Pflanzenbio Teil 7
Functional Genomics + The Interactome + Systems Biology
Functional Genomics + The Interactome + Systems Biology
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Lernkarten
Methoden zur Ecaluierung von Genfunktionen
- Knock-out Mutanten
- Expressionslevel
- Interzelluläre Lokalisierung (GTP-FUsion, Nachweis der FUnktion des FUsionsproteins durch Komplementtion /Mutant Rescue damit)
- Regulation der GEne und Post-transkriptionelle Modifikation
- metabolisches Profil (Wildtyp vs. Knock-out Mutante)
- Funktionelle Interaktionen (z.B. Protein-Protein-INteraktionen)
- Strukturanalyse (Röntgenkristallographie)
Beweise für Genfuntkionen können sein
- Causativ, also notwendig und hinreichend
- Correlativ, also notwendig aber nicht hinreichend
z.B. Intrazelluläre Lokalisierung notwendig für Proteinfunktion aber nciht hinreichend dafür
Functional Genomics
Erzeugen eines Knock-outs in jedem Gen
Erzeugen einer umfassenden Transkriptom-Analyse
erzeugen eines Knock-outs in jedem gen
- Gendeletion durch homologe Rekombination funktioniert nicht
- knock-out des Gens durch Insertion von t-DNA oder Transposons
- RNAi (Problem: wird nach ca. 2 Generationen gesilenced)
- Punktmutation
--> Erzeugen einer Sequence-indexed Library von Insertionsmutationen durch EInfügen von T-DNA --> Amplifikation mittel PCR und Sequenzierung der flankierenden DNA
Erzeugen einer umfassenden Transkriptom-Analyse
- für unterschiedliche Gewebe und Entwicklungsstadien
- bei unterschiedlichen Bedingungen (z.B. Licht, Tageslänge, Pathogeninfektion)
- Zusammenfassung der ERgenisse in Datenbank
Problem: Knock-outs haben oft keinen sichtbaren Phänotyp aufgrund von Kompensationsmechanismen (hauptsächlich) oder funktionelle Redundanz (z.B. aufgrundvon Genduptlikation)
--> stattdessen: Verwendung des Transkriptionsprofils unter verschiedenen Umständen um Phänotyp abzuschätzen
Phänotypen gibt es für:
- Gene, de nur einmal im Genom vorkommen
- Molekulare Schalter, die eine große Anzahl von Genen die an einem spezifischen Prozess beteiligt sind, kontrollieren (z.B. Transkriptionsfaktoren)
Das Metabolom als Hinweis auf den Phänotyp
Metabolom = Set von Metaboliten, de von einem biologischen System synthetisiert werden
- Separation der Metaboliten durch Gaschromatographie oder flüssige Chromatographie
- Detektion durch Massenspektrometrie oder NMR
- betrachtet relative Veränderungen Mutanten vs. Wildtyp
--> Wen forward Genetivs nicht funktioniert weil kein Phänotyp vorliegt und man auch mit reverse Genetics für die meisten Mutationen keinen finden kann --> Abschätzen der FUnktion phänotyplos mutierender Mutanten durch Protein-Protein-INteraktionen mit Proteinen, die bei Mutation eine Phänotyp haben
Insertions-Inaktivierungs-Mutagenese
- Mutanten werden durch Integration eines DNA-Fragmentes (z.B. T-DNA oder Transposon) erzeugt
- Isolation der gewünschten Mutanten durch spezifisches Screening (rezessive Vererbung, also homozygote Mutante )))
- Genisolation durch bekannte in Genom-integrierte DNA-Sequenz (z.B. über Polymerase-Ketten-Reaktion))
Gentransfer mithilfe von Agrobacterium tumefaciens
- gram-negatives Bodenbakterium (Pflanzenpathogen: verursacht den Wurzelhalstumor bei Dicotylen, unter Kulturbedingungen auch Monocotyle wie Reis, Mais)
- Pflanzenkontakt: EInschleusen der einzelsträngigen T-DNA (23kb), Region des Ti-Plasmids, INtegration ins WIrtsgenom, T-DNA
- Gene für Auxin- und Cytokininbiosynthese Gene für Opinbiosynthese eukaryotsiche Transkription)
- genom enthält 4 genetische Elemente:
- circulares Chromosom
- lineares Chromosom
- plasmid pAtC58
- plasmid pTiC58
kritische Schritte bei der Agrobacterium infektion
- Kritische Schritte im Bakterium
- chemische Signale
- vir Gen-induktion
- T-DNA Prozessierung
- Kritische Schritte in der Pflanzenzelle
- bakterieller ANhang
- T-DNA-Transfer
- nuklear targeting
- T-DNA INtegration
Infektionsprozess mit Agrobacterium
- 4 genetische Elemente des Genoms
- Tumorigenesis
- 4 genetische Elemente des Agrobacterium Genoms
- zirkuläres CHromosom
- lineares Chromosom
- Plasmid (pAtC58)
- Ti-Plasmid (pTiC58) --> codiert für Typ IV Sekretionssystem, das ebenfalls davon codierte T-DNA und daran gebundenes VirD2 in Pflanzenzelle transportiert -> INtegration ins Genom --> drch Ersetzen der T-DNA mit rekombinaner DNA verhindert Tumorgenese und erlaubt Genetic Engineering
- Expression der wildtyp T-DNA-kodierenden Gene führt zu tumorigenesis
Genetic engineering : Mechanismus des T-Komplexes
2 Wege, um Gene in Arabidopsis zu silencen
(transkriptional + posttranskriptional)
- post-transcriptional Gene Silencing (PTGS) - SIlencing von endogenen Genen durch die Einführung homologer dsRNA, Transgenen oder Viren. Bei PTGS wird das Transkript der gesilenceden Genen synthetisiert, aber nicht angehäuft sondern abgebaut.
- RISC- RNA-induced silencing complex: ein Nuklease-Komplex, bestehend aus Proteinen und siRNA, der endogene mRNA anfisiert und zerstört
- RNA interference (RNAi) post-transkriptionales Gene-Silencing (PTGS) induziert durch die direkte Einführung von dsRNA
- siRNAs- Small interfering RNAs. Modell von PTGS zeigt, dass 21-23 nuc. dsRNAs PTGS herbeiführen. siRNA werden in vivo produziert, indem dsRNA geschnitten wird, oder durch Transgene oder Viren. Amplifikation einer RNA-abhängigen RNA-Polymerase kann im selben Organismus auftreten
RNAi
VOrteil - Nachteil
- Vorteil: dominante Wirkung und Knockdown homologer Zielsequenzen
- Nachtel: partieller Knockdown, transitorische RNAi = RNA-abhängige RNA-Polymerase verlängert an mRNA-gebundenen siRNA -> Abbau der dsRNA durch RISC -> RNA-Fragmente binden an Ago -> Silencing anderer Gene
Welche Klassen von Genen können knocked-out werden bei denen ein Phänotyp erwartet werden kann
- einzigartige Gene (ohne Kopie) - ca. 30% des Genoms
- molecular switches, die eine große Anzahl an Genen kontrollieren, die in einen specifischen Prozess involviert sind
Transkriptionsfaktoren >1533 (ca. 5,9% des Proteoms)
2 Proteine agieren entweder unabhängig voneinander
oder sind am glecihen Prozess beteiligt (3Bsp.)
- interagieren Physikalisch (z.B. im Proteinkomplex)
- agieren nacheinander in einem Pathway
- agieren in einer regulatorischen Art und Weise
2 Proteine in einem Pathway interagieren nicht physikalisch sondern genetisch, weil
sie funktionell verwandt sind
Pathway = metabolisch, in der Entwicklung oder in der Signaltransduktion
- Protein-Protein-Interaktionen können nachgewiesen werden durch:
- genetische INteraktionen können nachgewiesen werden durch:
- biochemische Methoden
- yeast Two-Hybrid
- Doppelmutanten-Analyse
- Computergestützte Methoden
- Doppelmutanten-Analyse
- Computergestützte Methoden
Genetische Interaktionen
- alle Gene identifizieren, die zu einem bestimmten Phäntyp mutieren
- Doppelmutanten-Analyse für Mutanten mit zusammenhängendne Phänotyp
- Vorgehensweise:
- durch genetisches Screening identifizieren aller Gene, die zu einem bestimmten Genotyp mutieren -> diese Gene sind Kandidaten für genetische Interaktion
- Beispiel:
Epistasis
- Doppelmutante AB ist der gleiche Effekt wie einfache Mutante A
- ab=a --> a ist epistatisch über b
- bedeutet nicht zwingend, dass A vor/upstream von B wirkt
- z.B. A inhibiert B
- Epistasis bedeutet, dass zwei Gene im gleichen Pathway in einer Sequenz von Vorgängen agieren
- Vergelcih mit Dominanz: DOminanz bezieht sich auf die Allele eines einzelnen Gens <--> Epistasis bezieht sich auf die Beziehung von zwei unterschiedlichen Genen
Suppression
Doppelmutante liefert den Wildtyp-Phänotyp --> zusammen funktionieren die beiden Mutationen wie der Wildtyp
Synergy
- Synthetic Enhancement/ Lethality
- Doppelmutanten von Genen, die interagieren, liefern einen synthetisch lethalen Phänotyp der wesentlich ausgeprägter ausfällt als ein lediglich additiver Effekt, wie er bei unabhängigen Genen auftreten würde --> Synergie z.B. bei Proteinkomplexen oder funktioneller Redundanz
Systembiologie drückt einen sich wiederholenden Prozess aus von
- Experimenten auf globalen Level
- Datenintegration
- Systemmodellierung
- Generierung von Hypothesen
- Diese Hypothesen führen zum Design eines neuen Experimentes, welches eine neue Runde im Zyklus einführt
- Jede Wiederholung verfeinert das Modell und vertieft unser biologisches Verständnis des Systems
Beispiel für Systems Biology
Stammzellforschung
- Stammzellen teilen sich assymmetrisch
- Stammzellnischen
- offene Fragen in der Stammzellforschung
- Beispiel für Modeling