Physiologie I

Physiologie I & II

Physiologie I & II


C. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Zellphysiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion der Zellmembran, einschließlich ihrer Bestandteile wie Proteine, Lipide und Cholesterin, sowie die Rolle von Zellverbindungen und Zellorganellen wie Mitochondrien, Lysosomen und dem Golgi-Apparat. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von ATP für den Zellstoffwechsel und die Aufrechterhaltung der zellulären Ordnung. Dieses Learnset ist ideal für Medizinstudenten, die ein tiefes Verständnis der zellulären Prozesse und Strukturen erlangen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
15.10.2015 / 18.10.2015

Cartes-fiches

Was ist Leben?

 

1.Std

"Lebewesen sind Bereiche, die ihre innere Ordnung aufrechterhalten, indem sie unter Energieverbrauch in ihrer Umgebung Unordnung schaffen." Erwin Schrödinger

Energie aufnahme -> Zelle -> Entropie abgabe

Grundbausteine der Zellmembran:

 

 

1.Std

Phospholipide, mit ihrem polaren und apolaren Ende.

Woraus besteht die Zellmembran?

 

 

1.Std

Phospholipide, Glykolipide, Cholesterol, Glykoproteine, Proteine

Wie wirkt Cholesterol in der Zellmembran?

 

 

1.Std

Cholesterol moduliert die Steifigkeit und Permeabilität der Membran. 

Was bedeutet Lipid Rafts oder Lipid Domains?

 

 

1.Std

Areale mit abweichender Lipidzusammensetzung werden als Lipid Rafts oder Lipid Domains bezeichnet. Die Rolle dieser Strukturen in der Signaltransduktion und im Transport ist Gegenstand aktueller Forschungsbemühungen. Die Permeabilität der Zellmembran kann also lokal sehr starke Abweichungen aufweisen.

Was dient die Zellverbindung zwischen Zellen?

 

 

1.Std

Eingelagert in die Zellmembran sind zahlreiche Proteine. Dargestellt sind Proteine, die als Verankerungspunkte für das Zytoskeleton und für Zellverbindungen dienen. 

Aktin durchsetzt das Zytosol, und spielt eine große Rolle bei Zellmotilität und Kontraktilität.

Sie erkennen die Zellverbindungen Claudin und Occludin, welche als "tight junctions" den Zwischenraum zwischen Zellen abdichten und dafür Sorge tragen, dass entweder überhaupt keine oder nur genau definierte Stoffe hindurchtreten können.

Wie funktionieren tight und gap junctions?

 

 

1.Std

Tight junctions: Epithelschlussleisten - bilden eine feste Verbindung zwischen Zellen, die entweder gar nicht oder nur für bestimmte Substanzen durchlässig ist. Sie sorgen an den Epithelien des Darmes, der Haut und anderer Organe für die Aufrechterhaltung einer Barriere zwischen Innenraum und Außenraum (Entropiebarriere!)

Gap junctions: Über gap junctions kann ein Stoffaustausch oder Potentialausgleich zwischen benachbarten Zellen erfolgen

Zellverbindungen: (10)

 

 

1.Std

  1. Tight junctions
  2. Adhesion belt
  3. Desmosome
  4. Gap junction
  5. Integrin
  6. Selectin
  7. CAM
  8. Membrane proteoglycan
  9. Hemi-desmosome
  10. Focal adhesion

Wofür ist das Zytoskelett verantwortlich?

 

 

1.Std

Das Zytoskelett ist verantwortlich für die mechanische Stabilisierung der Zelle und ihre äußere Form, für aktive Bewegungen der Zelle als Ganzes, sowie für Bewegungen und Transport innerhalb der Zelle.

Ionenkonzentrationen: IZR und EZR in mmol/l

 

 

1.Std

K+: 130 - 4

Na+: 10 - 140

Cl-: 10 - 100

Der Zellkern:

 

 

1.Std

Der Zellkern enthält den Bauplan für die Proteine der Zelle (DNA). Die DNA wird abgelesen; die entstehende mRNA liefert die Information für die Proteinbiosynthese.

Das endoplasmatische Retikulum:

 

1.Std

Das ER dient als Kommunikationssystem der Zelle. Über die (steuerbaren) Kernporen werden Botenstoffe in alle Zellbereiche geschickt. So gelangt mRNA mit der aus der DNA stammenden Information in die Ribosomen.

Ribosomen:

 

 

1.Std

An den Ribosomen erfolgt die Synthese von Proteinen.

Der Golgi Apparat:

 

 

1.Std

In den Vesikeln des Golgiapparates werden produzierte Proteine gespeichert, verarbeitet, und in Vesikel verpackt, die dann mit der Zellmembran verschmelzen können. Die Proteine verbleiben entweder in der Zellmembran, oder gelangen in den EZR.

Lysosomen und Phagosomen:

 

 

1.Std

Die Lysosomen gehen aus Abschnürungen des Golgi-Apparates hervor und enthalten lytische Enzyme für den Abbau von körpereigenem un körperfremden Material, welches in den Phagosomen isoliert und gespeichert wird. Nach Verschmelzung beider Strukturen kommt es zum enzymatischen Abbau.

Mitochondrien:

 

 

1.Std

In den Mitochondrien wird die aus Glukose und Fettsäuren stammende Energie in ATP umgewandelt.

-> ATP ist der "Brennstoff" des Zellstoffwechsels, und wird benötigt, um die zelluläre Ordnung aufrecht zu erhalten.

Étudier