Personalmanagement - Immobilien-Treuhänder
Personalmanagement
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Cartes-fiches
Definition Personalmanagement
Personalmanagement ist die Steuerung der Aufgabe, die sich aus den einzelnen Phasen des Problemlösungsprozesses ergeben.
Problemlösungsprozess:
- Analyse der Ausangslage
- Ziele im Personalbereich
- Bestimmung der Ziele, Massnahmen und Mittel der Personalteilbereiche
- Abstimmung der Teilbereiche
- Durchführung
- Evaluation der Resultate
Aufzählung der verschiedenen Menschenbilder
- Theorie X und Y (nach McGregor)
- Scientific Management (Frederick W. Taylor, 1856 - 1915)
- Human-Relations-Bewegung (Elton Mayo, 1924)
- Anreiz-Beitrags-Theorie/Koalitionstheorie (Chester Barnard/James March/Richard Cyert)
Definition Personalmanagement
Führung hat zwei Bedeutungen - welche?
Mitarbeiterendführung (Leadership):
Interaktion zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter; soft factor, "interaktionales Personalmanagement"
(Dieser Teil des Personalmanagements ist nicht delegierbar - zB Durchführung von Beurteilungsgespräche, Kritikgspräche, Aussprechen von Kündigungen)
Personaladministration
Unterstützt den Vorgesetzten im Rahmen der Bewirtschaftung der Ressource "Mitarbeitende"
strukturelles Personalmanagement (zB Stellenausschreibung, Einreihungen vornehmen, Formularwesen)
Rahmenbedingungen für das Personalmanagement
Wandel der ...
- Wandel der Werthaltungen (sinnerfüllter, spassiger, freier)
- Wandel der Wirtschaft (internationaler, wettbewerbsstärker, virtueller)
- Wandel der Technologie (anspruchsvoller, schneller, kurzlebiger)
- Wandel des Arbeitsmarktes (weiblicher, qualifizierter, älter)
PEAK?
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4 Sachziele der Personalbedarfsermittlung
- quantitativ - wie viele Mitarbeitende
- qualitativ - welche Qualifikationen
- zeitlich - wann, in welcher Zeitperiode
- örtlich - wo, welches ist der Einsatzort.
Merke: Personalbedarfsplanung ist eine Sekundärplanung und leitet sich aus der Unternehmensplanung ab (eine aus übergeordneten Plänen abgeleitete Planung)
Definitionen
Bruttopersonalbedarf
Nettopersonalbedarf
- Bruttopersonalbedarf
= Soll-Personalbestand - gesamter Personalbedarf, welcher für die Erreichung der Unternehmensziele notwendig ist - Nettopersonalbedarf
= zu beschaffender Personalbedarf
= lediglich die zusätzlich (zum vorhandendenen Personalbestand) notwendigen Mitarbeiter (unter Berücksichtigung der Fluktuationen)
Fluktuationsraten und Fehlzeitenquote
Definitionen und Formeln
- Die Fluktuationsrate bringt eine Beziehung zwischen den Abgängen und den beschäftigten Mitarbeitern in einer bestimmten Planperiode zum Ausdruck
Anzahl Austritte * 100
Ø Anzahl Beschäftigte
- Fehlzeitenquote
Fehlzeiten in h * 10
Jahresarbeitszeit in h
Beispiele Fehlzeiten
- Urlaub
- Staatspolitische Pflichten (Militär, Zivilschutz etc.)
- Krankheit und Unfall
- Betriebliche Weiterbildung (Bildungsurlaub, Umschulung)
- Unentschuldigtes Fernbleiben
Externe und interne Einflussfaktoren Personalbedarf
extern
- sozialpolitische Situation
- gesamtwirtschaftliche Entwicklung (Konjunktur)
- Entwicklung innerhalb der Branche (Markt)
- technologischer Fortschritt
intern
- Unternehmensstrategie
- Arbeitszeitmodelle der Unternehmung
- Fluktuation
- Technisierungsgrad (Stand der Technologie innerhalb der Unternehmung)
Grundlage der quantitativen und qualitativen Personalbedarfsermittlung (PBE)
Grundlage ist die Arbeitsanalyse (WAS muss der Mitarbeiter genau können).
Auf der Basis der Arbeitsanalyse wird sodann die Stellenbeschreibung definiert.
In einem letzten Schritt müssen für die verschiedenen Anforderungen die entsprechenden Anforderungshöhen definiert werden. Dies führt zum sogenannten Anforderungsprofil.
Definition und Inhalt (3 Bereiche/Bilder) Stellenbeschreibung (job description)
In der Stellenbeschreibung werden die für eine Stelle relevanten Führungs- und Leistungsanforderungen sowie deren Einordnung in die Organisationsstruktur beschrieben.
Dazu gehören:
Instanzenbild
- Stellenkennzeichnung (Rang, Bereich, Abteilung, Gehaltsskala)
- Hierarchische Einordung (unterstellte Mitarbeiter, Prokura)
- Kommunikationsbeziehungen (Konferenzen, Zusammenarbeit)
Aufgabenbild
- Tätigkeitsbeschreibung
- Arbeitsmittel
- Richtlinien, Vorschriften
Leistungsbild
- Leistungsanforderungen (Kenntnisse, Fertigkeiten, Erfahrungen, Verhalten)
- Leistungsstandards
Stellenbeschreibung Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Klar umrissener Handlungs- und Entscheidungsspielraum (Aufgaben, Kompetenzen und Verwantwortlichkeiten)
- Vermeidung von Kompetenzkonflikten
- präzisere Stellenausschreibung, Stellenbesetzung und Personalentwicklung
- leichtere Einarbeitung neuer Mitarbeiter (Stelleninhaber)
Nachteile:
- Fixierung auf beschriebene Tätigkeiten und flexible Kooperationsformen werden behindertoher
- hoher Zeit- und Organisationsaufwand
- Kosten der Einführung, regelmässigen Überarbeitung und Aktualisierung
- Förderung von Überorganisation und Bereichsdenken
Definition Personalbeschaffung
zwei Hauptaufgaben Personalbeschaffung
Die Personalbeschaffung hat die Aufgabe, die in der Personalbedarfsermittlung festgestellte Unterdeckung nach
- Anzahl (quantitativ)
- Art (qualitativ)
- Zeitpunkt und Dauer (zeitich)
- Einsatzort (örtlich)
zu decken.
Hauptaufgaben der Personalbeschaffung bilden die beiden Bereiche
- Personalwerbung
- Personalauswahl
Unterscheidung interne und externe Personalbeschaffung
- interne Personalbeschaffung
- Mehrarbeit (Überstunden)
- Aufgabenumverteilung
- externe Personalbeschaffung
- Neueinstellungen
- temporäre Arbeitskräfte
Auswahlmethoden Personalbeschaffung
- Lebenslauf-Analyse
- Interview (Einführungs- und Einstellungsinterview) --> STAR-Ansatz verwenden
--> ist die zuverlässigste Selektion - Testverfahren (Schriftprobe, Arbeitsprobe, psychologische Testverfahren etc.)
- Assesment Center (1 - 3 Tage)
STAR-Ansatz
Situation
Target
Action
Results/Reaction
Ablauf Einstellungsprozess
Auswertung Bewerbungsunterlagen
Befragung Referenzperson
Einladung
Einführungsinterview
Eignungs- und Fähigkeitstests
Einstellungs-Interview
Definition Personaleinsatz
Aufgabe des Personaleinsatz ist die Zuordnung der im Unternehmen verfügbaren MA zu den zu erfüllenden Aufgaben in Bezug auf Quantität, Qualität, Einsatzzeit und Einsatzzeit und Einsatzort.
Ziel ist
der ihrer Eignung entsprechende Einsatz* aller MA und die mengen-, qualitäts- und termingereichte Erfüllung aller Aufgaben unter Einhaltung der übergeordneten Sach- und Formalziele des Unternehmens.
* wer hat wo Potential? / Wer kann was leisten? / Wer will was leisten? / Rahmenbedingungen
Definition Personaleinführung
Definition Personaleinarbeitung
Personaleinführung
= soziale und organisatorische Integration von neuen Mitarbeitern, sowohl in die zukünftige Arbeitsgruppe als auch in das Gesamtunternehmen
Personaleinarbeitung
= legt das Schwergewicht auf die arbeitstechnische Seite der zukünftigen Aufgabe
WICHTIG:
- Strukturierter Ablaufplan für die Probezeit für die neuen MA erstellen
- Personaleinführung beginnt direkt nach der Vertragsunterzeichnung ("welcome-package", Einrichtung Arbeitsplatz etc.)
- Stellenbesetzung verursacht hohe Kosten!
Instrumente der Personalentwicklung
Massnahmen zur Vergrösserung des Handlungsspielraums des einzelnen Mitarbeiters
- Job Enlargement (Aufgabenerweiterung)
qualitative Erhöhung der Aufgaben/Verantwortung, zusätzliche Aufgaben etc.
- Job Enrichment (Aufgabenbereicherung)
mehr Führungsverantwortung
- Job Rotation (Arbeitsplatzwechsel)
zB 1 Woche in der Abteilung, verschiedene Einsatzgebiete
- Teilautonome Arbeitsgruppen
Team organisiert Arbeitszuteilung selber
Beschreibung Motivationstheorie von Frederick Herzberg (1959)
Zwei-Faktoren-Theorie
Diejenigen Faktoren, die zu Arbeitszufriedenheit führen, sind von jenen Faktoren zu trennen, die zur Arbeitsunzufriedenheit führen:
Faktoren der ersten Dimension:
Motivatoren oder Frustratoren (intrinsische Faktoren)
Motivatoren erhöhen eine Leistungsbereitschaft und führen zu Zufriedenheit
Faktoren der zweiten Dimension:
Hygienefaktoren (extrinsische Faktoren)
Hygienefaktoren reduzieren eine Unzufriedenheit und führen praktisch zu keiner Zufriedenheit
Motivatoren beziehen sich auf die Arbeit selbst. Nur sie sind in der Lage, im Individuum Motivation aufzubauen und eine gute Arbeitsausführung zu bewirken.
Hygiene-Faktoren oder Frustratoren wirken in der Weise, dass sie, sind sie nicht vorhanden, im Individuum Arbeitsunzufriedenheit hervorrufen. Sind dagegen diese Bedingungen vorhanden, dann besteht zwar keine Unzufriedenheit, aber die Mitarbeiter sind trotzdem nicht motiviert.
Beschreibung Motivationstheorie nach Porter/Lawler
Bild einfügen (Peter 09-12, Seite 11)
Komponenten der Gesamtvergütung
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Was ist das Cafeteria-System?
Das Cafeteria-System geht im Rahmen der Personalhonorierung davon aus, dass den Mitarbeitenden eine Auswahl und Flexibilität bei der Wahl von verschiedenen "Leistungshonorierungsprodukten" zusteht.
zB kann ein Mitarbeiter seine Prämie über CHF 200 in einen Ferientag umwandeln, oder einen zweitägigen Ausbildungskurs belegen, oder ein Nachtesse mit der Familie oder ...
Leistungen innerhalb des Cafeteria-Systems können ausverkauft sein sowie auch verweigert werden, wenn zB der operative Betrieb gefährdet wird (zB zu hohe Ferienabsenden etc.)
Kriterien Lohngerechtigkeit
- Anforderungsgerechtigkeit
Berücksichtigung des Schwierigkeitsgrades der Arbeit
- Leistungsgerechtigkeit
Der vom Arbeitnehmer erbrachte Leistungsbeitrag steht im Vordergrund
- Verhaltensgerechtigkeit
Einbezug des Verhaltens des MA gegenüber anderen MA, Einrichtungen und Arbeitsmitteln des Unternehmens, der Öffentlichkeit
- Sozialgerechtigkeit
Altersvorsorge, Lohnfortzahlungen bei Krankheit oder Unfall etc.
--> teilweise via Gesetz geregelt
- Personalmarktgerechtigkeit
externer Personal- bzw. Arbeitsmarkt, einerseits Vergleichslöhne der gleichen Branche, Knappheit bestimmter Qualifikationen
- Unternehmenserfolgsgerechtigkeit
Quellen der Motivation
intrinsisch - extrinsisch
intrinsisch
- interne prozessmotivation
- internes selbstverständnis
"die arbeit an sich macht einfach spass" / "interne, subjektive ideale und werte"
--> eher Y-Generation
extrinsisch
- instrumentelle motivation
- externes selbstverständnis
- internalisierung von zielen
"mittel zum zweck zwischenziel" / "Anforderungen des Umfeldes oder Teams" / "Beitrag zum gemeinsamen Ziel"
--> eher X-Generation
Lohn
Nichtmonetäre Anreize
- Führungsstil
- Aufstiegsmöglichkeiten / Ausbildungsmöglichkeiten
- Betriebsklima
- Arbeitsinhalt
- Mitarbeiterschulung
- Arbeitszeitregelungen
- Arbeitsinhaltsstrukturierung und Arbeitsplatzgestaltung
Personalbeurteilung
Entwicklungskreislauf
Ziel des Entwicklungskreislauf ist es, eine optimale Ausschöpfung der Begabungs- und Leistungsreserven der Mitarbeiter durch gezielte Schulung der Fähigkeiten und des Verhaltens sicherzustellen.
- Into-the-Job:
Einarbeitung, Trainee-Programm - On-the-Job:
Job-Enlargement, Job-Enrichment, Projektarbeit
Neue Arbeitsstrukturierung, wird unmittelbar am Arbeitsplatz umgesetzt - Near-the-Job:
Qualitätszirkel - Off-the-Job:
interne/externe Weiterbildung, Kongresse - Along-the-Job:
Laufbahnplanung (zB Stage) - Out-of-the-Job:
Gleitender Ruhestand - Parallel-to-the-Job:
Coaching, Mentoring
Personalbeurteilung
Entwicklungskreislauf
Ziel des Entwicklungskreislauf ist es, eine optimale Ausschöpfung der Begabungs- und Leistungsreserven der Mitarbeiter durch gezielte Schulung der Fähigkeiten und des Verhaltens sicherzustellen.
- Into-the-Job:
Einarbeitung, Trainee-Programm - On-the-Job:
Job-Enlargement, Job-Enrichment, Projektarbeit
Neue Arbeitsstrukturierung, wird unmittelbar am Arbeitsplatz umgesetzt - Near-the-Job:
Qualitätszirkel - Off-the-Job:
interne/externe Weiterbildung, Kongresse - Along-the-Job:
Laufbahnplanung (zB Stage) - Out-of-the-Job:
Gleitender Ruhestand - Parallel-to-the-Job:
Coaching, Mentoring
Instrumente zur Personalbeurteilung
- Beurteilungsbogen
Standardisierte Formulare zur Personalbeurteilung
- Beurteilungsgespräche / Entwicklungsgespräche
- Johari-Fenster
- Ich-Botschaften senden
- Aktives Zuhören (Türoffner, Paraphrasieren, Gefühle "thematisieren/erfragen"
- Aktionspläne
Partizipativ erarbeitete Massnahmenpläne/Zielvereinbarungen
Mitarbeiterbeurteilung
Gesprächsverlauf
- "warming-up"
Einstieg suchen (Zweck des Gesprächs, positive Stimmung erzeugen, mit Pluspunkten beginnen
- "re-view" / Bilanz ziehen / Zielerreichung
Ziele des letzten Mitarbeitergesprächs darlegen. Gemeinsam Zielerreichungsgrade bestimmen. Ursachenanalyse bei Zielabweichungen (interne und externe Einflussfaktoren)
- Beurteilung der Mitarbeiterleistung
Beurteilen des Mitarbeiters bezüglich den erreichten Zilen und bezüglich den Beurteilungskriterien.
- Zukunft planen = Zielvereinbarung
Zukünftige Arbeiten und Ziele bestimmen
- Förder- und Entwicklungsmassnahmen sowie flankierene Massnahmen vereinbaren
Bestimmung von Förder- und Entwicklungsmassnahmen aufgrund der vorgenommenen Standortbestimmung. Massnahmenpläne definieren etc.
- Ausblick/Ende des Gespräch
Längerfristige Entwicklungsmöglichkeiten diskutieren, Feedback an den Chef (360° Beurteilung) vornehmen, bei negativem Inhalt positives Ende finden
Mitarbeiterbeurteilung
Mögliche Beurteilungsfehler
- Tendenz zur Mitte / Milde / Strenge
- Vorurteile / Stereotypen
Geschlecht, Alter etc. steuer das Urteil
- Projektion
"Eigene Charakterzüge" werdem beim Mitarbeiter festgestellt und überbewertet
- Konformität
Gruppenmeinung resp. Meinung von Experten beeinflussen die Beurteilung
- Halo-Effekt
Einzelbewertungen überstralen die Gesamtbewertung ("Er ist halt intelligent...")
- Positionseffekte
Anfangs- und Schlusseindruck wird stärker
- Hierarchie-Effekt
Je höher umso besser muss der Mitarbeiter sein
- Kleber-Effekt
Letztjährighe Beurteilung wird fort-geschrieben
Wie müssen gute Ziele sein?
S - spezifisch, selbstbeeinflussbar
M - messbar
A - angemessen, attraktiv (herausfordernd)
R - realistisch, relevant
T - terminiert
Motivationskreislauf
Kann ein Vorgesetzter seinen Mitarbeiter motivieren?
Nein.
Grundsätzlich kann sich der Mitarbeiter nur selber motivieren. Die Funktion des Vorgesetzten reduziert sich auf die Schaffung von Anreizen/Situationen, die es dem Mitarbeiter ermöglichen, sich selbst zu motivieren.
Eine Erhöhung der extrinsischen Motivation führt zu einer Verdrängung der intrinsischen Motivation (= crowding out-Effekt)
Definition absolute / relative Lohnhöhe
Absolute Lohnhöhe:
Wie wird die Gesamtwertschöpfung auf die Produktionsfaktoren "Arbeit" und "Kapital" verteilt
Relative Lohnhöhe:
Wie wird die Gesamtlohnsumme zwischen den einzelnen Mitarbeitern verteilt
Übersicht Lohnformen
Lohnformen
- Reine Lohnformen
- Stücklohn (Akkordlohn)
- Geldakkord (Stückakkord) (Geld pro Stück, zB Unterschriften sammeln)
- Zeitakkord (Zeitgutschrift pro Stück)
- Zeitlohn
- Zusammengesetzte Lohnformen
- Prämienlohn (fester Grundlohn + Prämie, abhängig von Mehrleistung)
- Prämien-Stücklohn
Lohnform
Wann Zeitlohn, wann Prämienlohn?
Zeitlohn wenn:
- hoher Qualitätsstandard
- sorgfältige und gewissenhafte Aufgabenausführung verlangt
- grosse Unfallgefahr
- Leistung nicht oder nur sehr schwer meassbar
- Gefahr von Überforderung Mensch oder Maschine
Prämienlohn wenn:
- Mengenleistungsprämie (zB bei veränderlichen Arbeitsbedingungen mit nicht genau bestimmbaren Vorgabezeiten)
- Qualitätsprämien
- Ersparnisprämien
- Nutzungsgradprämien
Lohnformen
Geldakkord (Geldbetrag pro Stück) - Berechnungsbeispiel
Normalmenge pro Stunde = 5 Stücke
effektiv hergestellte Menge = 6 Stücke
Akkordrichtsatz pro Stunde = CHF 0.30
Geldsatz / Mengeneinheit = CHF 6
Stundenverdienst = 6 x 6 = CHF 36
Lohnformen
Zeitakkord (Geldbetrag pro abgearbeitete Vorgabezeiten) - Berechnungsbeispiel
Vorgabezeit in min.: 10 Minuten
effektiv hergestellte Menge/h = 8 Stück
Minutenfaktor = CHF 24/60 Minuten = CHF 0.40/min.
Stundenverdienst = 8 x CHF 0.40 x 10 = 32
oder
Akkordrichtsatz/h x Vorgabezeit x effektiv hergestellte Menge/h = Stundenverdienst
60