurze Zeit im Unternehmen und dienen nicht, wie das Anlagevermögen, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Das Umlaufvermögen kann zum Teil mit kurzfristigem Fremdkapital und Lieferantenkrediten finanziert werden und muss nicht vollständig von den langfristigen Kapitalgebern aufgebracht werden.

z.B. Flüssige Mittel ( Cash)

Debitoren (Schuldner von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen)

Warenlager

Fremdkapital

sind Schulden eines Unternehmens gegenüber Dritten zu verstehen.Der Fremdkapitalgeber ist an der Unternehmung nicht beteiligt, sondern Gläubiger

Kreditoren( ist umgangssprachlich der Gläubiger von Forderungen aus Lieferungen oder Leistungen, der als Lieferant oder Dienstleister tätig wird und damit die Risiken eines Kreditgebers übernimmt)

Bank Kontokorrent (Darlehungshöhe, die sich immer ändert..schwankt)

Hypothekarkredit


 

Étudier