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4.2 Supply Chain Kooperationen

4.2 Supply Chain Kooperationen


F. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Supply Chain Management (SCM) auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die effiziente Gestaltung von Lieferketten, einschließlich Aspekten wie ECR (Efficient Consumer Response), Replenishment, Operating Standards und Administration. Die Karteikarten behandeln die Aufgaben und Ziele des SCM, wie die Senkung von Lagerbeständen, die Verkürzung von Auftragsdurchlaufzeiten und die Verbesserung der Qualitätskontrollen. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Logistikprozessen und unternehmensübergreifender Zusammenarbeit vertiefen möchten.
Flashcards
14
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
06.02.2014 / 08.02.2014

Flashcards

Was versteht man unter efficient Consumer Response?

- Kooperation zwischen Hersteller und Handel,
- die ausgehend vom Konsumenten als Impulsgeber, dessen Zufriedenheit zu gewährleisten ist
- durch die möglichst zeitnahe Abstimmung aller logistik- und absatzorientierter Aktivitäten
- auf die Vermeidung von Ineffizienzen entlang der gesamten (unternehmensübergreifenden) Wertschöpfungskette ausgerichtet ist, wobei alle Beteiligen von dem gemeinsamen Vorgehen profitieren (Triple-Win-Effekt).

Was ist beim ECR notwendig, um eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zwischen den Beteiligten aufzubauen?

Spezifische Investitionen der beteiligten Unternehmen zur Gewährleistung notwendiger
- Technologien (Enabling Technologies)
- Organisationsstrukturen
- Fachlicher Mitarbeiterqualifikation
- Abbau von Informationsasymmetrien

Was ist auf der Supplyside des ECR notwendig?

Eine Supply-Chain-Management sollte implementiert werden.

Dieses besteht aus:

- Efficient Replenishment

- Efficient Operatingstandards

- Efficient Administration

Was ersteht man unter Supply-Chain-Management?

Integrierte Planung, Steuerung und Kontrolle aller in einem Wertschöpfungsverbund auftretenden Logistikprozesse vom ersten Lieferanten bis zum Endkunden unabhängig von der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit der beteiligten Unternehmen.

Was ist die Zielsetzung des SCM?

Realisierung von:

- Kostenvorteilen

- Zeitvorteilen

- Flexibilitätsvorteilen

- Qualitätsvorteilen

Mit welchen Maßnahmen sollen die Ziele des SCM erreicht werden?

Senkung der Lagerbestände,
Verkürzung von Auftragsdurchlaufzeiten,
Verstetigung des Materialflusses,
unternehmensübergreifende Qualitätskontrollen,                                                                                                                 effiziente Auslastung von Produktions-, Lager- und Transportkapazitäten.

Was ist die strategische Aufgabenstellung des SCM?

1. Supply Chian Configuration

2. Supply Chain Planning

3. Supply Chain Operations

Was sind die Aufgaben des Supply Chain Configuration?

Konfiguration der Infor-mations- und Materialflüsse gemäß ECR-Konzept. Typische Aufgabenfelder:
• Gestaltung der Lagerhaltung
• Festlegung von Rahmen- konzeptionen für die Plan- ung und Steuerung des Materialflusses
• Auswahl und Implement- ierung der Informations- systeme

Was sind die Aufgaben des Supply Chain Planning?

•Konkrete Planung von Aufträgen und Absatz-mengen
•Planung der notwendigen Produktions-, Transport- und Lagerkapazitäten in der gesamten Supply Chain.

Was sind die AUfgaben des Supply Chain Operations?

Ausführung und Kontrolle getroffener Entscheidungen

Was ist die Grundlegende Idee des ECR und welche Basisstrategien gibt es?

Effizienzsteigerung durch Optimierung der Waren- und Informationsflüsse entlang der Wertschöpfungskette

1. Efficient Administration

2.Efficient Operating Standards

3.Continious / Efficient Replenishment

Was versteht man unter Efficient Administration?

Kooperation in Geschäfts-abwicklung und Verwalt-ung zur Effizienzsteig-erung aller administra-tiven Prozesse. Ansatzpunkte:
•Leistungskonforme Konditionensysteme
•Belegloser Datenaustausch

Was versteht man unter Efficient Operating Standards?

Realisierung von Effizienzpotenzialen in der Prozesskette durch Definition branchenweiter Operating Standards z.B.:
•Cross Docking
•Barcoding
•Roll-Cage Sequencing
•Efficient Unit Loads
•Mehrweg-Transport-verpackungen

Was versteht man unter Continious/Efficient Replenishment?

Nachfragesynchrone Produktion und Distribution der Waren auf Basis aktueller Bestands- bzw. Verkaufsinformationen und Nachfrageprognosen. Vorgehensweisen
• Computer Assisted Ordering (CAO)
• Vendor Managed Inventory (VMI)

Study