Physik
Lackierfachmann Industrie Dossier 3.2 Handlungskompetenzbereich 7.2 Dozent: Daniel Randegger
Lackierfachmann Industrie Dossier 3.2 Handlungskompetenzbereich 7.2 Dozent: Daniel Randegger
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Lernkarten
Sie kennen die Bereiche der Physik?
- die Mechanik (Lehre der Kräfte)
- die Optik (Lehre des Lichts)
- die Kalorik (Wärmelehre)
- die Elektrizitätslehre
- die Akustik (Lehre des Schalls)
- Atomphysik (Lehre der Vorgänge im Atom)
- die Mechanik (Lehre der Kräfte)
- die Optik (Lehre des Lichts)
- die Kalorik (Wärmelehre)
- die Elektrizitätslehre
- die Akustik (Lehre des Schalls)
- Atomphysik (Lehre der Vorgänge im Atom)
Sie kennen verschiedene physikalische Grössen.
- die Härte
- die Elastizität
- die Plastizität
- die Temperatur
- die Wärmeleitfähigkeit
- die elektrische Leitfähigkeit
Erklären sie den Begriff:
Adhäsion
eine zwischen den Molekülen verschiedener Stoffe wechselwirkende Molekularkraft.
Anhangskraft
Erklären sie den Begriff:
Kohäsion
Ist die Zusammenhangskraft, dies wirkt durch gegenseitige Anziehungskraft zwischen den Molekülen eines Stoffes.
Erklären sie den Begriff:
Oberflächenspannung
Die Oberflächenspannung ist die Ursache dafür, dass Flüssigkeiten dazu neigen, die Form von Tropfen anzunehmen.
Womit befasst sich die Physik?
- der Beschreibung der Grösse, Masse, Form, Lage, und Farbe
- dem Energiehaushalt
- der Veränderung der Aggregatszustände
- der Ursache und dem Einfluss von Kräften und Strahlen auf Körper und Materie
Erklären sie die physikalischen Trennmethoden und nennen sie Beispiele dazu.
Sedimentieren: ist das Ablagern von Teilchen aus Flüssigkeiten oderGasen unter dem Einfluss der Gewichtskraft oder der Zentrifugalkraft.
Dekantieren: ist das Trennen durch die Absetzung von Festkörpen in Flüssigkeiten unter Einwirkung der Schwerkraft
Destillieren: ist das Trennen von Gemischen durch Beigabe von Wärme. Dies ist nur durch die unterschiedlichen Siedepunkte der Stoffe möglich.
Filtrieren:
Die Filtration gehört zu den mechanischen Trennverfahren. Das zu trennende Gemisch durchläuft einen Filter, der zum Beispiel aus Papier oder Textilgewebe besteht. Wichtig ist dabei zu Wissen, dass nur Teile zurückgehalten werden, die größer sind als die Porengröße des Filters. Ein gutes Beispiel für einen Filter ist der Kaffeefilter.
Magnettrennung:
Bei der Magnettrennung werden Mischungen aus magnetischen und nichtmagnetischen Stoffen durch ihre Magnetisierbarkeit getrennt. Die Trennwirkung beruht auf der unterschiedlichen Magnetisierbarkeit der verschiedenen Stoffe. So werden magnetische Stoffe herausgezogen und nicht magnetische Stoffe verbleiben, wo sie sind.
Erklären sie das Wort "Dichte"
Die Dichte ist das Verhältnis zwischen der Masse und dem Volumen eines Stoffes.
Die Dichte wird angegeben mit: g/cm3 Kg/dm3 kg/l t/m3
Sie kennen die drei Möglichkeiten zur Wärmeübertragung und können aufschreiben wie diese funktionieren.
Wärmeleitung: durch direkten Kontakt (z.B. Herdplatte zu Pfanne)
Wärmeströmung: durch die Luft (z.B. Föhn)
Wärmestrahlung: durch Strahlung (z.B. IR - Lampe oder Sonne)
Nennen sie verschiedene physikalische Vorgänge aus der Praxis des Lackierers
schleifen, polieren, Farbtöne ausmischen, abdecken, Lacke verdünen, sandstrahlen
Erklären Sie die Folgenden Begriffe:
Lösung:
Dispersion:
Suspension:
Emulsion:
Legierung:
Lösunge: Feste Stoffe werden in einer Flüssigkeit gelöst, sodass sie klar ist und die Feststoffe von Auge nicht mehr Sichtbar sind. (Homogen)
Dispersion: Ein Oberbegriff für Mischungen, bei denen eine Stoff in einem anderen fein verteilt ist. (Heterogen)
Suspension: Sind Dispersionen, bei denen Feststoffe mit Teilchengrösse von mehr als 0.1 Mikron in einer Flüssigkeit fein verteilt sind.
Emulsion: Sind Flüssigkeiten miteinander vermischt, die sich gegenseitig nicht lösen. Aber damit die Mischung trotzdem möglich ist , müssen diese Flüssigkieten durch intensives Rühren und unter Zugabe von Emulgatoren in kleinste Tropfen geteilt werden.
Legierung: Sind Mischungen mit metallischem Charakter. Eines der Mischungsteile muss ein Metall sein.
Eklären Sie den Begriff Viskosität.
Die Viskosität ist der innere Reibungswiederstand einer Flüssigkeit.
Fliesst eine Flüssigkeit schnell = niederviskos
Fliesst eine Flüssigkeit langsamm = hochviskos
Erklären Sie Thixotropie.
ist eine Fliesseigenschaft bei der durch Bewegung der Flüssigkeit (umrühren) die Viskosität sinkt. Lässt mann die Flüssigkeit ruhen so wird die Viskosität mit der Zeit wieder höher.
Erklären Sie Härte.
ist der Wiederstand, den ein Körper dem Einbringen eines anderen Körpers entgegensetzt.
Erklären Sie Wetterbeständigkeit.
Ist der Wiedersatnd gegen Wetterbedingte Einflüsse.
Sie wissen weshalb sich die Dichte eines Stoffes mit einer Temperaturveränderung ändern kann.
Aufgrund der Temperaturveränderungen zieht sich ein Stoff zusammen oder dehnt sich aus und somit verändert sich auch die dichte des Stoffes.
Sie können den absoluten Nullpunkt erklären und den Zusammenhang zwischen Celsius und Kelvin erklären.
Bei 0 Kelvin (-273C) sind die Materiebausteine starr an ihrem Platz. (keine Bewegung mehr)
Die Skala Kelvin beginnt beim Nullpunkt und hat kein Minus.
Erklären Sie weshalb Eis auf dem Wasser schwimmt.
Das Eis hat eine tiefere Dichte als Wasser und deshalb schwimmt es darauf.
Sie kennen verschiedene wetterbedingte zerstörende Einflüsse.
Feuchtigkeit, Wärme, Kälte, Licht, UV - Strahlen, Wind, aggresive Atmosphäre
Sie können den Taupunkt beschreiben.
Der Taupunkt (Sättigungspunkt) ist der Temperaturpunkt, bei dem die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist.
Erklären den Begriff: Diffusion
Unter der Diffusion versteht man das Bestreben der Gase und Flüssigkeiten, sich gegenseitig zu durchdringen und zu vermischen. Die Diffusion erfolgt auch ohne Druck und Temperaturgefälle, nimmt aber mit dem Druck und Temperaturunterschied zu. Besonders Gase sind bestrebt, sich gegenseitig zu durchdringen und zu vermischen.
Erklären Sie den Begriff: Diffusionswiederstand
Verschiedene Bauteile und Beschichtungen setzen der Diffusion einen Wiederstsnd entgegen. Beim Diffusionswiederstand sind aber stets die Dicke des Bauteils und der Beschichtung zu berücksichtigen. So ist der Wiederstand der Beschichtung meist geringer als der des Untergrundes. Weist eine Beschichtung einen höheren Wasserdampfwiederstand auf als dem Untergrund, baut sich zwischen Beschichtung und Untergrund ein Druck auf. Dies kann zum Abplatzen der Beschichtung führen.
Erklären Sie den Begriff: Diffusionswiederstandsfaktor
Der Wasserdampf - Diffusionswiederstandsfaktor (=Diffusionswiederstanszahl) gibt an, um wieviel Mal grösser der Wiederstand eines Stoffes gegen diffundierenden Wasserdampf ist als eine gleich dicke Luftschicht.
Der Diffusionswiederstand von Luft ist also 1.
Sie können verschiedene Stromquellen nennen.
Generatoren (Wasserkraftwerke, Windkraftwerke,) und Dynamos erzeugen Wechselstrom, Solarzellen und Batterien geben Gleichstrom.