Physiologie 1

Verdauung Teil 1

Verdauung Teil 1


N. J.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen der Physiologie auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf die Verdauung, insbesondere die Funktionen des Magens, der Zunge und der Speicheldrüsen, sowie auf die Resorption von Nährstoffen. Die Karteikarten behandeln auch die verschiedenen Phasen der Nahrungsverarbeitung und die Rolle von Enzymen wie Pepsin. Sie sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen im Bereich der Physiologie vorbereiten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.02.2015 / 09.02.2015

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Abschnitte der Verdauung (5 + Unterpunkte)

  • Aufnahme der Nahrung
  • Zerlegung
    • mechanisch
    • chemisch
    • enzymatisch
    • mikrobiell
  • Transport
  • Aufnahme der Monomere (Resorption)
  • Ausscheidung nicht resorbierbarer Rückstände

12 Verdauungsorgane

  • Mund
  • Pharynx (Rachen)
  • Speicheldrüse
  • Esophagus - Speiseröhre
  • Magen
  • Leber
  • Galleblase
  • Pankreas
  • Dünndarm
  • Dickdarm
  • Rektum
  • Anus

 

4 Bestandteile der Wand des Verdauungstrakts

Mukosa (Schleimhaut)

Submukosa (Bindegewebsschicht)

Muskularis (quergestreifte (oben, aktiv) und glatte (unten, autonom) Muskulatur): innen zirkulär, außen longitudinal

Tunica serosa (Fell über den Bauchorganen)

Auskleidung des Bauchraums:

  • Name
  • Arten
  • Unterschiede bei Organen

  • Peritoneum (Bauchfell), seröse Haut
  • parietales Blatt (Peritoneum parietale) - kleidet die Innenwand der Bauch- und Beckenhöhle aus - sehr schmerzempfindlich    
  •  viszerales Blatt (Peritoneum viscerale) - überzieht die intraperitoneal gelegenen Organe - fast schmerzfrei    
  • Organe: intra- (vollständig überzogen) retro (Kontakt mit Peritoneum) extraperitoneal (kein Kontakt)

Enterisches Nervensystem

  • Definition
  • Bestandteile

  • Komplexes Nervensystem im Bauch
  • Plexus submucosus - in Submucosa, Sekretion von Drüsen, Bewegung Epithel, Immunologie
  • Plexus myentricus - in Muscularis zw. zirkülar und longitudinal - Motilität und Peristaltik

4 Wichtige Bestandteile im Mund 

  • Zunge
  • Papillen
  • Speichel (Speicheldrüsen)
  • Zähne

Bestandteile u. Funktion Zunge

Innere Zungenmuskulatur (nicht mit Knochen verbunden) zum Formwechseln

Äußere Zungenmuskulatur (mit Knochen verbunden) Positionswechseln

Einteilung Papillen

  • mechanische Papillen
    • fadenförmig, mit oder ohne Hornspitzen
    • konisch, dicker
    • linsenförmig, flach und breit
  • Geschmackspapillen
    • pilzförmig
    • Wallpapillen
    • Blätterpapillen

Zusammensetzung Speichel (7 B)

 

  1. 95% Wasser
  2. Ionen (Na+, PO43- etc.)
  3. Amylase
  4. Lipase
  5. Mucin
  6. Lysozym
  7. IgA

 

7 Aufgaben Speichel

  1. Reinigung
  2. Anfeuchtung
  3. Einschleimen des Futters
  4. Enzymaische Verdauung - Amylase
  5. pH Puffer
  6. Thermoregulation
  7. Geschmack

3 Speicheldrüsen

  • Ohrspeicheldrüse
  • Unterkieferspeicheldrüse
  • Unterzungendrüse

Regulation Speichelsekretion

positiv

  • Geruch
  • Geschmack
  • Berührung
  • Konditionierte Reflexe

Negativ

  • Schlafen
  • Angst
  • Müdigkeit
  • Dehydration

ZNS schüttet je nach Beeinflussung aus:

  • ACh - Gefäßerweiterung, Produktion Speichel
  • NE - Muskelkontraktion

Bestandteile Zahn

  • Zahnschmelz (95 % Hydroxyapatit [Calcium, Phosphat], von Ameloblasten produziert)
  • Zahnbein (Dentin, 2/3 Calcium, Phosphat + 1/3 Eiweiß, von Odontoblasten produziert, schmerzempfinlich)
  • Zahnmark (Pulpa, Blut und Nervenfasern)

Artenunterschiede bei Zähnen

  • Carnivor spitz, Herbivor flach, Omivor gemischt
  • Zahnsäze - Mono, di, polyhyodont
  • heterodont - homodont
  • unterschiedliche Implantation

Eigenschaften Speiseröhre (3), Besonderes (5)

  • Verbindung Mund - Magen
  • Drei Engen
  • Verschluss: Cardia

besonderes:

  • Mukosa mit Plattenepithel ohne Keratin    

  • Mukosa und Submukosa machen Falten wenn leer    

  • Submukosa mit Mukusdrüsen    

  • Muskularis ist unterschiedlich je nach Ösophagusabschnitt    

  • Serosa durch Bindegewebe ersetzt    

3 Phasen des Nahrungstransports zum Magen

  1. Orale Phase - Vorbereitung
  2. Pharyngeale Phase - Vermeidung des Transports in die Atemwege
  3. Ösophagale Phase - Peristaltik und Weiterleitung zum Magen

Krankheiten Verdauungstrakt

  • Barrett-Ösophagus - Wachstum von Magenepithel an der Oberfläche bei häufigem, sauren Reflux
  • Hiatushernie - Magen in Brust- statt Bauchhöhle
  • Reflux disease - Disfunktion der Cardia
  • Magengeschwür

Arten des Magen

  • Einhöhliger Magen
    • einhöhlig einfach (Mensch)
    • einhöhlig zusammengesetzt (Pferd) mit Pars proventricularis
  • Mehrhöhliger Magen Pars proventricularis zu drei Vormägen umgestaltet

Bestandteile Vormagen (Proventricularis) beim mehrhöhligen Magen

  • Pansen
  • Netzmagen
  • Blättermagen

Funktionen und anatomische BesonderheitenMagen

  • Mechanische: Speichern, durchmischen, weitertransportieren    
  • Chemische: Produktion von Verdauungsenzymen und Hormonen    

 

  • dritte Muskelschicht
  • Zylinderepithel    
  • Zonierung    

5 Zonen des Magens

  • Kardia - oraler Eingang der Speiseröhre in Kardia
  • Fundus - überhalb Kardia
  • Korpus - Hauptbestandteil
  • Antrum - Übergang vor Pylorus
  • Pylorus - Enge, Abschließen des Magens

Drei Barrieren der Magenwand

  • Bicarbonatreiches Mukus
  • Tight junctions
  • konstante Erneuerung Epithel

Zusammensetzung Magensaft

  • HCl
  • Mukus
  • Pepsinogen (Vorstufe Pepsin, bzw. Pepsin selber enthalten)
  • Lipase
  • Rennin (=Chymosin)

Folge der Drüsensekretion in

  • Kardia
  • Fundus und Korpus
  • Pyolorus

 

  • Kardia: Schleim und Bicarbonatproduktion
  • Fundus, Korpus
    • Hauptzellen: Pepsinogen und Lipase
    • Belegzellen: HCl und Intrinsic Factor
    • Nebenzellen: Schleim und Bicarbonat
    • Endokrine Zellen
  • Pyolorus: Schleim und Bicarbonat

4 Zelltypen und zugehörige Hormone nennen, sowie Wirkung

Fundus, Korpus

  • ECL Zellen (EC like): Histamin --> +HCl
  • EC Zellen (Enterochromaffine Zellen): Serotonin --> Muskelkontratkion

Pyolorus

  • G-Zellen: Gastrin --> +HCl, Pepsinogen, Muskelkontraktion
  • D-Zellen: Somatostatin --> - Gastrin, Magenentleerung

Phasen Magensaftsekretion

Kopfphase einige min

+

  • Geruch, Geschmack, Sehen, Vorstellung --> HT --Y +S

Magenphase 3-4 h

+

  • Dehnung --> Dehnungsrezeptoren
  • Eiweiß, pH hoch --> G Zellen -> Gastrin

-

  • pH niedrig --> G Zellen --> -S
  • Emotionen --> Sympathikus --> -

Darmphase

+

  • Nahrung Duodenum --> Beleg-, Endokrinzellen

-

  • Dehnung --> Enterogastischer Reflex
  • Essen Duodenum

Bestandteile mehrhöhliger Magen

  • Pansen = Rumen
  • Netzmagen = Reticulum = Haube
  • Blättermagen = Omasum
  • Labmagen = Abomassum

Verdauung mehrhöhliger Magen

  1. Haube-Pansen-Zyklus - grün

  2. Rejektion  -  rosa

  3. Wiederkauen - blau   

  4. Ruktus    - Aufstoßen von Gasen aus dem Pansen, resorbieren in der Lunge

  5. Blättermagenmotorik - blau

Zwei Ernährungsstrategien

  • Konzentrat
  • Raufutter

Pansen Aufgaben, kleinster Bestandteil

  • Verdauung und Resorption
  • Mikrobieller Um- und Abbau
    • Kohlenhydrate zu kuren Fettsäuren
    • Proteine zu Aminosäuren
  • Pansenzotten

Funktion Netzmagen

 

  • Einheit mit Pansen
  • Trennung feste und bereits fermentierte Stoffe
  • Haubelippen spannen sich bei flüssiger Nahrung an --> kein Eintritt in Pansen

Blättermagen 2 Funktionen

  • Resorption von Wasser, Eindickung
  • Resorption von kurzkettigen Fettsäuren

Labmagen

  • Veränderung pH
  • Funktion
  • bei Kälbern
  • Verhältnis Pansen-Labmagen

  • 6,2 --> 2,5 
  • Verdauung durch körpereigene Enzyme
  • Milchverdauung durch Lab = Chymosin + Pepsin
  • Verhältnis wird größer bis 10 fache

Eiweißverdauung

  • Pferd
  • Kuh
  • Schwein

  • Pferd, Schwein durch Pepsin in Magen zu Peptiden
  • Kuh s. Abb. 
    • Abspaltung kurze Fettsäuren --> Resorption Netzmagen, Blättermagen
    • Proteine tw. umgebaut zu mikrobiellen Proteinen
    • unverdautes Protein in Labmagen abgebaut

Kohlenhydratabbau

  • Schwein: Mund durch Amylase zu Maltose --> Dünndarm
  • Pferd: wie Schwein, aber mehr Resorption in Dünndarm ohne Verdau
  • Kuh: Abbau zu Glukose in Pansen, Umwandlung kurze Fettsäuren oder Resorption Dünndarm

Fettresorption

Dünndarm

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