Prüfungsvorbereitung
Fragen aus dem CBOK
Fragen aus dem CBOK
-
- 1 / 127
-
Cartes-fiches
Auf was wird die Leistungsmessung (Key Performance Indicators) von Prozessen ausgerichtet? Was dient als Grundlage für die Ausrichtung der Leistungsmessung?
Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)
Die aus der Strategie abgeleiteten Unternehmensziele
Nenne mir drei zentrale Indikatoren/Masseinheiten, mit deren Hilfe die Prozessleistung gemessen werden kann
Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)
Zeit
Qualität
- Kosten
Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Zeit in einem Prozess gemessen werden kann
Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)
Durchlaufzeit
Bearbeitungszeit
- Liefertermineinhaltung
Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Qualität in einem Prozess gemessen werden kann
Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)
· Kundenzufriedenheit
· Qualitätsschwankungen
· Reklamationsquote
Nenne mir eine Ausprägung, mit welcher der Indikator Kosten in einem Prozess gemessen werden kann
Fragen zu Kapitel 6 Prozessleistungsmessung (S.236 – 253)
Kosten für Sachmittel
Kosten für personelle Aufwände
Opportunitätskosten
- Logistik- und Lagerkosten
Nenne mir drei Eigenschaften/Merkmale die KPI’s aufweisen sollten
Kapite 6, S.240
Strategische Ausrichtung an Unternehmenszielen
Verantwortlichkeit (ein KPI unterliegt der Verantwortung einer Person/Gruppe)
Relevanz (KPI basieren auf wichtigen Erfolgsfaktoren, die als Indikator dienen, ob die gewünschte Leistung erzielt wird)
Leicht verständlich (KPI sollen einen leicht erkennbaren Bezug zum Ergebnis haben)
Standardisiert (damit können sie auch übergreifend im Unternehmen oder zum überbetrieblichen Benchmarking genutzt werden)
Und weitere S.240
Nenne mir die drei Kostenarten, die sich für eine sinnvolle Prozesskostenerhebung eignen
Kapitle 6
Personalkosten
Sachmittelkosten
- Objektkosten
Definition wertschöpfender Geschäftsprozess
Kapitel 6
Ein vom Kunden gewünschtes Ergebnis zu erzielen
Der Kunde ist bereit, für die Ausführung des Prozesses (oder einzelne Aktivitäten daraus) zu zahlen.
- Ausserdem ist ein Prozess wertschöpfend, wenn er benötigt wird, um die geforderte Qualität oder Stetigkeit bestimmter Ergebnisse zu gewährleisten
Welche zwei bewährten Ansätze gibt es zur Messung der Prozessleistung?
Kapitel 6
Wertstromanalyse
- Prozesskostenrechnung
Was ist BPM? (S. 42)
Business Process Management (BPM) ist eine Managementdisziplin, mit der Strategien
und Ziele einer Organisation und die Erwartungen und Bedürfnisse von Kunden miteinander
verbunden werden, indem End-to-End-Prozesse in den Mittelpunkt gestellt
werden. BPM umfasst Strategien, Ziele, Kultur, Organisationsstrukturen, Rollen, Grundsätze,
Regeln, Methoden und IT-Werkzeuge, um a) End-to-End-Prozesse zu analysieren,
zu entwerfen, einzuführen, zu steuern und kontinuierlich zu verbessern und b) eine
Prozess-Governance aufzubauen. Motivation
Der Wert sowie die Verschwendung in einer Kette aufeinander abgestimmter und wertschöpfender Aktivitäten kann mittels welcher Analyse bestimmt werden?
Kapitel 6
· Wertstromanalyse
Zu welchem Zweck wurde der Leitfadens zum BPM CBOK® erstellt? (S. 43)
Dieser Leitfaden entspricht dem nötigen Grundwissen eines BPM Professional und dient als Grundlage für die Prüfungsfragen zur Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP®). CBOK als Referenzwerk
Bei der Prozesskostenrechnung handelt es sich um eine Vollkostenrechnung, welche die Kosten nicht den Produkten oder Dienstleistung zuordnet, sondern den einzelnen Aktivitäten und darauf basierend den einzelnen Elementarprozessen. Es wird zwischen zwei welchen zwei Kostenarten unterschieden?
Kapitel 6
Einzelkosten (direkte Kosten) – z.b. Rohmaterialien, Löhne
- Gemeinkosten (indirekte Kosten) –z.b. Verwaltung, Beschaffung, Logistik)
Mit einer Wertstromanalyse kann man die Arten der Verschwendung eruieren, die durch den Prozess generiert werden. Welche Arten der Verschwendung gibt es?
Kapitel 6
Fehler
Unnötige Bewegung
Überproduktion
Unnötiger Transport
Bestände
Arbeitsweise
Wartezeiten
In welche Wissensgebiete ist das CBOK unterteilt? (S.44)
Business Process Management (BPM)
Unternehmensperspektive
Unternehmensprozessmanagement
Prozessorganisation
Prozessperspektive
Prozessmodellierung
Prozessanalyse
Prozessdesign
Prozessleistungsmessung
Prozesstransformation
BPM-Technologien
Umfang BPM
Erfolgsfaktoren für die Prozessleistung, Prozessführung und die Prozessmessung
Kapitel 6
Genauso viel Konzentration auf die Menschen wie auf den betroffenen Geschäftsprozess
Schulung aller Prozessbeteiligten
Verständnis aller Beteiligten, was ein Prozess ist
Betriebliche Kennzahlen und Anreizsysteme müssen darauf abgestimmt sein
Beteiligung – Betroffene werden intensiv an der Prozessplanung beteiligt
- Kommunikation – intensive Kommunikation der Ziele und Kennzahlen des Prozesses
Welches sind die Nutzen von BPM für das Unternehmen? (S.48)
Klare Zuständigkeit für die permanente Weiterentwicklung
Schnelle Reaktion auf ermittelte Prozessergebnisse
Positive Auswirkungen auf Kosten und Qualität durch Leistungsmessung
Überwachung fördert Compliance
Transparenz fördert Reaktionsgeschwindigkeit
Verfügbare Informationen erleichtern Verbesserungen
Erleichterte Kostenkontrolle
Angemessene und konsistente Zuständigkeitsregelungen
Bewahrung vorhandenen Wissens
Nutzenbewusstsein
Erfolgsfaktoren die ein Prozessmanager beeinflussen kann
Kapitel 6
Prozessverantwortung übernehmen
Sicherstellen, dass der Prozess erhoben wird und die Praxis widerspiegelt
Leistungsziele und Prozessleistungindikatoren definieren
Prozessleistung bewerten
- Massnahmen ergreifen, um die Prozessleistung zu optimieren
Bedeutung Prozesstransformation
Kapitel 7
Fundamentales Ueberdenken der Geschäftstätigkeit
Grundlegende Veränderung, nicht nur Verbesserung der Prozesse
Eine Transformation rüttelt auf, durchdringt alle Bereiche und bedeutet ein weitreichendes, zeit- und kostenaufwändiges Projekt
Transformationsprojekte sollten gemäss BPMS bzw. BPM-Vorgaben ablaufen
- Transformationen ermöglichen dem Business, sich in Richtung kontinuierlichem Verändern zu entwickeln
Erfolgsfaktoren für Prozesstransformation
Kapitel 7
Oberste Führungsebene muss voll dahinter stehen und die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen
Die mit der Transformation Beauftragten müssen von der obersten Managern schnelle Entscheidungen bekommen
- Um das Interesse und die Verpflichtung der obersten Führung über die gesamte Dauer des Projekts aufrecht zu erhalten, empfiehlt es sich, das Vorhaben in Teilprojekte aufzugliedern
Drei weitverbreiteten Formen von Change-Management
Kapitel 7
Strategisches Change-Management
IT-Change Management
- Change Management in der Organisation
Mit was befasst sich strategisches Change-Management?
Kapitel 7
befasst sich mit der Analyse der bestehenden Leistungsfähigkeit und dem Vergleich mit den Mitbewerbern. Das kann zur Aufnahme eines neuen Produkts, zum kompletten Aufgeben einer Produktelinie oder den Eintritt in einen neuen Markt führen.
Was ist der Ansatz von IT-Change Management?
Kapitel 7
Beschreibt den Prozess, der sicherstellt, dass bei Umstellungen der Applikationslandschaften und der Infrastruktur der laufende Betrieb und die betroffenen Nutzer möglichst wenig gestört werden
Welches sind die Nutzen bon BPM für den Mitarbeiter? (S. 52)
Sicherheit für die Beteiligten
Besseres Verständnis für den Gesamtzusammenhang
Klarheit über die Anforderungen an eine Stelle
Klare Beschreibung geeigneter Arbeitshilfen
Nutzenbewusstsein
Warum wird organisatorisches Change-Management benötigt?
Kapitel 7
Es wird für grosse Veränderungen als auch für stufenweisen Prozessverbesserungen eingesetzt.
In einem iterativen Prozess wird eine Fülle von Werkzeugen genutzt, um die Unternehmung und ihre Mitarbeiter vom aktuellen Ist-Zustand zu einem nachhaltigen Soll-Zustand zu führen.
- Change-Management ist für das Projekt als Hiflsmittel einzusetzen, um die Akzeptanz sowohl bei den Business Managern als auch bei deren Mitarbeitenden zu erreichen.
Warum ist Change-Management für BPM-Verantwortliche wichtig?
Kapitel 7
Iteratives Vorgehen für Verbesserungsmassnahmen; stufenweise bis zum Idealzustand
Hilft, Akzeptanzschwierigkeiten zu erkennen und Massnahmen dagegen zu ergreifen
BMS erlaubt den Teams einen besseren Überblick über alle Geschäftsprozesse und verwendeten Applikationen, damit können neue Lösungen schnell entwickelt, umgestaltet und bereitgestellt werden.
Unterstützt den Aufbau der permanenten, schrittweisen Verbesserung auf allen Ebenen einer Unternehmung
- Sichtbar machen des Umfangs der Veränderung. Dadurch können Probleme und Risiken identifiziert und vorbeugende Massnahmen entwickelt werden.
Welches sind die Nutzen des BPM für den Kunden? (S.50)
Verbesserte Prozesse fördern die Kundenzufriedenheit
Alle Mitarbeiter beachten Kundeninteressen
Ständige Überwachung der Wahrung der Kundeninteressen
Nutzenbewusstsein
Planungselemente im Change-Management
Kapitel 7
Vision
Aufbauorganisation
Unternehmensentwicklung
Kommunikation
Abstimmung
Support
Messung und Steuerung der Leistung
- Prozesstransformation
Was ist ein prozessorientiertes Unternehmen?
Kapitel 7
Eine Organisation, die alle Aktivitäten auf ihre Primärprozesse hin ausrichtet, organisiert, führt und misst
Welche Vorteile hat das Management durch BPM? (S. 51)
Sicherstellung der Wertschöpfung auf allen Stufen des Prozesses
Optimierung des gesamten Prozesses
Verbesserte Planung und Vorhersagen
Überwindung von Bereichsgrenzen
Internes und externes Benchmarking wird erleichtert
Schnelle Reaktion bei Bedrohungen
Nutzenbewusstsein
Weg zu einem unternehmensweiten Prozessmanagement
Kapitel 7
Festlegung der End-to-End Prozesse (typischerweise 5 bis 10)
Messung der Performance sowohl aus Kunden- als auch aus Unternehmenssicht
Ernennung von Prozessverantwortlichen mit ausreichenden Kompetenzen und Verantwortung für die Prozessleistung
- Kontinuierliches Management der End-to-End Prozesse
Was versteht man unter dem Begriff BPM? (S. 53)
Unter dem Begriff des Business Process Management werden unterschiedliche Sachverhalte
verstanden:
Prozess-Re-design
Unternehmensprozessmanagement
kontinuierliche Prozessverbesserung
Abgrenzung der Begriffe
Primärprozesse lassen sich auf Kernkompetenzen zurückführen. Kernkompetenzen besitzen folgende Merkmale:
Kapitel 7
Wahrnehmbarer Kundennutzen, der vom Kunden geschätzt und bezahlt wird
- Einmalige Kombination von Ressourcen (nicht imitierbar), d.h. die Kombination der Ressourcen erzeugt eine einzigartige Wertschöpfung, die nicht leicht durch andere Problemlösungen ersetzt werden kann
Merkmale einer Prozesskultur
Kapitel 7
· Welches sind die Geschäftsprozesse
· Klarheit darüber, wie die Prozesse wechselseitig miteinander verbunden sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen
· Klare Definition, welchen Wert jeder Prozess generiert
· Dokumentation, wie jeder Prozess seine Ergebnisse erreicht
· Klarheit darüber, welche Kompetenzen für jeden Prozess benötigt werden
· Verständnis darüber, wie gut jeder Prozess funktioniert
· Kontinuierliche Messung der Leistung der Prozesse
· Managemententscheidungen erfolgen auf Basis der Prozesskennzahlen
· Prozessverantwortliche sind zuständig für die Prozess-Performance
1. Einsatz eines Prozesskoordinators
2. Vereinbarung von Prozess-Service-Level-Agreements
3. Einsatz eines Prozessveranwortlichen
4. Einsatz eines Prozessmanagers innerhalb einer OE
5. Einsatz eines Prozessmanager End-to-End
Was ist unerlässlich, damit ein Unternehmen in der Lage ist, funktions- und bereichsübergreifende Prozesse zu optimieren?
Kapitel 7
Eine klare Festlegung der Entscheidungsbefugnisse
Best Practise für Prozess-Governance (für IT-Umsetzungen von Prozessen)
Kapitel 7
Performance orientiertes Design
Software soll Prozesse unterstützen und nicht umgekehrt
Schwerpunkt auf ROI (Return on Investment), der auf der Geschäfts-Performance und dem Business Case basiert, der auch Kennzahlen für die Zeit nach der Einführung beinhaltet.
Top-Management Unterstützung
Abstimmung mit dem CIO
- Professionelles Change-Management und Training für die neuen Prozesse
Wie kann ein Unternehmen, das auf Prozesse ausgerichtet ist, die teambasierte Leistung fordern und fördern?
Kapitel 7
Leistungsmessung und Belohnung neu ausrichten, Vergütung nicht an der finanziellen Gesamtleistung des Unternehmens festmachen, sondern an der Leistung des Prozesses, der Arbeitsgruppe und individueller Leistung
Wie kann der Kunde in die wertschöpfenden Prozesse eingebunden werden?
Kapitel 7
Der Kunde bringt Ressourcen und Objekte in den Prozess der Leistungserstellung ein und dessen Mitwirkung wird über die Prozessorganisation gesteuert
Was ist Supply Chain Management (SCM)?
Kapitel 7
SCM steuert die logistischen Aktivitäten vom Start bis zum Kunden übergreifend, oft durch ein Unternehmen, das als Taktgeber der Kette agiert.
SCM bedeutet auch: Prozessorganisation vernetzt sich über Unternehmensgrenzen hinweg und lässt Wertschöpfungsnetzwerke entstehen
[DEB1]Was ist das?