Spezielle Anatomie


C. H.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Ernährung und Diabetes im Rahmen der Berufslehre. Sie decken Themen wie Typ-1- und Typ-2-Diabetes, Insulin, Blutzuckerregulation, verschiedene Zuckerarten und deren Auswirkungen auf den Körper ab. Zudem werden Ernährungsempfehlungen, Kalorienbedarf und körperliche Aktivität behandelt. Das Learnset richtet sich an Lernende, die sich mit den Grundlagen der Ernährung und Diabetes vertraut machen möchten, um ein besseres Verständnis für die Krankheit und deren Management zu erhalten.
Flashcards
25
Students
9
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
29.03.2015 / 10.03.2021

Flashcards

Body-Mass-Index

(BMI)

Berechnung

BMI= Körpergewicht (KG) : Körpergrösse (m) x Körpergrösse(m)

BMI

Werte

<16 Starkes Untergewicht

<18,5  Untergewicht

18,5 - 25 Normalgewicht

>25 Übergewicht

>30 Adipositas 1

> 35 Adipositas 2

>40 Adipositas 3

Kalorienbedarf

Ruheumsatz + Leistungsumsatz

Ruheumsatz

(einfache Regel)

1 kcal pro KG Körpergewicht pro Stunde

Leistungsumsatz

-leichte Arbeit z.B Spazierengehen, Kegeln x1,5

-mittelschwere Arbeit z.B Gartenarbeit, Tennis x2,5

-schwere Arbeit z.B Treppensteigen, Klettern x5,0

Kalorienverbrauch

-beim Laufen 1kcal x KG Körpergewicht x Kilometer

-beim Schwimmen 4kcal x KG Körpergewicht x Kilometer

-beim Radfahren 1/3kcal x KG Körpergewicht x Kilometer

Ernährungspyramide

-Viel Flüssigkeit, besonders Wasser

-5 verschiedene Gemüse oder Obst Portionen

-Zu jeder Mahlzeit Kohlenhydrate

-Wenig Fleisch oder Fisch

-ganz wenig Fett

Fettsäure

gesätigt

Kann noch erhitzt werden, nur Energie Lieferant

Fettsäure

ungesätigt

-Kann nur bis etwa 160°C erhitzt werden, verbrennt sonst ->lebensnotwendig = essentiel

Diabetes mellitus

(Zuckerkrankheit)

-Typ 1 : Autoimmunerkrankung ->Absoluter Insulin-Mangel

-Typ 2: Erworben -> Zellen werden Immunresistent

Insulinschock

=Hypoglykämisches Koma

-Lebensgefährliche Unterzuckerung

->Irgendwie Zucker geben

Diabetisches Koma

=Hyperglykämisches Koma

-Das Blut ist sehr zäh und sauer, nicht unmittelbar tödlich, langfristig aber sehr ungesund

-Überzuckerung

Insulin

-Hormon der Inselzellen des Pankreas

-senkt den Blutzuckerspiegel

-benötigt Insulinrezeptoren

Glucose

-DER Brennstoff vieler Zellen C6H12O6

-Ein Kohlenhydrat

-Ein Mono-Saccharid (=ein Einfach-Zucker)

Fructose

-Fruchtzucker

-10x süsser als Glucose

-Ein Mono-saccharid

-Zuviel Fruchtzucker macht Durchfall

Galactose

-Schleimzucker

-Ein Mono-saccharid

-Mucopolysacchariden (=Schleim)

Saccharose

-Haushaltszucker

-Aus zuckerrübe oder Rohr

-Ein Disaccharid aus Glucose und Fructose

-braun oder weiss, ist gleich für den Stoffwechsel

Lactose

-Milchzucker

-In Milch und Milchprodukten

-Ein Disaccharid aus Galactose und Glucose

-Man braucht für Milchveränderung das Enzym ''Lactase''

Insulin-Antagonisten

-Erhöhen de Blutzuckerspiegel

-Glucagon

-Adrenalin

-Cortisol

-Wachstumshormon

 

Diabetes mellitus Typ 1

''Jugend-Diabetes''

-Autoimmunerkrankung, absoluter Insulin-Mangel

-Plötzlicher Beginn: starker Durst, Leistungsknick, Gewichtsverlust

Diabetes mellitus Typ 2

''Altersdiabetes''

-Hyperinsulinämie, dann relativer Insulin-Mangel bei Insulin-Resistenz

-undeutliche Symptome, oft durch falsche Lebensweise

 

Glykämischer Index

-Wie Schnell eine Nahrung in Glucose umgebaut wird und den Blutzucker ansteigen lässt

-je kleiner desto besser

HBA1c

''Blutzucker-Gedächtnis''

-Hämoglobin an Glukose gebunden (=Glykohämoglobin)

-ein Mass für den BZ-Spiegel der letzten 8 Wochen

Neuropathischer Fuss

 

-70% des diabetischen Fusses

-warme Füsse

-Fusspulse tastbar

-schmerzlose Verletzungen

-Malum perforans

Angiopathischer Fuss

-30% des diabetischen Fusses

-kalte Füsse

-keine Fusspulse tastbar

-Verletzungen sehr schmerzhaft

-Nekrosen

Study