Physik Step 29 (neu)
Lernkarten zu Step 29 des Grundlagenfachs Physik: Dichte, Druck und hydraulische Kraftverstärkung (Definitionen, Einheiten, Hydraulik).
Lernkarten zu Step 29 des Grundlagenfachs Physik: Dichte, Druck und hydraulische Kraftverstärkung (Definitionen, Einheiten, Hydraulik).
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Cartes-fiches
Dicht und regelmässig gepackt auf festen Plätzen; sie schwingen nur leicht um ihren Platz, wechseln ihn aber nicht.
Sie liegen dicht beieinander, können aber aneinander vorbeigleiten; die Anziehungskräfte sind schwächer als im Festkörper, halten die Teilchen aber zusammen.
Sie sind weit voneinander entfernt und bewegen sich frei und schnell in alle Richtungen; die Anziehungskräfte zwischen ihnen sind nahezu null.
Feste Form und festes Volumen – ein Stück Holz behält seine Form, solange keine Kraft darauf wirkt.
Festes Volumen, aber keine feste Form: Sie passt sich dem Gefäss an (Wasser nimmt die Form jedes Gefässes an), lässt sich aber praktisch nicht zusammendrücken.
Weder feste Form noch festes Volumen: Es füllt jeden verfügbaren Raum aus und lässt sich zusammendrücken (Luft im Fahrradreifen).
ρ = m / V (Masse pro Volumen); SI-Einheit kg/m³, im Alltag oft g/cm³.
m = ρ ⋅ V und V = m / ρ
ρ = m / V = 540 g / 200 cm³ = 2,70 g/cm³
V = (5 cm)³ = 125 cm³; ρ = m / V = 62,5 g / 125 cm³ = 0,5 g/cm³
p = F / A – die Kraft, die senkrecht auf eine Fläche wirkt, geteilt durch diese Fläche.
1 Pa = 1 N/m²; mit 1 N = 1 kg⋅m/s² folgt 1 Pa = 1 kg/(m⋅s²).
A = 2 ⋅ 150 cm² = 0,03 m²; F = m ⋅ g = 60,0 kg ⋅ 10 m/s² = 600 N; p = F / A = 600 N / 0,03 m² = 2,0 ⋅ 10⁴ Pa = 20,0 kPa
1 bar = 1 ⋅ 10⁵ Pa = 100 000 Pa; Pa → bar: durch 10⁵ teilen, bar → Pa: mit 10⁵ multiplizieren.
p = 3,0 bar = 3,0 ⋅ 10⁵ Pa
A = 0,02 m²; F = 80 kg ⋅ 10 m/s² = 800 N; p = F / A = 800 N / 0,02 m² = 4,0 ⋅ 10⁴ Pa = 0,40 bar
Seine Teilchen sitzen fest an ihren Plätzen und können die Bewegung nur entlang der Kraftlinie an die Nachbarn weitergeben – der Tisch bewegt sich nur in die Richtung, in die man drückt.
Ihre Teilchen sind frei beweglich; ein an einer Stelle ausgeübter Druck verteilt sich durch die Teilchenstösse gleichmässig in alle Richtungen (Kolben einer Spritze, aufgepumpter Ballon).
Wird auf eine eingeschlossene Flüssigkeit ein Druck ausgeübt, breitet sich dieser Druck gleichmässig in alle Richtungen aus – jede Stelle der Flüssigkeit erfährt denselben zusätzlichen Druck.
Weil er in alle Richtungen gleichzeitig wirkt: Der Druck gibt nur die Stärke der Kraft pro Fläche an, keine Richtung – aus der vektoriellen Kraft wird die ungerichtete Grösse Druck.
Weil sich der Druck überall gleichmässig ausbreitet; er ist dadurch einfacher und universeller als eine einzelne, gerichtete Kraft.
Der Druck ist an beiden Kolben gleich: p = F₁ / A₁ = F₂ / A₂ ⇒ F₂ = F₁ ⋅ A₂ / A₁ – die Kraft wächst im Verhältnis der Kolbenflächen.
F₂ = F₁ ⋅ A₂ / A₁ = 150 N ⋅ 200 cm² / 5,0 cm² = 6,0 ⋅ 10³ N
A = 2,0 ⋅ 10⁻³ m²; F = p ⋅ A = 6,0 ⋅ 10⁵ Pa ⋅ 2,0 ⋅ 10⁻³ m² = 1,2 kN. Gase sind kompressibel, Flüssigkeiten praktisch nicht – pneumatische Systeme reagieren darum elastischer und weniger exakt.