PS Fachdidaktik I für Lehramt GW (Pflichtliteratur)

Universität Wien, SPL Geographie, LV-Nr: 290216, LV-Titel: PS Proseminar Fachdidaktik I: Didaktische Konzepte und Inhalte des , LV-Leiterin: Maria Hofmann-Schneller, SS 14 Diese Kartei enthält für jeden Artikel der Pflichtliteratur eine Kartei.

Universität Wien, SPL Geographie, LV-Nr: 290216, LV-Titel: PS Proseminar Fachdidaktik I: Didaktische Konzepte und Inhalte des , LV-Leiterin: Maria Hofmann-Schneller, SS 14 Diese Kartei enthält für jeden Artikel der Pflichtliteratur eine Kartei.


Florian Kaltseis
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Fachdidaktik für Geographie im universitären Kontext. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Raum, Handlungsorientierung, Topographie und politische Begriffe, wobei der Fokus auf der Vermittlung von Inhalten im Unterricht liegt. Besonders relevant sind Methoden zur Schülerorientierung, die Integration von Lebensweltbezug und die Förderung von Kompetenzen wie Wirtschaft, Gesellschaft und Methodenkompetenz. Lehramtsstudierende profitieren von diesen Karteikarten, da sie praktische Ansätze für einen modernen und effektiven Geographieunterricht vermitteln.
Karten
26
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.06.2014 / 26.09.2014

Lernkarten

Erhard: Zwischen Infotainment und Nachhaltigkeit

  • Wichtige gegenwärtige Fragen in der mediatisierten Gesellschaft
    • Positionierung des Fachs GW
    • Bildungsziele
    • Lehr- und Lernmethoden
  • 2 Spannungsfelder
    • Ein System, dass seine Individuen auffordert politisch und wirtschaftlich mitzugestalten, muss diese dazu auch befähigen. Hier muss GW einen Beitrag leisten.
      Kinder müssen eine auf "kritischer Reflexion beruhender Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit" erlernen.
    • Es entsteht eine starke Informationskonkurrenz durch die Informationshäppchen der Medien, Computerspiele,... mit der die GW nicht mithalten kann.
      Bilderkultur verdrängt die verbal-analytische.
  • Kinder lernen in virtuellen Privaträumen, in nicht kindgerechtem Tempo und Kontext.
    • Schule nutzt diesen Raum nicht.
  • Die Eltern haben von Befehlen auf Vereinbarung gewechselt, die Schule nicht. => Unselbstständigkeit
  • Durch die globale Delokalisierung mittels Kommunikationstechnologie werden Räume zu Produkten der Sozialisation.
  • SITTE sagt wir brauchen
    • operative Unterricht := methodisches Prinzip
    • handlungsorientierten Unterricht := Fachdidaktisches Konzept, dass die Gesellschaftskompetenz weiter bildet
  • Die individuelle Lebensrealität hat sich vom Raum gelöst und existiert nun stärker im Cyberspace. Die alten Raumkonzept müssen also in den Cyberspace übertragen werden.

AHS Themenkreise Unterstufe

Darstellung menschlichen Lebens und Wirtschaftens

1. Klasse

  • Ein Blick auf die Erde
  • Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten auf der Erde leben und wirtschaften
  • Wie Menschen Rohstoffe gewinnen
  • Ein erster Überblick

2. Klasse

  • Leben in Ballungsräumen
  • Erzeugung von Gütern in industriellen und gewerblichen Betrieben
  • Der Dienstleistungsbereich
  • Die Erde als Lebens- und Wirtschaftsraum - eine erste Zusammenschau

Vertiefende Kenntnisse über das Leben und Wirtschaften des Menschen
in Österreich, Europa und auf der Erde

3. Klasse

  • Lebensraum Österreich
  • Gestalten des Lebensraumes durch die Menschen
  • Wirtschaften im privaten Haushalt
  • Volkswirtschaftliche Zusammenhänge: Österreich - EU

4. Klasse

  • Gemeinsames Eurapa, vielfältiges Europa
  • Leben in einer vielfältigen Welt
  • Leben in der "einen" Welt - Globalisierung
  • Zentren und Peripherie der Wirtschaft

AHS Lehrplan UST: Bildungs- und Lehraufgaben

  • Orientierungs- und Bezugssystemen und  Arbeitstechniken, um Wissen selbstständig erwerben und anwenden zu können.
  • räumlichen Strukturiertheit der Umwelt erkennen
  • Entwicklung von Raumnutzung und Raumordnung unter Beachtung von Ökonomie und Ökologie.
  • unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme => demokratisch und tolerant handeln
  • fächerübergreifendes Denken

AHS Lehrplan UST: Beitrag zu den Bildungsbereichen der Schule

Sprache und Kommunikation:
Sprachkompetenz, Textverständnis

Mensch und Gesellschaft:
Urteils- und Kritikfähigkeit, Handlungskompetenz, Toleranz, Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen
Gesichtspunkten

Natur und Technik:
klimatische Veränderungen und Lebenswelt, Nahhaltigkeit, Modelle,...

Kreativität und Gestaltung:
Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt.

Gesundheit und Bewegung:
Orientierungshilfen, Gesundheit und Umweltbedingungen, Freizeitgesellschaft, kulturellen Ernährungsgewohnheiten.

AHS Lehrplan OST: Bildungs- und Lehraufgaben

6 Kompetenzen

  1. Orientierungskompetenz
  2. Wirtschaftskompetenz
  3. Gesellschaftskompetenz
  4. Synthesekompetenz
  5. Umweltkompetenz
  6. Methodenkompetenz
     

AHS Lehrplan OST: Themenkreise

5. u 6. Klasse

Die soziale, ökonomisch und ökologisch begrenzte Welt

  • Gliederungsprinzipien der Erde nach unterschiedlichen Sichtweisen
  • Landschaftsökologische Zonen der Erde
  • Bevölkerung und Gesellschaft
  • Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse
  • Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen

Vielfalt und Einheit - Das neue Europa

  • Raumbegriff und Strukturierung Europas
  • Produktionsgebiete im Wandel – Außerwert-und Inwertsetzung als sozioökonomische Problemstellungen
  • Konvergenzen und Divergenzen europäischer Gesellschaften
  • Wettbewerbspolitik und Regionalpolitik
  • Regionale Entwicklungspfade im Vergleich

7. Klasse: Österreich – Raum – Gesellschaft – Wirtschaft

  • Veränderungen der geopolitischen Lage Österreichs
  • Naturräumliche Chancen und Risken
  • Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen
  • Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme – Wirtschafts-und Sozialpolitik
  • Wirtschaftsstandort Österreich
  • Unternehmen und Berufsorientierung

8. Klasse: Lokal –regional – global: Vernetzungen – Wahrnehmungen – Konflikte

  • Globalisierung – Chancen und Gefahren
  • Politische und ökonomische Systeme im Vergleich
  • Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren
  • Geld- und Währung
  • Politische Gestaltung von Räumen

 

SITTE: Geographie und Wirtschaftskunde (GW) – Entwicklung und Kon-
zept des Unterrichtsfachs

  • Impuls war (vgl. ERHARD) der Gedanke, dass die Gesellschaft ökonomische und demokratische Beteilung fordert => Es muss auch in den Bereichen Gesellschaft und Wirtschaft ausgebildet werden => Geschicht bekommt Gesellschaft, Geographie bekommt Wirtschaft
  • Erste Versuche die Wirtschaftskunde zu integrieren scheitern. Länderkunde war zu wichtig und man traute es den SchülerInnen nicht zu.
  • KLIMPT schlug vor, SchülerInnen anhand beispielhafter Behandlung verschiedener Staaten bzüglich ihrer verfügbaren Produktionsfaktoren klar zu machen, welche volks- und betriebswirtschaftlichen Ansätze es grundsätzlich gibt.
  • Frischer Wind aus den Geisteswissenschaften (v.A. Erziehungswissenschaften), aber nix davon im Lehrplan, weil zu viele Traditionalisten.
  • KREISKI Ära: Versuchslehrplan entsteht
    • Gliederung nach Themen statt nach Ländern/ Kulturerdteilen
    • Zielstellungen
    • moderne Methoden werden erprobt
  • Die Ergebnisse dieses Versuchs führen zu einem Paradigmenwechsel in den 80er
    • Geographie bekommt den zweiten Pol der politischen Bildung.
    • Raum und Wirtschaft in Regelhaftigkeiten erfassen.
    • Interessen versch. Gruppen erkenn und einordnen.
    • Handlungsorientierung

Die neue GW

  • Nicht alles hat Raumbezug => neue Konzept muss her: räumlich und wirtschaftlich handelnden Menschen in gesellschaftlicher Bindung
  • Es entsteht ein Verlauf von rein wirtschaftlichen Inhalten bis rein räumlichen.
  • Es fehlt noch immer ein lernpsychologisches Gerüst (die Inhalte und Ziele sind nach empirisch erhobener Komplexität geordnet)

KOSSMEIER: Kompetenzorientierung

Kritik

  • Lernbulimie:
    • unverdautes auswendig lernen und widergeben von Inhalten, Algorithmen,...
    • "Leistungsschwache Schüler sollen zumindest das können." Schelcht, weil: Damit bekommt Fleiß hohen Stellewert und es entsteht ein gewisses "Frag nicht warum, lerns einfach", was Gehorsam fördert und Selbstverantwortung hemmt.
  • Osterhasenpädagogik
    • Lehrer stellt ständig Mini-Fragen, SchülerInnen müssen sofort Antwort wissen. Das Wissen wird quasi versteckt und SchülerInnen müssen es durch raten, probieren, etc. finden.
    • v.A. SchülerInnen, die sich gut auf die Lehrkraft einstellen können, steigen gut aus.
    • Kritik nicht am Frontalunterricht, sondern dass es daneben auch genug Zeit für individuelle offene Arbeitsaufträge geben muss.

Kompetenzorientierung bedeutet:

  • Selbstverantwortung: SchülerInnen kommen zu Wort, bestimmen selbst was, wie schnell, wie sie arbeiten.
  • Kernidee:
    • Was ist das Elementare an diesem Inhalt? Welche Kompetenzenz (meist mehrere) sollen dadurch erworben werden?
    • Warum ist es wichtig diese Kompetenz zu erwerben?
    • Was bewegt mich als Lehrer an diesem Thema? => Genau das ist der geeignete Einstieg, damit SchülerInnen auch begeistert sind. => Relevanz ist gegeben.
  • Weg vom Lehrerorientierten Unterricht (Was muss ich als Lehrer machen, zeigen, erklären,...)
  • Hin zum lernorietierten Unterricht:
    • Wo stehen meine S&S?
    • Was wollen sie wissen?
    • Was sind ihre Lernstrategien, wie kann eine Zusammenarbeit gelingen?
    • Operatoren als Hilfe für geeignete Fragestellungen
    • Was werden die S&S tun um das Lernziel zu erreichen?
  • Zum Kompetenzenkatalog (in dem die Lernziele stehen) sollte es auch einen Kriterienkatalog (in dem die Kriterien zur Überprüfung ob man etwas schon kann stehen) geben. So können sich S&S auch selbst kontrollieren wo sie gerade stehen.
    • Wie kann überprüft werden wo S&S gerade stehen?
    • Wie kann das Wichtige statt dem leicht überprüfbaren Unwichtigen überprüft werden?

S&S sollten ihre eigenen Thesen, Gedanken,... mehr Aufschreiben. So setzt sich jedeR auseinander und kommt zu Wort.

 

Westermann: Was sind Operatoren

Operatoren sind Verben, die bei den S&S bestimmte Handlungsweisen zur Bearbeitung von Aufgaben hervorrufen. Es muss allerdings genau geübt und definiert werden, was ein Operator heißen soll.

AFBI: aufzählen, benennen, beschreiben, lokalisieren

AFBII: analysieren, berechnen, übertragen, charakterisieren, einordnen, erklären erläutern

AFBIII: anwenden, begründen, beurteilen, bewerten, entwerfen, entwickeln, prüfen, diskutieren

SITTE: Aufgabe von WIrtschaftskunde

  • Wieder wie im Text "Entwicklung des Faches GW" (auch von SITTE) darauf hingewiesen, dass ein System, das auf Beteiligung der Menschen an demokratischen und wirtschaftlichen Prozessen, diese auch dazu erziehen bzw. befähigen muss.
  • Ziel: S&S sollen zu "überlegt handelnden „Wirtschaftsbürgern“ erzogen werden, die die ökonomischen Bedingungen ihrer Existenz und deren soziale und politische Dimension reflektieren können, und zwar sowohl auf der privaten als auch auf der betrieblichen, der volkswirtschaftlichen und der globalen Ebene."
  • 3 Bereiche der Wirtschaftserziehung in denen kognitive Strukturen zum Verständnis wirtsch. Tatbestände etc. und handlungssteuernde Einstellungen (ohne zu indoktrinieren!) erarbeitet werden sollen.
    • Konsumökonomie
      Immer schnellerer Wechsel von Konumgütern thematisieren, warum? Wer profitiert? Wie konnte das umgesetzt werden (Obsolenz, Trends&Mode, schnelle Kreditvergabe...)? Wer hat Defizite dadurch? Aufgaben sollten von 1.-8. in der Komplexität ansteigen (Spiralcurriculum). Präferenzen vs. Zwänge. Höherer Lebensstandard = höhere Lebensqualität? Moderne Geldwirtschaft (bar zahlen, Kredit, Raten, Banken...)
       
    • Arbeits- bzw. Berufsökonomie
      • Arbeits- und Berfuswahl auf persönlicher aber auch gesellschaftlicher Ebene durchdenken. Erkenntnis, dass Arbeitsleben heute nicht mehr konstant (Berufswechsel sind häufiger). Niedrige Qualifikation heißt unsicherer Arbeitsplatz.
      • Einführung des Begriffes der berufs- und funktionsübergrefenden Schlüsselkompetenz (Selbstverantwortliches Handeln, Methoden-, Kommunikations- u. Sozialkompetenz,...)
         
    • Gesellschaftsökonomie
      Hier geht es darum gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge in Österreich und der EU zu verstehen. Das Thema ist Komplex aber nicht ohne Bezug. Die S&S haben Fragen, wenn man geeigneten Rahmen bietet, anhand derer kann man Einsichten herbeiführen, die in weiterer Folge eine Handlungsorientierung entwickeln sollten. Grundsätzlich sollten große Problematik immer mehrperspektivisch angegangen werden, damit kein pessimistisches Zukunftsbild entsteht (nicht nur Risiken sondern auch Chancen thematisieren).

Kompetenzorientierung konkret

6 Kompetenzen

  • Methodenkompetenz
  • Umweltkompetenz
  • Wirtschaftskomptetenz
  • Gesellschaftskompetenz
  • Synthesekompetenz
  • Orientierungskompetenz

Wissen

  • Fachwissen (Fakten, KnowWhat)
  • konzeptuelles Wissen (Modelle, Theorien,...)
  • prozedurales Wissen (Fähigkeiten, KnowHow)

Lernphase (Wissen aus den drei Dimensionen aneignen) - Überprüfungsphase (Anhand eines unbekannten Beispiel überprüfen)

SITTE: Aufgabe von WIrtschaftskunde

  • Wieder wie im Text "Entwicklung des Faches GW" (auch von SITTE) darauf hingewiesen, dass ein System, das auf Beteiligung der Menschen an demokratischen und wirtschaftlichen Prozessen, diese auch dazu erziehen bzw. befähigen muss.
  • Ziel: S&S sollen zu "überlegt handelnden „Wirtschaftsbürgern“ erzogen werden, die die ökonomischen Bedingungen ihrer Existenz und deren soziale und politische Dimension reflektieren können, und zwar sowohl auf der privaten als auch auf der betrieblichen, der volkswirtschaftlichen und der globalen Ebene."
  • 3 Bereiche der Wirtschaftserziehung in denen kognitive Strukturen zum Verständnis wirtsch. Tatbestände etc. und handlungssteuernde Einstellungen (ohne zu indoktrinieren!) erarbeitet werden sollen.
    • Konsumökonomie
      Immer schnellerer Wechsel von Konumgütern thematisieren, warum? Wer profitiert? Wie konnte das umgesetzt werden (Obsolenz, Trends&Mode, schnelle Kreditvergabe...)? Wer hat Defizite dadurch? Aufgaben sollten von 1.-8. in der Komplexität ansteigen (Spiralcurriculum). Präferenzen vs. Zwänge. Höherer Lebensstandard = höhere Lebensqualität? Moderne Geldwirtschaft (bar zahlen, Kredit, Raten, Banken...)
       
    • Arbeits- bzw. Berufsökonomie
      • Arbeits- und Berfuswahl auf persönlicher aber auch gesellschaftlicher Ebene durchdenken. Erkenntnis, dass Arbeitsleben heute nicht mehr konstant (Berufswechsel sind häufiger). Niedrige Qualifikation heißt unsicherer Arbeitsplatz.
      • Einführung des Begriffes der berufs- und funktionsübergrefenden Schlüsselkompetenz (Selbstverantwortliches Handeln, Methoden-, Kommunikations- u. Sozialkompetenz,...)
         
    • Gesellschaftsökonomie
      Hier geht es darum gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge in Österreich und der EU zu verstehen. Das Thema ist Komplex aber nicht ohne Bezug. Die S&S haben Fragen, wenn man geeigneten Rahmen bietet, anhand derer kann man Einsichten herbeiführen, die in weiterer Folge eine Handlungsorientierung entwickeln sollten. Grundsätzlich sollten große Problematik immer mehrperspektivisch angegangen werden, damit kein pessimistisches Zukunftsbild entsteht (nicht nur Risiken sondern auch Chancen thematisieren).

WEBER: Ökonomische Bildung im Spannungsfeld der Interessen 1 (Idealtypen ökonomische Bildung)

Hauptargument für ökonomische Bildung wieder Handlungsmöglichkeiten in der Alltagswelt sowie demokratische Spielräume.

Spricht sich für ein selbstständiges Fach "Wirtschaft" aus => viele Gegner (andere Fächer, Arbeitervertretung

Idealtypen ökonomischer Bildung
Systematisierung nach den 3 Polen (haben sie Priorität, sind sie Auswahlkriterium,..?)

  • Lebenssituation: Rolle von S&S als KonsumentInnen, WählerInnen, Erwerbstätige,...
    • als Auswahlkriterium: Besondere Bedeutung haben Bereich die eng mit Bedürfnisbefriedigung verbunden sind, in Zukunft gefährdet sind oder bei denen Handlungsspielräume existieren. Die Auswahl unterliegt dabei verschiedenen Interessen (zB Arbeitnehmer, Globalisiserungsbefürworter,...)Konzept nach dem 2 Lebenbereiche unterschieden werden
      • Einkommensentstehung
        • Berufswahl
        • Stellung am Arbeitsplatz
        • Arbeitseinkommen
        • Sozialeinkommen
      • Einkommensverwendung
        • Konsum auf Märkten
        • Freizeitgestaltung
        • Steuern
        • Sparen, Vorsorge, Versichern
  • Wissenschaft: Modelle der Wirtscahf, aber auch von anderen Disziplinen werden erlernt, angewandt und bezüglich ihrer Gültigkeitsgrenzen untersucht.
    • wissenschaftsökonomische Kategorien als Analyeraster
      • KLAFKIs  kategorialer Ansatz: typische, prinzipielle Grundstrukturen (zB Zielkonflikte) finden und exemplarisch vermitteln, sodass verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse entstehen.
      • KROLs Denkschemata, das nicht an Analyseinhalt (wie KLAFKI) sonder an Analysemethode ansetzt.
  • Bildung: Erziehung zu selbstinteressensgeleitet Mündigkeit und darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung.

 

WEBER: Ökonomische Bildung im Spannungsfeld der Interessen 2

Die Handlungsorientierung sollte v.A. über lösungsbedürftige Probleme funktionieren, für die unter Rücksicht auf mögliche Folgen verschiedene Lösungsalternativen ausgearbeitet werden. So bekommen die Lernhäppchen einen übergeordneten Zusammenhang.

Im Rahmen der Einführung der deutschen Bildungsstandards entwickelte man Problemkompetenzen zur Lösung ökonomischer Lebenssituationen und Kategorien. Die Kategorien sind hier aber als wissenschaftliche Struktur zu verstehen, die als Instrument der Wissensaneingnung fungieren.

Mikroe-/ Individualebene/ Entscheidungsebene

    • ökonom. Handlungssituationen analysieren
    • ökonom. Entscheidungen treffen und begründen
  • Entscheidungen fallen nicht wie von der Ökonomie angenommen rational und transparent sondern oft emotional und nach Gewohnheit. Trotzdem haben die Entscheidungsmodelle der Ökonomie ihre Berechtigung, als Handlungsempfehlungen umd effizienten Umgang mit knappen Gütern zu sichern.

Interaktions-/ Gruppenebene

    • wirtsch. Rahmenbedingungen verstehen und gestalten
    • ökonom. Systemzusammenhänge erklären
  • Es geht v.A. um Arbeitsteilung und möglich polit. Maßnahmen um eine gesellschaftlich akzeptable Allokation zu gewährleisten.

institutionelle Ebene/ Makroebene

    • Konflikte ethisch und perspektivisch beurteilen können
  • Hier geht es ganzheitlich um  Allokationsprobleme mögliches institutsionelles Eingreifen und eine kritische Reflexion darüber.

Die ökonom. Wissenschaft reduziert die Lebensrealitäten immer auf wenige Parameter, das ist für Individuen nicht praktikabel. Wir haben spezielle komplexe persönliche Bedürfnisse. => Die Brauchbarkeit der ökonom. Wissenschaft ist beschränkt.

selbstständigen Fach "Wirtschaft"?

  • Angemessenee LehrerInnenausbildung
  • Mindestbedingungen für ein Wirtschaftsfach:
    • kompetenzorientierte Entscheidungs- und Urteilsfelder identifizieren
    • reale ökonom. Lebenswelt identifizieren (Akteure, Ordnugnen, Bezug zum Individuum)
    • Denkschemata und Urteilsmaßstäbe die notwendig sind identifizieren.
    • grundlegende gesellschaftliche und ethnische Probleme identifizieren

HOFMANN-SCHNELLER: 43 Jahre GW - Eine subjektive Betrachtung
 

Wir sind noch immer GeographInnen, obwohl wir GW unterrichten, woran liegt das? Die Sprache verrät uns...

historische Background:

  • 1962 wurde das Fach ins Leben gerufen. Geographie LehrerInnen und auch Vertreter der Wirtschaft standen der Verbindung sehr skeptisch gegenüber. Sparkasse und andere Interessensvertretungen übernahmen die Forbildungen.
  • 1978 kam der Grundsatzerlass für politische Bildung (betrifft alle Fächer). Er rückt die an der Lebensrealität ausgerichtete Behandlung von Themen in den Mittelpunkt und macht damit die Fächergrenzen unwichtig. Die Lehrerschaft wehrte sich, weil sie sich in ihrer Fachsouverenität angegriffen fühlte.
  • Ende 70er wurde wirtschaft deterministisch und unreflektiert Unterrichtet, wie GOETZs Studien belegen.
  • Eine Reihe von verschiedenen Fortbildungsseminaren modernisierten den Unterricht von wirtschaftsinteressierten Lehrkräften, der Großteil blieb unerreicht.
  • Anfang 2000er Verfügen die meisten GW LehrerInnen noch nicht einmal selbst über ausreichend ökonomisches Wissen.

Was nun tun?

  • Geographie ohne Wirtschaft
    • D.h. Wirtschaft als eigenständiges Fach führen
    • Was bleibt über?
    • Wirtschafter: JA! Jede Integration in andere Fächer führt zu verzerrten Perspektiven => falschen Lösungen.
  • Geographie und Wirtschaftkunde!
    • Fachdidaktik muss Fragen herausarbeiten, die beide Fachbereiche betreffen.
    • Was im Lehrplan steht muss auch endlich in die Öffentlichkeit getragen werden.

Grundsatzerlass Politische Bildung

Politische Bildung ist Vorausetzung für die persönliche Entwicklung des Einzelnen und für die Gesellschaft im Ganzen.

Sie soll folgendes vermitteln:

  • Österreichbewusstsein, gesamteuropäisches Denken, Verständnis für Propleme der Menschheit, Offenheit
  • Demokratieverständnis, "in Anerkennung legitimer Herrschaft und Autorität keinen Widerspruch zur postulierten Identität von Regierenden und Regierten [sehen]", Autorität und Herrschaft aus der Quelle der freien Bestellung begründen
  • deffensive Landesverteidigung
  • Aktives politisches Mitgestalten, Zivilcourage, Regeln befolgen reicht nicht
  • politische Toleranz
  • Grundwerte: Friede, Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit

Diese Grundwerte stehen miteinander in Spannungsverhältnissen und werden auf folgenden 3 Ebenen vermittelt:

  • Wissen und Kenntnisse: Ordnungen des polit., wirtsch., gesellsch. Lebens und deren Entstehung
  • Fähigkeiten und Einsichten: eigen Meinungsbildung, Bewusstsein der Verantwortung die Gesellschaft zu gestalten
  • verantwortungsbewusstes Handeln: Aktives Mitgestalten des politischen Geschehens auch unter ev. Belastung eigener Interessen

Umsetzung

  • Politische Bildung kann v.A. über die sozialen Erfahrungen der S&S erfahren werden.
  • Abweichende Meinungen sollten ständig thematisiert und (sofern sie die Grundwerte unterstützen) auch akzeptiert werden. Der Dialog ist ein wichtiges Mittel dazu.
  • Sollte es nötig sein, dass Lehrkräft ihre eigene Position darlegen müssen, so muss das in einem Rahmen geschehen, der Standpunkte von S&S nicht diskreditiert und ihnen die Möglichkeit von kritischer Reflexion gibt.
  • Zusammenarbeit mit Eltern

FASSMANN: Wie politisch ist die Geographie – Zum Verhältnis GW und PB

PB in Österreich weniger intensiv und stark verspätet (wegen Opferrolle?)

1978 Grundsatzerlass zur PB. Eigenes Fach ging polit. nicht durch. 3 Grundsätze zur Umsetzung

  • Lebensweltliche Anbindung: Inhalte müssen Bezug zur Lebenswelt der S&S haben.
  • Überwältigungs- bzw. Indoktrinationsverbot: Verbot von Manipulation gegenüber S&S.
  • Kontroversitätsgebot: kontroverse Inhalte müssen auch kontrovers gebracht werden.

Zusätzlich gab es eine Servicestelle, Fachjournal, Ausbildungen,... trotzdem wenig Erfolg.

2001 wurde PB zu Geschichte genommen, 2003 wurden Stunden gekürzt. Neu dazugekommen für PB:

  • Sachkompetenz: Kenntnisse über institutionellen Rahmen
  • Methodenkompetenz: Recherche
  • Sozialkompetenz: Eigene Meinung diskutieren können

Kritik an der Unstrukturiertheit bzgl. Inhalte und der nicht-Ausbildung der GSK-Lehrkräfte für die neuen Inhalte.

Warum in der GW PB trotzdem unterrichtet werden sollte:

  • Grundsatzerlass PB ist weiterhin aufrecht.
  • Policy wird in GSK+PB nicht abgedeckt.
    • Komunalpolitik und Raumordnung
    • Sozial- und Wirtschaftspolitik
    • europ. Wirtschafts- und Regionalpolitik

WARDENGA: Räume der Geographie – zu Raumbegriffen im Geographieunterricht

Drei Modelle des Raumes im Geographieunterricht

  • Containerraum
    Der "physische" Raum. Der Raum enthält die materiellen Objekte "der einen Wirklichkeit". Durch physikalische und anthropogene Gestaltung entstanden.
     
  • Räume als Systeme von Lagebeziehungen
    Es gibt weiterhin eine allgemeine gesellschaftliche Wirklichkeit. Die Lage von Objekten, deren Beziehung und Distanz zueinander, Standorte spielen hier eine wichtige Rolle. Auch Quantitäten mit Raumbezug spielen eine wichtige Rolle.
     
  • Räume als Kategorie der Sinneswahrnehmung
    Hier löst sich der Begriff der einen Wirklichkeit auf, weil es viele verschiedene Betrachter gibt und jeder den Raum anders wahr nimmt und dadurch viele Wirklichkeiten nebeneinander existieren.
     
  • Räume aus ihrer sozialen, technischen und gesellschaftlichen Konstruiertheit
    Räume werden gemacht, sind also Artefakte. Sie werden also immer unter bestimmten Bedingungen und Interessen kommuniziert. Es gilt diese immer im Hinterkopf zu haben und zu hinterfragen.

Was heißt das für den Unterricht?

  • Der Container Raum entstammt der tradtionellen Geographie mit Länderkunde etc. Aber es ist wichtig Raum als gemachten Begriff zu verstehen. Auch das Container-Konzept ist ein solches Konzept und kann unter diesem Aspekt reflektiert werden. Der Konstruktivismus zieht so in unsere Raumvorstellung ein.
  • Der Vorteil ist, dass so Fragestellungen reflektierter bearbeitet werden können, als mit dem Container-Konzept. Es kommte mehr Bezug ins Spiel.

Begriffe: Polity, Politics, Policy

Politiy

  • politischer Handlungsrahmen
  • Gesetze, institutionelle Strukturen, Verfassung, Regeln,...

Politics

  • Prozesse der Willensbildung und Entscheidung
  • vorwiegend Konflikthaft
  • "Tagespolitik"

Policy

  • Strategien zur Lösung identifizierte Probleme
  • Migrationspolitik, Bildungspolitik, Regionalpolitik, Wirtschaftspolitik,...

Begriffe: Polity, Politics, Policy

Politiy

  • politischer Handlungsrahmen
  • Gesetze, institutionelle Strukturen, Verfassung, Regeln,...

Politics

  • Prozesse der Willensbildung und Entscheidung
  • vorwiegend Konflikthaft
  • "Tagespolitik"

Policy

  • Strategien zur Lösung identifizierte Probleme
  • Migrationspolitik, Bildungspolitik, Regionalpolitik, Wirtschaftspolitik,...

Begriffe: Polity, Politics, Policy

Politiy

  • politischer Handlungsrahmen
  • Gesetze, institutionelle Strukturen, Verfassung, Regeln,...

Politics

  • Prozesse der Willensbildung und Entscheidung
  • vorwiegend Konflikthaft
  • "Tagespolitik"

Policy

  • Strategien zur Lösung identifizierte Probleme
  • Migrationspolitik, Bildungspolitik, Regionalpolitik, Wirtschaftspolitik,...

WARDENGA: Räume der Geographie – zu Raumbegriffen im Geographieunterricht

Drei Modelle des Raumes im Geographieunterricht

  • Containerraum
    Der "physische" Raum. Durch physikalische und anthropogene Gestaltung entstanden. Er beinhaltet Dinge (deswegen Container). Dieses Raumkonzept geht von Räumen als Teil "der" Wirklichkeit aus.
     
  • Räume als Systeme von Lagebeziehungen
    Es wird nachwievor zumindest von einer gesellschaftlichen Wirklichkeit ausgegangen.
     
  • Räume als Kategorie der Sinneswahrnehmung
    Es geht um Lagebeziehungen zwischen materiellen Objekte aus der Perspektive des jeweiligen Betrachters. So löst sich der Wirklichkeitsbegriff auf, weil es für jedeN einen anderen Raumbegriff gibt.
     
  • Räume aus ihrer sozialen, technischen und gesellschaftlichen Konstruiertheit
    Räume werden also immer unter bestimmten Bedingungen und Interessen kommuniziert. Es gilt diese immer im Hinterkopf zu haben und zu hinterfragen.

DOBLER und PICHLER: Erlebte Topographie

Es geht um emotionalen, konstruktivistischen Zugang zu karten nach dem 4. Vermittlungsinteresse.

  • Länderkundlicher Zugang zu Topographie: topographische Begriffe verorten, "auswendig lernen"
  • => Legitimationskrise mit moderner Didaktik, "Das bringt nix, auch nicht für die Orientierungskompeten.", außerdem das Problem des Auswahlkriteriums.

Hat Geographie Raumbezug?

  • Ja, alles hat Raumbezug, das ist nichts besonderes. => Das herumreiten darauf ist überholt.
  • Was ist Raum für S&S? => emotionaler Raum (vertraute Räume, Angsträume, heilige Räume,...)
    Mit diesen Raumbegriffen kommen Handlungsorientierung und Lebensweltbezug in den Unterricht.
  • Grenzziehungen sind kritisch zu hinterfragen.

Erlebte Topographie?

  • Gedächtnisort: Wo jemand schon War
  • Nachrichtentopographie: Was man in den Medien ständig hört
  • Raum als Selbstzweck unwichtig. Er kann aber lohnend sein um an die Lebenswelt der SchülerInnen anzuknüpfen, also an ihren Gedächtnisorten (Spurensuche)

VIELHABER: Kritische Topographie

  • Topographie ist sinnlos, weil dadurch keine spezifische Handlungsfähigkeit oder Qualifikation erreicht werden kann.
  • Argumente für Topographie: Disziplinierung, geringer Aufwand, Kontrolle (unpolitische, unproblematisch,...)

Kritische Betrachtung

  • Wer macht eine Karte? Benennung? Auswahl? Grenzen? => Karten sind Reproduktion von sozialen Ordnungen, vll auch von Manipulation
  • Was auf der Karte ist auswendig zu lernen ist langweilig, danach zu Fragen warum es auf der Karte ist (und warum anderes nicht) ist äußerst spannend.
  • Auch unsere persönliche Mental Map ist ein fremd beeinflusstes Produkt
  • Sich für anderes interessieren funktioniert erst, wenn man von anderem weiß => das ist ein lohnender Ansatz für Topographie.

LENZ: Handlungsorientierung im Geographieunterricht

  • Handlungsfähgikeit braucht Handeln, Selbstständigkeit braucht selbstständiges Arbeiten.
  • S&S wollen aktives arbeiten, kommt im Unterricht trotzdem wenig vor, obwohl Behaltensquote viel höher.

Kompetenzen in der Handlungsorientierung

  • Fachkompetenz
    • Wissen
    • Phenomene und Zusammenhänge verstehen
    • Urteilen
    • Problemlösen
  • Methodenkompetenz
    • Beschaffung und Umgang mit Informationen
    • Darstellung
    • Lernen
  • geographische Methodenkompetenz
    • Karten, Diagramme lesen u zeichnen
    • Modelle erklären
    • Erhebungen, Experimente durchführen
  • Sprachkompetenz
    • Kommunikation
    • Präsentation
  • Personalkompetenz
    • "Was die Wirtschaft fordert"
    • Selbstgesteuertes Lernen
    • Engagement und Ausdauer
    • Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, realistisches Selbstbild
    • Verantwortung übernehmen
  • Sozialkompetenz
    • Kooperations- und Teamfähigkeit
    • Toleranz und Solidarität
    • Konfliktlösungsstrategien

Kinder von heute sind anders sozialisiert, interaktive Medien,... Handlungsorientierung kann helfen diese Kluft zu schließen.

Gründe warum Lehrkräfte ein Problem mit Handlungsorientierung haben:

  • didaktisch Anspruchsvoll
  • Zeitaufwand bei Organisation und Materialbeschaffung
  • fehlende Training
  • schwierig in Curriculum zu integrieren

Kennzeich von handlungsorientiertem Unterricht

  • schülerorientiert statt lehrerinnenorientiert
  • aktives und produktives Lernen statt zeptiv
  • Handlungen haben keinen Selbstzweck sondern sind auf Erkenntnisgewinn bzw. Problemlösungen gerichtet.
  • Regelmäßiger Einbau kleiner Bausteine, es muss nicht alles handlungsorientiert sein, wichtig ist, dass es im Alltag integriert ist.

Stufung von handlungsorientierten Unterrichtsformen (Die Planung und Steuerung verlagert sich immer mehr von LehrerIn zur SchülerIn).

Handlungsorientierter Unterricht MUSS bewertet werden (insb. mündliche Beiträge u Präsentationen), sonst bleibt er nur das Sahnehäubchen.

SCHMIDT-WULFFEN: Schülerorientierter Erdkundeunterricht

Schülerorientierung heißt, die S&S dort abzuholen wo sie stehen, Vorerfahrungen zu berücksichtigen. Gründe dafür:

  • Psychologisch heißt lernen, Neues in bereits Vorhandenes zu integrieren.
  • Die Pädagogik geht weiter und sagt, das das Vorhandene biographisch-lebensweltlich entstanden ist und es ergibt sich der konstruktivistische Zugang.
  • S&S wollen Schülerorientierung (auch Wirtschaft).

Ziele:

  • Durch wahldifferenziertes Angebot und verschiedene methodische Wege den individuellen Möglichkeiten der S&S gerecht werden (fördern statt normieren).
  • In der Elternerziehung gilt seid 70er Vereinbarung statt Verornung, in der Schule sollte es auch so sein. => S&S habn wenig Selbstverantwortung zum Lernen, sind unselbstständig


schülerorientierte Methoden:

  • Anzetteln
  • Schneeball
  • Assotiationsstern
  • Begriffsblase

schülerorienterter Unterrichtsaufbau

  • Ankündigung mit Formulierung von Ziel und Zweck
  • S&S sammeln Inhalte mit Brainstorming und Clustering
  • Überschriften abstrahieren die Gruppenarbeitsaufträge werden. Eventuell als Fragen. LehrerInnen stehe als Formulierungshilfe bereit.
  • S&S suchen sich Gruppen aus. Nicht gewählte Themen kommen nicht.
  • Arbeitsmodus festlegen
  • Produkt festlegen
  • Informationsquellen festlegen
  • Beurteilungskriterien festlegen

Was wenn Gruppen nicht arbeiten/ trödeln? Erinnerung an vereinbarten Präsentationtermin, diesen auch durchsetzen.

Lernen