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Trung Hieu Tran
Diese Lernkarten behandeln das Thema Produktlebenszyklusmanagement (PLM) auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Integration von Systemen wie SCM, ERP, PDM und CRM, die für die Verwaltung von Produktdaten, Prozessen und Kundenbeziehungen essenziell sind. Die Karteikarten beleuchten die Herausforderungen und Vorteile dieser Systeme, insbesondere in Bezug auf Planung, Dokumentenverwaltung und Workflowmanagement. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die ein tiefes Verständnis der IT-gestützten Verwaltung von Produktlebenszyklen und deren strategischen Ansätzen erlangen möchten.
Cartes-fiches
18
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
23.02.2013 / 30.07.2023

Cartes-fiches

Veränderungen Produkt/PLZ

Produkt:

  • Komplexer (Anzahl der Teile, Versionen und Varianten)
  • multidisziplinär (Mechatronik)
  • individueller
  • variantenreicher
  • kurzlebiger
  • anspruchsvoller

Prozess/PLZ:

  • komplexer
  • kooperativer
  • verteilt
  • global
  • Kürzere Durchlaufzeiten

PLZ-Phasen

Entwicklung:

  • Spezifikation
  • Produktplanung
  • Konzept
  • Konstruktion
  • Fertigungsplanung

Produktion

Verkauf und Nutzung

  • Verkauf
  • Nutzung
  • Service/Wartung
  • Recycling/Aufbereitung

Komponenten des Produktlebenszyklusmanagement (PLM)

  • Produktdatenman. (PDM)
  • Ressourcenplanung (ERP)
  • Planung und Steuerung der Weetschöpfungskette (SCM)
  • Kundenpflege (CRM)

Produktdatenmanagement (PDM)

technische Datenbank- und Kommunikationssysteme die dazu dienen Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse bzw Lebenszyklen konsistent zu speichern, zu verwalten und allen relevanten Bereichen des Unternehmens bereitzustellen

Module PDM-System

Kernmodule:

  • Dokumentenman.
  • Änderungsman.
  • Konfigurationsman.
  • Freigabeman.
  • Versionsman.

Ergänzungsmodule

  • Workflowman.
  • Projektman.
  • Langzeitarchivierung
  • Viewing&Defining
  • Bibliothekenman.
  • In/Outputman.
  • Retrieval&Recherche

Dokumenten- und Dateiverwaltung

  • jedes Teil kann durch mehrere Dokumente beschrieben werden
  • jedes Dokument ist mit einer oder mehrerer Dateien verknüpft
  • Dateien auf einer "Electronic Vault" abgelegt --> nur dem PDM-System oder Systemadmin zugänglich

Enterprise Resource Planning System (ERP)

  • Produktionsplanungs- und steuerungssystem
  • Human Resources sowie Finance Management
  • Management standortbergreifender Geschäftsprozesse

Architekturen

  • Material Requirement Planning (MRP)
  • Manufacturing Resources Planning (MRP-II) --> MRP + Capacity Requirements Planning (CRP)

Aufgabenteilung PDM und ERP

PDM:

  • verwaltet produktbezogene Daten über PLZ
  • unterstützt sämtliche entwicklungs-/ingenieurstechnischen Prozesse durch aktive Integration technischer Erzeugersysteme (CAD/CAM/CAE/...)
  • ermöglicht Datenaustausch mit ERP-System

--> technische Daten

ERP:

  • verwaltet alle Produkte, Prozesse und Ressourcen für die Produktion
  • ermöglicht Definition von Produktionsdaten und Stücklisten spezifisch für jeden Fertigungsstandort

--> kommerzielle/logische Daten

Supply Chain Management (SCM)

intergrierte, prozessorientierte Planung und Steuerung der Waren-, Informations-, und Geldflüsse entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Kunden zum Rohstofflieferanten

Customer Relationship Management (CRM)

  • Dokumentation und Verwaltung von Beziehungsverhältnissen zum Kunden
  • Kundenservice, Vertrieb und Marketing, Beschwerdemanagement

Ziele:

  • Analyse des Kaufverhalten
  • Kunden halten
  • neue Kunden (Akquise)
  • maßgeschneiderte Leistungen
  • Aufnahme von Beschwerden

integrieren und automatisieren Prozesse die direkt mit dem Kunden zu tun haben

CRM (Vorteile und Herausforderungen)

Vorteile:

  • Verbesserte Kundenzufriedenheit
  • reduzierte Kosten für Direktmarketing
  • effektives Marketing und niedrige Kosten
  • Kundensegmentierung
  • bessertes Verständnis der Kundenbedürfnisse

Herausforderungen:

  • weltweit --> teurer (Sprachen, Zeitzonen, Währungen, Gesetzgebung)
  • Problem bei Integration
  • unzureichende Nutzakzeptanz

 

IT-Unterstützung

  • PLM-Systeme nicht stand-alone --> gemeinsam greifen Teillösungen auf eine gemeinsame Datenbasis
  • Vernetzung: PDM, ERP, SCM, CRM

PDM-System (Nutzerverwaltung)

  • Nutzer, Gruppen/Teams
  • Organisationseinheiten
  • Rollen
  • Jobs

Jobs verbinden Nutzer mit Rolle für bestimmte Zeit

Verantwortlichkeiten für Teile und Dokumente

Workflowmanagement

Workflow:

  • ganzheitliche oder teilweise Automatisierung eines Geschäftsprozesses, während dessen Ablaufs Dokumente, Informationen oder Aufgaben von einem zum anderen zur Bearbeitung weitergegeben werden, basierend auf prozeduraler Regeln

Workflowmanagement:

  • Definition, Erzeugung und Verwaltung von Workflows mit Software
  • Prozessdefinition interpretieren, mit Teilnehmern interagieren, IT-Anwendungen aufrufen

Abgrenzung PDM zu PLM

traditoneller PDM-Ansatz

  • Integrationsplattform, welche alle applikationssysteme über Schnittstellen zu einem Gesamtsystem verbindet
  • zunächst Verwaltung von daten in Entwicklung und Konstruktion

PLM-Ansatz

  • konsequente Fortführung der Integration aller im Produktlebenszyklus entstehender Daten
  • prozessübergreifend Informationen und Daten zur Verfügung zu stellen
  • kooperative Formen der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg

Abgrenzung SCM zu ERP

  • ERP bilden Rückgrat für SCM und stellen notwendige Daten zur Verfügung
  • SCM ergänzen folgende Defizite:
  1. Absatzprognosen
  2. Transport- und Distributionslogistik
  3. strategische Betrachtung des gesamten Wertschöpfungsnetzwerkes

Variantenbaukästen/ -stücklisten

  • Itemstruktur mit Variantenplatzhaltern
  • vielzahl ähnlicher Produkte oder Komponenten
  • vermeiden redundante Speicherung ähnlicher Stücklisten

CRM (operatives vs. analytisches)

operativ:

  • direkt mit dem Kunden
  • Sales Force Automation

analytisches:

  • Kundendaten aus operativen CRM analysieren
    • Anzahl, Typen oder Nutzung mehrerer Produkte
    • Preisermittlung
    • Wahrscheinlichkeit, dass Produkt gekauft wird

Étudier