Physik Step 31 (neu)

Lernkarten zu Step 31 des Grundlagenfachs Physik: Die Auftriebskraft (Archimedisches Prinzip, Schwimmen, Schweben, Sinken).

Lernkarten zu Step 31 des Grundlagenfachs Physik: Die Auftriebskraft (Archimedisches Prinzip, Schwimmen, Schweben, Sinken).


R. H.
Karten
24
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Physik
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
23.10.2026 / 23.10.2026

Lernkarten

Wie kommt die Auftriebskraft auf einen eingetauchten Körper zustande?

Der Schweredruck nimmt mit der Tiefe zu; an der Unterseite des Körpers drückt die Flüssigkeit darum stärker nach oben als an der Oberseite nach unten – die Differenz dieser Kräfte ist die Auftriebskraft.

In welche Richtung wirkt die Auftriebskraft F_A, und warum?

Senkrecht nach oben, weil der grössere Druck auf der tiefer liegenden Unterseite des Körpers wirkt.

Warum erfährt ein Körper auch in Luft eine (kleine) Auftriebskraft?

Auch Luft hat eine Dichte und erzeugt zwischen Unter- und Oberseite eine Druckdifferenz; wegen der kleinen Dichte der Luft ist diese Auftriebskraft aber gering.

Warum fühlt sich der Körper beim Tauchen leichter an?

Die Auftriebskraft wirkt der Gewichtskraft entgegen; spürbar bleibt nur die Differenz F_G – F_A.

Leite die Auftriebskraft für einen Quader (Grundfläche A, Höhe H) aus dem Schweredruck her.

Kraft unten: F_u = ρ ⋅ g ⋅ h_u ⋅ A, oben: F_o = ρ ⋅ g ⋅ h_o ⋅ A; Differenz F_A = ρ ⋅ g ⋅ A ⋅ (h_u – h_o) = ρ ⋅ g ⋅ A ⋅ H = ρ ⋅ g ⋅ V_E

Wie lautet die Formel für die Auftriebskraft, und was bedeuten die Grössen?

F_A = ρ ⋅ g ⋅ V_E mit ρ = Dichte der Flüssigkeit, g = Erdbeschleunigung, V_E = eingetauchtes (verdrängtes) Volumen.

Welche Dichte steht in F_A = ρ ⋅ g ⋅ V_E – die des Körpers oder die der Flüssigkeit?

Die Dichte der Flüssigkeit: Die Auftriebskraft ist das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit; der Körper geht nur über sein eingetauchtes Volumen ein.

Warum ist bei einem vollständig eingetauchten Körper V_E gleich dem Körpervolumen?

Der Körper verdrängt genau so viel Flüssigkeit, wie er selbst an Volumen hat; bei einem teilweise eingetauchten Körper zählt nur der Teil unter der Oberfläche.

Ein Würfel mit Kantenlänge 0,20 m ist vollständig in Wasser eingetaucht. Wie gross ist F_A? (ρ = 998 kg/m³, g = 10 m/s²)

V = (0,20 m)³ = 0,008 m³; F_A = ρ ⋅ g ⋅ V = 998 kg/m³ ⋅ 10 m/s² ⋅ 0,008 m³ = 80 N

Ein Körper verdrängt 0,0050 m³ einer Flüssigkeit mit ρ = 1200 kg/m³. Wie gross ist F_A? (g = 10 m/s²)

F_A = ρ ⋅ g ⋅ V_E = 1200 kg/m³ ⋅ 10 m/s² ⋅ 0,0050 m³ = 60 N

Ein Metallstück mit V = 0,010 m³ wird in Quecksilber (ρ = 13 600 kg/m³) eingetaucht. Wie gross ist F_A? (g = 10 m/s²)

F_A = ρ ⋅ g ⋅ V_E = 13 600 kg/m³ ⋅ 10 m/s² ⋅ 0,010 m³ = 1,4 ⋅ 10³ N = 1,4 kN

Eine Schwimmweste hat V = 5,0 L (Eigengewicht vernachlässigbar). Welche Auftriebskraft liefert sie in Wasser? (ρ = 998 kg/m³, g = 10 m/s²)

V = 5,0 ⋅ 10⁻³ m³; F_A = 998 kg/m³ ⋅ 10 m/s² ⋅ 5,0 ⋅ 10⁻³ m³ = 50 N

Ein Körper schwimmt in Wasser, das eingetauchte Volumen beträgt 0,004 m³. Welche Masse hat der Körper? (ρ = 998 kg/m³, g = 10 m/s²)

Schwimmen: F_A = F_G; F_A = 998 ⋅ 10 ⋅ 0,004 N = 39,9 N ⇒ m = F_A / g = 39,9 N / 10 m/s² = 4,0 kg

Formuliere das Prinzip von Archimedes in Worten.

Ein ganz oder teilweise in eine Flüssigkeit eingetauchter Körper erfährt eine Auftriebskraft, die gleich der Gewichtskraft der von ihm verdrängten Flüssigkeit ist.

Welche Rolle spielt das verdrängte Volumen für die Auftriebskraft?

Die Auftriebskraft ist direkt proportional zum verdrängten Volumen: Je mehr Flüssigkeit verdrängt wird, desto grösser ist der Auftrieb.

Warum sinkt ein Schiff tiefer ein, wenn es beladen wird?

Nach Archimedes muss die Auftriebskraft die grössere Gewichtskraft ausgleichen; dazu muss das Schiff mehr Wasser verdrängen, also tiefer eintauchen.

Wann schwimmt, schwebt oder sinkt ein Körper – ausgedrückt mit den Kräften?

Vergleich von Auftriebskraft und Gewichtskraft: F_A > F_G: er steigt auf und schwimmt an der Oberfläche; F_A = F_G: er schwebt; F_A < F_G: er sinkt.

Ein Objekt mit der Gewichtskraft 150 N soll schweben. Welche Auftriebskraft muss wirken?

F_A = F_G = 150 N – beim Schweben sind Auftriebskraft und Gewichtskraft gleich gross.

Wie reguliert ein U-Boot, ob es sinkt oder steigt?

Es ändert die Menge an Ballastwasser: mehr Wasser → grössere Gesamtdichte und Gewichtskraft → es sinkt; weniger Wasser → es steigt.

Warum erhöhen Gasblasen in einem Körper seinen Auftrieb?

Gas hat eine sehr kleine Dichte; die mittlere Dichte des Körpers sinkt, und das Verhältnis von Auftriebskraft zu Gewichtskraft wird grösser.

Wie entscheidet man mit den Dichten, ob ein vollständig eingetauchter Körper schwimmt, schwebt oder sinkt?

ρ_Körper < ρ_Flüssigkeit: er steigt auf und schwimmt; ρ_Körper = ρ_Flüssigkeit: er schwebt; ρ_Körper > ρ_Flüssigkeit: er sinkt.

Ein Metallkörper mit m = 500 kg und V = 0,06 m³ wird in Wasser eingetaucht. Schwimmt oder sinkt er? (ρ = 998 kg/m³, g = 10 m/s²)

F_A = 998 ⋅ 10 ⋅ 0,06 N ≈ 6,0 ⋅ 10² N = 0,60 kN, F_G = 500 kg ⋅ 10 m/s² = 5,0 kN; F_A < F_G ⇒ er sinkt (seine Dichte 500 kg / 0,06 m³ ≈ 8300 kg/m³ ist grösser als die des Wassers).

Ein Holzstück (ρ = 600 kg/m³) schwimmt in Wasser (ρ = 998 kg/m³). Welcher Anteil seines Volumens ragt über die Oberfläche?

Schwimmen: ρ_Körper ⋅ V = ρ_Wasser ⋅ V_E ⇒ V_E / V = 600 / 998 = 0,60; über Wasser: 1 – 0,60 = 0,40, also rund 40 %.

Warum liegt ein Eisberg zu etwa 92 % unter Wasser?

ρ_Eis / ρ_Wasser = 917 / 998 = 0,92: Nur dieser Volumenanteil muss eingetaucht sein, damit die Auftriebskraft die Gewichtskraft ausgleicht.

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