Ethz


Rahel Widmer
Diese Lernkarten behandeln die geologische Struktur der Alpen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Trias, Sedimente, das Grundgebirge und Prozesse wie Subduktion und Ablagerungsräume. Die Karteikarten eignen sich für Geologiestudenten, die die Entstehung und Entwicklung der Alpen verstehen möchten, insbesondere die Rolle von Flysch, Evaporiten und tektonischen Decken.
Cartes-fiches
23
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.08.2013 / 16.08.2021

Cartes-fiches

 

„Peneplain“: Welche Gesteine überlagern mit welchem         Kontakt das Grundgebirge

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  Welche geologische Geschichte ist im kristallinen Grundgebirge aufgezeichnet? 

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Wo findet man Grundgebirge im Alpenquerschnitt?   

Beispiel: Laufenburg am Rhein:

–Kristallines Grundgebirge, zum Schwarzwald-Massiv gehörig 

 

Früher :kristalline Kerngebiete und ihre Sedimenthülle   im Zentrum der Alpen. an Ort und Stelle verfaltet ;   keine horizontale Verschiebung      •  Aarmassiv mit seiner Sedimenthülle   z.B. Vättis (SG), Tödi,  Erstfeld,  Windgälle,  Titlis, Wetterhörner, Jungfrau     •  Tavetscher Zwischenmassiv (Sedrun-Andermatt) (Unterlage der helv. Decken)     •  Gotthardmassiv + z.T. Sedimente     •  Im Westen: Aiguilles Rouges ; Mont Blanc Massiv      Heute:  Massive als Decken erkannt, Krustenspäne,    gegen Norden verschoben, z.T mit Sedimentbedeckung Trias-Tertiär

 

Diskordanz

Aufeinanderfoge ungleich gelagerter Schichten in einem Profil

– Beispiel: Laufenburg, Scheidnössli (Uri) 

 

Was waren die ersten Sedimente über Grundgebirge ausserhalb Permokarbontröge?   

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Trias, woher stammt der Name?

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Trias am Nordrand der Tethys? („germanische Trias“)   

 

  • Alter: 250-200 Millionen Jahre   
  •  Einteilung in 3 Lithostratigraphische Einheiten:      
    • Buntsandstein      
    • Muschelkalk > Evaporite (Salz)      
    • Keuper > Tonsteine
    • Dolomite und Evaporite   

Trias am Südrand  der Tethys? („alpine Trias“) 

 

 Ostalpen:    

  •  Engadiner Dolomiten 
  •  Silvretta: Grundgebirge und Sedimente 
  • Südlicher Ablagerungsraum,    stärker marin  geprägt, va. in der späten Trias   

  Südalpen: Bsp Mte San Giorgio   

Evaporite

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Sedimentation: wie wird Ablagerungsraum geschaffen?

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Wie sind die Unterschiede zwischen Germanischer Trias und alpiner Trias erklärbar ?

 

   
  •  Germanisches Randbecken vs “alpines” Tethysmeer 
   
  • Mehr “Raum” in den  südlichen Ablagerungsräumen (heute Südalpen,Ostalpine Decken) 

 

Wie wird Ablagerungs-RAUM geschaffen? 

 

  •  Tektonische „Subsidenz“ 
   
  • Globale Veränderung des Meeresspiegels 
 

 

Frage:  wie gelangten  vor 160  mio  Jahren  Mantelgesteine  an  den Meeresboden

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Weshalb gehören die Mythen nicht zu den Helvetischen Decken

Fazies der Kreideablagerungen

Mythen ist eine mittellpenninischen Klippe

 

Mythen: Mittelpenninikum  > Briançonnais     Kein Tiefpenninikum, Unterlage Helvetische Decken   

 

Mittelpenninische Sedimentabfolgen     •  Die Unterlage der Sedimentabfolge?   

 

Keine ozeanische Kruste      Sedimente der Trias-Jura-Kreide- Zeit, des Paläogens:  auf kristallinem Grundgebirge abgelagert      Oft Evaporite der Trias als Abscherhorizonte der Decken   

Entstehung unseres Gebirges

 

A) Subuktion des Meliatta-Ozeans (keine Dokumentation in CH)      B) Abscherung der Sedimente von ihrem kristallinem Untergrund > ostalpine Sedimentdecken      C) Teile der oberen Kruste von unterer Kruste getrennt > Teil des ostalpinen Deckenstapels   

 

Wann beginnt Subduktion im CH-Querschnitt der Alpen?   

 

Subduktion Des  Piemont-‐Ozeans ab der mittleren Kreidezeit   Erste Zeichen von Subduktion im Grenzbereich  Ostalpen/Tizia- Piemonttrog

 

 

Wie wird ein passiver Kontinentalrand zu einem aktiven Kontinentalrand?   

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In welche Richtung wird ozeanische Kruste subduziert?   

 

Unter welche Kontinentplatte wird die oz. Kruste der alpinen Tethys subduziert:     –Unter die ostalpine Mikroplatte      –Ev unter die europäische Platte?   

 

Welche Signaturen hinterliess Subduktion im Gebirge?   

 

  • tektonische Melanges
  • Tiefseeschuttfächer  („Flysch“) 
  • Erkennnen  der Bedeutung der Verteilung  von Flysch-‐Sedimenten in  den alpinen Decken 
  • „progressive Subduk1on“ 

Flysch

 

Faziesbegriff   
  •   Abfolge von Turbiditen (Sandsteine)  und  dazwischen gelagerten Tonsteinen  oder  Mergeln 
    
  • Nur  in  einem  bestimmten tektonischen Kontext  verwendet:
    •   Konvergenztektonik,  Subduktion, 
   
  •   Ablagerungen in  Tiefseegräben 
  

 

Wo findet man Flysch  in den Alpen? 

 

Flyschdecken“ z.B. im Kt. Graubünden: Region Savognin -West (Bsp. Piz Arblatsch „Arblatsch-Flysch“     

Wie alt sind die Flyschablagerungen

 

erste Flyschsedimente in den Gesteinsabfolgen der  Hochpenninischen Decken (ab Mittelkreide, ca 100mio J.) 

 

Südpenninische Decken: keine Flyschablagerungen ,  die im Paläogen (frühes Tertiär) gebildet wurden. Der Ablagerungsraum wurde subduziert. 

 

Étudier