Physik Step 59 (neu)
Lernkarten zu Step 59 des Grundlagenfachs Physik: Wellenarten und Interferenz (Transversal- und Longitudinalwellen, Superposition, konstruktive und destruktive Interferenz, stehende Wellen).
Lernkarten zu Step 59 des Grundlagenfachs Physik: Wellenarten und Interferenz (Transversal- und Longitudinalwellen, Superposition, konstruktive und destruktive Interferenz, stehende Wellen).
-
- 1 / 24
-
Flashcards
Senkrecht (quer) zur Ausbreitungsrichtung; es entstehen Wellenberge und Wellentäler (Beispiele: Seilwelle, Wasserwelle, Licht).
Längs (parallel) zur Ausbreitungsrichtung; es entstehen Verdichtungen und Verdünnungen (Beispiele: Schall in Luft, Schraubenfeder).
Jedes Teilchen wird waagrecht um seine senkrechte Auslenkung verschoben: oben → nach rechts, unten → nach links. Wo Nachbarn aufeinander zulaufen, entsteht eine Verdichtung, wo sie auseinanderrücken, eine Verdünnung.
Verdichtungen an den fallenden Nulldurchgängen (zwischen Berg und folgendem Tal), Verdünnungen an den steigenden Nulldurchgängen; die Wellenlänge λ bleibt gleich.
Sie brauchen einen seitlichen Zusammenhalt (Widerstand gegen Querverformung), den nur Festkörper bieten; in Flüssigkeiten und Gasen gleiten die Teilchen seitlich widerstandslos aneinander vorbei.
Sie beruhen nur auf Verdichtung und Verdünnung, und zusammendrücken lässt sich jedes Medium (fest, flüssig, gasförmig). Der Schall in Luft ist deshalb eine Longitudinalwelle.
P-Welle (Primärwelle, longitudinal, schneller – trifft zuerst ein) und S-Welle (Sekundärwelle, transversal, langsamer – trifft später ein).
t_P = d / c_P = 160 km / 8,0 km/s = 20 s; t_S = d / c_S = 160 km / 4,0 km/s = 40 s; Δt = t_S – t_P = 20 s
Überlagern sich Wellen an einer Stelle, ist die Gesamtauslenkung die Summe der einzelnen Auslenkungen (mit Vorzeichen): y_ges = y_1 + y_2.
Sie laufen unverändert weiter, als hätten sie sich nie getroffen – jede mit ihrer alten Form und Richtung.
y_ges = y_1 + y_2 = (+4,0 cm) + (–3,0 cm) = +1,0 cm über der Ruhelage
An mehreren Stellen x die Auslenkungen y_1 und y_2 ablesen (oben positiv, unten negativ), addieren (y_ges = y_1 + y_2), die Punkte eintragen und zu einer glatten Kurve verbinden.
Zwei gleichphasige Wellen (Berg auf Berg, Tal auf Tal) verstärken sich; bei gleicher Amplitude A hat die Gesamtwelle die doppelte Amplitude 2A.
Zwei gegenphasige Wellen (um λ/2 versetzt, Berg auf Tal) schwächen sich; bei gleicher Amplitude löschen sie sich vollständig aus (y_ges = 0).
Gleiche Wellenlänge, gleiche Frequenz, gleiche Amplitude, gleiche Ausbreitungsrichtung und genau gegenphasig (um λ/2 versetzt).
Gleichphasig (konstruktiv): A_ges = 2,0 cm + 2,0 cm = 4,0 cm; gegenphasig (destruktiv): A_ges = 2,0 cm – 2,0 cm = 0, vollständige Auslöschung
Ein Mikrofon nimmt das Störgeräusch auf; der Kopfhörer erzeugt eine Schallwelle mit genau gleicher Frequenz und Amplitude, aber gegenphasig – beide löschen sich am Ohr aus (destruktive Interferenz).
Die Interferenz (und die Beugung): Das Strahlenmodell kennt nur Ausbreitungsrichtung und Geschwindigkeit, nicht Wellenlänge, Frequenz und Amplitude.
Durch Überlagerung zweier gegenläufiger Wellen gleicher Wellenlänge, Frequenz und Amplitude, z. B. einer Welle und ihrer Reflexion am eingespannten Ende (Gitarrensaite).
Knoten: Stellen, die ständig in Ruhe bleiben (Auslenkung 0, dauernd gegenphasig); Bäuche: Stellen mit maximaler Schwingung (Amplitude 2A, dauernd gleichphasig).
Knoten–Knoten (und Bauch–Bauch): λ/2; Knoten–benachbarter Bauch: λ/4. Eine ganze Wellenlänge λ liegt erst zwischen jedem zweiten Knoten.
λ/2 = 0,30 m ⇒ λ = 2 ⋅ 0,30 m = 0,60 m; Knoten–Bauch = λ/4 = 0,60 m / 4 = 0,15 m
Die Enden sind Knoten, dazwischen ein Bauch: L = λ/2 ⇒ λ = 2 ⋅ L (z. B. L = 0,65 m ⇒ λ = 1,3 m).
Bei der laufenden Welle wandert das Muster aus Bergen und Tälern seitwärts; bei der stehenden Welle bleiben die Knoten ortsfest, und das Muster pulsiert nur in der Höhe (Beispiel Mikrowelle: heiss nur an den Bäuchen, daher Drehteller).