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Phatologien Bewegungsapparat

Phatologien Bewegungsapparat


N. L.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über häufige Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere im universitären Kontext. Sie behandeln Themen wie Frakturen, Syndromen und Überbeanspruchungen, etwa im Bereich der Gelenke, Bänder und Rippen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, da sie detaillierte Informationen zu Diagnosen, Behandlungen und anatomischen Strukturen liefern, die für die klinische Praxis relevant sind.
Karten
10
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.06.2014 / 21.12.2019

Lernkarten

Epicondylitis lateralis

Tennisellenbogen

Ursächlich für eine Epicondylitis lateralis humeri sind durch mechanische Überbeanspruchung hervorgerufene Mikroläsionen, in seltenen Fällen auch traumatisch bedingte Makroläsionen bis hin zur Ruptur der Sehnenansätze, die einen entzündlichen Prozess induzieren. Durch die hohe Beanspruchung der Extensorenmuskulatur im Tennissport, hat sich die synonyme Bezeichnung des Tennisellenbogens etabliert.

Epicondylitis medialis

Golfellenbogen

Der Entstehungsmechanismus der Epicondylitis humeri medialis beruht auf einer mechanischen Überbeanspruchung mit einhergehenden Mikroläsionen, in seltenen Fällen auch traumatisch bedingter Makroläsion oder Ruptur der Sehnenansätze der Unterarmflexoren, die ein lokales Entzündungsgeschehen induzieren.

Durch die hohe Beanspruchung der Flexorenmuskulatur im Golfport hat sich die synonyme Bezeichnung des Golferellenbogens bzw. Golferarms etabliert. Betroffen sind jedoch meist Handwerker.

TOS

Thoracic outlet syndrom

Ein Kompressionssyndrom der oberen Extremität. In folgenden Bereichen

  • Scalenuslücke
  • Clavicula - 1.Rippe
  • Pectoralis minor und 1. Rippe

Ursachen

  • nach Überkopfarbeiten
  • Autofahren
  • schwere Taschen Tragen
  • Musikinstrument spielen
  • schreiben oder arbeiten am PC
  • Haltung (anteriore Kopfposition, Protraktion Schulter, Claviculastellung horizontal, BWS, grosse Brust)

Behndlung

  • Dehnung M. pectoralis minor
  • Dehnung Scalenii
  • Triggern M. pectoralis minor
  • mobilisation 1. Rippe

Beckenfraktur Typ a

Fraktur mit ganz oder teilweise erhaltener Stabilität des Beckenrings

Beckenfraktur Typ a

Fraktur mit ganz oder teilweise erhaltener Stabilität

Beckenfraktur Typ b

Einbezug  der Gelenkspfanne in die Fraktur

Beckenfraktur Typ c

hintere Beckenringfrakturen in Kombination mit Schambeinfrakturen

OSG Frakturen nach Weber

a) Bruch unterhalb der Syndesmose, Gelenk ist somit noch stabil

b) Bruch auf Höhe der Syndesmose, das Band ist häufig mit betroffen, das Gelenk kann jedoch noch stabil sein

c) Bruch oberhalb der Syndesmose, das Band ist gerissen, das Gelenk instabil

Kompartmentsyndrom

Bei geschlossenem Weichteilmantel (Fascien) erhöht sich der Gewebedruck durch entweder Einblutung nach einem Trauma/Fraktur oder druch Schwellung bei Überbelastung.

Gewebedruck fürhrt zur Minderdurchblutung des Gewebes

Folgen davon sind neuromuskuläre Gewebe- und Organschäden

Impingement Hüftgelenk
Pincer und CAM

siehe Bild

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