Phänomenologie / Lebenswelten

HF Pflege Phänomenologie

HF Pflege Phänomenologie


S. M.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Phänomenologie und Lebenswelten aus medizinischer Perspektive, geeignet für den Mittelschulbereich. Sie beleuchten die Bedeutung der Lebenswelt für Pflegende, die Rolle von Angehörigen und Profis, sowie Strategien zur Problemlösung und Coping. Die Karteikarten helfen Pflegenden, ein besseres Verständnis für die subjektive Sicht der Patienten zu entwickeln, um eine effektivere und empathischere Pflege zu gewährleisten. Sie behandeln auch die Bedeutung von Pflegebedürftigkeit aus verschiedenen Perspektiven und die Bedingungen für eine lebensweltorientierte Pflege.
Cartes-fiches
17
Utilisateurs
14
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
15.06.2015 / 03.04.2024

Cartes-fiches

Lebenswelten

Die Lebsnwelt eines Menschen ist dessen subjektives  Konstrukt. Dieses Konstrukt ist nicht beliebig sondern durch die Rahmenbedingunen der Umwelt geprägt.

Bedingungen für die Pflege?

  • Es ist sinnvoll der Lebenswelt Bedeutung zu schenken
  • Die Lebenswelt eines Menschen ist dessen indiv. Wirklichkeitskonstruktion, dessen subjektive Sicht
  • Seine Lage ist objektiv nicht Messbar

Lebensweltorientierung

Wichtig ist sich in dieser Subjektivität zu orientieren.

  • Es bedeutet nicht dass man die Lebenswelt eines andern erfassen kann sondern dass man der Subjektivität Rechnung trägt. (Sie beachtet)
  • Wichtig ist eine konsequente Orientierung am Pat. und dessen Selbstdeutung, Handlung, Schwierigketien & Optionen 
  • Aber auch der eigenen Selbstdeutung & indiv. Bedingungen

Charakteristikas / Merkmale der Angehörigen oder Patienten

Lebenswelt als die subjektive umgebene Wirklichkeit unter einschluss anderer Personen mit denen sie durch eine Wir Beziehung zueinander verbunden sind.

  • Hineingeboren, sozialisiert, Teil des Netzwerks, Teil der gem. Geschichte, gem. Werte & Normen

Charakteristikas / Merkmale Pflegender

  • Erworben
  • Berufethos
  • Teil des hierarchisch geregelten Versorgungssystem
  • Aussenperspektive

Bedeutung Pflegebedürftigkeit (Angehöriger, Helfer)

  • Störung gewohnter Abläufe im Alltag
  • Statusveränderung vom Norm Haushalt zum Pflegehaushalt
  • Notwendigkeit die Rollen in Beziehungen neu zu definieren
  • Verlust an Stabilität im Familiensystem

Bedeutung Pflegebedürftigkeit (Professioneller Sicht)

  • Funktionseinschränkung
  • Bedarf an spez. Unterstützungsleistungen
  • neuer Arbeitsauftrag

Ziele (Angehöriger)

  • Erhaltung von Normalität
  • Beibehaltung gewohnter Strukturen / Abläufe
  • Zuhause als Ort der pers. Regeneration für alle
  • Familien Mitglieder erhalten
  • erlebte Entlastung

--> subjektiv / selbstdefiniert

Ziele (Prof. Sicht)

  • optimale medizinische Versorgung
  • Effektivität
  • Ökonomische Effizienz

--> Objektiv, standartisiert

Motivation (Angehöriger)

  • persönliche Bindung
  • affektive Solidarität / moralische Verpflichtung
  • biografische Bezüge
  • emotionale Orientierung der Beziehung

Motivation (Prof. Sicht)

"Die Pflege von Herr Meier mit Demenz"

  • prof. Beziehung
  • pers. Distanz
  • pers. nicht involviert

Problemlöse Strategie / Coping (Angehöriger)

  • diffus, unbewusst, wenig transparent
  • emotional geprägte Beziehung
  • Rückgriff auf bewährte Muster
  • suche nach Lösungen innerhalb des informellen Netzwerks

Problemlöse Strategie / Coping (Prof. Sicht)

  • Prof. Intervention
  • fachl. Begründete Einschätzung / Entscheidung
  • klare Absprachen
  • rational Verhandeln
  • Aufgabezustellung nach Quali

Warum ist Auseinandersetzen mit der Lebenswelt für Pflegende so wichtig?

  • Um besseres Verständnis des Lebensweltl. Kontexts
  • Für qualitativ bessere, effektivere Pflege
  • Zur Unterstützung & Entlastung der Helfer

Phänomenologie Grundlage:

Wiedererkennung neuer Lebenserfahrung ausgehend von dem was jeder Mensch am eigenen Leib spürt/erlebt.

Eine Methodik, die deskriptive (qualitative) Aspekte der Wissenschaft gegen experimentelle (quantitative) und theoretische abgrenzt.

Phänomenologie & Pflegediagnose

Grundlage dafür ist Verstehen aus den Zuschreibungen der Bedeutungen von Lebensumstände des Patienten, praktische Handlungswissen zu schaffen. 

Bsp.     "Sie äussert Sie hat Angst"

Einflüsse auf die Wahrnehmungen

  • Sinneswahrnehmungen
  • Subjektivität / Objektivität
  • Persönlichkeit / Umwelt

Étudier