Prüfungsfragen

MABM eeducation, Wahlmodul Informatik, CSCL/ CSCW Fernuniversität Hagen

MABM eeducation, Wahlmodul Informatik, CSCL/ CSCW Fernuniversität Hagen


M. A.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen der Informatik, insbesondere im Bereich der Gruppenarbeit und Zusammenarbeit. Sie decken Konzepte wie Groupware, Kollaborationstransparenz, Awareness und verschiedene Modelle der Zusammenarbeit ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Forscher, die sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen von CSCW und CSCL auseinandersetzen möchten.
Flashcards
21
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
13.08.2016 / 21.10.2023

Flashcards

Was versteht man unter Groupware?

  • Als Groupware bzw. Gruppen-Software (auch kollaborative Software) bezeichnet man eine Software zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg.
  • Groupware ist die Umsetzung der theoretischen Grundlagen von CSCW/ CSCL
  • Ziel von Groupware ist stets die Unterstützung eines Gruppenprozesses, also die Erarbeitung eines Resultats oder die Transformation von Informationen von einem Anfangs- in einen Endzustand.

Klassifikation von Groupware

Groupware lässt sich nach verschiedenen Faktoren klassifizieren:

  • 3K-Modell
  • Ort: Findet die Zusammenarbeit an einem Ort (lokal, zum Beispiel Büro) oder über räumliche Distanz hinweg (verteilt, zum Beispiel zwischen Berlin und Hamburg) statt?
  • Zeit: Findet die Zusammenarbeit gleichzeitig (synchron, zum Beispiel Videokonferenz) oder zeitversetzt (asynchron, zum Beispiel E-Mail) statt?
  • Steuerung der Kommunikation: Wird die Kommunikation bewusst vom Teilnehmer gesteuert (explizit, zum Beispiel einen Brief schreiben), oder sind keine ausgeprägten Handlungen notwendig (implizit, zum Beispiel Annahme eines Telefongesprächs)?
  • Struktur: Gibt die Groupware einen Ablaufplan vor (strukturiert, zum Beispiel eine Tagesordnung) oder nicht (unstrukturiert, zum Beispiel Brainstorming)?
  • Größe: Findet die Zusammenarbeit in einer großen (zum Beispiel Vorlesung) oder kleinen Gruppe (zum Beispiel Seminar) statt?

Zentrale Aspekte von Groupware

Zentrale Aspekte einer Groupware sind:

  • Awareness: Viele Systeme setzen eine oder mehrere Formen der Awareness (Gruppenerkenntnis) um, d. h. die Software überwacht und informiert über die Zusammensetzung der Gruppe, deren Teilnahme und Mitarbeit.
  • (WYSIWIS): Die Bearbeitungsdialoge der Groupware sollten dem Benutzer die Darstellung des Inhaltes möglichst in einer Vorschauoption zur Verfügung stellen, so dass wenig oder keine Schulung notwendig ist.
  • Informationsarchitektur: Die inhaltliche Struktur der Informationen und die Benutzerzugänge.
  • Synchronisation und Konsistenzerhaltung: Die Wahrung eines einheitlichen Datenzustandes (Konsistenz) trotz gleichzeitiger Zugriffe auf das Datenmaterial, bzw. die Visualisierung von Konflikten, wo dies nicht möglich ist.
  • Floor-Control, die Verwaltung der Systemressourcen: Welcher Teilnehmer darf gerade welche Ressource nutzen?
  • Session-Control, die Verwaltung der Teilnehmer selbst: Wer darf der Gruppe beitreten, welche Rolle nimmt er an?
  • Zwischen den Begriffen Groupware und Workflow-Management-System besteht eine inhaltliche Beziehung: Groupware zielt auf die Unterstützung projektorientierter, fallweiser und nur wenig strukturierter Teamarbeit. Während der Durchführung können Ad-hoc-Einflüsse auftreten, die eine Änderung des Bearbeitungsablaufes erzwingen. Workflow-Management-Systeme dagegen unterstützen prozessorientierte, gut strukturierte oder strukturierbare Geschäftsvorgänge. Die deterministische Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte erinnert an eine Fließbandstruktur. Bei diesem Ansatz spielt das System die aktive Rolle, steuert die Abläufe und löst Aktionen aus. Der Anwender ist passiv und reagiert nur auf Systemvorschläge.

Formen von  Awareness inkl. Beispiele

 

Warum ist Awareness wichtig?

Awareness= Verständnis für die Aktivitäten anderer, das einen Rahmen für die eigene Tätigkeit bildet".

  • Task Awareness
  • Social Awareness
  • Acitivity awareness (workspace awareness)
  • Informelle awareness

Nebenläufigskeitskontrolle

= verfahren

 

Serialisierung:

 

verteilte Sperren:

Möglichkeiten der Datenverteiliung

 

inkl. Beispiel

  • Server-Client (zentral)
  • Peer-to-Peer (direkt)
  • hybride

Unterschied CSCW- CSCL

  • CSCW: gemeinsames Produkt im Sinne einer zu erledigenden Aufgabe im vordergrund
  • CSCL: Fokus auf Lernen und gemeinsamer Lernprozess und Wissensaneignung bzw. erweiterung der Kompetenzen

Lerntheorien und damit verbundene Didaktik

  • allgemein 3 grosse Strömungen
    • Behaviorismus
    • Kognitivismus
    • Konstruktivismus
    • Konnektivismus
  • hierauf bauen verschiedenden Didaktiken auf bzw. leiten sich ab...

 

Lernkonzept- wie sieht die Lernumgebung aus?

  • kooperatives Lernen
    • Ziele
  • darauf aufbauende Lernumgebung
    • ....

3K Modell

Beispiel für die einzelnen Klassen

4 Systemklassen

  • Kommunikation
  • gemeinsame Informationsräume
  • Workflow Management
  • Workgroup- Computing

Kollaborationstransparenzt

Kollaborationsbewusstheit

Verteilte Anwendungen teilt man in die Klassen

kollaborationstransparent

und

kollabora-

tionsbewußt

ein. Anwendungen der ersten Klasse sind ursprüngliche Einzelplatzanwendun-

gen, die durch Modifikation bzw. durch ein geeignetes Hilfsmittel einer verteilten Benutzer-

gruppe zugänglich gemacht werden. Bei der Erstellung solcher Anwendungen wurde der Tat-

sache keine Beachtung geschenkt, daß sie in verteilten Umgebungen laufen. Somit existieren

keine gruppenspezifischen Funktionen in den Anwendungen.

Kollaborationsbewußte verteilte Anwendungen werden dagegen explizit für den verteilten

Betrieb konzipiert. Sie besitzen u.a. eigene Dialogelemente für den Mehrbenutzerbetrieb, und

es wird zwischen privaten und öffentlichen Fenstern unterschieden.

application sharing

Application Sharing ist eine gemeinsame Anwendung von Programmen, die nicht auf allen beteiligten Rechnern vorhanden sind. Beim kooperativen Arbeiten tritt Application Sharing auf, wenn eine beliebige Software, die nicht bei allen Teilnehmern installiert ist, bei einem Teilnehmer gestartet wird, dessen Rechner dann als Server für die anderen Teilnehmer fungiert. Die Software steht damit allen Teilnehmern auf ihrem Computer zur Verfügung. Dabei können mehrere Benutzer ein Dokument gleichzeitig bearbeiten.

Selbstgesteurtes Lernen vs. Angeleitetes Lernen

vor- und Nachteile

  • Vorbereitung Arbeitswelt
  • Motivation
  • Lernen/ Unterstützung üfK
  • Überforderung
  • Zeitverlust durch wenig strukturierte Vorgaben

 

nötige Unterstützungsfunktionen

Instruktionsdesign

 

...welche 8 Schritte hier genau???

8 Schritte

  1. Vorschlagen
  2. Erheben
  3. Analysieren
  4. Interpretieren
  5. Entwerfen
  6. Implementieren
  7. Integrieren
  8. Evaluieren
  9. Warten

überblick Prüfungsfragen inkl. Antworten

http://cscl-cscw-mo7.wikispaces.com/CSCL

 

http://cscl-cscw-mo7.wikispaces.com/CSCW

radikaler vs. gemässigter Konstruktivimus

adfasdfasf

cognitive flexibilty theory inkl. 5 Elemente

vcyvcv

Definition Gruppenarbeit

Gruppe =

Sozio-Technische Systeme

Systeme

Beispiele für Architekturmodelle

  •  

Forschungsmethoden

...wie Erfolg messen?

quantitativ -qualitativ

Study