NKA/NKV


L. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie, insbesondere auf einem anderen Level. Sie behandeln die Bindung von Medikamenten an Proteine, Transportvorgänge in Zellen, sowie verschiedene Applikationsformen wie intravenös, subkutan und intraossär. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit der Verteilung und Wirkung von Pharmaka im menschlichen Körper beschäftigen.
Flashcards
127
Students
3
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
18.06.2016 / 19.06.2016

Cartes-fiches

Einfache Diffusion (Seite 76)

Gleichmäßige Verteilung eines Stoffes in zwei Räumen. Übertriff eines Stoffes von einem Verteilungsraum in einen anderen, bis die Konzentration in beiden gleich ist. In der Lunge z.B diffundiert Sauerstoff aus der Atemluft durch die Lungenbläschen ins Blut, bis dieses genügen Sauerstoff enthält.

Filtration (Seite 77)

Bei der Filtration wandert das Lösungsmittel zusammen mit dem gelösten Teilchen durch die Membran. Ihre Konzentration im Filtrat entspricht der Konzentration der Ausgangslösung.

Osmose (Seite 77)

Unter Osmose versteht man die Bewegung des Lösungsmittel´-Moleküle durch einen Membran hindurch in ein Gebiet, in dem eine höhere Konzentration einer gelösten Substanz besteht, für elche die Membran nicht durchlässig (impermeabel) ist. Die wichtigste Bedeutung hat die Filtration im Glomerulum (Nierenknäulchen) der Niere ►erster Schritt der Ausscheidung

Allgemeine Pharmakologie Aktiver Transport (Seite 77)

Der aktive Transport ist dadurch charakterisiert, dass sich an der Eintrittseite der Membran ein "carrier" (Trägermolekül) reversibel mit den zu transportierten Teilchen verbindet.Der aktive Transport verbraucht Zellenenergie (ATP)

Vesikulärer Transport - Transzytose (seite 77)

Diese Form des Transportes geschieht aktiv gegen ein Konzentrationsgefälle. Die Substanzaufnahme bzw-abgabe erfolgt durch Vesikelbildung (Bläschenbildung). Wirkstoff kann über bestimmte Rezeptoren an die Zellwand andocken. Zellwand bekommt Einbuchtung, die feste Teilchen aufnimmt. Durch Abschnürung entstehen Bläschen die ins Zellinnere wandern und dort den Inhalt freisetzen (endozytose). Um Moleküle wieder aus der Zelle zu transportieren wird der gleiche Mechanismus in umgekehrter Reihenfolge angewendet. Stoffe werden in der Zelle in Vesikel verpackt, gelangen zur Zelle und werden über Rezeptoren nach Außen geschleust (exozytose). Der Transportweg über Endo- und Exozytose wird als Transzytose bezeichnet.

Transportvorgänge Zelle (Seite 78)

  1. Durchtritt von Pharmaka durch biologische Membrane
  2. Passiver Transport (kein Energieaufwand für die Zelle)
  3. Diffusion von hydrophoben Molekülen durch die semipermaeble Membrane aufgrund von Wärmebewegungen eintlang eines Konzentrationsgardienten
  4. Diffusion von kleinen hydrophilen Molekülen durch Tunnelproteine aufgrund von Wärmebewegungen eines Konzentraiongradienten
  5. Filtration von kleinen hydrophilen Molekülen mit Flüssigkeit durch ein Tunnelprotein aufgrund von hydrostatischen oder osmotischen Gradienten
  6. Erleichterte Diffusion von ionisierten Molekülen mit einer Affinität für Carrier aufgrund von Wärmebewegungen durch Carrier Proteine in einer Richtung (Uniport)
  7. Aktiver Transport (Energieaufwand für die Zelle)
  8. Primär aktiver Transport (Ionenpumpe): Transport von ionisierten Molekülen mit einer Affinität für Carrier durch Carrier Proteine aufgrund von Verbrauch von Stoffwechselenergie (ATP)
  9. Sekundär aktiver Transport (Ionenkanal): gekoppelter Transport zweier ionisierter Moleküle mit einer Affinität für Carrier in einer Richtung (Symport) oder in entgegengesetzter Richtung (Antiport) durch Carrier Proteine aufgrund von Verbrauch von Stoffwechselenergie (ATP zur Schaffung eines Gardienten)
  10. Pinozytose (Zelltrinken: Aufnahme von flüssiger Stoffe) und Phagozytose (Zellfressen: Aufnahme fester Stoffe) aufgrund von Verbrauch von Stoffwechselenergie, entweder in die Zelle hinein (Endozytose) oder aus der Zelle hinaus (Exozytose)

Bindung von Pharmaka an Proteine (Seite 79)

Pharmaka können im Organismus frei im Körperwasser oder reversibel an Proteine gebunden vorkommen.Die Affinität zu den Plasmaproteinen ist in der Regel niedriger als die Affinität zu spezifischen Bindungsstellen (Rezeptoren). Daher sind Albuminbindungsstellen bei therapeutischen Konzentrationen bei weitem nicht gesättigt.

Étudier