NKA/NKV


L. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Pharmakologie, insbesondere auf einem anderen Level. Sie behandeln die Bindung von Medikamenten an Proteine, Transportvorgänge in Zellen, sowie verschiedene Applikationsformen wie intravenös, subkutan und intraossär. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die sich mit der Verteilung und Wirkung von Pharmaka im menschlichen Körper beschäftigen.
Flashcards
127
Students
3
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
18.06.2016 / 19.06.2016

Lernkarten

Bewegungsrichtungen - Abduktion

Bewegung vom Körper weg

Bewegungsrichtungen

Adduktion

Bewegung zum Körper hin

Bewegungsrichtungen Anteversion

Bewegung der Extremität weg vom Körper nach unten

Bewegungsrichtungen Außenrotation

Auswärtsdrehung der Extremitäten

Bewegungsrichtungen Extension

Streckung

Bewegungsrichtungen Flexion

Beugung

Bewegungsrichtungen Innenrotation

Enwärtsdrehung der Extremitäten

Bewegungsrichtungen Pronation

Einwärtsdrehung der Gliedmaßen

Bewegungsrichtungen Retroversion

Bewegung der Extremitäten weg vom Körper nach hinten

Bewegungsrichtungen Supination

Auswärtsdrehung von Gliedmaßen

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

radial

zur Speiche hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

ulnar
 

zur Elle hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

palmar - volar

zur Handfläche hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

median

in der Körpermittelebene

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

lateral

zur Seite hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

anterior/ventral

nach vorne, zur Bauchseite

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

posterior - dorsal

nach Hinten - zum Rücken

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

superior - uranial

zum Kopf hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

inferior - kaudal

zum Steiß

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

proximal

zum Rumpf hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

tibial

zum Schienbien hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

fibular

zum Wandenbein hin

Anatomie des Menschens Richtungsangaben

plantar

zur Fußsohle hin

Sanitätsgesetzt und Ausbildungsverordnung

2002 erstmals Ausbildung von Sanitätern gesetzlich geregelt. Sanitätsgesetzt differenziert zwischen Tätigkeit und Beruf (zusätzlich Berufsmodul)

Die Berufs-und Ausbildungsberechtigung ist mit 2 Jahren befristet - Rezertifizierung und 16 Fortbildungsstunden

 

Rechtliche Grundlagen Rettungssanitäter

Versorgung und Betreuung Kranker, Verletzter und sonstigen hilfsbedürftiger Personen

Übernahme/Übergabe der Pat., Hilfestellung bei Auftreten einer Akutsituation, Gabe von Sauerstoff, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Sondertransporte

Arztassistens im organisierten Notarztdienst ist nur durch ausgebildete Notfallsanitäter zulässig.

Rechtliche Grundlagen Notfallsanitäter (Seite 14)

neben den beschriebenen Aufgaben des RS, Unterstützung des Arztes bei allen notfall- und katastrophenmedizinischen Maßnahmen. Der NFS soll als hochqualifiziertes Personal dem NA assistieren und eine qualifizierte Erstversorgung durchführen können.

Entsprechende Arzneimittel werden von der jeweiligen Einrichtung erstellt und sind als Weisung des "Arbeitgebers" zu verstehen.

Rechtliche Grundlagen Arzneimittellehre (Seite 16)

Die Notfallkompetenz berechtigt die Verabreichung spezieller Arzneimittel (Arzneimittelliste 2)

Arzneimittel/Anwendung und Indikation sind in Form von Algorithmen abzuarbeiten,

Rechtliche Grundlagen Venenzugang (Seite 16)

Voraussetzung für die Durchführung ist die Anweisung eines anwesenden Arztes oder die vorangehende Verständigung des NA. Zulassung aufrechte Berufs-Tätigkeitsberechtigung als NFS+NKA

Rechtliche Grundlagen - Durchführungsbestimmungen (Seite 17)

Voraussetzung für die Durchführung der Kompetenz ist

  • ärztliche Hilfe nicht rechtzeitig gegeben ist
  • wenn die Maßnahme zur unmittelbaren Abwehr von Gefahren für das Leben oder die Gesundheit des Pat dringend erforderlich ist.
  • das Ziel durch weniger tief greifenden Maßnahmen nicht erreicht werden kann

Verständigung eines NA ist verpflichtend

Rechtliche Grundlagen Notfallkompetenz und Haftung (Seite 17)

Schäden die aus nicht fachgerechten Tätigkeiten oder durch Unterlassung entstehen können straf-und zivilrechtlich haftungsbegründet sein.

Jede medizinische Heilbehadnlung eines Pat ist an dessen Einwilligung gebunden. Der Pat muss vor jeder Maßnahme informiert werden. Jede Maßnahme ist zu dokumentieren.

nicht ansprechbare Pat - Gefahr in Verzug; das stillschweigende Einverständnis wird vorausgesetzt

Applikationswege (Seite 19)

  • intravenös
  • intraossär
  • intramuskulär
  • Inhalation
  • rektal
  • sublingual
  • oral
  • transdermal
  • endobronchial
  • subkutan

Venenzugang Indikation Vor-/Nachteile (Seite 22)

Indikation: Volumentherapie, Notfallmedikamente, Blutentnahme

Vorteile: für geübte relativ einfach zu legen, durch die direkte Verabreichung in die Vene gelangt das Medikament ohne First-pass-Effekt an seinen Wirkort. Es kommt zu einer schnellen Verteilung u raschen Wirkungseintriff. Bioverfügbarkeit =100% Dosierung ist besser steuerbar und exakter

Nachteile: Aufwand einer Venenpunktion und möglicherweise erschwerte Durchführung bei Volumenmangel, Hypotonie, Säuglingen, adipösen Pat. Der kleine "Piks" stellt für den Pat einen zusätzlichen Stressfaktor dar.

Venenzugang (Seite 22)

  • Nebenwirkungen
  • Indikationen

Nebenwirkungen: Spritzgeschwindigkeit, paravenös, intraateriell, Nervenschädigung, Infektion

jedenfalls indiziert:

  • Hypovolämischer Schock
  • Anaphylaktisöcher Schock
  • dringende Notwendigkeit zur Gabe von Medikamenten
  • Verbrennung
  • Flüssigkeitsverlust bei massiven Durchfällen, Erbrechen

Venenzugang (Seite 23)

Faktoren zur Entscheidungsfindung

  • Virgaben (gesetzliche Rahmenbedingungen)
  • Patientenzustand / Zeit
  • absolute Notwendigkeit zur Flüssigkeits- oder Medikamentenapplikation
  • nach ärztlicher Rücksprache (NA-Alarm)
  • Reanimation

Anatomie Gefäßsystem (Seite 23)

Gefäßaufbau

Anatomie Gefäßsystem (seite 23)

Gefäßsystem dient dem Transport von Blut und dem Sauerstoffaustausch im Körper. Aterien vom Herzen weg Venen zum Herzen. Kappilaren = kleinste Gefäße zum Sauerstoffaustausch zwischen Blut und Zelle. Das mit 02 angereicherte Blut strömt über die V pulmonales in den li Vorhof, li Kammer - Aorta ausgeworfen. Aorta verzweigt sich in große Aterien, die sich wiederrum in kleinere Aterien und Ateriolen aufteilt. Nach den Ateriolen und als Schnittstelle zum venösen System befinden sich die Kapillaren.

Anatomie Gefäßsystem (Seite 23)

Hoch-/Niederdrucksystem

Hochdrucksystem = aterielle System enthält ca 1/3 des Blutvolumens u dieses wird mit Druck in die Peripherie befördert. Die Geschwindigkeit und der Druck werden von der Aorta bis zu den Kapillaren immer geringer dafür steigt die Anzahl der Gefäße und somit vergrößert sich der Querschnitt. Von den Kapillaren gelangt das Blut über die Venolen, die kleinen und großen Venen zur Vena cava die dann in den re Vorhof des Herzens einmündet.

Niederdurcksystem = venöse System // wird auch als Kapazitätssystem bezeichnet und enthält den größten Teil des Blutvolumens (Blutreserve)

Aufbau der Vene/Aterie (Seite 24)

Vene/Aterie sind grundsätzlich gleich aufgebaut Unterschied = Dicke der Media und die stärkere Wand der Aterie (muss höheren Druck stand halten). Von Innen betrachtet sieht man zuerst Intima (Innenschicht) darüber Media (Muskelschicht) und Adventitia (Außenschicht) Intima besteht aus glatten Plattenepithel (Endothel) und soll reibungsarmen Blutfluss garantieren. In großenen Venen bilden Duplikazuren der Intima in bestimmten Abständen Taschenklappen (Vehindern Zurückfließen des Blutes + Blutstrom nur in 1 Richtung - herzwärts) Media besteht aus elastischen Fasern und Muskelzellen. Die Dicke der Mittelschicht stellt die Gefäßweite ein - Regulierung des Blutdruckes und Stromgeschwindigkeit, Außenschicht (Adventitia) besteht aus Bindegweben und enthält kleinste Blutgefäße (Vasa vasorum) zur Versorgung der eigenen Gefäßwand. Aufgaben dieser Schicht = Schutz des Blutgefäßes und Verankerung an die Nachbarstrukturen.

Venenzugang venöses System Arme (Seite 24)

Venöses System Handrücken (Seite 25)

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