Grundlagen


K. H.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Personalmanagement auf Universitätsniveau, mit Fokus auf rechtliche Aspekte, Verhaltensmodelle wie McGregors Theorie X und Y, sowie ökonomische Ansätze. Sie behandeln Themen wie Transaktionskosten, Prinzipal-Agenten-Theorie, und Gerechtigkeit im Unternehmen. Ideal für Studierende der BWL, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis vertiefen möchten.
Flashcards
30
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
06.03.2014 / 04.11.2014

Flashcards

Zentrale Zielsetzung von Personalmanagement

Zentrale Zielsetzung: Steigerung des Unternehmenserfolgs

 

Grundlegende Ziele:  Mitarbeitergewinnung, Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterbindung

 

 

Potenzialbezogene Erfolgsgrößen des Personalmanagements

  • Übergreifende potenzialbezogene Erfolgsgrößen
  • spezifische potenzialbezogene Erfolgsgrößen

übergreifende potenzialbezogene Erfolgsgrößen

  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Mitarbeiterbindung
  • Prosoziales Verhalten

Spezifische potenzialbezogene Erfolgsgrößen

  • Personalmanagement-Systeme (Mitarbeiterflusssysteme, Belohnungssysteme)
  • Mitarbeiter-/ Teamführung

Finale Erfolgsgrößen des Personalmanagements

  • Personalkosten
  • Effizienz
  • Effektivität
  • Gewinn

Perspektiven

  • Person (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Interessen, Bedürfnisse, Werthaltungen, Entwicklungspotential
  • Tätigkeit (Anforderungen, Befriedigungspotential)

Rahmenbedingungen des Personalmanagements

  • Bildungswesen
  • Interessenverbände
  • Konjunktur
  • Rechtliche Regelungen

Rechtliche Rahmenbedingungen

  • Individuelles Arbeitsrecht
  • Kollektives Arbeitsrecht

Rechte des Betriebsrats

  • Informationsrecht
  • Vorschlagsrecht
  • Anhörungsrecht
  • Beratungsrecht
  • Widerspruchsrecht
  • Vetorecht
  • Initiativrecht

Unternehmensspezifische Rahmenbedingungen

  • Unternehmen als Arbeitgeber
  • Arbeitsmarktgegebenheiten
  • Merkmale potentieller Arbeitnehmer
  • Gegebenheiten des Absatzmarktes
  • Substitute

Verhaltenswissenschaftliche Ansätze

  • Anreiz-Beitrags-Theorie
  • Gerechtigkeitstheorien
  • Bedürfnispyramide
  • Leistungsmotivationstheorie
  • Zielsetzungstheorie

Diemensionen organisatorischer Gerechtigkeit

  • Distributive Gerechtigkeit
  • Prozedurale Gerechtigkeit
  • Informationale Gerechtigkeit
  • Interpersonelle Gerechtigkeit

Bedürfnispyramide nach Maslow

  • Defizitbedürfnisse (Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse)
  • Wachstumsbedürfnisse (Soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse, Selbstverwirklichungsbedürfnisse)

Leistungsmotivationstheorie

  • Machtmotive
  • Leistungsmotive
  • Beziehungsmotive

Ökonomische Ansätze

  • Neoklassischer Ansatz
  • Transaktionskostenansatz
  • Prinzipal-Agenten-Theorie

Neoklassischer Ansatz (Modellannahmen)

  • vollkommener Wettbewerb
  • Gewinn bzw. Nutzen maximierendes Verhalten
  • homogene Güter
  • unbegrenzte Teilbarkeit von Gütern und Produktionsfaktoren
  • vollkommene Information
  • kostenlose und sofortige Verfügbarkeit aller Informationen durch Martpreise
  • keine unfreiwililigen Austauschebziehungen durch externe Effekte
  • vollkommene Mobilität, keine Mobilitätskosten
  • zietlose Anpassungsprozesse
  • steigende Grenzkosten bei den Produzenten/abnhemende Skalenerträge

Ergebnisse des Neoklassischen Ansatzes

  • Unternehmen wird die Produktionsmenge y ausdehnen, bis P=GK
  • Jeder FAktorlieferant wird nach seinem Wertgrenzprodukt bezahlt
  • Unternehmen muss im Minimum der DK produzieren
  • Unternehmen macht im GG auf lange Sicht keine übermäßigen Gewinne

Reale Organisationen sind nicht erklärbar

Transaktionskosten (extern vs intern)

  • externe TAK (Kosten der Nutzung des Marktes als Koordinationsmechanismus)
  • interne TAK (Organisationskosten: Kosten der Koordination in Unternehmen, Kosten der Marktvermeidung)

TAK-Arten (extern)

  • Anbahnungskosten (Ermittlung des Transaktionspartners)
  • Vereinbarungskosten (Vertragsverhandlungen)
  • Kontrollkosten (Qualitätsprüfung)
  • Durchsetzungskosten (Gericht)
  • Anpassungskosten (vertragliche Nachverhandlungen)

Einflussfaktoren auf externe TAK

  • Häufigkeit der Durchführung einer Transaktion
  • Unsicherheit der Tranksaktion
  • Spezifität der Transaktionssituation

Verhaltensannahmen

  • Begrenzte Rationalität
  • Neigung zu Opportunismus

Hidden action

Der Agent verfügt über Handlungsalternativen, die der Prinzipal nicht beobachten kann und auf die der Prinzipal auch durch die Beobachtung anderer Größen nicht schließen kann

Hidden information

Der Agent verfügt über Informationen hinsichtlich eigener Charakteristika oder hinsichtlich entscheidungsrelevanter Zustände, von denen der Prinzipal keine Kenntnis hat

Moral hazard

  • durch hidden action
  • nachvertragliches opportunistisches Verhalten
  • z.B. geringe Leistungsanstrengung, Versicherungsnehmer verursacht Unfall selbst, Arzt rechnet nicht erbrachte Leistungen ab

Adverse selection

  • durch hidden information
  • z.B. Verkäufer eines Gebrauchtwagen kennt die Tücken seines Wagens

Lösungsmöglichkeiten bei ASIV

  • Hidden action: Erfolgsabhängige Entlohnung
  • Hidden information: Signaling, Screening

Dualistische Modelle von Menschen

  • Maslow  (Wachstumsmotive & Defizitmotive)
  • Herzberg (Motivationsfaktoren & Hygienefaktoren)
  • McGregor (Theory X & Theory Y)

McGregor - Theorie X

  • der Mensch lehnt Arbeit grundsätzlich ab
  • er strebt nach Sicherheit, hat keinen Ehrgeiz und Befriedigung sucht er außerhalb der Arbeit
  • Konflikt zwischen Individualzielen und den Zielen der Organisation. Das führt zu ständiger Kontrolle, externen Anreizen und Sanktionen um Handeln im Sinne der Organisation sicherzustellen
  • er vermeidet Verantwortung, d.h. will und muss streng geführt werden

McGregor - Theorie Y

  • Arbeit bildet für den Mensch einen natürlichen Bestandteil seines Lebens
  • keine grundsätzliche Unvereinbarkeit zwischen Individual- und Organisationszielen
  • Mensch entwickelt Eigentinitiative und ist fähig zur selbstständigen Steuerung und Kontrolle seines Verhalten
  • Mensch ist Träger des Kreativitäts- und Fleibilitätspotentials der Organisation
  • Mensch sucht Verantwortung, soweit er sich in der Lage sieht, ihr gerecht zu werden

Property Rights (Verfügungsrechte)

  1. Ius Usus (Das Recht eine Sache zu benutzen)
  2. Ius usus fructus (Das Recht die Erträge, die durch die BEnutzung erwirtschaftet werden, zu behalten)
  3. Ius abusus (Das Recht eine Sache zu verändern)
  4. Ius abutendi (Das Recht eine Sache zu Veräußern und den Erlös zu behalten)

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