M5


Tim Hambacher
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der quantitativen Datenanalyse, ideal für Grundschüler. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Merkmale, Eigenschaften, Werte und Variablen, sowie deren Unterscheidung in qualitative und quantitative Kategorien. Die Karteikarten erklären auch die Unterschiede zwischen deskriptiver und inferenzstatistischer Analyse, einschließlich der Berechnung von Kennwerten wie Median und Standardabweichung. Schüler lernen, wie man Merkmale operational definiert und Populationen sowohl intensiv als auch extensiv beschreibt. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für junge Lernende, die die Grundlagen der Statistik verstehen und anwenden möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Créé / Mis à jour
14.01.2013 / 04.02.2013

Cartes-fiches

Deskriptive Statistik

o Deskriptive, beschreibende Statistik: Eigenschaften der Merkmale in einer Stichprobe werden beschrieben, Deskriptive Statistik sagt nur etwas über Objekte aus, die tatsächlich erhoben wurden

Inferenzstatistik

o Induktive, schließende Statistik (= Inferenzstatistik): Personen oder Objekte werden als repräsentative Teilmenge einer Gesamtheit (Population) aufgefasst. Ziel ist es auf Basis der Stichprobe Aussagen über Eigenschaften der Population zu gewinnen

Statistische Einheit

• Statistische Einheit: Objekte, Personen oder Merkmalsträger, die bestimmte Eigenschaften besitzen, die im Rahmen einer Untersuchung von Interesse sind.

Extensiv definierte Populationen

Population, deren Elemente aufgelistet vorliegen (z.B. Liste der Namen der Studenten im ersten Semester)

Intensiv definierte Populationen

Angabe des Prinzips, nach dem über die Zugehörigkeit eines Elements zur Population entschieden wird (Identifikationsmerkmale, z.B. alle Studenten im ersten Semester an der Uni Tübingen)

Merkmal

Eigenschaften einer Statistischen Einheit, die bei einer statistischen Untersuchung interessant sind. Ein Merkmal ist durch die Menge der möglichen Merkmalsausprägungen beschreibbar.

Ein Merkmal muss operational definiert sein: 

Es muss bei einer Einheit entscheidbar sein, welche Merkmalsausprägung vorliegt. Bei latenten Merkmalen muss die operationale Definition theoretisch begründet werden (z.B. Erfassung der Intelligenz)

Stetige (kontinuierliche) Variabel

Eine Variable, die zwischen zwei Werten xi und xj beliebig viele weitere Werte annehmen kann (z.B. Temperatur).

Dichotome Variable

Eine Variable, die nur zwei Merkmalsausprägungen besitzt

Diskrete Variable

Eine Variable X, die in jedem beliebigen begrenzten Intervall nur endlich viel Werte (Merkmalsausprägungen) x1,....,xm annehmen kann (z.B. Anzahl von Personen oder Einkommen in Euro)

Qualitative vs. Quantitative Variable

Qualitative Merkmale lassen nur die Aussage gleich vs. Ungleich zu, wohingegen bei quantitativen Merkmalen größenmäßige Vergleiche und u.U. arithmetische Operationen (z.B. Mittelwertsbildung) möglich sind.

Statistik

Ein Kennwert (z.B. Median, Standardabweichung, etc.) der ein Merkmal der Stichprobe abbildet.

Parameter

Ein Kennwert(z.B. Median, Standardabweichung, etc.), der ein Merkmal der Population beschreibt.

Effekt eines Fehlers

Unterschiede bzw. Ungenauigkeiten bei der Beurteilung von etwas

Étudier