Prüfungsfragen 2012
MOP und MV Fragen aus dem Vorjahr
MOP und MV Fragen aus dem Vorjahr
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Lernkarten
Erläutern Sie das Beschwerdemanagement. Was ist eine Beschwerde? Welche Ziele hat das BMM? Wie läuft der Prozess ab? Welche Phasen werden im Beschwerdegespräch unterschieden? Welche Tipps gibt es zur Gesprächsführung? Wie können Konflikte gelöst werden?
Artikulation d. Unzufriedenheit, die ggüber Ogion geäußert wird, um auf ein subjektiv schädigendes Verhalten aufmerksam zu machen und eine Wiedergutmachung oder Verhaltensänderung zu bewirken. Ziele: Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Kundenbedürfnisse, Rückgewinnung, Wiederholungskäufe, Verhinderung Folgekosten, Minimierung neuer Beschwerden. PROZESS: direkt: Stimulierung, Annahme, Bearbeitung, Reaktion/indirekt: Auswertung, Controlling, Reporting, Infonutzung. ABLAUF: Kanban (Kanalisieren, Bearbeitung, Analyse, Nutzung), PHASEN: Emotion-Deeskalation-Lösung-Schluss. TIPPS: Rituale (Ruhe-Interesse-Teamgeist-Ursachen-Ablauf-Lösung-Entschuldigung). LÖSUNG: Wandlung-Minderung-Umtausch-Nachbesserung
Was ist die CI? Welche Bereiche umfasst diese?
Selbstdarstellung d. Unternehmung , strategisch geplant und operativ eingesetzt, nach innen und außen, auf Basis d. Unternehmensphilosophie, - zielsetzung und Image. ==>Einheitliche darstellung alles Handlungsinstrumente Communications-Behaviour-Design
Was ist die integrierte Marktkommunikation? Welche Vor- und Nachteile hat eine solche?
Teil d. Unternehmenskommunikation, einheitliche Kommunikation intern u. extern, konsistentes ERscheinungsbild für alle Zielgruppen, wesentl. Bestandt. Vorteile: Wiederkennung v. Botschaften, Glaubwürdigkeit, Vermeidung Widersprüche, Identifikation d. MA, Effizienzsteigerung d. Etats, Wettbewerbsprofilierung Nachteile: monoton, negative Synergien, mangelnde Flexibilität, eingeschränkte Kreativitität, Komplexe Erfolgskontrolle
Was sind die Ziele einer integrierte Marktkommunikation?
Differenzierung-Wiedererkennung-Identifikationspotential-Motivationssteigerung-Akzeptanz
Welche psychographischen Kategorien von Kommunikationszielen gibt es?
kognitiv (Kenntnis v. Marken, Aufmerksamkeit) - affektiv (Image, Einstellung, Zufriedenheit) - konativ (Reaktion, Probierkäufe, ...)
Welche 2 große Gruppen von Positionierungsstrategien werden unterschieden, welche Arten gibt es innerhalb dieser?
Differenzierung: Emotional-Informativ-emotional u.informativ, Aktualität, Re-Positionierung Me too: Mitläufer, Trittbrettfahrer, Power
Was ist die Copy Strategie?
Definiert, wie sich Positionierung argumentativ und kommunikativ transportieren lässt. 4 Elemente: Kommunikationsziel-Produktversprechen-Begründung-Tonality
Erläutern Sie den Planungsprozess d. intergrierten Marktkommunikation:
Unternehmensstrategie==>CI==>Strategische Planung (Ziele, Zielgruppen, Positionierung, Kommunikative Richtlinie)==>Operative Planung (operat. Ziele, Auswahl Instrumente, Budget)==>Durchführung (Gestaltung Botschaft-Auswahl Medien, Produktion&Streuung)==>Kontrolle
Welche Beziehung kann zwichen Kommunikationsinstrumenten bestehen? Wie können diese zeitlich eingesetzt werden?
Funktional: komplementär-konditional-substituierend-konkurrierend-indifferent/Hierarchisch: keine generelle Festlegung, außer zwingende Komplementarität Zeitlich: Parallel, sukzessiv, intermittierend, ablösend
Budgetierung der Kommunikation? Arten?
% von Umsatz, Kosten je Einheit, Vorjahr+%, tragbar (was geht?), Wettbewerb, MA, per Anweisung, aufgabenorientiert (so viel wie nötig).
Wovon ist die Werbewirkung abhängig? Erläutern Sie die Werbewirkungskurve:
Anzahl d. Kontakte (mehr Einschaltungen=mehr Kontakte), je öfter je stärker, Kenntnis d. Wirkung ist wichtig. Wirkungskurve beschreibt angenomme Wirkung bei unterschiedlicher Intensität. KONKAV: zunächst hoher Anstieg, höchster Wirkungsgrad zu Beginn (High Involvmt.) S-Förmig: anfangs gering, dann stark steigend (Grenznutzen), dann wieder weniger (Low Involvmt.)
Was enthält ein Konzeptpapier der integrierten Mako?
Strategiepapier (Positionierung, Strategie, Leitidee u. Leitinstrumente), Kommunikationsregeln (Positionierung, Komm-Plattform, Regeln zum Instrumenteneinsatz), Organisationsregeln (Regeln d. Zusammenarbeit).
Wie werden Emotionen definiert und gemessen?
Gehört zu Aktivierung (wird d. affektive, intensive und kollative Reize ausgelöst), ungleich Affekt, Beschreibbar d. 4 Merkmale: Erregung, Richtung, Qualität, Bewusstsein, betrifft subjektive und neurophyiologische Ebene, Ausdruck, 10 primäre Emotionen, Messung d. Protokoll d. lauten Denkens, Tagebücher, Saklen (verbal-nonverbal), Bilderskalen, Analyse von Mimik, biologisch
Unterschied zwischen Positionierung und Differenzierung?
Positionierung erfolgt im Bewusstsein d. Konsumenten (wie soll Marke/Produkt wahrgenommen werden), Differenzierung sind die Mittel, die dazu eingesetzt werden (über Produkt, Preis, Image, Zusatzleistung, etc.)
Cross-Selling, Up Selling, Add-on Selling, Erklärung?
Cross und Up sind unter Add-on zusammengefasst. Cross-Selling=Zusatzprodukte, oder andere Leistungen (Kunde kauft nicht nur Shampoo sondern auch Haargel einer Marke), Up Selling: teureres Produkt als bisher.
Beschreiben Sie die ABC Quadrat Analyse
Kriterien (abhängig, unabhängig) festlegen, gewichten, bewerten. Ergebnis wird aufgetragen (z.B. Potential und Ist-Umsatz). Je nach Positition erfolgt Besuchsplanung. AA=häufige Besuche, AC=Ausbau, CC=nur Mindestaufwand, häufige Fehler: Werte korrelieren (Ist-Umsatz und Potential), Kriterien zu scharf eingestellt, Kriterien zu weich eingestellt, viele Kunden im CA Feld (kaum möglich)
Was kann aus der Leserforschung abgeleitet werden? (Eye Tracking)?
Bei Bildschirm: goldenes Dreieck
Vertriebspyramide (Reifegrad und Strategien)
Kunden, Markt, Verkaufsstrategie=Vertriebsstrategie. Reaktiv-aktiv-organisiert (Steuerung nach Routen, Kennzahlen, -strategisch (ChancenMmgt, CRM Optimierung)-optimiert (90% bei Kunden, fliegender Verkäufer)
Marktforschung, wozu? Welche Arten?
Erkennen von Chancen und Problemen, Mediaforschung (Wirkung, Reichweite, Gestaltung, Recall....), Qualitativ und Quantitativ, je nach Fragestellung==>Explorativ, deskriptiv, kausal-analytisch.
Welche Faktoren beeinflussen das Marketing/bzw. Werbebudget? Wie kann es festeglegt werden?
Produktlebenszyklus, Marktanteil, Produkt selbst (Strukturierung, Abnehmermenge, Anteil Handel, Preis, etc.), Erreichbarkeit d. Zielgruppe, Instrumente zur Botschaftsübermittlung....
Welche Arten d. Beobachtung gibt es? Was wird damit gemessen?
wissenschaftlich/naiv, wissenschaftlich: fremd und selbst, Fremdbeobachtung: teilnehmend/nicht teilnehmend, wissentlich/unwissentlich, Feld/Labor. Kann sowohl quantitativ (Zählung), wie auch Qualitativ (Verhalten) angewendet werden?
Was sind Instrumente Above- und Below the lIne? Wofür werden Sie eingesetzt?
Above: Media+PR, Below: Rest. Above für B2C, Below f. B2B
Methoden zur Messung von Motivation?
Motivation=zielgerichtete Emotion, Messung d. Laddering-Technik (Warum?)
Wie wird die Iso-Kurve berechnet?
Durchschn. Umsatz errechnen (Summe Umsatz/Verkäufer), dann jeweils SZ oder SK einsetzen und zweiten Wert ermitteln (auf ISO Kurve ist Ergebnis von SZ*SK immer gleich)
Kaufentscheidungsprozess
Problemerkennung-Informationssuche (persönlich, Erfahrung, kommerziell, öffentlich)-Bewertung Alternativen und Entscheidung (Kaufabsicht, Meinung anderer, Entscheidung)-Verhalten nach Kauf.
Was ist ein Buying Center? Wie wird es bearbeitet?
Mehrere Personen an Kaufentscheidung beteilitgt. Organisationsanalyse-Auswahl enger Kreis-Typisierung-Menschen zusammen bringen.
Arten von Kaufentscheidungen:
extensiv (hoher Aufwand) - habituell (Klopapier) - limitiert (bewusste Auswahl, geringes Angebot) - impulsiv (Schokoriegel)
Beschreiben Sie das Zwiebelmodell:
Kernprodukt-reales Produkt- erweitertes Produkt, oder: Kernnutzen-Basisprodukt-erwartetes Produkt-augmentiertes Produkt-potenzielles Produkt.
Aktivierungsmessung in Verbindung mit Neuromarketing
Aktivierung=Erregung, Aufmerksamkeit (Emotion, Motivation, Einstellung). Messung d. Hautwiderstand. Je mehr Aktivierung, desto höher Aufmerksamkeit und Bereitschaft zur Verarbeitung.
Wie gehen Sie bei einer Eventplanung vor?
Zielgruppe, Planung&Umsetzung: Location, Medien,Technik, Catering/Akteure. Teuer aber wirkungvoll.
Erläutern Sie Porters 5 Forces:
Instrument zur Umweltanalyse, beschreibt Verhandlungsmacht/stärke folgender Akteure: Kunden, Lieferanten, bestehende Konkurrenz, potentielle Konkurrenz, Ersatzprodukte (Substitution)
Wie gehen Sie bei einer Konkurrenzanalyse vor? Welche Strategien gibt es je nach Marktstellung?
Identifizierung Konkurrenz, Informationen sammeln, Ziele und Strategie herausfinden, mögliches Verhalten einschätzen, Maßnahmen festlegen. je nach markstellung: Führerschaft: Ausbau oder halten von MA, mehr nachfrage Herausforderer: Flanke, Nische, Belagerung, Frontal... Marktfolger: Kloner, Nachahmer, Anpasser/ Nischenanbieter: Endanwendung, Handelsstufe, Größe, Segment, geographisch, Qualität...
Was wissen Sie über Placement?
Product Placment (on Set, Creative), Coporate Placement, Country Placement, Music Placement, Titelpatronat, Generic Placement, Celebrity. Placement<> Schleichwerbung, wenn für Dramaturgie nicht erforderlich. Kann verbal, visuell, oder kombiniert erfolgen. Vorteile: hohe Reichweite, positive Umfeldwirkung, verglw. günstig, hoher Erinnerungswert, Steigerung Image bei guter Platzier. Nachteile: kaum messbar, Wirkung oft nicht gegeben, mglw. Nichwahrnehmung, peinlich wenn zu penetrant.
Involvment?
Beschreibt Grad d. Aktivierung, wirkt auf kaufverhalten. Hohes IV==>extensiv (emotional+kognitiv), Geringes IV==>starke Emotion-impulsiv, ansonsten reaktiv
Erläutern Sie das Chancenmanagement
MAW, Chancen bewerten, bla,bla
Welche Arten der Befragung kennen Sie? WAs sind deren Vor-und Nachteile?
persönlich, schriftlich, telefonisch, online, mobile. Details siehe psychl. MAfo.
Welche projektiven Verfahren kennen Sie?
Projektive Frage - Ballontest-Bilder Erzähltest-Produkt Personifizierung, Lücken-Test
Welche Gestaltungstechniken in der Werbung kennen Sie?
Borrowed Interest, Produktzentriert, Prägnanz, Originalität. Systemvergleich, Härtestes, Product in Use, Demonstration, Bigger than Life, Slice of life, Star-Testimonial, Erzählung, Lifestyle, Wissenschaft, Humor, Erotik, Teaser.
Sponsoring
Förderung von Veranstaltungen oder Organisationen zur erreichung von Marketingzielen. Sport, Kultur, Sozi, Öko... Ziele: Bekanntheit, Multiplikator, Aufbau Image. Vorteile: hohe Reichweite, hohe Akzeptanz, kein ausweichen d. Zielgruppe, nicht-kommerzielle Atmosphäre. Nachteile: nur Ergänzung, eingeschärnkte Gestaltung, Wirkung schwierig einzuschätzen., Bekanntheit Voraussetzung, mangelnde Leistung d.Gesponserten.
Was wissen Sie über das Kundenmanagement?
4 Ks, Aufgaben sind: Indentifizierung, Akquirierung, Bindung+Zufriedenheit, Entwicklung. Verschiedene Instrumente (phasenabhängig, unabhängig). Kundenzufriedenheit führt zu Kundenbindung. Arten d. Kundenbindung.....etc.