Pharmakologie
NKA/NKV
NKA/NKV
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Lernkarten
Bewegungsrichtungen - Abduktion
Bewegung vom Körper weg
Bewegungsrichtungen
Adduktion
Bewegung zum Körper hin
Bewegungsrichtungen Anteversion
Bewegung der Extremität weg vom Körper nach unten
Bewegungsrichtungen Außenrotation
Auswärtsdrehung der Extremitäten
Bewegungsrichtungen Extension
Streckung
Bewegungsrichtungen Flexion
Beugung
Bewegungsrichtungen Innenrotation
Enwärtsdrehung der Extremitäten
Bewegungsrichtungen Pronation
Einwärtsdrehung der Gliedmaßen
Bewegungsrichtungen Retroversion
Bewegung der Extremitäten weg vom Körper nach hinten
Bewegungsrichtungen Supination
Auswärtsdrehung von Gliedmaßen
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
radial
zur Speiche hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
ulnar
zur Elle hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
palmar - volar
zur Handfläche hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
median
in der Körpermittelebene
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
lateral
zur Seite hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
anterior/ventral
nach vorne, zur Bauchseite
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
posterior - dorsal
nach Hinten - zum Rücken
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
superior - uranial
zum Kopf hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
inferior - kaudal
zum Steiß
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
proximal
zum Rumpf hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
tibial
zum Schienbien hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
fibular
zum Wandenbein hin
Anatomie des Menschens Richtungsangaben
plantar
zur Fußsohle hin
Sanitätsgesetzt und Ausbildungsverordnung
2002 erstmals Ausbildung von Sanitätern gesetzlich geregelt. Sanitätsgesetzt differenziert zwischen Tätigkeit und Beruf (zusätzlich Berufsmodul)
Die Berufs-und Ausbildungsberechtigung ist mit 2 Jahren befristet - Rezertifizierung und 16 Fortbildungsstunden
Rechtliche Grundlagen Rettungssanitäter
Versorgung und Betreuung Kranker, Verletzter und sonstigen hilfsbedürftiger Personen
Übernahme/Übergabe der Pat., Hilfestellung bei Auftreten einer Akutsituation, Gabe von Sauerstoff, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Sondertransporte
Arztassistens im organisierten Notarztdienst ist nur durch ausgebildete Notfallsanitäter zulässig.
Rechtliche Grundlagen Notfallsanitäter (Seite 14)
neben den beschriebenen Aufgaben des RS, Unterstützung des Arztes bei allen notfall- und katastrophenmedizinischen Maßnahmen. Der NFS soll als hochqualifiziertes Personal dem NA assistieren und eine qualifizierte Erstversorgung durchführen können.
Entsprechende Arzneimittel werden von der jeweiligen Einrichtung erstellt und sind als Weisung des "Arbeitgebers" zu verstehen.
Rechtliche Grundlagen Arzneimittellehre (Seite 16)
Die Notfallkompetenz berechtigt die Verabreichung spezieller Arzneimittel (Arzneimittelliste 2)
Arzneimittel/Anwendung und Indikation sind in Form von Algorithmen abzuarbeiten,
Rechtliche Grundlagen Venenzugang (Seite 16)
Voraussetzung für die Durchführung ist die Anweisung eines anwesenden Arztes oder die vorangehende Verständigung des NA. Zulassung aufrechte Berufs-Tätigkeitsberechtigung als NFS+NKA
Rechtliche Grundlagen - Durchführungsbestimmungen (Seite 17)
Voraussetzung für die Durchführung der Kompetenz ist
- ärztliche Hilfe nicht rechtzeitig gegeben ist
- wenn die Maßnahme zur unmittelbaren Abwehr von Gefahren für das Leben oder die Gesundheit des Pat dringend erforderlich ist.
- das Ziel durch weniger tief greifenden Maßnahmen nicht erreicht werden kann
Verständigung eines NA ist verpflichtend
Rechtliche Grundlagen Notfallkompetenz und Haftung (Seite 17)
Schäden die aus nicht fachgerechten Tätigkeiten oder durch Unterlassung entstehen können straf-und zivilrechtlich haftungsbegründet sein.
Jede medizinische Heilbehadnlung eines Pat ist an dessen Einwilligung gebunden. Der Pat muss vor jeder Maßnahme informiert werden. Jede Maßnahme ist zu dokumentieren.
nicht ansprechbare Pat - Gefahr in Verzug; das stillschweigende Einverständnis wird vorausgesetzt
Applikationswege (Seite 19)
- intravenös
- intraossär
- intramuskulär
- Inhalation
- rektal
- sublingual
- oral
- transdermal
- endobronchial
- subkutan
Venenzugang Indikation Vor-/Nachteile (Seite 22)
Indikation: Volumentherapie, Notfallmedikamente, Blutentnahme
Vorteile: für geübte relativ einfach zu legen, durch die direkte Verabreichung in die Vene gelangt das Medikament ohne First-pass-Effekt an seinen Wirkort. Es kommt zu einer schnellen Verteilung u raschen Wirkungseintriff. Bioverfügbarkeit =100% Dosierung ist besser steuerbar und exakter
Nachteile: Aufwand einer Venenpunktion und möglicherweise erschwerte Durchführung bei Volumenmangel, Hypotonie, Säuglingen, adipösen Pat. Der kleine "Piks" stellt für den Pat einen zusätzlichen Stressfaktor dar.
Venenzugang (Seite 22)
- Nebenwirkungen
- Indikationen
Nebenwirkungen: Spritzgeschwindigkeit, paravenös, intraateriell, Nervenschädigung, Infektion
jedenfalls indiziert:
- Hypovolämischer Schock
- Anaphylaktisöcher Schock
- dringende Notwendigkeit zur Gabe von Medikamenten
- Verbrennung
- Flüssigkeitsverlust bei massiven Durchfällen, Erbrechen
Venenzugang (Seite 23)
Faktoren zur Entscheidungsfindung
- Virgaben (gesetzliche Rahmenbedingungen)
- Patientenzustand / Zeit
- absolute Notwendigkeit zur Flüssigkeits- oder Medikamentenapplikation
- nach ärztlicher Rücksprache (NA-Alarm)
- Reanimation
Anatomie Gefäßsystem (seite 23)
Gefäßsystem dient dem Transport von Blut und dem Sauerstoffaustausch im Körper. Aterien vom Herzen weg Venen zum Herzen. Kappilaren = kleinste Gefäße zum Sauerstoffaustausch zwischen Blut und Zelle. Das mit 02 angereicherte Blut strömt über die V pulmonales in den li Vorhof, li Kammer - Aorta ausgeworfen. Aorta verzweigt sich in große Aterien, die sich wiederrum in kleinere Aterien und Ateriolen aufteilt. Nach den Ateriolen und als Schnittstelle zum venösen System befinden sich die Kapillaren.
Anatomie Gefäßsystem (Seite 23)
Hoch-/Niederdrucksystem
Hochdrucksystem = aterielle System enthält ca 1/3 des Blutvolumens u dieses wird mit Druck in die Peripherie befördert. Die Geschwindigkeit und der Druck werden von der Aorta bis zu den Kapillaren immer geringer dafür steigt die Anzahl der Gefäße und somit vergrößert sich der Querschnitt. Von den Kapillaren gelangt das Blut über die Venolen, die kleinen und großen Venen zur Vena cava die dann in den re Vorhof des Herzens einmündet.
Niederdurcksystem = venöse System // wird auch als Kapazitätssystem bezeichnet und enthält den größten Teil des Blutvolumens (Blutreserve)
Aufbau der Vene/Aterie (Seite 24)
Vene/Aterie sind grundsätzlich gleich aufgebaut Unterschied = Dicke der Media und die stärkere Wand der Aterie (muss höheren Druck stand halten). Von Innen betrachtet sieht man zuerst Intima (Innenschicht) darüber Media (Muskelschicht) und Adventitia (Außenschicht) Intima besteht aus glatten Plattenepithel (Endothel) und soll reibungsarmen Blutfluss garantieren. In großenen Venen bilden Duplikazuren der Intima in bestimmten Abständen Taschenklappen (Vehindern Zurückfließen des Blutes + Blutstrom nur in 1 Richtung - herzwärts) Media besteht aus elastischen Fasern und Muskelzellen. Die Dicke der Mittelschicht stellt die Gefäßweite ein - Regulierung des Blutdruckes und Stromgeschwindigkeit, Außenschicht (Adventitia) besteht aus Bindegweben und enthält kleinste Blutgefäße (Vasa vasorum) zur Versorgung der eigenen Gefäßwand. Aufgaben dieser Schicht = Schutz des Blutgefäßes und Verankerung an die Nachbarstrukturen.