Personalmanagement
NbW Personalassistent Mai 2014
NbW Personalassistent Mai 2014
-
- 1 / 103
-
Cartes-fiches
Was sind typische Themen / Aussagen zur Orientierungsfunktion?
Allgemein, geschäftspolitische Inhalte
- Tätigkeitsfelder
- Oberste Unternehmensziele
- Allgm. strategische Ausrichtungen
Aufgabenspezifische Inhalte (MA's stehen bei uns im Mittelpunkt)
- Aussagen zu einzelnen Teilen der Unternehmung
Adressatenspezifischen Inhalte
- Umgang mit den Stakeholdern der Unternehmung, insbesondere mit der Anspruchgruppe Personal
Umschreiben sie die Unternehmenspolitik in ganzen Sätzen:
Sie ist ähnlich wie die Verfassung eines Rechtsstaates. Befasst sich eher mit abstrakten Grundsatzentscheidungen, welche langfristig wirken. Sie definiert auch Rahmenbedingungen, welche die Handlungen und Entscheide im Alltag leiten. Zudem werden dort einzelne und detaillierte Teilpolitiken definiert.
Zählen sie die Teilpolitiken innerhalb der Unternehmenspolitik auf:
- Produktpolitik
- Einkaufspolitik
- Forschungs- und Entwicklungspolitik
- Finanzpolitik
- Produktionspolitik
- Personalpolitik
Die Personalpolitik enthält die für den Personalbereich der Unternehmung abgleiteten..(Zählen sie die Punkte auf)
- Ziele...was wollen wir erreichen?
- Massnahmen...wie wollen wir dies tun?
- Ressourcen (Mittel)...womit tun wir das?
Was umfasst die Personalpolitik? (In ganzen Sätzen)
Die grundsätzliche Regelung mit bestehendem und künftigem Personal. Sie hat im Führungsalltag eine Orientierungsfunktion und setzt die Rahmenbedingungen für die Gestaltung der Personalprozesse. Sie macht auch Aussagen, wie die Unternehmung in den einzelnen Themen der Personalarbeit mit ihren Mitarbeitern umgehen will. Wie bei den Leitbildern hat die PP eine Wirkung nach aussen, welche immer mehr Firmen zur Positionierung auf dem Markt und als Instrument für die Personalgewinnung nutzen.
Welche Aussagen zur Personalpolitik sind weitere typische Inhalte in einer Unternehmung?
- Personalgewinnung
- zur Führung
- Personalbeurteilung
- Personalentlöhnung
Was ist eine patriarchalische Betriebsführung?
Mitarbeiter sind im wahrsten Sinne reine Produktionsfaktoren. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter und deren Familien, sind in solchem Führungsstil, unwichtig.
Was ist mit dem tertiären Sektor der Volkswirtschaft gemeint?
Die Dienstleistungsindustrie
Umschreiben sie die Maslow Pyramide in ganzen Sätzen?
Abraham Maslow klassifiziert fünf Motive, welche die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen versuchen. Beginnend von den elementarsten physiologischen Bedürfnissen bis zur Befridigung des nächst Höheren.
Wie werden die elementaren Bedürfnisse auch noch genannt?
Mangelmotive
Was ist der Unterschied zwischen der Maslow Pyramide und der Herzberg Zwei-Faktoren-Theorie?
Herzberg klassifiziert Bedingungen (extrinsische Antriebe) und keine Motive (interner Antrieb). Die mit der Entstehung von Zufriedenheit verknüpft sind. Diese Theorie zählt zu den bekanntesten Zufriedenheitsmodellen.
Was sind Motivatoren?
Bei ihrer Erfüllung führen sie zu (echter) Zufriedenheit.
- Arbeitsinhalt
- Anerkennung
- oder Verantwortung
Faktoren die sich stark auf den Arbeitsinhalt beziehen.
Was sind Hygienefaktoren?
Auch Dissatisfaktoren genannt, führen zu Unzufriedenheit, wenn sie nicht eintreffen. Auf der anderen Seite sind sie jedoch bei Erfüllung nicht wirkliche Motivatoren.
Beziehend auf äussere Rahmenbedingungen wie:
- Arbeitsbedingungen
- Lohn
- Team / Vorgesetzte
- oder Unternehmenspolitik
(Hygienefaktoren können Unzufriedenheit nur beseitigen, aber nicht echte Zufriedenheit erzeugen. Diese "echte" Zufriedenheit erzeugen die Motivatoren.)
Was ist die Aufgabe des HRM?
Die Linie in ihrer Leistungserbringung möglichst optimal zu unterstützen.
Ziele von HRM?
- die notwendige Anzahl an Personen..
- an der richtigen Stelle..
- mit den richtigen Kompetenzen..
- zum richtigen Zeitpunkt..
- am richtigen Ort..
zur Verfügung zu stellen.
Wie werden die wirtschaftliche- und die soziale Ziele auch genannt?
W: Leistungsziele
S: Humanziele
Was sind wirtschaftliche Ziele?
- Minimierung der Kosten des Produktionsfaktors "Arbeit"
- Optimierung von Leistungsbereitschaft und -fähigkeit
- Hohe Flexibilität und Verfügbarkeit
Was sind soziale Ziele?
- Arbeitsplatzsicherheit
- Beste Arbeitsbedingungen
- Mitbestimmungen
- Kooperativer Führungsstil
- Förderung, Bildung
Nennen sie die klassischen Einflussfaktoren der Personalarbeit:
- Umwelt
- Technologie
- Fortschritt
- wirtschaftliches Umfeld
Wie werden die einzelnen Schritter der Personalprozesse dargestellt?
Als horizontale Abfolge (siehe Bild)
HR Wheel - Nennen Sie die Personalprozesse?
- Personalplanung
- Personalgewinnung
- Personalerhaltung
- Personalbeurteilung
- Personalentlöhnung
- Personalentwicklung
Und das Wheel endet mit der Personaltrennung (Personalfreisetzung).
Beschreiben sie das Wort "Treiber":
Zentrale Faktoren im HR Wheel, welche die Mitarbeiterzufriedenheit beeinflussen.
Welches sind die Basisinformationen für die Aktivitäten im Personalmanagement?
- Vision (langfristige Planung)
- Strategie (Mittelfristplanung, ca. 5 Jahre)
- Budgetprozess (jährliche Planung)
In der Personalerhaltung gibt es eine Faustregel, welche besagt, wie viel die Neubesetzung einer Stelle kostet. Nennen sie diesen Kostenpunkt:
Rund ein Jahreslohn
Was ist Mobbing?
"Psychoterror" am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln. Der Mensch wird ständig bzw. wiederholt und regelmässig schikaniert, gequält und seelisch verletzt.
Erklären sie den Begriff Burnout:
Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung (wissenschaftlich nicht als Krankheit anerkannt). Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der wegen der verminderten Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.
Was heisst Boreout?
Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, infolge Langeweile.
Wie wird die Personalbeurteilung auch noch genannt?
Performance Management
Worum geht es bei der Personalentlöhnung?
- interne Lohngerechtigkeit
- Lohnbestandteil
- Budgetierung
- Funkionsbewertung
Gründe die zu einer Personaltrennung führen können?
- Fehlplanung
- technologische Veränderungen
- Umsatzeinbrüche
- Reorganisation
- mangelnde Leistung
- natürliche Fluktuation (Pension, Tod)
Mit was beschäftigt sich die Personalplanung?
Mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen, den Mitarbeiter. Und mit der Planung der Zukunft. D.h., es wird eine Abschätzung der künftig benötigten personellen Ressourcen gemacht. Und mit welchen Massnahmen dieser ZIEL-Personalbestand erreicht werden kann und wie die entsprechenden Kosten budgetiert werden sollen.
Was kann bei einer Fehlplanung geschehen?
Das Budget steigt an, weil zu viel Personal im Aufgebot steht. Oder es müssen kurzfristig und teure "Feuerwehrübungen" in der Rekrutierung getätigt werden, da zu wenig Personal eingeplant wurde. Und auch die soziale Verantwortung der Unternehmung geg. ihren Mitarbeitern steht auf dem Spiel, wenn z.B. Kündigungen ausgesprochen werden müssen oder keine Personalentwicklung betrieben wird.
Es geht um die nachhaltige Sicherung und Attraktivität der Arbeitsplätze genauso wie um den finanziellen Erfolg der Unternehmung.
Wie wird die Personalplanung auch noch genannt?
Sekundärplanung
Wieso wird die Personalplaung auch Sekundärplaung genannt?
Weil sie sich auf Informationen aus anderen Unternehmensbereichen, insbesondere des Marketings, der Produktion und er Finanzen abstützt!
Nennen sie die Teilpläne der Personalplanung:
- Personalbedarfsplanung (ist das "Herzstück")
- Folgeplanung
- Personalkostenplaung
- Personaleinsatzplaung
Wie hoch sind in etwas die Personalkosten in einem Unternehmen?
Welches ist die Grundlage einer hohen Personalgenauigkeit?
Grundlage dafür sind detaillierte Kenntnisse der eigenen Unternehmung, insbesondere der heutigen Situation und der Unternehmungsstrategie für die mittel- und langfristige Zukunft. Diese Inofs müssen daher beschafft und ausgewertet werden.
Welche Informationen sind bei einer Personalplanung grundlegend wichtig?
- Der Ist-Zustand (Geschlecht, Fähigkeiten, Fluktuation)
- Die Unternehmungsstrategie (Mittelfristplanung, 5 Jahre)
- Die externen Einflussfaktoren (technologische Fortschritt)