Physiologie

Grundlagen und Atmung

Grundlagen und Atmung


J. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende physiologische Prozesse und Strukturen ab, die für die Berufslehre relevant sind. Sie behandeln Themen wie den Transport von Stoffen durch Zellmembranen, die Funktion der Lunge und deren Volumina, sowie die Regulation des pH-Werts im Blut. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufsleute in medizinischen oder biologischen Berufen, da sie essentielle Konzepte wie die Diffusion von Ionen, die Rolle von Enzymen und die Bedeutung von Puffer-Systemen erklären.
Karten
59
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
06.01.2016 / 23.09.2018

Lernkarten

Wie sind Atome aufgebaut?

  • kleinstes, chemisches nicht teilbares Teilchen
  • Protonen im Kern (geben das Gewicht an)
    • positiv geladen
  • Elektronen in Schalen um den Kern (in "Wolken")
    • negativ geladen

Was ist arterielles Blut?

"frisches" Blut

Was ist ein Ion? Geben Sie mindestens drei Beispiele!

Geladenes Teilchen oder Moleküle die eine Ladung tragen

  1. Na+
  2. Cl-
  3. H+

Was ist venöses Blut?

"verbrauchtes" Blut

Aus was besteht Kochsalz?

Es besteht aus Natrium und Chlorid (NaCl)

führt Blut vom Herzen weg

Arterien

Warum ist Wasser nicht gasförmig, obwohl seine Moleküle so klein und leicht sind?

Wegen der Wasserstoffbrückenbindungen

führt Blut zum Herzen hin

Venen

Obere Hohlvene

V. cava superior

Warum und wie löst sich Salz in Wasser?

Weil das Wasser polar ist, kann es die Salz Ionen rausziehen. Na+ wird von O2- und Cl- wird von H+ angezogen

Diaphragma

Zwerchfell

Wann ist Wasser sauer, welche Teilchen machen es sauer? Bei welchem pH-Wert ist Wasser sauer, bei welchem basisch?

Viele H+ Teilchen machen das Wasser sauer. Ph < 7 = sauer ; Ph > 7 = basisch

Zwischenzellraum

Interstitium

Wie nennt man Stoffe, die sich gut in Wasser lösen, wie solche, die sich in "Fett" lösen?

Wie müssen Stoffe beschaffen sein, die sich in Wasser, wie die, die sich in Fett lösen?

-Hydrohpil = wasserlöslich (Ionen, polare Stoffe)

-Hydrophob = fettlöslich (unpolare Stoffe)

 

Bestreben eines Stoffes, sich in dem zur Verfügung stehenden Raum gleichmäßig zu verteilen

Diffusion

Was sind Puffer, was ist ihre Aufgabe?

Puffer sind Systeme die den pH-Wert relativ konstant halten.

In welcher Reaktion entsteht Zucker und wie ist seine Grundformel?

Was entsteht bei der Energiegewinnung aus Zucker und was wird noch für diese Reaktion gebraucht?

  • H2O + CO2   -Sonne->  (CH2O)n + O2 
  • CO2 und H2O und Energie wird frei
  • Sauerstoff wird noch gebaucht

Mitführen kleinster Teilchen durch eine Strömung

Konvektion

Durchströmen des feinverzweigten Gefäßnetzes der Organe

 

Perfusion

Aus welchen Bausteinen bestehen Proteine? Nennen Sie mindestens 5 Strukturen im Körper oder Moleküle, die aus Protein sind.

Ein Protein besteht aus mindestens 100-1000 Aminosäuren, die richtig gefaltet und richtig zusammengesetzt werden müssen

  1. Muskel
  2. Haut
  3. Hirn
  4. Haare
  5. Enzym

Warum kann die "Verbrennung" von Zuckern im Körper ablaufen, ohne dass wir uns selber verbrennen?

Wir haben Enzyme im Körper die die Aktivierungsenergie auf Körpertemperatur heruntersetzen können.

Die Atemwege

Der Totraum

Aufgaben:

  • Zuleiten
  • Reinigen
  • Befeuchten und Erwärmen

Woraus besteht die Pleura (Brustfell)?

 

  • Pleura viszeralis (Lungenfell)
  • Pleura parietalis (Rippenfell)
  • Cavitas pleuralis (Pleuraspalt) = Dieser Spalt wird von einigen Millilitern seröser Flüssigkeit ausgefüllt

 

Wie sieht typischerweise ein Phospholipid aus?

Es wird zusammengesetzt aus einem unpolaren (fettlöslich) Kopf und polaren (wasserlöslich) Schwänzchen

was bedeutet "serös"?

zum Blutserum gehörend

Für welche Molekülgruppe steht die Bauanleitung in der DNA?

Für Proteine

Was ist ein Pneumothorax?

Eintritt von Luft in den Pleuraspalt.

Was kann passieren wenn Blut zu sauer/basisch wird?

Proteine & Enzyme verlieren ihre Funktion und gehen kaputt, dadurch gerinnt das Blut und die führt zum Tod!

Was ist ein Ventilpneumothorax?

eine akut lebensbedrohende Notfallsituation, die im Rahmen eines Pneumothorax auftreten kann. Lässt Luft rein aber nicht mehr raus.

Beschriften Sie die wichtigsten Bestandteile der Zelle!

S.Bild

Wie ist die Reihenfolge der Inspiration bei der Ruheatmung?

Zur Einatmung wird das Zwerchfell aktiv abgesenkt und der Thorax mit Hilfe der Mm. intercostales externi geweitet. Der Brustraum vergrößert sich, es entsteht Unterdruck, die Luft wird "eingesaugt"

Aus welchen Molekülen ist die Grundstruktur der Membran aufgebaut? Skizzieren Sie diesen Aufbau.

Die Grundstuktur besteht aus einer Doppelschicht von Phospholipiden. Diese bestehen aus hydrophilen Köpfen und einer Hydrophoben Schicht.

Wie ist die Reihenfolge der Expiration bei der Ruheatmung?

Das Zwerchfell geht passiv in seine Ausgangsstellung zurück, der Brustraum verkleinert sich, durch den entstehenden Überdruck strömt die Luft aus. Je nach Atemtyp können auch die Mm. intercostales interni kontrahieren.

Welche der folgenden Stoffe kommen durch die Membran durch, welche nicht:

-Stoffe die durchkommen: O2; Co2; Fett; Wasser.

-Stoffe die nicht durchkommen: Ionen; Zucker; Proteine.

-Ein Ionenkanal ist ein Kanal in der Membran damit ein Stoff, wie z.B. Kalium-Ionen, in die Zelle hinein oder aus der Zelle hinaus kann. Man nennt das „erleichterte Diffusion“. Die Ionen diffundieren dann von der Seite mit höherer Konzentration auf die Seite mit niedrigerer Konzentration (folgen dem Konzentrationsgradienten).

-Eine Ionenpumpe befördert Stoffe, mittels Energieverbrauch, entgegen des Konzentrationsgradienten.

-Sehr große Stoffe können mit Hilfe von Bläschen durch die Membran. Aus der Zelle raus (Exozytose). In die Zelle (Endozytose)

Wie erklärt sich die Atemruhestellung?

In der Atemruhestellung ist die Atemmuskulatur entspannt. Die elastische Kraft der Lunge, die nach Innen zieht, ist genauso groß wie die elastische Kraft des Thorax, die nach Außen zieht.

Welche sind die Atemhilfsmuskeln bei der Inspiration?

  1.  Kopfwender (Mm. sternocloidomastoidei)
  2. Treppenmuskeln (Mm. scaleni)
  3. Kleine und große Brustmuskeln (Mm. pectoralis minor und major)
  4. äußere Zwischenrippenmuskeln (Mm. intercostales externi)

Welche sind die Atemhilfsmuskeln bei der Expiration?

  1. Innere Zwischenrippenmuskeln (Mm. intercostales interni)
  2. Querer Bauchmuskel (M. transversus abdominis)
  3. Äußerer und innerer schräger Bauchmuskel (M. obliquus externus und internus abdominis)
  4. gerader Bauchmuskel (M. rectus abdominis

Was ist das Atemzugvolumen?

 

Die Gasmenge, die pro Atemzug ein- und anschließend wieder ausgeatmet wird.

  • In Ruhe ca. 500ml
  • Lässt sich durch Vertiefung der In- und Expiration auf ca. 3,5L steigern.

Was ist das inspiratorische Reservevolumen?

Das Lungenvolumen, das nach normaler Inspiration noch zusätzlich maximal eingeatmet werden kann.

  • Etwa 3L

Was ist das expiratorische Reservevolumen?

Das Lungenvolumen, das nach normaler Expiration noch zusätzlich maximal ausgeatmet werden kann.

  • Etwa 1,2L

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