Qualitätssicherung Begrifflichkeiten
GLP, GMP, GCP, Audits, Reinigungsvalidierung etc
GLP, GMP, GCP, Audits, Reinigungsvalidierung etc
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Cartes-fiches
1959, Auswirkung auf QS vorher nur Registrierung? danach klinische Prüfungen
- Verfärbung SS-haltiges Pulvers durch Metalle - Erweichung, Verformung und Verklebung von WKP, HKP: Einsiegelung leere Kapselhälfte - Tablette: Bruchfestigkeit ungenügend, Lackschicht schrumpft, Verfärbung Dragees - Suppositorien: Hohlraumbildung, Pulvernester
Fehlerkosten steigen von Planung bis Kunde exponentiell an: Je früher Fehler gefunden wird, desto kostengünstiger ist dieser -> je früher Qualität eingehalten wird, desto besser
- Fehlervermeid. /Fehlerverhütung vor Fehlerentdeckung - kont. Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen und techn. /org. Prozesse - Kontinuierliche Steigerung der Zufriedenheit der Interessenpartner (Kunde, Mitarbeiter, Lieferant etc.), ganzheitl. Ansatz für a. Bereiche
Abgabesicherheit: Verschreibungspflicht, Apothekenpflicht etc. Informationssicherheit Gebrauchsinformation, Fachinformation etc Produktsicherheit Zulassungsverfahren, Qualitätssicherung
Qualität ist die Gesamtheit von Merkmalen (und Merkmalswerten) einer Einheit bezüglich ihrer Eignung , festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen
Konkurrenzdruck durch Internationalisierung der Märkte: Wandel vom Hersteller- zum Verbrauchermarkt, höhere gesetzliche Regelungsdichte, Wertewandel in der Gesellschaft: Sicherheit, Umwelt, Konsumentenorientierung, Produkt und Produktion werden immer komplexer
Qualität ist mehr als ein Erfüllungsgrad der Kundenbedürfnisse. Das bedeutet, dass nicht die Qualität eines Produktes, sondern die Gesamtleistung eines Unternehmens zu beachten ist
- seit 1910: QK - seit 1930: QS - seit 1950: QM - seit 1990: TQM von Erfüllung von Spezifikationen und Produktorientierun zu Prozessdenken und Kundenorientierung
QK ist Teil der guten Herstellungspraxis, der sich mit Probennahme (definieren, wann wo Proben gezogen werden, damits gleichmäßig ist), Spezifikation (Grenze der Angabe bzgl. Messmethodenschwankung), Prüfung, Organisation, Dokumentation und Freigabe befasst
QK gewährleistet , dass notwendige Prüfungen durchgeführt werden, Materialien (auch Reagenzien), Geräte und Endprodukt erst freigegeben werden, wenn Qualität zufriedenstellend beurteilt wurde
Kontrollleiter (früher), heutzutage: Qualified Person (QP) -> haftet für die Freigabe
Produkte + Prozesse: Schwerpunkt techn. Bereiche, Kontrolle im Entwicklungs- und Herstellprozess, Qualitätsverbesserung durch Vorbeugung, Prozessregelung, beginnende Prozessorientierung, Statistische Stichprobenprüfung, Acceptable Quality Limits (AQL)
Produkte + Prozesse + Unternehmen: - Mensch wird als wesentliche Einflussgröße auf QS erkannt, Einbeziehung aller Mitarbeiter (Selbstkontrolle, Empowerment), "Qualität kann nicht in Produkt hineingeprüft werden, sondern muss produziert werden"
Produkte + Prozesse + Unternehmen + Kundenbeziehung: -firmenübergreifendes Konzept über alle Geschäftsprozesse, integriert zusätzlich Sicherheit, Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Kundenbedürfnisse , Management verantwortlich, hierarchieübergreifend, EFQM Modell
European Foundation for Quality Management: 1988 gegründet, William Edwards Deming: Gründer des Konzepts, um 1940 rum, seit 70er/80er Jahre standard
Firmenübergreifendes Qualitätskonzept, dass die Mitarbeit aller Beteiligten erfordert. Ist eine Unternehmensphilosophie, die viele Aspekte einschließt wie Qualität, Sicherheit, Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Kundenzufriedienheit, Nutzen für Gesellschaft und langfristiger Geschäftserfolg
Jeder Hersteller muss funktionstüchtiges QM-System haben, die GMP entspricht & die aktive Einbindung der Geschäftsleitung & des Personals (mind 1x im Jahr Schulung, dokumentieren) vorsieht., mind. 1x jährlich Statement und Prüfung der Herstellungspraxis
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Welche Prozesse ein QM-Sstem erfassen soll, hilft beim Aufbau und bei der Verbesserung des firmeneigenen QM-Systems 1987: erste Ausgabe der Norm 1994: Überarbeitung (komplett), 2005 Neufassung-> aktuellste, alle Begriffe hier definiiert
Anforderung an ein QM System
Effizienz des QM-Systems, Festlegung der TQM
Prozessorientierung, kont. Verbesserung, Kundenorient., Verantwortlichkeit der Führung (Empowerment), Einbeziehung des Menschen, Systemorient. d. Managementansatzes, sachliche Entscheidungsfindung -> schriftliches Niederlegen & Begründung hierfür, Lieferantenbeziehungen zum gegens. Nutzen
Auditierung von QM- und Umweltmanagementsystemen, Überwachung von solchen Systemen von außen kein Rechtscharakter! Freiwillig!
Geschäftsleitung: Entscheidung für QM, schriftlich darlegen, Verantwortung, Bereitstellung Ressourcen - Führungskräfte: Struktur QM erarbeiten, ggf. externe Berater, - Mitarbeiter: informieren (letzte Stufe)
- Implementierung : Definieren, Sichten, Bewerten, Überarbeiten, Komplettieren, Erstellen, Implementierung mit Schulungen (verstanden durch Unterschrift darlegen), - dauerhaft: System-Weiterentwicklung
European Medicines Agency, bis 2009 EMEA, Direktor seit 2011: Guido Rasi
EudraCT: sammeln aller klinischen Studien der EU, Eudravigilance: sämtliche AM-NW nach Zulassung EU, EudraPharm: sammelt Fachinfo und Packungsbeilagen (öffentlich zugänglich), EudraGMP: alle Pharmauntern., die eine Einfuhrerlaubnis unter GMP haben
Zulassung & Registrierung von AS, AM-Sicherheit -> Sammlung aller NW nach Zulassung, Bundesopiumstelle -> direkter Kontakt bei BtM-Rezepten, Medizinprodukte
Gründung: 01.07.1975 Sitz: Berlin selbstständig, ist Bundesoberbehörde, aber unterliegt dem Gesundheitsministerium Direktor: Karl Broich
1931 Sitz: Washington Direktor: Stephen Ostroff ca. 9000 Angestellte, alle Mediziner, Pharmazeuten, Chemiker etc
GRP: Good regulatory Practice, GDP Good Documentation Practice, GAP, Good Analytical Practices
gelten als allgemein anerkannt, wenn: in Theorie und Praxis von Mehrzahl von Fachleuten anerkannt sind, dh. einer Mehrzahl von AM-Herstellern bekannt und als richtig anerkannt sind
Betrifft Organisation und Bedingungen unter denen nichtklinische Gesundheits- und Umweltverträglichkeitsstudien ( Präklinik ) geplant, durchgeführt, überwacht, niedergeschrieben, archiviert und berichtet werden -> Report an Behörden
- Prüfdaten für Zulassung, - gegenseitige Anerkennung der Studien - Tierschutz
Laborexperimente, Tiermodelle, toxikologische Tierexperimente, etc. (-> pharmakologische-toxikologische Prüfinstitute)
BfR: OECD- Dokumente zur GLP auf deutsch Bundesregierung: Gesundheitsministerium und Bundesmin. für Umwelt wg. Ökotoxikologie, Landwirtschaftsmin. wg. Insektizidenauswirkung etc. -> gesetzlicher Rahmen
Sitz bei BfR, sammeln Länderdaten, austausch mit Ausland
eine pro Bundesland, ausführende und überwachende Behörde, in Deutschland insgesamt 80 Inspektoren
betrifft Organisation und Bedingungen unter denen klinische Studien geplant, durchgeführt, überwacht, nieder-geschrieben, archiviert und berichtet werden