Radio-Onkologie

Radio-Onkologie

Radio-Onkologie


Sara Klötzli
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Radioonkologie, insbesondere im Bereich der Tumorbehandlung. Sie decken Themen wie das Prostatakarzinom, Mammakarzinom, Tumorklassifikationen und verschiedene Therapieansätze ab. Die Karteikarten sind für Medizinstudenten und Fachkräfte in der Onkologie geeignet, die ihr Wissen über die Diagnostik, Therapie und Prävention von Tumoren vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
07.12.2016 / 08.12.2016

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Ziel der Radio-Onkologie

  • max. Zerstörung aller Tumorzellen
  • schonung des gesunden Gewebes
  • Verzögerung der Rückfallsrate
  • Hemmung von Schmerzen & Entzündungen

Wirkungsmechanismus der Strahlentherapie

  • Angriff auf DNA
  • Vielzahl von DNA-Schäden nach RTH
  • Teilweise Reperatur oder falsche Reperatur möglich
  • verlus der Teilungsfähigkeit

Wann besteht eine Therapeutische Wirkung?

bei einer gezielten Strahlentherapie

Kurative Therapie

Heilung

Palliative Therapie

Symptomlinderung, Lebensqualitätsverbesserung

Was sind die Anforderungen an eine Strahlenbehandlung?

  • Präzision
  • gute Kommunikation
  • gute Geräte und Qualitätskontrollen
  • Qualitätssicherung
  • Perfektionierte Arbeitsabläufe

Wie ist der Ablauf einer Strahlenbehandlung?

  • Gespräch zwischen Pat. und Arzt
  • vor Start muss eine Einwilligung unterschrieben werden
  • 1. Schritt: Wahl der Lagerung -> Planungs CT / PET-CT (Risikoorgane werden eingezeichnet)
  • Bestrhalung findet von verschiedenen Seiten statt, da dann im Zentrum (Tumorgewebe) die meiste Dosis abbekommt.
  • Nach der Planung wird alles Kontrolliert  (mit Phantom)
  • nach der Bestrehlung beginnt die Nachsorge

Nebenwirkungen?

  • Lokale Entzündungen
  • Müdigkeit (Fatique-Syndrom)
  • Lokale NW

Metastasierungen?

Lymphogen

Hämatogen

Implantation

lymphogene Metastasierung

(Ca: zuerst lymphogen dann hämatogen)

Tumorzelle bricht aus Schutzmembran aus und gelangt in die Lymphbahnen -> Lymphknoten (Filtration) (versuchen die Zellen zu zerstören, doch wen sie in die Lymphkapillaren gelangen und sich teilen entstehen Metastasen) Durch die Lymphbahnen gelangen die Tumorzellen in den Ductus thoriacicus und dann in die V. cava superior (Metastasierung wird hämatogen))

Primärlymphknoten

für jedes "Organ" Der Wächterlymphknote ist der erste Knoten, welcher den Tumor versotgt.

hämatogene Metastasierung

Bei einem Ca versuchen sich die Tumorzellen an die Gefässwände zu klammern und Vermehren sich dort (Metastasierung) die geschieht eher in "ruhigeren" gefässen

Implantation

Spontan: Entlang von Körperhöhlen

Durch Manipulation: Operative Eingriffe, Grobnadelbiopsien

Tumorklassifikationen

nach Tumortyp: Karzinomen / Sakrome / Lymphome / Leukämien

nach Gewebetyp: Plattenepithel-Ca / Adeno-Ca / Urothel-Ca / Rhadomyosakrom / Leiomyosakrom / Osteosakrom

Tumorklassifikatin - Grading

G1: gut differenziert (schlechte Kopie)

G2: mässig differenziert (niedriger Malignitätsgrad)

G3: schlecht differenzierbar

G4: nicht differenzierbar (hoher Malignitätsgrad, gute Kopie)

Tumorklassifikatin - Staging

T (primärtumor)

  • Tis: Tumor in situ (in Basalmembran)
  • T1: -2 cm
  • T2: -5 cm
  • T3: bricht aus Organ
  • T4: Infiltriert in Nachbarorgan

N (Nodus / betroffene Lymphregion)

  • N0: keine
  • N1: einige von einer Region
  • N2: eine Region
  • N3: mehrere Regionen
  • NX: nicht angeschaut

M (Fernmetastasen)

  • M0: keine
  • M1: Ausserhalb Region von LK (z. B. Knochen, Lunge, Gehirn)
  • MX: nicht geschaut

Tumorklassifikatin - Zusatz

c: klinisch

p: postoperativ, pathologisch

y: adyantetherapie

r: rezidiv

u: Ultraschall

R (Residualtumor)

  • R0: Resektionsrand ohne Tumorzellen
  • R1: Resektionsrand mit Tumorzellen
  • R2: nicht gesamter Tumor konnte entfernt werden

L (Lymphbahnen)

  • L0: keine Tumore in den Lymphbahnen
  • L1: Tumore in den Lymphbahnen

V (Blutbahnen)

  • V0: keine Tumore in Blutbahnen
  • V1: Tumore in Blutbahnen

Mammakarzinom - Aetiologie

  • weibliche Geschlechtshormone
  • exogene Hormone (HET / Antibabypille)
  • endogene Hormone (Menopause)
  • dichtes Drüsengewebe
  • schlanke Frauen
  • Alkohol
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht nach Menopause
  • Ernährung
  • Mamma-Ca in näherer Verwandtschaft
  • Anzahl Menstruationszyklen
  • Ionisierende Strahlung
  • M. Hodking
  • kurze Stillzeit / späte SS
  • Nachtarbeit
  • Krebsvorgeschichte

Mammakarzinom - Epidermiologie

  • häufigste Krebsart bei Frauen
  • Vermehrt Westeuropa / USA
  • Mittleres Erkrankungsalter 63 j.
  • Altersgipfel 50 - 69 Lebensjahr
  • Neuerkrankungen steigen
  • 20% der betroffenen <50 j.
  • Weisse Bevölkerung (USA, Belgien, CH, Kanada) häufigere Erkrankungen
  • Asiaten niederige Neuerkrankungsrate

Mammakarzinom - Selbstuntersuchung

Je früher man damit beginnt, desto besser bemerkt man kleine Veränderungen welche in 9 von 10 Fällen gutartig sind.

Im Idealfall 1x pro Monat.

die Brust wird in 4 Areale eingeteilt

  • man nimmt die Arme über den Kopf und betrahtet die Brust als erstes
  • dann Tastet man sie ab (im Uhrzeigersinn) rund um Die Mamille, jedoch auch die Mamille
  • es müssen auch die Axillen abgetastet werden wegen den Lymphknoten

Mammakarzinom - Prävention

  • Fette & Alkohol im Mass konsumieren
  • viel Bewegung
  • lange Stillzeit
  • Übergewicht nach Menobause vermeiden
  • HET / Antibabypille nicht länger als 5 Jahre (Pause)
  • Übergewicht allg. vermeiden

Mammakarzinom - Diagnostik

  • Selbstuntersuchung (1x / Monat)
  • Sonographie
  • Mammographie (ab 50 alle 2 Jahre)
  • Galaktoskopie
  • MRT-Mammographie
  • Wächterlymphknoten
  • Metastasendiagnostik

Mammakarzinom - Therapie

  • Operation / postoperative Strahlentherapie
    • Brusterhaltende OP (immer Ganzbrustbestrhalung)
    • Modifizierte radikale Mastektomie (differenzierte Indikationen nach individuellem Risikoprofil)
    • Exploration der Axilla (bestrhalung der Axilla nur bei unzureichender Dissektion bei tumorbefall)
    • Sentinel-Node Biopsie

Epidermiologie

Lehre über das Volk (verbreitung von Krankheiten)

Aetiologie

Ursachenforschung

Hypertrophie / Hyperplasie

Grössenzunahme eines Organs

Regeneration / Reparation

Wiederherstellung

Benigne Tumore

Wachstum

  • langsam
  • expaniv mit Kapsel
  • verdrängt die Umgebung

Ausbreitung

  • Respektiert Organgrenzen
  • keine Metastasierung
  • keine Fernabsiedelung

Operabilität

  • Heil in den meisten Fällen aus
  • geringe Rückfallsrate nach Vollständiger Entfernung

Histologie

  • Herkunftsgewebe ausdifferenziert & typisch
  • wenig Mitose
  • keine Kernatypien

Maligne Tumore

Wachstum

  • schnell
  • Infiltrativ ohne Kapsel
  • dringt in Umgebung ein & zerstört

Ausbreitung

  • Einbruch in die Lymphbahnen & Blutgefässe
  • Metastasierung

Operabilität

  • Lokalrezidive & Fernmetastasen. Auch nach vollsdändiger Entfernung

Histologie

  • Ausgangsgewebe stark verändert & oft nicht mehr als solches erkennbar
  • Polymprphie von Geweben, Zellen & Zellkernen
  • Zahlreiche Mitose

Proliferation maligner Tumore

Das Wachstum verläuft zuerst exponentiellm dan wird der Zellwachstum geringer infolge Zelltod & Zellverlust.

Exophytisch

Wachstum über Organfläche hinaus

Papillär breitflächig oder polypos Blumenkohlartig

z. B. Rektum-Ca

Ulzerös

schneller Tumorwachstum -> Umgebung leidet

Mangelhafte Gefässversorgung (schlechte Sauerstoffzufuhr -> Tumor stirbt zentral ab & nekrotisiert)

Ränder der Tumorulcus sind aufgeworfen

z. B. Magen-Ca

Endophytisch / phlegmös

Ungezügelte flächige Ausbreitung als Tumorplatte

gleicht entzündlichen Phlegmonen

z. B. M-D-Trakt, NNH

 Vorsorge - Zervixkarzinom

PAP-Abstrich (jährlich ab 1 Geshclechtsverkehr)

Vorsorge - Mammakarzinom

Selbstuntersuchung

Mammographie

 

Vorsorge - Kolorektales-Karzinom

Inspektion (Koloskopie ab 55)

Palpation

Occultes Blut

Vorsorge - Prostatakarzinom

Rektale Palpation

PSA (ab 50)

Vorsorge - Malignes Melanom

regemässige dermatologische Kontrolle

Prostatakarzinom - Epidermiologie

  • International 40-60 Weisse, 100-200 Afroamerikaner, nur 2 Asiaten preo 100'000 Einwohner
  • Mittleres Erkrankungsalter 70 Jahre
  • 80% der 80 jährigen haben ein Prostata-Ca
  • starke Zunahme der Diagnosen -> PSA

Prostatakarzinom - Aetiologie

  • Hormonhaushalt = ohne Testosteron kein Prostatakarzinom
  • Östrogendominanz, DNA-Instabilität -> bei Adipositas mehr vorhanden
  • Genetische Veranlagung
  • Wenn mehr als nur 1 Verwandter 5faches Risiko also 50%
  • Lebensstil (Rauchen, Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol)

 

Prostatakarzinom - Prävention

  • Ab 50 jährlich Palpation
  • PSA-Wert bei Verdacht
  • 36% der Entdeckten Ca sind Tasten & PSA
  • Druch Früherkennung leider keine Senkung der Mortalität
  • keine Vorsorge
  • Lebensstil überdenken
  • Risikopatienten frühzeitig mit Abklärung beginnen
  • erhöhter PSA wert nicht = Ca

Étudier