Physik Step 53 (neu)

Lernkarten zu Step 53 des Grundlagenfachs Physik: Magnetismus (Magnetfelder, Rechte-Hand-Regel, Lorentzkraft, Kraft auf den stromdurchflossenen Leiter).

Lernkarten zu Step 53 des Grundlagenfachs Physik: Magnetismus (Magnetfelder, Rechte-Hand-Regel, Lorentzkraft, Kraft auf den stromdurchflossenen Leiter).


R. H.
Cartes-fiches
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1
Langue
Allemand
Catégorie
Physique
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
23.10.2026 / 23.10.2026

Cartes-fiches

Welche Grundeigenschaften hat ein Magnet?

Er hat immer zwei Pole, Nordpol (N) und Südpol (S), an denen die Wirkung am stärksten ist; gleichnamige Pole stossen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an.

Was erhält man, wenn man einen Stabmagneten in der Mitte zerbricht?

Zwei vollständige Magnete, jeder wieder mit Nord- und Südpol – magnetische Pole treten immer paarweise auf, es gibt keine einzelnen Pole (Monopole).

Wie verlaufen die Feldlinien eines Stabmagneten?

Aussen vom Nordpol zum Südpol, im Innern von S nach N (geschlossene Schleifen); an den Polen am dichtesten (stärkstes Feld); sie kreuzen sich nie.

Was gibt die Richtung einer magnetischen Feldlinie an?

Die Richtung, in die sich der Nordpol einer kleinen Kompassnadel an dieser Stelle einstellt.

Mit welchen zwei Verfahren weist man ein Magnetfeld nach, und was zeigt jedes?

Eisenfeilspäne ordnen sich entlang der Feldlinien und zeigen den Verlauf; eine Kompassnadel stellt sich mit dem Nordpol in Feldlinienrichtung ein und zeigt zusätzlich die Richtung.

Was ist die Ursache des Magnetismus?

Bewegte Ladungen: Die bewegten Elektronen in jedem Atom erzeugen ein Magnetfeld – jedes Atom ist ein winziger atomarer Dipolmagnet.

Warum ist ein Stück Eisen magnetisierbar, ein Stück Holz aber nicht?

In Eisen (ferromagnetisch) können sich die atomaren Dipolmagnete gemeinsam in eine Richtung ausrichten; in Holz bleiben sie ungeordnet und ihre Felder heben sich gegenseitig auf.

Wie entsteht aus einem unmagnetischen Eisenstück ein Magnet?

Man bringt es in ein starkes äusseres Magnetfeld (z. B. an einen Magneten); die atomaren Dipolmagnete richten sich alle gleich aus, ihre Felder addieren sich – das Eisen hat nun Nord- und Südpol.

Warum verliert ein Magnet beim starken Erhitzen oder Schlagen seine Wirkung?

Die ausgerichteten atomaren Magnete geraten wieder durcheinander; ihre Felder heben sich auf und der Magnetismus verschwindet.

Was entdeckte Ørsted 1820 mit einer Kompassnadel neben einem Draht?

Fliesst Strom, schlägt die Nadel aus: Ein elektrischer Strom (bewegte Ladung) erzeugt ein Magnetfeld.

Wie sieht das Magnetfeld eines geraden, stromdurchflossenen Drahts aus?

Konzentrische Kreise um den Draht in Ebenen senkrecht zum Draht, am Draht am dichtesten; die Feldlinien haben weder Anfang noch Ende.

Wie lautet die Rechte-Hand-Regel für das Feld eines geraden Drahts?

Daumen in die technische Stromrichtung (von Plus nach Minus), die gekrümmten Finger geben den Umlaufsinn der Feldlinien an.

Wie sieht das Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule (Solenoid) aus?

Innen parallele, gleich gerichtete, dichte Feldlinien (nahezu homogenes Feld); aussen wie ein Stabmagnet mit Nord- und Südpol – das Prinzip des Elektromagneten.

Wie kann man ein homogenes Magnetfeld erzeugen?

Im Innern einer langen stromdurchflossenen Spule oder zwischen den parallelen Polflächen eines Hufeisen-/U-Magneten (Nordpol gegenüber Südpol).

Welche Anordnungen erzeugen ein elektrisches Feld, welche ein Magnetfeld?

Ruhende Ladungen (geladene Kugel, geladener Stab) → elektrisches Feld; bewegte Ladungen (Strom) und Dauermagnete → Magnetfeld.

Woran unterscheidet man elektrische und magnetische Feldlinien?

Elektrische Feldlinien beginnen und enden an Ladungen (radial, von Plus nach Minus); magnetische Feldlinien sind geschlossene Schleifen ohne Anfang und Ende.

Womit weist man ein elektrisches Feld, womit ein Magnetfeld nach?

Elektrisches Feld: Probeladung oder Elektroskop (Zeiger schlägt aus); Magnetfeld: Kompassnadel oder Eisenfeilspäne. Ein Elektroskop reagiert nicht auf einen Magneten, eine Kompassnadel nicht auf eine ruhende Ladung.

Wie lautet die Formel für die Lorentzkraft, und wann wirkt sie?

F = q ⋅ v ⋅ B für eine Ladung q, die sich mit v senkrecht zum Feld B bewegt; sie wirkt nur auf bewegte Ladungen (v = 0 → F = 0), bei Bewegung parallel zum Feld ist F = 0.

In welche Richtung wirkt die Lorentzkraft?

Senkrecht zur Bewegungsrichtung und senkrecht zum Magnetfeld – Drei-Finger-Regel der rechten Hand: Daumen = Bewegung der positiven Ladung, Zeigefinger = B, Mittelfinger = F.

Ein Proton (q = 1,6 ⋅ 10⁻¹⁹ C) fliegt mit v = 2,0 ⋅ 10⁶ m/s senkrecht durch ein Feld B = 0,50 T. Wie gross ist die Lorentzkraft?

F = q ⋅ v ⋅ B = 1,6 ⋅ 10⁻¹⁹ C ⋅ 2,0 ⋅ 10⁶ m/s ⋅ 0,50 T = 1,6 ⋅ 10⁻¹³ N

Welche Bahn beschreibt eine Ladung, die senkrecht in ein homogenes Magnetfeld eintritt, und warum bleibt ihr Tempo konstant?

Eine Kreisbahn: Die Lorentzkraft wirkt als Zentripetalkraft; sie steht stets senkrecht zu v, leistet keine Arbeit und ändert nur die Richtung. Radius: r = m ⋅ v / (q ⋅ B).

Wie gross ist die Kraft auf einen stromdurchflossenen Draht im Magnetfeld, und wie hängt sie von der Lage des Drahts ab?

F = B ⋅ I ⋅ l für einen Draht senkrecht zum Feld (maximal); liegt der Draht parallel zum Feld, ist F = 0; schräg liegt die Kraft dazwischen.

Wie lautet die Drei-Finger-Regel der rechten Hand für die Kraft auf einen stromdurchflossenen Draht?

Daumen → technische Stromrichtung I, Zeigefinger → Magnetfeld B (von N nach S), Mittelfinger → Kraft F; die drei Richtungen stehen paarweise senkrecht aufeinander.

Ein waagrechter Draht (l = 0,10 m, I = 3,0 A, m = 6,0 ⋅ 10⁻³ kg) schwebt senkrecht zu einem horizontalen Magnetfeld. Wie gross muss B sein? (g = 10 m/s²)

Kräftegleichgewicht B ⋅ I ⋅ l = m ⋅ g ⇒ B = m ⋅ g / (I ⋅ l) = 6,0 ⋅ 10⁻² N / (3,0 A ⋅ 0,10 m) = 0,20 T

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