Personaladministration
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Flashcards
Was sind die Nachteile von Gleitarbeitszeit für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber? (je 2)
Arbeitgeber:
-Erschwerte Kommunikation
-Mehrkosten für Zeiterfassung (Zeiterfassungssysteme sind teuer)
Arbeitnehmer:
-Erschwerte Kommunikation (Man weiss nicht wer wann da ist)
-Höhere Anforderungen an Teamarbeit
Was sind die Vorteile und Nachteile von Schichtarbeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?
Vorteile
AG
- Bessere Auslastung der Produktionsanlagen
- Ausweitung des DL Angebots
- Gesetzliche Anforderungen (Polizei)
AN
- Höheres Einkommen (Schichtzulagen) freiwillig
- Abwechslung durch versch. Arbeitszeiten
- Andere Freizeitmöglichkeiten
Nachteile
Arbeitgeber:
-Höhere Lohnkosten (freiwillig)
-Gesundheitliche Probleme bei MA (Fehlzeiten)
-Rekrutieren von Schichtarbeitern nicht immer einfach
-AG muss jährlichen Arztbesuch bez. (Sicherstellung ob es ihm weiterhin möglich ist gesundheitlich)
- Schicht "Nachtarbeit" ist bewilligungspflichtig (Teilw. Sonntagsarbeit > Bewilligung Kanton)
Arbeitnehmer:
-Gesundheitliche Probleme (Schlafrythmus)
-Sozialkontakte können eingeschränkt sein
- Kein geregelter Alltag
Was sind die Vorteile und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Teilzeitarbeit? (je 3)
Nachteile
AG
- Mehraufwand bei Kommunikation, Organisation, Admin.
AN
- Weniger Einkommen
- Altersvorsorge wird mit kleinerem Pensum schlechter
Vorteile
Arbeitgeber:
-Weniger Lohnkosten
-Gezielter Einsatz von Spezialisten
-Steigerung der Arbeitszufriedenheit der MA
-weniger Fehlzeiten
Arbeitnehmer:
-Anpassung an persönliche Bedürfnisse
-Steigerung der Arbeitszufriedenheit
-Arbeitplätze können erhalten werden
Was ist Job-Sharing? Vor- und Nachteile
Eine Variante der Teilzeitarbeit, mehrere Arbeitnehmer teilen sie eine volle Arbeitsstelle.
AG
Vorteile
- Know-How ist verteile (Mehrer Personen haben Kenntnis)
- Stellvertretung ist einfacher möglich
- Einfacheres Einarbeiten von neuen MA
- Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Leistungssteigerung bei MA
- weniger Fehlzeiten
AN
- Anpassung persönlicher Bedürfnisse (Familie, Freizeit)
- Steigerung der Arbeitszufriedenheit
- Arbeitsplätze können erhalten werden
Nachteile
AG
- Mehrkosten bei den Sozialleistungen
- Mehraufwand bei Kommunikation, Organisation, Führung und Admin (Übergabe der Infos / Meetings)
AN
- Flexible Arbeit wird evtl. verlangt wenn Kollegin nicht kann
- Weniger Einkommen
- Geringere Aufstiegschancen
- Altersvorsorge wird mit kleinerem Pensum schlechter
- Hohe Anforderungen an soziale Kooperation
Welche verschiedenen Arbeitsmodelle gibt es? (9 Modelle)
-Fixe Arbeitszeit
-Gleitarbeitszeit
-Jahresarbeitszeit
-Schichtarbeit
-Teilzeitarbeit
-Job-Sharing
-Kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit (Arbeit auf Abruf)
-Telearbeit/Heimarbeit
-Bandbreitenmodell
Was regelt das Datenschutzgesetz?
- die Bearbeitung und Beschaffung von Personaldaten
- die Datensicherheit
- die Informationspflicht des Arbeitgebers beim Beschaffen von besonders schützenswerten Personaldaten und Profilen
- das Auskunftsrecht (Einsicht in Personaldossier)
Was sind die drei Phasen des Austritts und was beinhalten Sie?
Kündigungsphase:
bei Kündigung durch AN: Empfangsbestätigung mit Termin des letzten Arbeitstages an MA
bei Kündigung durch AG:. Schreiben der Kündigung
-Information zu Versicherungsfragen
-Information an Betroffene
Kündigungsfrist:
- Restliche Arbeiten im Programm erfassen > letzte Aufgaben, Nachfolger einarbeiten
- Nachfolgeplanung einleiten
- Zeugnisantrag ausfüllen
- Genauer Austrittstermin berechnen
- Abmeldung Sozialversicherung
- Schlusszeugnis schreiben
- Austrittsgespräch führen
- Übergabe Arbeitsmaterial, letzte Aufgabe
- Lohnabrechnung erstellen
Austritt und Abschluss
-Rücknahme von Schlüssel, Firmenwagen etc.
-Verabschiedung des AN
-Abgabe Arbeitszeugnis
-Abschluss Personaldossier
-Einführung Nachfolger
Zählen sie sechs verschiedene Bereiche auf, die in einem Austrittgespräch angesprochen werden sollten
-Die wahren Austrittsgründe eruieren
-Salär und Sozialleistungen
-Schwachstellen im Unternehmen erkennen (Verhältnis Team, Vorgesetzte)
- Unzufriedenheit mit Arbeit klären -Zufriedenheit mit ausgeführten Tätigkeiten
- Dem MA die Gelegenheit bieten, unausgesprochenes noch im UN bei einer neutralen Person loszuwerden
- Einverständnis Referenzauskünfte einholen
-Information über Sozialleistungen (Fürsorgepflicht)
- Anstellungsbed. / Entwicklung / Arbeitszeitmodell
Daraus ergeben sich folgende Themenblöcke
-Unternehmen
-Arbeitsplatz
-Tätigkeit
-Zusammenarbeit
-Entwicklung (Weiterbildungsangebot etc.)
- Anstellungsbed.
please note: Durch ein MA Verlust verliert man meist auch viel Know-How und der Austretende wird das Unternehmensimage gegen aussen beeinflussen (Frust abholen und in Freiden gehen lassen)
Was ist eine missbräuchliche Kündigung und was kann man dagegen tun?
Wenn die Kündigung aus Gründen ist, die in keinem Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit stehen, also z.B. Alter, Rasse, Religion, Familienstand, Freizeitgestaltung, Geschlecht etc.
Der Arbeitnehmer kann klagen, der Arbeitgeber muss beweisen können, dass die Kündigung einen anderen begründeten Anlass hatte, deshalb ist die Dokumentation der unternommenen Schritte wichtig. Trotzdem ist die Kündigung gültig, der Arbeitnehmer kriegt aber Schadenersatz.
Für welche Dokumente besitzt der Mitarbeiter kein Einsichtsrecht?
persönliche Notizen des Vorgesetzten, Karriereplanung, Dokumente aus laufenden Verfahren
Worüber muss der MA informiert werden, wenn er austritt? (In Bezug auf Sozialversicherungen?)
-UVG-Deckung läuft noch genau 30 Tage nach Austritt weiter, also wenn er per 30.11. kündet und am 30.12. einen Unfall hat, ist er noch versichert, wenn er am 31.12. einen Unfall hat, nicht mehr!
- betriebliche Krankenkasse und Krankentaggeldversicherung kann in eine Einzelversicherung gewechselt werden
-BVG Risikoversicherung gegen Invalidität/Tod läuft noch 30 Tage nach Austritt weiter, Überweisung an neuen AG oder Einzahlung in Freizügigkeitskonto
-bei Anspruch auf ALV sind bereits während der Kündigungsfrist Bewerbungen zu tätigen
Welche Instrumente können beim Austritt benützt werden, sind nötig? (5)
-Austrittschecklisten
-Musterbestätigungen
-Formular für Zeugniserstellung
-Austrittsmeldung
-Formular Abmeldungen Sozialversicherungen
-Merkblatt für MA (Sozialversicherungen, Datenschutz etc)
-Einverständnis für Referenzauskünfte
Wie ist die Rolle des Götti bei der Mitarbeitereinführung?
Es ist ein Kollege auf gleicher Hirarchiestufe, er ist die erste Ansprechperson für den neuen Mitarbeiter
Nennen sie eine Bedingung die ein Arbeitnehmer aus der EU zu erfüllen hat, damit er eine Aufenthaltsbewilligung erhält, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz berechtigt?
Nachweis eines Arbeitgebers.
Wie könnte ein Inhaltsverzeichniss eines Personalhandbuches aussehen? sechs Punkte mit Themen die darin geregelt werden
- Personelle Führung (Unternehmensleitbild, Personalpolitik etc.)
-Lohn (Lohnsystem, Bonussystem etc.)
-Versicherungen (Pensionskasse, Unfallversicherung etc)
-Aus-und Weiterbildung (Nachfolgeplanung, Nachwuchsförderung)
-Anstellungsbedingungen (Anstellungsreglement, Feiertage etc.)
-Diverses (Vorschlagswesen, Dienstjubiläum etc.)
Was ist ein PIS und in welche drei Stufen kann der Einsatz eines PIS eingeteilt werden?
Personalinformationssystem
Stufen:
operativ, taktisch, strategisch
Wie könnte ein Programm eines 1. Arbeitstages aussehen?
1. Begrüssung durch Empfangsperson
2. Begleitung des neuen Mitarbeiters
3. Vermitteln erster Informationen
4. Einführungsplan besprechen
5. Arbeitsplatz und Hilfsmittel zeigen
6. Arbeitskleidung überreichen
7. Räumlichkeiten zeigen
8. 1. kleine Arbeit geben
Welche Informationen sollten einem neuen Mitarbeiter in der ersten Woche der Probezeit mitgeteilt werden? (sechs)
-Firmenzeugnis/ Abläufe
-Personalberatung
-Organigramm
-Lohnsystem
-Vorschlagswesen
-Produkte und Dienstleistungen
-Anstellungsbedingungen
Was sollte in einem Formular für das Probezeitgespräch stehen?
-Fortschritt der Einführung
-Schulungsbedarf
-Zufriedenheit über Tätigkeitgebiet
-persönliches Wohlbefinden
-Weiterbeschäftigung
-Ort, Datum
Nenne sechs mögliche Inhalte eines Arbeitszeitreglementes
-Ziel, Zweck, Grundsätze
-Arbeiszeit / Arbeitsmodell
-Pausen
-Überzeit
-Ferien, Feiertage
-Absenzen
-Zeiterfassung und Kontrolle
Aufbau Personalmanagement
- Personalpolitik / Strategie
- Personalführung und Personalbetreuung
- Personalplanung
- Personalsuche
- Personalselektion
- Personalentwicklung
- Gehaltswesen
- Sozialwesen
- Personalfreisetzung
- Personaladmin.
- Personalmarketing
- Personalcontrolling
Anspruchsgruppen des Personalmanagements (Externe und Interne)
Interne Kunden
- Arbeitnehmer
- Vorgesetzte
- GL /Verwaltungsrat
- Finanzbuchhaltung
- Controlling
- Personal-, Organisationsentwickler
Externe Kunden
- Bewerber
- Behörden und AN
- versicherungen
- Verbände
- Andere Firmen
- Medien
Instrumente der Personaladmin.
- Standardvorlagen für Korrespondenz (Kündigung, Bewerbungsabsage etc.)
- Formulare (Mitarbeitergespräch, Austrittsgespräch etc.)
- Checkllisten (Mitarbeitereintritt, -austritt etc.)
- Handbücher (Personalhandbuch, Mitarbeiterhandbuch etc.)
- Listen, Verzeichnisse (Telefonliste, Mitarbeiterliste, Geburtstagsliste etc.)
- Flussdiagramme (schematische Abläufe bei Beförderungen etc.)
- Merkblätter, Leitfäden (frühzeitige Pensionierung, Unfallprävention etc.)
- PIS (Personalinformationssystem), Personaldossier (archivieren von MA-Daten etc.)
- Internet (Kommunikations- und Informationsplattform)
Instrumente der Personalselektion
- Fragebogen für die Vorstellungsgespräche
- Programme für Assessments
- Checklisten für Schnuppertage
- Unterlagen für Sprachtests
- Zusagebrief für eine Stelle
- Absagebrief
Ansprüche an die Arbeitszeit? (Konflikt der Anspruchsgruppen)
Reglementinhalte
AN: Flexible Arbeitszeit für mehr Freizeit
AG: Flexibiliserung ist ein Bedrüfnis der AN, unterschiedl. Auftragslagen, aber auch die Auslastung der Produktionsanlagen machen die Personalplanung schwierig. (Flexible Modelle können Kapazitäten und Auslastungen am besten unterstüzten)
Kunden: 7x24 Dienstleistungen
Gesetze: Arbeits-, Ruhezeit und Sonderschutzbest. einhalten
Arbeitszeitregelement
- Ziel, Zweck, Frundsätze, Geltungsbereich
- Arbeitszeit / .modell
- Pausen
- Überzeit, Vorholzeit, Kompensation
- Ferien, Feiertage
- Absenzen
- Zeiterfassung und Kontrolle
- Schutzbestimmungen, gesetzliche Vorgaben
- Folgen bei Reglementverstösse
- Inkraftreten
Fixierte Arbeitszeit
AG
- Vorteile: Einfache Kontrolle, Man weiss wer anwesend ist (ist ein MA vor Ort oder nicht)
- Nachteile: Keine Flexibilität bei Produktionsschwankungen oder gegenüber Kunden
AN
- Vorteile: Gleiche Bedigungen für alle, Weiss, woran man ist
- Nachteile: Keine Flexibilität für persönliche Bedürfnisse
Jahresarbeitszeit Vor und Nachteile (AN + AG)
Vorteile
AG
- Kostengünstig / Keine Überzeit
- Hohe Arbeitszufriedenheit der MA
- Gutes Marketinginstrument
- Weniger reine Präsenzzeit
- Bessere Nutzung der MA Kapazität
AN
- Grosse persönliche Freiheit
- Hohe Arbeitszufriedenheit
- Anpassung an persönliche Arbeitsrythmus
Nachteile
AG
- Erschwerte Kommunikation
- Aufwändig in Planung und Kontrolle
- Gemeinsame Unternehmenskultur gefährdet
- Anspruch Führung (wer ist wann da)
AN
- Hohe Anforderung an Eigenverantwortung
- Arbeitgeber erwartet Flexibilität
- Hohe Anforderung an Teamfähigkeit
- Disziplin
- Arbeitsziele einhalten
verschiedene Kündigungsgründe
AG: Standortwechsel, Umstrukturierung, Konkurs, Mangelnde Leistung AN, Mangelndes Verhalten AN, Straftat AN
AN: Neue Herausforderung, schelchte Entlöhnung, unflexible Arbeitszeiten, Spannung im Team/Vorgesetzter, Weiter Arbeitsweg, Heirat, Ausland
Weder noch: Tod, Pension, Invalidität, keine Verlängerung der Arbeitsbewilligung
Wann benötigt es eine Arbeitsbewilligung? Und was ist das Duale System?
Wer während seines Aufenthaltes in der Schweiz arbetet oder sich länger als drei Monaten in der Schweiz aufhält. Die Schweiz kennt das duale System: Erwärbstätige aus den EU /EFTA Staaten können vom Personenfreizügigkeitsabkommen profitieren. Aus allen anderen Staaten werden in beschränkten Ausmass lediglich gut Qualifizierte zugelassen.
Was ist das ANAG und wann wurde es durch was ersetzt?
Was ist VZAE, VEP und ASylG?
Bundesgesetz über Aufenthalt und Niderlassung der Ausländer wurde am 01.01.2008 durch das neue Ausländergesetz (AuG) ersetzt.
Neu werden Personen ausserhalb der EU und der EFTA auf besonders qualifizierte Arbeitskräfte beschränkt. Durch dies soll die Arbeitslosigkeit und die starke Belastung der Sozialwerke vermieden werden.
VZAE: Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwärbstätigkeit (Detailregelung aus AuG)
VEP: Verordnung über die Einfühurng des freien Personenverkehrs. (bilaterales Abkommen zwischen Schweiz und EU - Dies regelt die Einführung des freien Personenverkehrs zwischen der Schweiz und EU)
AsylG: Asylgestz regelt die Asylgewährung, Rechsstellung der Flüchtliche und den vorübergehenden Schutz von Schutzbedürftigen in der Schweiz
Welche Rechten haben die EU Bürger in der Schweiz und die Schweizer in der EU?
- Geografische und berufliche Mobilität
- Gleiche Arbeitsbedigungen
- Koordinierter Versicherungsschutz
- Gegenseitige Diplomanerkennung
- Familiennachzug
- Erwerbstätigkeit von Familienangehörigen
- Ohne Erwerbstätigkeit im Land wohnen
- Unter gewissen Umständen Land erwerben
Die alten EU Staaten
Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Östereich, Portugal, Schweden, Spanien sowie Malta und Zypern
EFTA Staaten
NILS
Norwegen Island, Lichtenstein, Schweiz
EFTA Staaten
NILS
Norwegen Island, Lichtenstein, Schweiz
1. Osterweiterung vom 1.Mai 04
Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn
2. Osterweiterung am 1. Januar 2007
Bulgarien und Rumänien (Die beiden haben noch immer Kontingente - voraussichtlich bis 31.5.2016 gelten Übergangsregelungen > Beschäftigungsgesuch - Inländervorrang sowie orts- und branchenüblicher Lohn und Arbeitsgedigungen werden geprüft)