Pedosphäre


L. Z.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Klassifizierung und Kartierung von Böden, insbesondere für Studierende der Geographie. Sie behandeln verschiedene Bodentypen wie Cryosol, Histosol und Vertisol, sowie deren Eigenschaften, Prozesse und Verbreitung in unterschiedlichen Klimazonen. Die Karteikarten erläutern auch Systeme zur Bodenbestimmung, wie bodengenetische und quantitative Systeme, und gehen auf spezifische Merkmale wie die Wasserhaushalt, chemisch-mineralogische Zusammensetzung und die Nutzungseignung ein. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich mit der Systematik und Kartierung von Böden vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
18
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
26.06.2014 / 16.02.2021

Cartes-fiches

Systeme der Bodenklassifikation

  • Bodengenetische Systeme
  • Quantitativ definierte Systeme

 x

US Soil Taxonomy

  • Ziel
  • Prinzip
  • System der Bodenklassifikation

x

World Reference Base for Soil Resources

  • Ziel
  • Prinzip
  • 2 Ebenen

x

Vergleich deutsche Bodennamen und WRB

  • Quarz-  und silikatreiche Gesteine, tonarm (verwitternd)
  • Mergelgesteine mit mittlerem Carbonat- und Tongehalt
  • Kalk-, Dolomit- und Gipsgesteine
  • Ton-  und Tonmergelgesteine

x

Bodenkundliche Kartieranleitung KA5

  • Aufbau
  • Abteilungen

Aufbau: In der KA5 werden die Böden in Abteilungen eingeteilt, die sich vor allem nach dem Wasserhaushalt richten. Die Abteilungen werden dann in Klassen eingeteilt, die dann wieder in Bodentypen und Subtypen unterteilt sind.

Abteilungen:

  • Terristrische Böden (Böden ohne Grundwasservernässung in <40cm Tiefe)
  • Semiterristrische Böden (Böden mit Grundwasservernässung in <40cm Tiefe)
  • Moore (Böden mit >30 cm Torfhorizont)
  • Semihydrische / Subhydrische Böden (Böden, die regelmässig unter Wasser sind, z.B. Watt)

Boden mit Bestimmungsschlüssel der BGS (1996)

  • Aufbau

Aufbau:

Der Bestimmungsschlüssel besteht aus einem vierstelligen Code, bei welchem jede einzelne Ziffer ein Kriterium abdeckt und der ermittelte Code zu einem  Bodentyp führt. Die vier Kriterien sind:

1. Wasserhaushalt
2. Art der festen Bodensubstanz
3. chemisch-mineralogische Zusammensetzung
4. Zusammensetzung des Sickerwassers

Böden der polaren und subpolaren Klimazonen

  • Bildung
  • typische Bodentypen
  • Vorkommen
  • Eigenschaften
  • Nutzungseignung

  • Bodenbildung:
    • Physikalische Verwitterung (Frost)
    • Geringe chemische Verwitterung (trocken, kalt)
    • Cryoturbation (Bildung von Eislinsen und Eislamellen)
    • Solifluktion (Bodenfliessen)
    • Auffrieren von Steinen (Steinstreifen, Steinringe)
    • Akkumulation von organischer Substanz (Tundra)
  • typische Bodentypen:
    • Cryosols: polare Wüsten
    • Histosols: organische Böden
    • Podsols
  • Vorkommen:
    • arktische und subarktische Gebiete sowie Hochgebirge
    • Kalte Klimazonen
  • Eigenschaften: Boden mit Rissen durch Frostsprengung, Durchmischter Oberboden durch Kryoturbation, organische Substanz wird wegen kalten Temperaturen nicht gut abgebaut
  • Nutzungseignung:
    • Cryosol wegen permafrost nicht bearbeitbar

Böden der gemässigten Klimazonen:

  • typische Bodentypen

  • typische Bodentypen:
    • Luvisols --> böden mit tonanreicherungshorizont mit hoher Kak, mittlere NIederschlagshöhe, ausgeprägte Trockenperiode
    • Cambisols --> Böden mit verbraunungs-Horizont. Auf jüngeren ablagerungen verbreitet, in humid-gemässigter Zone verbreitet
    • Gleysols --> siehe gleye, in gemässgten & humid tropischen Gebieten

Böden der kontinentalen Steppen

  • Bodenbildung
  • Prozesse
  • Eigenschaften/ Nutzung

  • Bodenbildung in kontinentalen Steppen:
    • Warme, trockene Sommer und kalte Winter
    • Feinkörnige Sedimente (häufig Löss oder Lösslehm)
    • Carbonat-, Gips-, Salzhaltig (je nach Niederschlag)
    • Steppenvegetation (Gräser) mit hoher Wurzelbiomasse
  • Prozesse
    • Bioturbation
    • Akkumulation von Humus (und „black carbon“ durch Brände)
  • Eigenschaften / Nutzung
    • Tiefgründig humose Böden mit hoher Wasserspeicherkapazität
    • Weltweit wichtigste Anbaugebiete für Weizen, Mais, u.a. Getreidearten.

Chernozem:

  • Prozesse
  • Eigenschaften
  • Nutzungseignung

Tschernozeme (Schwarzerden sind Böden mit einem schwarzen, carbonathaltigm, sehr tiefgründigem Oberboden (Ah, mindestens 40 cm bis zu 1m) über einem Carbonathaltigem Lockergestein (meistens löss)

Bodenbildende Prozesse: Biotrubation, Humusakkumulierung

Eigenschaften: nährstoffreich, tiefgründig, hohe Wasser und Nàhrstoffspeicherfähigkeit, hohe biologisch eAktivität, sehr fruchtbare Standorte

Vorkommen: vorallem bei kontinentalen Klimabedingungen und Lössboden

Vergesellschaftung: Degradierten Schwarzerden und Parabraunerden

Schwarzerden der Steppen und Lössgebieten der kontinentalen Klimazonen

Kastanozem:

  • Vorkommen
  • Prozesse
  • Eigenschften
  • Nutzungseignung

Böden mit einem braunen Oberbodenhorizont und sekundärem Kalk im Unterboden. Typisch in Kurzgras TEppen auf Léss unter kontinentalen, trocken-warmen Klimabedingungen.

Böden der ariden Klimazonen:

  • Bodentypen

 

Bodentypen:

  • Arenosols --> tiefgründig sandige Böden
  • Calcisol --> böden mit einem Kalkanreicherungshorizont in wüsten und subhumiden Gebieten
  • Leptosol --> Flachgründige Böden auf festem Gestein, in Wüsten, steilen Gebirgslagen und Kalkstein
  • Solonetz --> Böden mit höher Natriumsättigung am Austauscher, in Niederungsgebieten arider und semiarider Gebieten zu finden. Vergesellschaftung mit Solonchak (salzhalitge Böden)
  • Solonchak

Solonetze:

  • Eigenschaften
  • Prozesse
  • Vorkommen
  • Nutzungseignung

in Niederungsgebieten arider und semiarider Gebiete

Böden mit hoher Na-Sättigung

 

Böden der humiden Tropen:

  • Bodenbildung
  • typische Bodentypen
  • Vorkommen

typische Bodentypen:

- Alisol: Saure Böden mit Tonanreicherungshorizont welcher eine hohe Kak besitzt, wenig verwittert, jüngere Böden trobisch humider Klimazonen

- Acrisol: Sauer stark verwitterete Böden mit tonanreicherungshorizont und niedriger Kak, auf alten Landoberflächen in tropischen und subtropischen Klimazonen

Vorkommen: Brasilien, Afrika (Demokratische Republik Kongo, Gabon, Angola, Liberia, Sierra Leone)

Acrisol:

  • Vorkommen
  • Eigenschaften
  • Nutzungseignung

alte Landoberflächen tropischer bis subtropischer Klimazonen

Ergänzung

  • Cryosol
  • Histosol
  • Vertisol

  • Cryosol: Permafrost ständig gefroren; Active layer: Wechsel von Gerieren und Auftauen; subpolare Tundra
  • Histosol: Organische Böden mit >40cm Torfanreicherung, in niederschlagsreichen, kalten Klimazonen, Niederungslandschaften gemässigter Klimazonen, und Küstengebieten der Tropen und Subtropen verbreitet
  • Vertisol: Tonreiche Böden mit starkem Quellen und Schrumpfen, meist mit hohen Anteilen an smektitischen Tonmineraler, in semiariden bis semihumiden Gebieten mit ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten verbreitet.

Welche beiden Systeme gibt es um Böden zu bestimmen?

- Bodengenetische Systemen: anhand von gewissen definierten Merkmale des Bodens wird abgeleitet um welchen Bodentyp es sich handelt

- quantitative Systeme: Boden wird anhand von quantitativ messbaren Eigenschaften/kriterien bestimmt.

Was ist eine Krotowine?

Ein mit oberboden verfüllter Grabgang eines Nagetiers im Unterboden

Étudier