PT II VL2

Urformen

Urformen


M. O.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Urformverfahren, insbesondere im universitären Kontext. Sie behandeln Themen wie Sintern, Pulvermetallurgie, Gießen und die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Technik, die sich mit der Herstellung und Verarbeitung von Materialien befassen, da sie sowohl theoretische Definitionen als auch praktische Anwendungen abdecken.
Cartes-fiches
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Allemand
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Université
Créé / Mis à jour
10.07.2013 / 18.10.2013

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Definieren Sie das Fertigungsverfahren Urformen und untergliedern Sie Urformverfahren nach DIN 8580 in vier Gruppen. 

Urformen ist das Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen des Zusammenhalts.

Hierbei treten die Stoffeigenschaften bestimmbar in Erscheinung. 

  1. Urformen aus dem gas- oder dampfförmigen Zustand
  2. Urformen aus dem flüssigen, breiigen oder pastenförmigen Zustand
  3. Urformen aus dem ionisierten Zustand durch elektrolytisches Abscheiden
  4. Urformen aus dem festen Zustand

Nach welchem Kriterium werden die Urformverfahren in der DIN 8580 eingeteilt? Nennen Sie die Gruppen. 

 

  1. Urformen aus dem gas- oder dampfförmigen Zustand
  2. Urformen aus dem flüssigen, breiigen oder pastenförmigen Zustand
    1. Gießen mit Dauerformen
    2. Gießen mit verlorener Form
    3. Rapid Prototyping aus dem flüssigen Zustand
  3. Urformen aus dem ionisierten Zustand durch elektrolytisches Abscheiden
    1. Galvanoplastik
  4. Urformen aus dem festen Zustand
    1. Pressen und Formen
    2. Pulvermetallurgie
    3. Rapid Prototyping aus dem festen Zustand

Definieren Sie den Begriff Urformen.   

 

Urformen ist das Fertigen eines festen Körpers aus formlosem Stoff durch Schaffen des Zusammenhalts.

Hierbei treten die Stoffeigenschaften bestimmbar in Erscheinung. 

Beschreiben Sie die allgemeine Herstellungsroute für keramische Bauteile (keramische Route). Nennen Sie zu den jeweiligen Teilprozessen mind. Zwei Verfahren.

  1. Natürliche und synthetische Rohstoffe
  2. Masseaufbereitung
    • Mahlen
    • Mischen
  3. Formgebung
    • Trocken- und Nasspressen
    • Spritzgießen
  4. Brandvorbereitung
    • Trocknen
    • Verglühen
  5. Sintern
    • Sintern
    • Heißpressen
  6. Endbearbeiten
    • Schleifen
    • Polieren
  7. Endprüfen

Wie werden keramische Werkstoffe eingeteilt? Nennen Sie je zwei Beispiele.

  1. Silikatkeramik
    • Porzellan
    • Steatit
  2. Oxidkeramik
    • Aluminiumoxid
    • Magnesiumoxid
  3. Nichtoxidkeramik
    • Siliciumcarbit
    • Siliciumnitrid

Nennen Sie die Verfahrensschritte der Prozesskette des Feingießens!

  1. Spritzen der Wachsmodelle
  2. Aufbau zu Gießtraube
  3. Tauchen in eine keramischen Schlickermasse
  4. Besanden mit feuerfestem Material
  5. Gießform mehrmals schlickern und Besanden
  6. Ausschmelzen der Wachslinge und brennen der Gießform
  7.  
    1. offenes Abgießen der Form
    2. Vakuum gießen
  8. mechansiche Zerstörung der Form
  9. Abtrennen der Gießteile

Welche Prozessschritte umfasst die Pulvermetallurgie?    

  1. Erzeugen von Pulver aus Metallen, Metalllegierungen oder -verbindungen durch
    • mechanische Verfahren
    • Verdüsung
    • chemische Verfahren
  2. Verarbeitung der Pulver
    • Mischen
    • Pressen
    • Sintern

--> Halbzeuge bzw. Fertigteile

Definieren Sie Sintern!

Sintern besteht in einer Verfestigung eines Pulvers unter Hitzeeinwirkung ohne vollständiges Aufschmelzen aller Komponenten. 

Nennen Sie die Hauptgruppen der Polymerwerkstoffe und je ein Werkstoffbeispiel!

  1. Duroplaste
    • Pheno-, Aminoplaste
    • Epoxidharz
  2. Thermoplaste
    • Polyamid
    • Polyethylen
  3. Elastomere
    • Naturkautschuk und Polyisopren
    • Polyurethankautschuk

Nennen Sie die Arbeitsschritte und Einsatzgebiete des Selektiven Laser Sinterns. Welche Werkstoffe lassen sich verarbeiten?

  1. Scannen der Schichtinformationen und sintern der Partikel
  2. Schaffung einer zusammenhängenden Schicht und Verbund mit darunterliegender Schicht 
  3. Absenken des Baubereichs und Anheben eines Vorratsbehälters
  4. Auftragen des Pulvers mit einer gegenläufigen Rolle

Einsatzgebiete:

  1. Prototypen
  2. Formeinsätze für Spritzguss
  3. Einzelteile oder Kleinserien

Werkstoffe

  1. Thermoplaste (Polyamid, Polystyrol, Polycarbonat)
  2. Metalle (Kupfer-Bronze-Mischungen, Werkzeugstähle)
  3. Keramiken (Formsand – nur mit thermoplastischem Binder möglich)    

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