Phänomenologie / Lebenswelten
HF Pflege Phänomenologie
HF Pflege Phänomenologie
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Cartes-fiches
Lebenswelten
Die Lebsnwelt eines Menschen ist dessen subjektives Konstrukt. Dieses Konstrukt ist nicht beliebig sondern durch die Rahmenbedingunen der Umwelt geprägt.
Bedingungen für die Pflege?
- Es ist sinnvoll der Lebenswelt Bedeutung zu schenken
- Die Lebenswelt eines Menschen ist dessen indiv. Wirklichkeitskonstruktion, dessen subjektive Sicht
- Seine Lage ist objektiv nicht Messbar
Lebensweltorientierung
Wichtig ist sich in dieser Subjektivität zu orientieren.
- Es bedeutet nicht dass man die Lebenswelt eines andern erfassen kann sondern dass man der Subjektivität Rechnung trägt. (Sie beachtet)
- Wichtig ist eine konsequente Orientierung am Pat. und dessen Selbstdeutung, Handlung, Schwierigketien & Optionen
- Aber auch der eigenen Selbstdeutung & indiv. Bedingungen
Charakteristikas / Merkmale der Angehörigen oder Patienten
Lebenswelt als die subjektive umgebene Wirklichkeit unter einschluss anderer Personen mit denen sie durch eine Wir Beziehung zueinander verbunden sind.
- Hineingeboren, sozialisiert, Teil des Netzwerks, Teil der gem. Geschichte, gem. Werte & Normen
Charakteristikas / Merkmale Pflegender
- Erworben
- Berufethos
- Teil des hierarchisch geregelten Versorgungssystem
- Aussenperspektive
Bedeutung Pflegebedürftigkeit (Angehöriger, Helfer)
- Störung gewohnter Abläufe im Alltag
- Statusveränderung vom Norm Haushalt zum Pflegehaushalt
- Notwendigkeit die Rollen in Beziehungen neu zu definieren
- Verlust an Stabilität im Familiensystem
Bedeutung Pflegebedürftigkeit (Professioneller Sicht)
- Funktionseinschränkung
- Bedarf an spez. Unterstützungsleistungen
- neuer Arbeitsauftrag
Ziele (Angehöriger)
- Erhaltung von Normalität
- Beibehaltung gewohnter Strukturen / Abläufe
- Zuhause als Ort der pers. Regeneration für alle
- Familien Mitglieder erhalten
- erlebte Entlastung
--> subjektiv / selbstdefiniert
Ziele (Prof. Sicht)
- optimale medizinische Versorgung
- Effektivität
- Ökonomische Effizienz
--> Objektiv, standartisiert
Motivation (Angehöriger)
- persönliche Bindung
- affektive Solidarität / moralische Verpflichtung
- biografische Bezüge
- emotionale Orientierung der Beziehung
Motivation (Prof. Sicht)
"Die Pflege von Herr Meier mit Demenz"
- prof. Beziehung
- pers. Distanz
- pers. nicht involviert
Problemlöse Strategie / Coping (Angehöriger)
- diffus, unbewusst, wenig transparent
- emotional geprägte Beziehung
- Rückgriff auf bewährte Muster
- suche nach Lösungen innerhalb des informellen Netzwerks
Problemlöse Strategie / Coping (Prof. Sicht)
- Prof. Intervention
- fachl. Begründete Einschätzung / Entscheidung
- klare Absprachen
- rational Verhandeln
- Aufgabezustellung nach Quali
Warum ist Auseinandersetzen mit der Lebenswelt für Pflegende so wichtig?
- Um besseres Verständnis des Lebensweltl. Kontexts
- Für qualitativ bessere, effektivere Pflege
- Zur Unterstützung & Entlastung der Helfer
Phänomenologie Grundlage:
Wiedererkennung neuer Lebenserfahrung ausgehend von dem was jeder Mensch am eigenen Leib spürt/erlebt.
Eine Methodik, die deskriptive (qualitative) Aspekte der Wissenschaft gegen experimentelle (quantitative) und theoretische abgrenzt.
Phänomenologie & Pflegediagnose
Grundlage dafür ist Verstehen aus den Zuschreibungen der Bedeutungen von Lebensumstände des Patienten, praktische Handlungswissen zu schaffen.
Bsp. "Sie äussert Sie hat Angst"
Einflüsse auf die Wahrnehmungen
- Sinneswahrnehmungen
- Subjektivität / Objektivität
- Persönlichkeit / Umwelt