PHZH Wirtschaft

PHZH ABU Wirtschaft nach Brunetti

PHZH ABU Wirtschaft nach Brunetti


M. D.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Preisbildung, Inflation, Marktmechanismen, staatliche Eingriffe, Monopole, und die Rolle von Banken und Zentralbanken, mit Fokus auf die Schweiz. Besonders relevant sind die Auswirkungen von Preisen, Mengen und Nachfrage auf verschiedene Märkte, sowie die Analyse von Wohlfahrtsverlusten und Marktversagen. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, die ein tiefes Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge und politischen Maßnahmen erlangen möchten.
Flashcards
224
Students
3
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
27.11.2015 / 24.10.2019

Lernkarten

Transaktionskosten bei Inflation

-Transaktionskosten- Opportunitätskosten der Bargeldhaltung sind hoch= nominalen Zinsen sind hoch,

-Man flüchtet in Sachwerte um sich vor Geldentwertung zu schützen (z.B Kauf von Immobilien)-man möcte sich vor massiver Inflation schützen

Kosten der Unsicherhiet bei Inflation

Verlauf einer Inflation ist schwierig vorherzusagen-verunsichert die Leute, v. a die Investoren..

 

In Verträgen, besonders Kreditverträgen-wird zusätzlich etwas eingerechnet

Kosten aufgrund der Verzerrung der relativen Preise

In Realität steiigen nicht alle Preise , einige reagieren sehr schnell (Zucker, Erdöl etc) ABER: Löhne reagieren nicht so schnell- Inflation geht sofor weiter und Lohn hinkt hinten nach….

-es verändert die relativen Knappheitssignale

-die effiziente Allokation der Ressourcen wird beeinträchtigt

nicht mehr die wahren Knappheitssignale!!!

Kosten für Kreditgeber bei Inflation

Bei Inflation verleieren die Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kredits real an Wert-

Schuldner sind Profiteure der Inflation!!!

Kalte Progression der Steuern

Steuerklassen für gewisse Einkommensniveaus

z.B Steuersatz 10%falls Einkommen kleiner als 52000 z. B

                           

Kosten der Deflation

- wenn Deflation,dann werden die Leute weniger Geld ausgeben

-Sinkende Preise können mit der Reduktion der Zinssätze (expansive Geldpolitik) bekämpft werden (Geldtheorie: dann werden Investitionsmöglchkeiten lukrativer weil Geld günstiger ist)  – Zinsen haben natürliche Untergrenze bei 0%

-keine Negativzinsen aber Gebührenerhöhug (faktische Negativz…)

Ursache Deflation

Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage-beginnt bei Firmen und kommt irgendwann bei KonsumentInnen an.

Entstehungsseite des BIP

Berechnung des BIP über die entstandene Wertschöpfung bei der Produktion von Gütern

Verwendungsseite des BIP

Berechnung des BIP über die gesamten Ausgaben der privaten Haushalte, der Unternehmen, des Staates und des Auslandes für die im INland produzierte Güter

Verteilungsseite des BIP

Berechnung des BIP über die Verteilung der erzielten WErtschöpfung an die Unternehmen (Gewinne) und ARbeitnehmenden (Löhne)

Kritik am BIP

-nur bezahlte Transaktionen erfasst (z.B Hausarbeit nicht im BIP-nur wenn Lohn)

-nicht vorausgegangene Wertminderung- Verkehrsunfall positiv ins BIP, weil REperaturleistungen eine wertschöpfung sind/Naturkatastrophen auch

-nur durchschnittlicher Wohlstand und NICHT: Verteilung auf verschiedene Grupppen

ABER: INternational standardisiertes Mass, nach klaren Regeln, -nahe der Lebenserwartung/Wohlbefinden und ist trotzdem nicht so diffus wie Lebensqualität oder Glück

 

Entstehungsseite des BIP in CH

Landwirtschaft macht nur noch sehr kleinen Teil der CHProduktion aus

Industriesektor auch geschrumpft, nur noch ein fünftel

heute: v.a Dienstleistungen (ca 3/4 der CH Produktion) 

Verwendungsseite des BIP in CH

-grosser Teil: Privater Konsum

-Investitionsausgaben (Bau und ausrüstungsinvestitionen ca 1/4)

-Staatskonsum ca 10%

-Nettoexporte ca 12% (Achtung: das sind Exporte-Importe!!!-Export alleine wäre 50% aber minus IMporte

TEchnologie

Wissen darüber, auf welche ARt Arbeit und Kapital kombiniert werden können, um Güter zu produzieren. 

Gesamtwirtsschaftliches Angebot

Die gesamte wärhend einer bestimmten Periode produzierte Menge an Gütern 

- hier bestimmt die Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren, was und wie viel gesamtwirtschaftlich rpoduziert werden kann

-Produktionsfaktoren: Arbeit, Kapital, Technologie, Boden udn natürliche Ressourcen

Gesamtwirtschaftliche Nachfrage

Die gesamte, wärhend einer bestimmmten Periode gekaufte Menge an Gütern

-Konsumentinnen, Investitionen, Staatsausgaben, Nettoexporte 

-Reales BIP= Konsum+Investitionen+Staatsausgaben+Nettoexporte

Wachstum

Langfristige Entwicklung des Wohlstands einer Volkswirtschaft, gmeessen am realen BIP= auch Trendwachstum oder langfristiges Wachstum

-Konjunktur: Auslastung der Produktionsfaktoren in Volkswirtschaft-betrachtet über einen kürzeren Zeitraum (Quartale, einzelne Jahre). 

Produktionspotential

BIP einer Volkswirtschaft bei einer normalen Auslastung der Produktionsfaktoren, normale Leistung einer Volkswirtschaft, wenn alle verfügbaren ARbeitskräfte ihre volle ARbeitszeit leisten und die vorhandenen Kapitalgüter wie Maschinen, Computer oder Gebäude, voll genutzt werden.

langfristiger wachstumstrend

Wachstum des Produktionspotentials bei Normalauslastung-durchschnittliches Wachstum einer Volkswirtschaft

PUnkt t1 wo die Konjunkturkurve die Wachstumskurve schneidet

-das tatsächliche BIP entspricht gerade demjenigen, das sich mit einem ausgelasteten Produktionspotenzial realisieren läässt- konjunkturell ausgegelichene Wirtschaftslage

Zeitpunkt t2- wo Konjunkturverlauf unter dem langfristigen Wachstumstrend

-tatsächliches BIP ist deutlich unter dem erreichbaren biP, die Volkswirtschaft nützt nicht alle vorhandenen Ressourcen aus, gibt hohe Arbeitslosigkeit udn ungenutze Kapitalgüter (z.B leere Fabriken)

-Konjunkturlage ist schlecht- Rezession

Rezession

Periode, in der die Produktionsfaktoren schlecht ausgelastet sind. Die realen Einkommen nehmen ab und die ARbeitslosigkeit steigt. 

Hochkonjunktur

Gesamtwirtschaftliche Situation, in der wegen der grossen Nachfrage die Produktionsfaktoren übermässig ausgelastet sind. -Boom

t3-Konjunkturkurve liegt über dem langfristigen Trend

tatsächliches BIP ist über dem Potential, REssourcen sind überausgelastet, ARbeiter machen Überstunden udn Maschinen sind auch nachts auf Hochtouren-Hochkonjunktur

Wachstumsrate

Prozentuale Zunahme des BIP innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit-langfristige Wachstumsraten sind sehr wichtig für Wohlstand von Ländern: Minimal erscheinende Unterschiede führen längerfristig zu sehr grossen Wohlstandsunterschieden 

Zinseszins

Zinszahlung, die bei deiner Geldanlage für bereits früher gutgeschriebene und dem Kapitalstock zugeschlagene Zinsen gleisetet wird

Produktionsfaktoren udn Quellen des Wachstums

Wohlstand v. Volkswirtschaft ist abhängig von Anzahl Gütern, die sie produzieren kann

dazu nur 2 Möglihckeiten: Arbeitssunden erhöhen oder Arbeitsproduktiovität (Menge an produzierten Gütern pro geleistete ARbeitssunde) 

Erhöhung der ARbeitsstunden: 

bei konstatner Bevölkerungszahl arbeiten mehr Personen (mehr Erwerbstätige) oder jede einzelne Person arbeitet mehr (mehr Arbeitssunden pro Erwerbstätigen)

Arbeitsproduktivität

3 Bestimmungsfaktoren:

-Technologie (Wissen dessen, wie Arbeit und Kapital kombiniert werden können, um Güter zu produzieren)

-Ausstattung mit Humankapital (Bildung der Leute) -wenn mehr in AUsbildung investiert- aRbeitsproduktivität verbessert- Wachstum

-Ausstatung mit Realkapital (Investitionen) 

Gesamtwirtschaftliche Produktionsfunktion

Beziehugn zwischen der in einer Volkswirtschaft produzierten Menge an Gütern (reales BIP) und den insgesamt dafür eingesetzten Produktionsfaktoren

Entscheidenende Rolle des technischen Fortschritts

Technischer Fortschritt:verbesserung der Technologie, welche zu einer steigerung der Produktivität der Produktivonsfaktoren führt

- er ist im Gegensatz zu ARbeitskräften udn Kapitalgütern nicht beschränkt, einziger faktor der immer wachsen kann

- möglichkeit, endliche Ressourcen immer weider neu mininander zu kombinieren udn Mehrwert schaffen-

-z.B Eisenoxid wurde zuerst als Höhlenfarbe benutzt, später wurde Eisen gewonnen,später daraus Stahl entwickelt, erst heute: Magnetdisketten (Ton und Bildspeicher)-deshalb heute viel Wohlstand....

-viel technischer Fortschritt ist kleine ARbeitsabläufe in Unternehmen....

Strukturwandel 

Veränderungen in der Wirtschaftssturkutr eines Landes, insbesondere was die relative Bedeutung verschiedener Branchen betrifft-Einführung neuer Technologieren-laufende Anpassungen in Wirtschaftsstruktur

Strukturwandel in CH

-1 Sektor (Landwirtschaft war 1850 noch bei 60%-heute auf ca 5%)

-2 Sektor( Industrie-war bis 1970 konstant wachsend auf b. 45% und jetzt noch bei 22%)

-3.Sektor (Dienstleistungen- von 10% auf 35 und heute 74%) 

Strukturbruch

Grosse, schockartige und in einem kurzen SZeitraum staatfindende Veränderung in der Branchenstruktur- sprunghafter Anstieg der Arbietslosigkeit-schwierig z.B bei CH-Landwirtschaft wenn immmer Subventionen udn Unterstützugn udn dann wird Anpassung immer grösser

Wachstumsdeterminanten v. Wirtschaftswachstum 

-nicht gestaltbar: Nähe zu starken Handelspartnern, Rohstoffe, Klima

-nur lanfristig gestaltbar: tiefe Koruption, Vertrauen ins Rechtssystem (Eigentums-und Vertragsrechte) , Politische Stabilität (Sozialkapital)

-kurzfristig gestalbar: anzahl Arbeitsstunden , Arbeisproduktivität

ARbeitsprodutktivätt durch was ist sie beeinflussbar? 

-Wettbewerbspolitik-mehr Wettbewerb schafft Anreize für Innovationen

-Aussenwirtschaftspolitik-verstärkt Arbeitsteilung durch grössene Offenheit

-Finanzpolitik-tiefe Steurn, rpoduktive staatsausgaben

-Bildungs-und Forschugnspolitik-bringt Humankapital udn TEchnischer Fortschritt

Konjunkturzyklus

Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität, gekennzeichnet durch das Aufeinanderfolgen einer Auf-und einer Abschwungphase-können auch sehr unregelmässig sein. möglicher Ablauf: Unterauslastung-Produktion entfernt sich vom P-Potential, hohe Arbeitslosigkeit-wenn tiefster punkt erreicht-wirtscahft wächst wieder, irgendwann mehr als Normalauslastung, Boom, dann physische Grenzen, überauslastung, es verlangsamt sich wieder, abschwung, dann wieder unterauslastung

Depresssion

besibders schwere und lang anhaltende Rezessionsphase

Schock

Bedeutende, plötzliche und unerwartete Änderung einer Wirtschaftlichen Kerngrösse, z.B 2008 als Folge der Finanz und Wirtschaftskrise tiefe Rezession gleich nach Boom

Bestimmung der Konjunktur durch gesamtwirtschaftliche Nachfrage

Zukunftserwartungen der Nachfrager

-alle Komponenten (Konsum, INvestitionen, Staatsausgaben oder Nettonachfrage) können zurückgehen

-ABER: typisch, Schwanungen in iNvestitionen= instabilste Komponente der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.....reagieren schnell auf ändernde Zukunftserwartungen, auch Konsumnachfrage nach langlebigen Gütern wie z.b Autos udn Möbel ist wie iNvestition und verstärkt die schwankungnen 

Lernen