Physik - UZH

Physik für 1. Semester Medizin

Physik für 1. Semester Medizin


F. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Physik ab, die für Universitätsstudenten relevant sind. Sie behandeln Themen wie Energie, Wellen, Licht, Optik, und elektromagnetische Phänomene, einschließlich Brechung, Reflexion, und Interferenz. Die Karteikarten enthalten auch praktische Anwendungen wie die Funktionsweise von Mikroskopen, Kameras, und die Erzeugung von Röntgenstrahlen. Studenten der Physik profitieren von diesen Karten, da sie komplexe Themen in verständliche Konzepte aufschlüsseln und so das Verständnis vertiefen.
Flashcards
195
Students
3
Language
German
Category
Physics
Level
University
Created / Updated
14.12.2015 / 29.06.2017

Flashcards

Ultraschall

· Dämpfung im Gewebe:  \(0.6 \space dB \over cm \space · \space MHz\)

· Auflösung ~ Frequenz

· Mithilfe des Doppler-Effekts kann auch die Flussgeschwindigkeit in Gefässen bestimmt werden (s. Bild)

elektromagnetische Wellen

· beschleunigte Ladungen strahlen elektromagnetische Wellen ab

· das E-Feld erzeugt ein B-Feld, das widerum ein E-Feld usw. erzeugt (s. Bild)

Empfangsantenne für Dipolstrahlung

s. Bild

Wellenlängen des sichtbaren Lichts

ca. 700 nm (rot) - 400 nm (violett)

Erzeugung von Licht

Elektronen werden z.B. durch thermische Energie in einen angeregten Zustand gehoben

→ Beim Zurückfallen aus dem angeregten Zustand wird ein Photon ausgesandt

Lichtgeschwindigkeit

ca. 3 · 108 m/s  (genau: 299792458 m/s)

Interferenz

· Überlagerung zweier oder mehrerer kohärenter Wellen

· Konstruktive Interferenz: Phasenunterschied von 0 oder ganzzahliges Vielfaches von 360° bzw. 2π (Wellen sind in Phase)

· Destruktive Interferenz: Phasenunterschied von 180° bzw. π oder ungeradzahliges Vielfaches davon (Wellen in Gegenphase)

Beugung

Abweichung der Wellenausbreitung von der geometrischen Strahlrichtung

Der Photoeffekt

· Ein Elektron wird durch Absorption eines Photons aus seiner Bindung gelöst

· Stromfluss ist proportional zur Lichtintensität

· Die maximale kinetische Energie der Elektronen ist abhängig von der Lichtfrequenz, nicht von der Intensität

· \(E_{kin_{max}} = h · f - W_A\)  (WA = Austrittsarbeit der Elektronen im Metall)

Photon

· E = h · f        (Energie eines Photons)

· p = h · f / c   (Impuls eines Photons)

· auch Licht- / Strahlungs- oder Energiequant genannt

· Elementarteilchen

Reflexion

Einfallswinkel = Reflexionswinkel

Brechzahl n

\(n = {c \over c_m}\)   ( c = Lichtgeschwindigkeit im Vakuum / cm = Lichtgeschwindigkeit im Medium )

Virtuelles Bild

· Es gehen keine Stahlen vom Bild aus

· Der Beobachter kann nicht unterscheiden, ob ein Spiegel da ist oder nicht

Totalreflexion

· Kann nur beim Übergang von einem optisch dichteren in ein optisch dünneres Medium auftreten (n1 > n2)

· Kritischer Winkel \(\theta_k = arcsin \space{n_2 \over n_1}\)

Hohlspiegel / Konkavspiegel

· erzeugt ein reelles Bild

· vom Bildpunkt P' breiten sich die Strahlen so aus, als ob sich dort ein Gegenstand befinden würde

Sphärischer Spiegel

· Brennweite \(f = {1 \over 2} r\)

· nur achsennahe Strahlen gehen durch den Bildpunkt

· achsenferne Strahlen erzeugen unschärfe (sphärische Aberration)

Bildkonstruktion beim Hohlspiegel

· achsenparallele Strahl (rot) verläuft nach Reflexion durch den Brennpunkt

· Brennpunktsstrahl (grün) verläuft durch den Brennpunkt und wird achsenparallel reflextiert

· radialer Strahl (blau) verläuft durch den Krümmungsmittelpunkt des Spiegels und wird in sich selbst reflektiert

· zentraler Strahl (orange) trifft den Spiegel im Scheitelpunkt und wird unter dem gleichen Winkel zur Achse reflektiert

Gegenstand zwischen Brennpunkt und Hohlspiegel

· virtuelles, aufrechtes, vergrössertes Bild

· Konstruktion s. Bild

kohärente Wellen

· zeitlich konstante Phasenbeziehung

· gleiche Amplitude und Frequenz, aber um Phasenwinkel verschoben

Linsengleichung

\({1 \over g} + {1 \over b} = {1 \over f}\)

Brechkraft

\(\mathrm{Brechkraft} = {1 \over f}\)   (Einheit: Dioptrien, wenn f in Meter eingesetzt wird)

Bildkonstruktion bei einer konkaven Linse

· achsenparalleler Strahl verläuft durch den zweiten Brennpunkt

· zentraler Strahl verläuft durch den Mittelpunkt der Linse und wird nicht abgelenkt

· Brennpunktsstrahl verläuft durch den ersten Brennpunkt und verlässt Linse achsenparallel

Vergrösserung (bei einer Linse)

\(m = {B \over G} = - {b \over g}\)

Bildkonstruktion bei einer Streulinse

· achsenparalleler Strahl verlässt Linse so, als ginge er vom zweiten Brennpunkt F' aus

· zentraler Strahl verläuft durch Mittelpunkt der Linse und wird nicht abgelenkt

· Brennpunktsstrahl ist auf den ersten Brennpunkt F gerichtet und verlässt Linse achsenparallel

Gegenstand zwischen Brennpunkt und Sammellinse

· Bild ist virtuell, aufrecht und vergrössert

Weitsichtigkeit

· Ursache: zu kurzes Auge

· Korrektur: Sammellinsen (Plusgläser)

Kurzsichtigkeit

· Ursache: zu langes Auge

· Korrektur: Streulinsen (Minusgläser)

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

· Ursache: kein kugelförmiges Auge

· Korrektur: zylindrische Gläser

 

· Punkte werden in Striche abgebildet

· Gegenstände erscheinen verzogen

Unterschied Kamera / Auge

Kamera: Bildweite variabel / Brennweite konstant

Auge: Bildweite Konstant / Brennweite variabel

Das Mikroskop

· Objektiv (Linse nahe am Gegenstand) erzeugt reelles, umgekehrtes und vergrössertes Bild im Brennpunkt des Okulars

· Okular (Linse nahe am Auge) wird als Lupe benutzt, die Lichtstrahlen verlassen das Okular parallel

Dispersion

· Die Brechzahl n einiger Substanzen ist von der Wellenlänge / Frequenz abhängig

· rotes (langwelliges) Licht wird weniger stark gebrochen als blaues (kurzwelliges Licht)

· Licht wird deshalb von einem Glasprisma spektral zerlegt

Röntgenstrahlen (Erzeugung / Energie / kleinste Wellenlänge)

· Erzeugung von Röntgenstrahlen: Elektronen mit hoher kinetischer Energie werden durch Metall rasch abgebremst

· Die maximale Energie eines Röntgenquants ist höchstens so gross, wie die kinetische Energie eines Elektrons

· \(E_{max} = h · f_{max} < {1 \over 2} {{mv}_e}^2 = eU\)

· kleinste, mögliche Wellenlänge:    \(\lambda_{min} = {c \over f_{max}} = {h \space · \space c \over e \space · \space U}\)

Beeinflussung der Röntgenstrahlen durch Strom und Spannung

· Strom (Heizleistung) bestimmt Anzahl freier Elektronen → mehr Strom → mehr Röntgenstrahlen

· Spannung (Hochspannung) bestimmt kinetische Energie der Elektronen

Charakteristische Röntgenstrahlung

Jedes Anodenmaterial erzeugt eine charakteristische Röntgenstrahlung

Absorption

· \(I(x) = I_0 · e^{-\mu x}\)

· Halbwertsdicke \(d_{1\over 2} = {ln \space 2 \over \mu}\)

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