Grundlagen


M. J.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in Qualitätsmanagement, mit Fokus auf Ursachenanalyse, FMEA, und Kundenzufriedenheit. Sie decken Methoden zur Qualitätsmessung, Prozessoptimierung, und die Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Qualität ab. Ideal für Berufseinsteiger, die Qualitätsstandards verstehen und verbessern möchten, um Produkte und Leistungen zu optimieren und Kundenzufriedenheit zu steigern.
Karten
59
Lernende
10
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
18.07.2014 / 19.07.2021

Lernkarten

Welche Methoden zur Messung, Analyse und Bewertung der Qualität von Dienstleistungen und Produkten werden angewant?

  • Gap-Analyse
  • Ursache-Wirkungs-Analyse
  • Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse (FMEA)

Welche Faktoren werden meist bei der Ursache-Wirkungs-Analyse verwendet?

M-Faktoren

  • Mensch
  • Maschine
  • Material
  • Methode
  • Messung
  • Mitwelt

Definiere den M-Faktor Mensch.

Alle beteiligten Personen, die aufgrund fehlender Erfahrungen, mangelhafter Fähigkeiten und Kentnisse oder aufgrund ihres Verhaltens als Ursache für das Problem in Frage kommen.

Definiere den M-Faktor Maschine.

Alle Maschinen, Anlagen, Einrichtungen, Werkzeuge und zugehörige Hilfs- oder Betriebsmittel, die Ursache für das Problem in Frage kommen.

Definiere den M-Faktor Material

Alle Materialien, Werkstoffe und Zulieferteile, die als Ursache für das Problem in Frage kommen.

Definiere den M-Faktor Methode.

Alle Verfahren wie z.B. Kontroll- und Genehmigungsverfahren, Abläufe, Strukturen, Richtlinien und Anweisungen, die als Ursache des Problem in Frage kommen.

Definiere den M-Faktor Messung.

Alle Methoden, Techniken und Instrumente zur Qualitätsmessung, -erfassung und -analyse, die als Ursache für das Problem in Frage kommen.

Definiere den M-Faktor Mitwelt.

Alle externen Umwelteinflüsse wie z.B. das Kundenverhalten, gesetzliche Vorschriften, die Wettbewerbssituation, Arbeitsmarktlage oder Naturgewalten, die für die Ursache des Problems in Frage kommen.

Wie werden in der Ursache-Wirkungs-Analyse die möglichen Einzel-und Nebenursachen gesucht?

  • strukturiereten Vorgehensweise
  • unstrukturierten Vorgehensweise

 

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Wie gehen wir bei der strukturierten Vorgehensweise vor?

Es werden nacheinander alle Hauptursachen analysiert und alle dazugehörigen Neben- und Einzelursachen ermittelt.

Wie gehen wir bei der unstrukturierten Vorgehensweise vor?

Es wird ohne Vorgaben z.B. mittels Brainsorming alle möglichen Ursachen ermittelt.

Was ist ist der Vorteil der unstrukturierten Vorgehensweise?

Der Vorteil ist, dass ein breites Spektrum an möglichen Ursachen aufgedeckt wird.

Wann wird die strukturierte Vorgehensweise eingeleitet?

Erst wenn keine weiteren möglichen Ursachen bei der unstrukturierten Vorgehensweise gefunden werden.

Wie nennt man die Abkürzung der Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse?

FMEA oder FMECA

 

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Was ist der Zweck der FMEA?

Fehlerverhütung anstelle von Fehlerbewältigung

Ziele und Aufgaben der FMEA?

  1. Änderungs- und Korrekturbedarf verringern
  2. Blind- und Fehlleistungen reduzieren
  3. Doppelarbeiten vermeiden
  4. Entwicklungszeiten verkürzen
  5. Entwürfe anhand von Erfahrungswerten in ähnlichen Bereichen verbessern
  6. Kosten der Leistungserstellung senken
  7. Kritische Komponenten und potenzielle Schwachstellen ermitteln
  8. Mögliche Fehler frühzeiteig erkennen und lokalisieren
  9. Qualitätsziele erreichen
  10. Risiken anhand von Kennzahlen beurteilen

Je nach Objekt unterscheidet man unter welchen FMEA-Kategorien?

  1. Prozess-FMEA
  2. Konstruktions-FMEA
  3. Produkt-FMEA

Wie kann das Vorgehen im Rahmen der FMEA zusammengefasst werden?

  1. Prozess / Produkt auswählen
  2. Stuktur analysieren
  3. Mögliche Fehlerursachen ermitteln
  4. Fehler bewerten
  5. Risikokennzahl / Risikoprioritätszahl ermitteln
  6. Gegen-/Verbesserungsmassnahmen festlegen

 

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Nennen sie drei Nachteile der Ursachen-Wirkungsanalyse?

  1. Bei hoher Komplexität wird das Diagramm schnell unübersichtlich
  2. Bei seriösem Vorgehen ist diese Methode sehr aufwendig
  3. Die Stärke der Methode liegt in der Problemanalyse und nicht in der Fehlerbehebung
  4. Die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Ursachen können nicht erfass / dargestellt werden

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