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Lernende 54 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 09.06.2014 / 03.06.2021
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Kognitive Theorie Piagets:
Was beinhalten die vier diskontinuierlichen Entwicklungsstufen?

Sensumotorisch / 0-2 Jahre /  Sinneserfahrungen und Motorisches Verhalten

Präoperational / 2-6 Jahre /  Theory of mind 

Konkret operational / 7-11 Jahre / mehrdimensionales Denken

Formal operational / ab 12 Jahren / abstraktes Denken

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Kognitive Theorie Piagets:
Welches sind die vier Neopiagetianische Theorien?

Sensumotorisches Verarbeitungsstadium

Interrelationales Verarbeitungsstadium - Relationen von Personen, Ereignissen und Objekten

Dimensionales Verarbeitungsstadium - systematische Beziehungen zwischen Dimensionen

Abstraktes Verarbeitungsstadium

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Kognitive Theorie Piagets:
Welche instanzen (von innen nach aussen) hat die systemtheoretische Theorie?

Mikrosystem - Familie oder Schule oder Kollegen (direkte Betroffenheit)
Mesosystem - Familie und Schule oder Kollegen und Schule
Exosystem - Freunde der Eltern (passive Beteiligung)
Makrosystem -  Einflüsse von Subkulturen
Chronosystem

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Wie heissen die drei Methoden zur Erfassung von Entwicklungen

Querschnittsmethode: Einmalige Stichproben unterschiedlicher Altersgruppen
Längsschnittsmethode: Mehrere Stichproben zu unterschieldichen Zeitpunkten
Konvergenzmodell/Kohorten-Sequenz-Modell: Mischung beiden Methoden

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Anlage und Umwelt (Entwicklungssteuerung):

Welche Faktoren beeinflussen sich wechselseitig?

Endogene (von den Genen her), Exogene (von der Umwelt her) und Autogene Faktoren (Selbststeuerungen) beeinflussen sich wechselseitig.

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Anlage und Umwelt:

Wie heissen die drei Anlagewirkungen?

Es lassen sich aktive, passive und evozierende Auswirkungen von Genen unterscheiden. 
Aktive Anlagewirkung - Selbstaktivität - Ein Kind sucht sich selbst seine Umgebung aus
Passive Anlagewirkung - Weitergabe - Das Kind wird durch seine Umwelt beeinflusst (Familie schafft sich entsprechende Voraussetzung)
Evozierende Anlagewirkung - - Die Umwelt reagiert auf das Individuum (wird im steigenden Alter von grösserer Bedeutung)

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Anlage und Umwelt:
Wovon handelt der epigenetische Rahmen?

Lizenzierung: Keine Angabe
  1. Gene sind nicht statistisch, sondern unterliegen Steuerungsmechanismen, welche von der Umwelt beein- flusst werden. Die Aktivierungsmuster sind auch vererbbar

    Das Verhalten tauscht sich in zwei Richtungen aus -> Verhalten zu Umwelt und Verhalten zu Genaktivierung

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Welches sind die drei angeborenen Reflexe?

Saugreflex - Anklammerung an Mutter
Rooting Reflex - Kind wendet sich berührungen zu in der Hoffnung auf Nahrung
Saugreflex - Überlebensnotwendig (Nahrung, Brust)
 

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Motorik und Sensorentwicklung:
Welche Reflexe verschwinden NICHT mit steigendem Alter?

Rückziehreflex und Blinzelreaktion

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Wie ist der Ablauf des allgemeinen Prinzips der Motorikentwicklung?

Allgemeines Prinzip der Motorikentwicklung

  1. einzelne Bewegungsabfolgen lernen

  2. Koordination einzelner Bewegungen

  3. Integration der Bewegungen in längere Verhaltensketten

  4. Zunehmende Automatisierung (mit der Zeit)

  5. Zunehmende Verfeinerung (ggf.) 
    Die Motorikentwicklung ist als Interaktion von Reifung und Lernen aufzufassen, wie sich bei- spielsweise bei blind geborenen Kindern zeigen lässt, deren Motorikleistungen aufgrund einge- schränkter Umwelterfahrungen teilweise verzögert sind. 

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Durch welche zwei Methoden kann man bei Sauglingen Sinnesleistungen nachweisen?

Habituations-Dishabituations-Paradigma
Präferenzparadigma

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Was ist die Intermodale (bzw. crossmodale) Wahrnehmung ?

Kind hört etwas und greift danach

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Es gibt neben der elterlichen Sensitivität (wahrnehmen, reagieren, etc.) weitere Verhaltensweisen, die dem elterlichen Fürsorgeverhalten zuzurechnen sind. 
Wovon handelt Intuitives Elternprogramm ? Welche 3 Verhalten gehören dazu?

  • Einhalten eines optimalen Reaktionszeitfensters
    Ereignisse ←→ Konsequenz muss innerhalb einer gewissen zeitlichen Kontingenz auftauchen (<1s)

  • −  Verbales und präverbales Verhalten der Eltern
    Ammensprache (hohe Stimmlage, übertriebene Intonation) als Hilfe für den Säugling zur Lautbil- dung und Informationsaufnahme

  • −  Herstellen und Aufrechterhalten von Blickkontakt
    → positive Vokalisation des Kindes und dialogische Interaktion. Unterstützt Verhaltensregulation

  • −  Regulation des Wachheits- und Erregungszustandes
    → angemessenes Fürsorgeverhalten (Wärme und Sicherheit gewährleisten) → stellt auch früh- kindliche Lernerfahrungen bereit 

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Wie heissen die vier Bindungsphasen?

Vorphase der Bindung / 0-6Wochen / Bindungsverhalten bei jeder Person

Entstehende Bindung / 6W-6-8Monate / Zunehmend spezifische Reaktionen auf Vertraute. Erwartungen an das Verhalten der HBP

Ausgeprägte Bindung / 8M-1,5 Jahre / aktive Kontaktaufnahme zur HBP, Unbehagen+Protest bei fremden

Reziproke Beziehungen / ab 1.5 bis 2 Jahre / Entstehung eines Arbeitsmodell zum Bindungsverhalten, Akzeptieren von Trennungssituationen

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Motorik und Sensorikentwicklung:
Was beinhalten die vier Bindungsqualitäten?

Sichere Bindung - vermissen der HBP und freude bei Wiederkehr
unsicher vermeidende Bindung - indifferent gegenüber HBT, beunruhigung, kaum Kummer
unsicher ambivalente Bindung - wut oder gewalt kommt vor
desorganisiert desorientierte Bindung - widersprüchliche Verhaltensmuster

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Kognition:
Diese soziokulturelle Theorie geht davon aus, dass Kinder nicht nur mit angeborenen allgemeinen Lernfähigkeiten ausge- stattet sind, sondern dass sie in einzelnen Inhaltsbereichen ein intuitives Kernwissen haben 
In welchen Bereichen haben Kinder durch intuition vergleichsweise ein höhere Kognitive Leistungen?

  1. privilegierte Wissensdomänen wie bspw. Physik, Biologie und Psychologie (bspw. Theory of Mind)

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Kognition:
Wie nennt sich die Bildung von Erwartungen von zusammenhängenden Reizen

Antizipation

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Kognition:
Was sind die Frühkindliche Lern-und Gedächtnisleistungen ?

Habituation - Gewöhnung an alten Reizen und Neugierde bei neuen Reizen
Assoziationsler - Zusammenhängen von Reizen ->Erwartung
Kontingenzlernen - Erkennung von eigenem Verhalten und deren Konsequenz, Anpassung des Verhaltens

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Kognition:
Wovon handelt das Soliditätsprinzip?

Intuitive Physik: Objekte haben feste Masse und können sich nicht durchdringen

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Kognition:
Wovon handelt das Kontinuitätsprinzip?

Ein stetiges übergangsloses Fortlaufen. zBsp Die Natur funktioniert nicht Sprunghaft.

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Kognition: 
Was beinhalten die vier Kategorieklassen bzw. Klassenhierarchieren 

Ontologische Ebene - Unbelebte Objekte
Übergeordnete Ebene - Fahrzeuge (Globale Ebene)
Basisebene - Schiffe
Untergeordnete Ebene - Ruderboote


Neugeborene und wenig Wochen alte Kinder tref- fen zunächst globalere Unterscheidungen (bspw. Fahrzeuge vs. Tiere).

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Kognition:
Welche drei Arten des schlussfolgerndem Denken gibt es?

Induktiv - vom Besonderen auf das Allgemeine (fliegende Vögel - alle Vögel fliegen)
Deduktiv - Vom Allgemeinen auf das Besondere (Vögel fliegen, aber auch Hühner)
Analogie - Zusammenhang zweier Objekte mit weiteren zwei Objekten (Wasser+Flasche entspricht Zahnpasta+Tube)
 

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Kognition:

  • Welche Metakognitive Fähigkeiten  werden Unterschieden?

1) Wissen über mentale Zustände
 

2)Metagedächtnis
Es findet hier wieder eine Unterscheidung statt. Beide Formen des Metagedächtnisses entwickeln sich parallel bis ins Erwachsenenalter

  • Prozedurales Metagedächtnis
    Beinhaltet Überwachungsprozesse, sowie Kontroll- und Selbstregulationsprozesse

  • Deklaratives Metagedächtnis
    Beinhaltet Wissen über die eigenen kognitiven Fähigkeiten und Ressourcen sowie über Aufgaben- und Strategiemerkmale (Bsp.: Kinder überschätzen zunächst ihre eigenen Fähigkeiten, danach werden sie immer realistischer eingesetzt) 

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Emotionen:
Zähle die acht Basisemotionen auf

Wut, Trauer, Freude, Überaschung, Ekel, Angst, Vertrauen, Neugierde

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Emotionen:
Wovon geht der soziokulturelle Ansatz bei Emotionen aus?

Normen, Einstellungen und Verhaltensweisen der jeweiligen Kultur spielen eine entscheidende Rolle, sodass Emotionen durch das soziale konstruiert werden. Emotionen werden abhängig der Kultur mit sozialen Situationen assoziiert.

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Emotionen:
Welches sind selbstbewusste Emotionen?

Stolz, Scham, Eifersucht, Schuldbewusstsein und Verlegenheit entstehen aus dem objektiven Selbstbewusstsein. Regeln und Normen des sozialen Umfelds spielen ebenfalls eine Rolle.

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Emotionen: 
Wie verhält sich die emotionsregulation im Säuglingsalter?

  • Stark angewiesen auf interpsychische Regulation: Angemessene Reaktionen der Umwelt auf Signa- le (Soziales Referenzieren = Bezugspunkt bei Bezugsperson finden und ggf. anpassen) 

  • Erste Formen intrapsychischer Emotionsregulation:

    • −  Selbstberuhigung (Daumenlutschen, Sich- Einkuscheln)

    • −  Ablenkung, Weglaufen 

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Emotionen: 
Wie verhält sich die emotionsregulation im Vorschulalter?

  • Wechsel von der inter- zur intrapsychischen Regulation (Trotzdem: Kleinkind noch stark angewie- sen auf Unterstützung und Ermunterung bei der Emotionsregulation) auch in der Jugend festzu- stellen.

  • Höhere Erwartungen der Umwelt bezüglich Emotionsregulation (z.B. Warten können, Frustratio- nen ertragen)

  •  Allmähliche Entkopplung des eigenen inneren Erlebens und des von anderen wahrnehmbaren Emotionsausdrucks 

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Sprache:
Wie ist der Ablauf der Sprachproduktion?

1.Kommunikation mit Gesten
2. Blabbern (angepasst an Laute und Rhytmik der Umgebung)
3. Einwortphase (1 Jahr)
4. Aneinanderkettung von Worten und übergeneralisierung von Worten und Vereinfachung (fant für elefant)
5. Rapider Wortschatzanstieg
6. Telegraphische Sprache (angewiesen auf Hilfe der HBP)
7. Syntaxentwicklung (Tiefenstruktur, Oberflächenstruktur, Übergeneralisierung)
8. Sprachpragmatik (anfangs egozentrischer Sprachgebrauch)

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Selbstkonzept:
Was ist das duale System?

Das Subjekt "me" und das Objekt "I"