Uwe Friedle


Viktor Löffler
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Produktionssteuerung und ihre zentralen Aspekte. Sie behandeln Themen wie das Kanban-System, die Planung und Überwachung von Fertigungsprozessen, sowie die Bedeutung von Durchlaufzeit und Kapazitätsauslastung. Die Karteikarten eignen sich besonders für Fachkräfte und Studierende im Bereich Marketing und Produktion, die ihre Kenntnisse in der effizienten Steuerung von Produktionsprozessen vertiefen möchten.
Flashcards
10
Students
1
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
23.04.2013 / 05.02.2014

Flashcards

Was versteht man unter Informationssysteme in der Produktion ?

Unter einem Informationssystem wird die Summe aller geregelten Betriebsinternen und externen Informationsverbindungen verstanden.

 

Was bedeuten die Abkürzungen CAE, CAD, CAP, CAM, CAQ

CAE - Computer Aided Engineering  (rechnerunterstützte Entwicklung)

CAD- Computer Aided Design

(rechnerunterstütztes Konstruieren)

CAP – Computer Aided Planning (computerunterstützte Arbeitsvorbereitung)

CAM - Computer Aided Manufacturing (computerunterstützte Fertigung)

 

Was versteht man unter Produktionssteuerung?

 

Die Produktionssteuerung ist die mengen und terminmäßige

 

Planung

Veranlassung

Überwachung

 

Der Durchführung der Fertigung.

Sie wird mitunter auch als Fertigungslenkung oder Fertigungssteuerung bezeichnet

 

Was sind die Ziele der Produktionssteuerung?

Die Ziele der Produktionssteuerung leiten sich direkt von den Unternehmenszielen ab.

Was versteht man unter hoher Kapazitätsauslastung?

Durch eine möglichst hohe Nutzungsquote ergibt sich eine geringe Fixkostenbelastung je

Erzeugnis und eine kürzere Rückgewinnung des investierten Kapitals.

Was versteht man unter kurze Durchlaufzeit?

Für die Fertigung aller Aufträge, die sich als Zeitdauer zwischen Beginn und Auslieferung eines Auftrages ergibt. Daraus ergeben sich mehrere Vortele:

 

Kurze Lieferzeit

Schneller Kapitalumschlag

Transparenz der Fertigung

 

Erläutern Sie das Dilemma der Ablaufplanung.

Dieses Dilemma beschreibt einen Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Durchlaufzeit

auf der einen Seite und der Maximierung der Kapazitätsauslastung auf der anderen Seite. Das

Problem liegt darin, dass eine Erhöhung der Auslastung damit verbunden ist, dass die

verfügbaren Maschinen immer geringere freie Zeitslots aufweisen und folglich auch immer

weniger zusätzliche Aufträge „zwischenschieben“ können. Dadurch erhöhen sich die

Wartezeiten der Aufträge vor der Maschine und damit auch die Durchlaufzeiten.

 

Was sind die Aufgaben der Produktionssteuerung?

Auftragsbearbeitung:
Die Auftragsbearbeitung umfasst alle Tätigkeiten von der Angebots- bis hin zur Rechnungserstellung. Alle relevanten Daten werden erfasst und übernommen.

Durchlaufterminierung:
Berechnung der Zeiten der einzelnen Arbeitsvorgänge eines Fertigungsauftrages im Fertigungsdurchlauf.

 

Kapazitätsauslastung:
Muss besonders geplant werden, ebenso sind Maßnahmen auszulösen um eine möglichst große Zielannäherung zu erreichen.

Werkstattsteuerung
Die Fertigungsaufträge müssen gemäß den Ereignissen der Auftragsbearbeitung, der Durchlaufterminierung und der Kapazitätsauslastung in den Werkstätten gefertigt werden. Dazu ist es notwendig, die Werkstätten mit allen erforderlichen Informationen zu versorgen, aber auch von den Werkstätten alle steuerungsrelevanten Daten zu erhalten und direkt zu verarbeiten.

Was sind die Tätigkeiten der Produktionssteuerung ?

Planung der Produktionssteuerung
beinhaltet alle vorausschauenden Festlegungen von Steuerungsmaßnahmen. Z.B Terminplanung, Kapazitätsauslastungsplanung, Reihenfolgeplanung

Veranlassung der Fertigungssteuerung
Bereitstellung von Material, verfügbarmachung der Fertigungsunterlagen, innerbetrieblicher Transport.

Überwachung der Fertigung
Terminliche Kontrolle und nicht die Fertigungsqualität

 

 

 

Was versteht man unter Kanban System?

In Japan entwickeltes System zur flexiblen, dezentralen Produktionsprozesssteuerung „Kanban” bedeutet wörtlich „Karte” und bezeichnet die Identifizierungskarte, die sich bei jedem Endprodukt, jeder Baugruppe und jedem Einzelteil, das im Betrieb verwendet wird, befindet. Wird das entsprechende Teil in einer Produktionsstufe verbraucht, dient der Kanban als Bestellkarte, mit der die vorgelagerte Produktionsstufe zur erneuten Herstellung dieses Teils veranlasst wird. Für das neu produzierte Teil dient der Kanban wieder als Identifikationskarte. Durch das Kanban-System werden jeweils zwei benachbarte Produktionsstufen zu einem Regelkreis verbunden. Das Kanban-System beruht auf dem Hol Prinzip. Nur wenn eine Produktionsstufe „Nachfrage” entfaltet, wird auf der vorgelagerten Stufe produziert

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