Pharma-Assistentin Allgemeine Medikamentenlehre HEFT C

Allgemeine Medikamentenlehre Heft C, Glossar

Allgemeine Medikamentenlehre Heft C, Glossar

Fabienne Schweizer
Study

Fabienne Schweizer
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die allgemeine Medikamentenlehre für Pharma-Assistentinnen in der Berufslehre. Sie behandeln die Wirkungen von Medikamenten, ihre Anwendung und Wechselwirkungen im Organismus, sowie die Behandlung von Krankheiten. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Wirkstoff, Therapie, Dosierung und Nebenwirkungen, und gehen auf die Unterschiede zwischen lokalen und systemischen Wirkungen ein. Sie sind ideal für angehende Pharma-Assistentinnen, die ein fundiertes Verständnis der Pharmakologie und Arzneimitteltherapie benötigen, um Patienten sicher und effektiv zu beraten.
Flashcards
39
Students
10
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
07.02.2014 / 08.06.2025

Flashcards

Agonist

Substanz, die in der Lage ist, eine bestimmte Wirkung im Körper auszulösen.

Antagonist

Substanz verringert oder verhindert die Wirkung eines Agonisten.

Applikation

Verabreichung von Medikamenten.

Arzneimittel

Produkte chemischen oder biologischen Ursprungs, die zur medizinischen Einwirkung auf den menschlichen oder tierischen Organismus bestimmt sind und insbesondere zur Erkennung,Verhütung oder Behandlung von Krankheiten beitragen.

Compliance

Bereitwilligkeit des Patienten, eine Therapie genau nach Vorgabe (des Arztes) einzuhalten; Therapietreue.

Diagnose

Erkennen einer Krankheit.

Doppelblindstudie

Untersuchungsmethode zur Feststellung der Wirksamkeit eines Wirkstoffs. Dabei weiss weder der Arzt noch der Patient, ob das verabreichte Medikament tatsächlich den angegebenen Wirkstoff enthält.

Dosierung

Dosis, die im Rahmen einer Therapie nötig ist.

Dosis

Wirkstoffmenge die nötig ist, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Elimination

Ausscheidung

Gewöhnung

Die Wirkstoffmenge muss mit der Zeit erhöht werden, um die gleiche Wirksamkeit wie zu Beginn der Therapie zu erreichen.

Indikation

Anzeige. Klinischer Anwendungsbereich eines Arzneimittels.

Initialdosis

Einstiegsdosis. Dies ist in der Regel eine erhöhte Dosis.

Interaktion

Wechselwirkung zwischen verschiedenen,gleichzeitig verabreichten Medikamenten.

In-vitro- Diagnostika

Medizinprodukte, die dazu dienen, Untersuchungen ausserhalb eines lebenden Organismus durchzuführen.

Kontraindikation

Gegenazeige. Klinische Situation, bei der die Anwendung eines bestimmten Arzneimittels vermieden werden muss.

Kumulation

Anreicherung,Anhäufung

Lipophil

Fettliebend,fettlöslich

Lokale Wirkung

Wirkort ist gleich dem Applikationsort

Medizinprodukte

Instrumente,Apparate, In-vitro-Diagnostika, Software und andere Gegenstände oder Stoffe, die für die medizinische Verwendung bestimmt sind.

Metabolismus

Biochemische Umwandlungsprozesse, die v.a. in der Leber stattfinden.

Missbrauch

Anwendung eines Arzneimittels zu einem entfremdeten Zweck, z.B. Doping im Sport.

Nebenwirkung

Wirkungen eines Arzneimittels, die neben der therapeutisch genutzen Wirkung auftreten. Sie können erwünscht oder unerwünscht sein.

Parapharmazeutika

Produkte, die dort verwendet werden, wo es nicht um Krankheit, sondern um Gesundheit geht. Dazu gehören z.B. Baby-Artikel, Reformprodukte, Körperpflegeartikel.

Pharmakologie

Lehre der Wirkung der Arzneimittel.

Pharmazeutische Spezialität

Im Voraus hergestelltes Arzneimittel in gebrauchsfertiger Form, das mit einer besonderen Bezeichnung (Marken- oder Phantasiename) vesehen wurde.

Placebo

Scheinmedikament. Es enthält keine wirksame Substanz. Wenn eine Wirkung beobachtet wird, dann kommt diese nur als Folge psychischer Einflüsse zustande (Placeboeffekt).

Placenboeffekt

Nach Verabreichung eines Medikaments kommt es zu einer Wirkung, die auf psychische Einflüsse (Glaube an die Wirkung) und nicht auf einen darin enthaltenen Wirkstoff zurückgeführt wird.

Prophylaxe

Massnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten.

Resorption

Aufnahme (z.b Wirksoffen) in die Blutbahn.

Substitution

Eine dem Organismus fehlende Substanz (z.B. Hormone, Mineralien) wird ersetzt oder ergänzt.

Symptom

Ausdruck, Erscheinungsbild einer Krankheit, Krankheiszeichen.

Symptomatisch

Sich auf die Symptome einer Krankheit beziehend.

Systemische Wirkung

Wirkung im gesamten Organismus das der Wirksoff resorbiert un im Organismus verteilt wird. ( Wirkort ist nicht gleich dem Applikationsort)

Therapeutische Breite

Bandbreite zwischen der minimal wirksamen Konzentration und der minimal toxischen Konzentration eines Wirksoffs im Blut.

Therapie

Behandeln einer Krankheit

Toxisch

Giftig, gewebeschädigend

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW)

Nebenwirkungen eines Arzeimittels, die nicht erwünscht sind (auch UW = unerwünschte Wirkungen)

Wirkstoff

Die für die Wirkung eines Medikaments verantwortliche Substanz

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