PT+STG

Fertigungstechnik

Fertigungstechnik


Lukas Schreuder
Diese Karteikarten behandeln die Grundlagen der Fertigungstechnik auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Fertigungsverfahren, Werkzeuge und Toleranzen. Sie decken Themen wie Lage, Form und Hauptgruppen von Fertigungsverfahren ab, einschließlich spezifischer Prinzipien wie das Hüll- und Unabhängigkeitsprinzip. Praktische Anwendungen und Messmethoden werden ebenfalls erklärt, was Studierende der Technikwissenschaften bei der Vorbereitung auf Prüfungen oder praktische Anwendungen unterstützt.
Flashcards
16
Students
7
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
21.09.2013 / 30.05.2018

Flashcards

1. 6 Hauptgruppen der Fertigungsverfahren

Urformen, Umformen, Trennen, Fügen, Beschichten, Stoffeigenschaften ändern

Nenne je Hauptgruppe 3 Fertigungsbeispiele

offen

In welche Untergruppen ist die Hauptgruppe Trennen weiter unterteilt?

 

  • Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide
  • Spanen mit geometrisch unbestimmter Schneide
  • Evakuieren
  • Reinigen
  • Zerlegen
  • Abtragen
  • Zerteilen

Unterschied zwischen geometrisch bestimmt und unbestimmt?

Bestimmt: Werkzeuge besitzen Schneiden, die nach Zahl, Lage und geometrischer Form eindeutig definiert sind.

Unbestimmt: Werkzeuge mit Schneiden, die nach Zahl, Lage und geometrischer Form zufällig verteilt sind.

Was versteht man unter der „near-net-shape“ Technologie?

 

Unter Near Net Shape versteht man das Rohmaterial schon möglichst auf die endgültige Grösse und Form zu bringen damit nur noch minimale weitere Bearbeitung notwendig ist.

9. Vorteile von near-net-shape?

Effiziente Materialausnutzung, weniger Maschinenstunden, Werkzeuge und Arbeitsaufwand

Von welchen zwei Hauptgrössen ist die Wahl der Fertigungsverfahren abhängig?

 

Kapitalbindung und Fertigungsvolumen

Technologische Einflussgrössen zur Auswahl der Fertigungsverfahren

Gewicht, Geometrie, Härte, Oberflächengüte

 

Wirtschaftliche Einflussgrössen zur Auswahl der Fertigungsverfahren

  1. Fertigungsvolumen
  2. Kapazitäten/Auslastung
  3. Ressourcen

Wie genau muss mein Messmittel sein?

Faustregel: immer eine Zehnerpotzen genauer als die zu messende Toleranz

Was ist beim Messen zu berücksichtigen, wenn die Messung auf der Toleranzgrenze liegt?

Die Messunsicherheiten des Messwerkzeuges (in plus/minus angegeben).

Lagebestimmung eines Körpers im Raum

6 Freiheitsgrade: 3 translatorische, 3 rotatorische

Die translatorischen Freiheitgrade bestimmen die Position eines Körpers, die rotatorischen Freiheitsgrade bestimmen die Orientierung im Raum.

Beide zusammen bilden die Lage eines Körpers.

3-2-1 Methode: 3 Ebene, 2 Gerade, 1 Richtung

 

Was ist ein Formfehler?

Als Formfheler bezeichnet man die Abweichung von einer vorgegebenene geometrischen Grundform wie der Geraden, der Ebene, dem Kries oder der Zylinderform.

Was ist das Unabhängigkeitsprinzip?

Das Unabhängigkeitsprinzip ist international genormt und muss auf der Zeichnung mit ISO 8015 im Schriftfeld angegeben sein.

Hierbei wird jede Toleranzangabe Lage, Form, Massangaben für sich allein betrachtet und bewertet.

Es müssen alle GDT aufeinander abgestimmt und angegeben sein, müssen aber unabhänging voneinander gemessen werden.

Was ist das Hüllprinzip?

Das Hüllprinzip hat z.B. auf deutschen Zeichnung keinen Eintrag oder den Hinweis DIN 7167 bzw. ISO 286-1 (international) im Schriftfeld.

Ist kein Hinweis auf der Zeichnung eingetragen gilt das Hüllprinzip!

Zum Prüfen der Hüllbedingung ist in der Regel eine Paarungslehre oder Messmaschine erforderlich.

In dieser Massangabe beinhaltet es automatisch eine GDT

Was ist die Passivkraft?

Es ist die Kraft, mit der der Meissel senkrecht zurück aus dem Werkstoff zurück gedrückt wird, bzw. der Meissel auf das Werkstück drückt

Study