PEE2
PEE2, komplett.
PEE2, komplett.
-
- 1 / 86
-
Flashcards
Wie kann die Entwicklung eines Laufbahnsystems dargestellt werden?
- Wahl von möglichen Laufbahmustern (je nach betrieblichem Bedarf)
- Erarbeitung typischer Stellenprofile entlang der jeweiligen Laufbahn
- Anforderungsanalyse
- Adressatenanalyse
- Personalentwicklungsmassnahmen und Kontrolle
Was beinhaltet Stufe 1 der Entwicklung eines Laufbahnsystems? (Wahl von möglichen Laufbahmustern (je nach betrieblichem Bedarf))
- typische Führungskarrieren
- typische Fachkarrieren
- typische Projektkarrieren
Was beinhaltet Stufe 2 der Entwicklung eines Laufbahnsystems? (Erarbeitung typischer Stellenprofile entlang der jeweiligen Laufbahn)
- Einstiegsstellen
- Aufstiegs- und Umstiegsstellen
- Zielpositionen
je Funktionsbereich und/oder Gesamtunternehmen
Was beinhaltet Stufe 3 der Entwicklung eines Laufbahnsystems? (Anforderungsanalyse)
- Definition der Anforderungen / notwendige Kompetenzen
- Einbezug von Unternehmensstrategie / Leitbilder / Vision
- Festlegung der Anforderungen pro Position im Laufbahnsystem
Was beinhaltet Stufe 4 der Entwicklung eines Laufbahnsystems? (Adressatenanalyse)
- Definition des Auswahl- und Potentialerfassungsverfahrens
- Einsatz von Fördergesprächen, Assessments, Leistungsbeurteilung und anderen Instrumenten zur Potenzialerfassung
- Zuordnung von potenziellen Kandidaten in Förderpools
- Notwendige Instrumente / Systeme zur Verwaltung entwickeln
Was beinhaltet Stufe 5 der Entwicklung eines Laufbahnsystems? (Personalentwicklungsmassnahmen und Kontrolle)
- Erarbeiten von Trainee Programmen, individuellen Entwicklungsplänen oder Entwicklungsprogrammen für Kandidaten in Förderpools
- Umsetzung der geplanten Fördermassnahmen (on und off the job)
- Überwachung des Programms / Begleitung der Förderkandidaten bis zum Abschluss, resp. bis zur Übernahme der Zielfunktion
Wofür sind Nachwuchs- und Nachfolgeplanung wichtige Instrumente?
decken
- Förderbedarf von Seiten UN sowie
- Bedürfnis der Weiterentwicklung der MA
ab
Wie können Laufbahnplanung/Nachwuchsplanung (individuelle Entwicklungsplanung) beschrieben werden?
- geht von der Person und deren Fähigkeiten aus
- sucht Talente mit Potenzial für frei werdende Stellen in der Zukunft
- legt fest, welche Funktion/welche Tätigkeitsbereiche aufgrund der individuellen Fähigkeiten im Laufe der Entwicklung in Frage kommen (z.B. im Rahmen von Fach- und Führungslaufbahnen)
- welche Anforderungen mit den jeweiligen Zielpositionen verbunden sind
- entwickelt gezielt die notwendigen Qualifikationen (in entsprechenden Nachwuchs-/Förder- oder Laufbahnprogrammen)
Wie kann die Nachfolgeplanung (Stellenbesetzungsplanung) beschrieben werden?
- identifiziert wichtige Schlüsselpositionen in der UN (z.B. AG: CEO. Familienunternehmen: Firmeninhaber)
- orientiert sich bei der Planung an diesen künftig zu besetzenden Schlüsselpositionen, die vakant werden könnten (z.B. Pensionierung, Kündigung, Krankheit)
- klärt im Rahmen der Nachfolge folgende Fragen ab:
- Wer hat im UN eine Schlüsselposition?
- Für welche Position ist eine Nachfolgeplanung sinnvoll?
- Welche besonderen Anforderungen sind an diese Position gebunden?
- Welche Anforderungen müssen bei der Nachfolge mind. erfüllt sein?
- Wann soll die Nachfolge spätesens vollzogen werden?
- Wie viel Zeit steht für die Regeleung und Entwicklung der Nachfolge zur Verfügung?
- stellt ein längerfristiger, gezielter Such-, resp. Entwicklungsprozess für einen internen Nachfolger dar (inkl. Vermittlung von spezifischem, auf langjährigen Erfahrungen basierendem und stark personenbezogenem Wissen, Zugang zu langjährigen Netzwerken und Entwicklung von spezifischen Fach-/Führungsqualis)
- stellt auf den oder die dafür in Frage kommenden Nachfolger ab
- ist mit der vollzogenen Übernahme der Zielfunktion abgeschlossen
Wie kann die Nachfolgeplanung als Prozess dargestellt werden?
- Bedarfserfassung (Identifizierung der Schlüsselpositionen)
- Möglichkeiten für Nachfolgelösungen evaluieren (potenzielle Kandidaten oder externe Suche)
- Entscheid für Nachfolgelösung treffen (Definition von Person(en), Zeitpunkt, Kommunikation (innen und aussen), Entwicklungsmassnahmen etc.)
- Umsetzung der geplanten Entwicklungsmassnahmen / Vorbereitung auf die Übernahme der Position
- Vollzug der Nachfolge und Kommunikation an entsprechende Stakeholders (Anspruchgruppen)
- Kontrolle der Nachfolgelösung (Akzeptanz, Verbesserungsmöglichkeiten, wo nötig)
Nachfolgeplanung. Nenne Vorteile einer internen Nachfolge.
- weniger aufwändige Suche
- Stärken und Schwächen der Kandidaten sind in der Firma bekannt
- interne Kandidaten sind mit der Firma und ihren Gegebenheiten vertraut
- möglicherweise höhere Loyalität
Nachfolgeplanung. Nenne Nachteile einer internen Nachfolge.
- je nach Beliebtheit des Vorgängers besteht ein hoher Druck (Akzeptanz)
- möglicherweise hoher Konkurrenzkampf zw. potenziellen Kandidaten
- Demotivation von Kandidaten, die nicht ausgewählt wurden
Nachfolgeplanung. Nenne Vorteile einer externen Nachfolge.
- keine Betriebsblindheit
- frischer Wind, neue Ideen und Erfahrungen
- keine "Vergangenheit", neutrale Personen ohne belastende Vorgeschichten
Nachfolgeplanung. Nenne Nachteile einer externen Nachfolge.
- aufwändige und kostenintensive suche (Head Hunter, Executive Search)
- betriebsspezifisches Wissen fehlt und ist aufwändig anzueignen
- eventuell Widerstand / Misstrauen gegen "fremde" Person
Nenne Facts zu Förderpools (was, wo, wie...?)
- Bildung von Förderpools, um potenzielle Nachwuchs- und Nachfolgekandidaten zu identifizieren und gezielt zu entwickeln
- Förderpools v.a. in grösseren UN
- sollen sicherstellen, dass Schlüsselpositionen im Bedarfsfall qualitativ und quantiativ optimal besetzt werden können
- klar definiertes Auswahlverfahren für Aufnahme sowie transparente Kriterien
- Kommunikation: vorausschauend, sensibel gehandhabt
- Laufbahnschritte: Übernahme neuer Aufgabe sowie meistens positive materielle Anreize (Salärerhöhung, Beförderung, Benefits etc.)
- Aufnahme z.T. auch aufgrund Sympathie, guter Fachkenntnisse oder als Belohnung, obwohl sie aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht dazu gehören!
- dies rächt sich später, wenn Erfolg und Akzeptanz in einer anspruchsvolleren Tätigkeit ausbleiben -> hoher Aufwand für Neurekrutierung, Frustration und Demotivation im MA-Umfeld
- Ausrichtung des Pools kann variieren (Führungsnachwuchs, Spezialistennachwuchs, Verkaufstalente etc.)
- Auswahlverfahren und Entwicklungsprogramme müssen somit gezielt auf entwickelnde Fähigkeiten, Kenntnisse, Verhaltensweisen ausgerichtet sein
- Verfahren nach "Reservoir-Prinzip": aus Sicherheitsgründen werden vielfach mehrere potenzielle Kandidaten in Planung einbezogen (v.a. Nachfolgeplanung)
- Förderpools für jede beliebige Schlüsselfunktion möglich; meistens für Führungspositionen
- Zugehörigkeit zu Führungsnachwuchspool führt einer Reihe von sinnvoll aufgebauten Entwicklungsmassnahmen -> werden als "Management Development Programme" durchlaufen
Nenne Facts zum Management Development.
- Entwicklung von Führungskräften
- Entwicklung von Nachwuchsführungskräften sollte hohe Prio haben, da sie für den zukünftigen Erfolg der UN im hohen Masse verantwortlich sind
- GL ist für Führungsphilosophie, positive Entwicklungskultur sowie Durchsetzung erfolgsrelevanter Massnahmen im UN verantwortlich
- Erfassung von Zielen und Massnahmen im Management Development-Plan (beinhaltet im Sinne eines konzeptionellen Rahmens wesentliche Punkte der Führungsnachwuchsgestaltung, dauert über einen Zeithorizont von 3 bis 5 Jahren)
- Kandidat als potentielle Nachwuchsführungskraft durchläuft i.d.R. ein spezielles Management Development-Programm. In grösseren UN werden auch mehrere Kandidaten in einem Programm zusammengefasst.
- Management Development-Programm beinhaltet unterschiedliche Entwicklungsmassnahmen
Welches sind mögliche Punkte in einem Management Development-Plan?
- Art und Weise der Auswahl der Kandidaten
- Kartei von Nachfolgekandidaten für definierte Schlüsselpositionen
- Fragen im Zusammenhang mit der Anstellung von oberen Führungskärften
- Zeitliche Planung der Nachfolgelösungen
- Massnahmen der Entwicklung und Förderung
Wie kann das Management Development Programm beispielsweise aussehen?
- Assessments: Definition der Entwicklungsbereiche
- Management-Lehrgang: Berufsbegleitender externer Lehrgang
- Projektleitung: 2 Monate bereichsübergreifende Projektleitung
- Coaching: 10 Coachingsequenzen zur Persönlichkeitsentwicklung während 1 Jahr
- Job Rotation: 2 Einsätze à 3 Monate mit Fremdbeurteilung durch VG
- Auslandaufenthalt: 6 Monate Auslandeinsatz
- Seitenwechsel: 2 Wochen Einsatz in sozialer Einrichtung
- Abschlussassassement: Beurteilung und Übernahme der neuen Aufgabe
Nenne einige Punkte zum Thema "Schwierigkeiten in der Laufbahn/-, Nachwuchs-, und Nachfolgeplanung.
- die Planungen dürfen nicht statisch sein
- UN und MA entwickeln sich weiter
- Entwicklung der potenziellen Nachwuchs-, Nachfolgekräfte müssen über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgt und begleitet werden
- Förderung muss daher zu einer Haltung des gesamten UN's, vor allem aber der verantwortlichen VG und der GL werden und kann nicht als Aufgabe an eine Fachstelle delegiert werden
- mit systematischer Laufbahnplanung wird versucht, individuelle MA-Ziele sowie UN-Ziele bezüglich betrieblicher Förderung in Einklang zu bringen. Diesem Idealfall stehen in der Praxis jedoch oft einige Hindernisse im Weg
- Problembereiche werden wohl nie ganz eliminiert werden können. Milderung durch: saubere systematische Planung und Umsetzung eines Laufbahnmodelles, Einbezug der betrieblichen und individuellen Zielen, offenen Kommunikation.
Welche Hindernisse stehen dem Idealfall, individuelle MA-Ziele sowie UN-Ziele bez. betrieblicher Förderung in Einklang zu bringen, in der Praxis vielfach im Weg?
- weniger Aufstiegspositionen als Personen, die einen Aufstieg anstreben, vorhanden
- MA sind für Aufstieg vorgesehen, die diesen gar nicht anstreben
- Karrierepotenzial von MA wird nicht oder falsch eingeschätzt
- Aufstieg erfolgt nach Kriterien, die MA nicht nachvollziehen oder akzeptieren kann
- durch falsche Einschätzungen bestehen von Seiten MA unrealistische Karriereerwartungen
- MA haben unterschiedliche Ziele und verändern diese auch noch im Laufe der Zeit
- UN verändert sich schnell und unvorhersehbar: Möglichkeiten für bestimmte Entwicklungen können wegfallen
Was will man mit einer Potenzialerfassung erreichen? Wo wird sie angewendet?
- insbesondere im Rahmen von:
- Laufbahn- und Nachfolgeentscheidungen
- auch als Grundlage für andere PEE-Massnahmen
- vermeiden, in falschen MA zu investieren
- sicherstellen, dass passende und effektive PEE-Massnahmen zur gezielte Quali des Personals eingesetzt wird
Wie kann Potenzial beispielsweise definiert werden?
Mess- und beobachtbare freie Leistungs- und Fähigkeitskapazität eines MAs, welch durch die aktuelle Aufgabe nicht vollumfänglich ausgeschöpft wird.
Welche Schwierigkeiten beinhaltet die Potenzialbeurteilung?
- Begriff nicht genau fassbar
- Einschätzung bis zu einem gewissen Grade immer ungenau
- Beispiel der Definition: MA weist aus heutiger Sicht an heutiger Stelle Potenzial auf, ob diese Kapazität in Zukunft an einer anderen Stelle eingebracht werden kann, können wir nur grob abschätzen
- Kritik in diesem Zusammenhang: Jemand wurde befördert bis zur Untauglichkeit
- -> es lässt sich erst mit der Übernahme einer neuen Aufgabe feststellen, ob erfasstes Potenzial auch für die neuen Anforderungen genügt
- Fragen:
- Erfassen von: Endpotenzial oder Entwicklungspotenzial? Leistungs- oder Fähigkeitspotenzial?
- wie genau lassen sich diese definieren?
- Empfehlung: Beschränkung auf wenige, möglichst gut mess- und beobachtbare Kriterien
Welche Kompetenz-Ebenen können beid er Potenzialerfassung verwenet werden?
- die selben wie bei Personalgewinnung und Leistungsbeurteilung
- Fachkompetenz, Führungskompetenz, Sozialkompetenz, Persönlichkeitskompetenz (= Selbstkompetenz)
- Beachtung muss der Beeinflussbarkeit geschenkt werden:
- Persönlichkeitskompetenz ist sehr gering beeinflussbar, hat jedoch eine hohe Bedeutung für die Potenzialbeurteilung
- Fachkompetenz ist sehr beeinflussbar, hat jedoch eine geringe Bedeutung für Potenzialbeurteilung
Woraus sollten sich die Potenzialdimensionen, welche ein UN für eine bestimmte Laufbahn oder Nachfolgeposition definiert, ableiten?
- aus der Unternehmensvision
- sollte sich an Kriterien der Personalgewinnung- und beurteilung ausrichten (gleiche Begriffe und Quali-Kriterien)
Welche zwei Komponenten benötigt man für die Bestimmung des Potenzials?
- individueller aktueller Leistungsbeitrag des MA; wird mit ordentlichem MAB-Prozess euriert
- Einschätzung von entwickelbaren Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen
Welche Instrumente können beispielsweise zur Erfassung des Potenzials eingesetzt werden?
- Assessment Center
- Personalbeurteilung / Leistungsbeurteilung
- Strukturiertes Interview
- Vorgesetztenbefragung
- Diverse Formen von Analysen/Tests (Eigungs- und Leistungstests, Persönlichkeitsanalysen)
- Strukturierte Fragebögen
- Personal-Portfolio
Was ist ein Personal-Portfolio, wozu dient es?
- Basis sind die Resultate aus individuellen Potenzialbeurteilungen
- geben Verantwortlichen eine Übersicht über das Potenzial und die Leistung eines bestimmten MA-Kreises (z.B. Abteilung oder ganze UN)
- aus dieser Info lassen sich bspw. eine Personal SOLL-IST-Analyse (im Sinne einer Human Potenzial Analyse) durchführen
- oder relevane (Entwicklungs-) Massnahmen für die entsprechende MA-Gruppe ableiten
Personalportfolio. Was sind Massnahmen für die "Fragezeichen"-MA?
- Vorgesetztengespräch (Standortbestimmung)
- Kompetente Einbarbeitung (bei neuen MA)
- Eignungstest / Versetzung
- Sozialdienst/-beratung
Personalportfolio. Was sind Massnahmen für die "Stars"-MA?
- Entwicklungsplanung
- Beförderung / Job Enrichment
- Nachfolgeplanung
- Laufbahnplanung
Personalportfolio. Was sind Massnahmen für die "Problemfälle"-MA?
- Vorgesetztengespräch
- Zweitbeurteilung
- 6-Monats-Zielsetzung
Personalportfolio. Was sind Massnahmen für die "Stammpersonal"-MA?
- Aktualisierungsausbildung
- Job Enlargement / Job Rotation
- Pflege des Stammpersonals
- Mitarbeitende halten
Was sind Arbeitsstrukturierungsmassnahmen?
- ist neben den Laufbahn-, Nachwuchs-, und Nachfolgeplanung ein weiteres Instrument zur Förderung der MA
- betriebliche oder arbeitsplatzbezogene Föderung durch entsprechende Gestaltung des Aufgabenfeldes
- Erweiterung oder Bereicherung des ursprünglichen Aufgabengebiets = neue Qualis und erweitertes Wissen erwerben
- eine Studie machte deutlich, welches Potenzial die Gestaltung der Arbeitsstrukturen auf die Entwicklung des Humanpotenziales, v.a. auch auf Persönlichkeitsförderung, hat
- ist: Gestaltung von Inhalt, Umfang und Bedingungen der Arbeit
- dazu gehören: grundsätzlich alle Massnahmen, die eine Veränderung des Arbeitsfeldes zum Gegenstand haben:
- Arbeitsfeldvergrösserung qualitativ und quantitativ
- Arbeitsfeldverkleinerung qualitativ und quantitativ (eher bei org. Veränderungen, Reorg.)
Nenne Facts zur Arbeitsfeldverkleinerung.
- quantitative Arbeitsteilung: Verteilung der Arbeit auf mehrere Personen oder Aufteilung einzelne Arbeitsschritte, welche dann versch. Personen übertragen werden
- qualitative Arbeitsteilung: die auf eine Person anfallende Arbeit wird in ihrem Umfang verringert -> MA muss sich auf weniger Dinge konzentriere = bessere Quali und geringere Fehlerquote
- Massnahmen zählen grundsätzl. nicht zu den Instrumenten und Methoden der PEE.
Welche Massnahmen gehören zur quantitativen Arbeitsfeldvergrösserung?
- Job Enlargement (Erweiterung des Aufgabengebiets / zusätzl. Aufgaben auf gleichem oder ähnlichen Anforderungsniveau)
- Job Rotation (planmässiger Wechsel des Aufgabengebietes)
Nenne Facts zum Job Enlargement.
- Erweiterung des Aufgabengebiets / zusätzliche Aufgaben auf gleichem oder ähnlichen Anforderungsniveau
- Erweiterung des Arbeitsfeldes durch zusätzl. vor- oder nachgelagerte Aufgaben innerhalb eines Prozesses, die ihrer Struktur nach ähnlich sind
- Übernahme einer zusätzl. Aufgabe auf gleichem Anforderungsniveau (z.B. Kreditoren, neu auch Debitoren)
- Arbeitsumfang wird erweitert; jedoch teilweise Rückgang der Spezialisierung
- Entfremdung vom Arbeitsergebnis und Monotonie durch einseitige Aufgaben wird verringert
- Fachwissen wird teilweise entsprechend erweitert
Nenne Facts zur Job Rotation.
- planmässiger Wechsel des Aufgabengebietes)
- ermöglicht MA, in unterschiedlichen Funktionen seine Leistung zu beweisen und Erfahrungen zu sammeln
- z.B. Rotation des Lernenden in alle Abt. oder wöchentliche Rotation eines MAs an verschiedenen Positionen in der Personalkantine
- Schaffen eines neuen Beziehungsnetzes durch Wechsel im sozialen Umfeld
- Nachteile können sein:
- erhöhter Anlernaufwand
- meistens höhere Personalkosten
- Übergabe- und Schnittstellenprobleme zw. Vorgänger/Nachfolger
Welche Massnahmen gehören zur qualitativen Arbeitsfeldvergrösserung?
- Job Enrichment (Bereicherung des Aufgabengebiets durch zusätzliche Aufgaben auf höherem Anforderungsniveau inkl. entsprechende Verantwortung und Kompetenzen)
- Autonome Arbeitsgruppe / Teilautonome Arbeitsgruppe
Nenne Facts zum Job Enrichment.
- Bereicherung des Aufgabengebiets zur zusätzliche Aufgaben auf höherem Niveau inkl. entsprechende Verantwortungen und Kompetenzen
- zusätzliche aber strukturell verschiedenartige mit meistens höherem Anforderungsniveau
- Erweiterung bestehender Aufgaben um Planungs-, Entscheidungs-, Anordnungs- oder Kontrollaufgaben (z.B. Übernahme von Stv.- o. Teamleitungsfunktion)
- führt zu vermehrter Delegation von Verantwortung -> Einräumung eines Entscheidungsspielraums
- mehr Autonomie
- hat in den meisten Fällen eine motivationssteigernde Wirkung