Ausbildung NHP


A. J.
Diese Lernkarten behandeln Hauterkrankungen und HNO-Erkrankungen auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie umfassen Themen wie Ekzeme, Akne, Lupus, Infektionen und Prophylaxe, mit Fokus auf Symptome, Ursachen und Therapien. Besonders relevant für Medizinstudenten und Ärzte, die ihr Wissen über Haut- und HNO-Erkrankungen vertiefen möchten.
Karten
132
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
25.10.2016 / 26.05.2023

Lernkarten

Nagelpilz

-Onychomykose-

Tinea unguium

  • Def: Pizinfektin des Nagels, Dermatophyten oder Hefepilz, auch Mischform, selten Schimmel
  • begünstigende Faktoren:
    • feuchtigkeitsbedigte Mazeration
    • arteriell-venöse Durchbltungsstörungen
    • Traumen
    • Diabetes mellitus
  • Sy:
    • Verfärbung der Nägel
    • Verdickung der Nagelplatte und Abhebung vom darunterlegenden Nagelbett
    • allmähliche Deformierung der Nagelplatte
  • Tx:
    • Behandung langwierig
    • lokales Abtragen des Nagels und Antimykotika
    • Entfernung des gesamten Nagels  (heute selten)
    • langfristige orale Medikation bei Befall der nagelbildenden Matrix

Kandidose

  • Def: Infektion der Haut und Schleimhaut mit Dermatomykosen durch Candda albicans, seltener durch andere Hefepilze
  • Begünstigend: immunsupprimierte Patienten, im Verlauf einer Therapie mit Zytostatika, Antibiotika, etc., Diabetes mellitus, AIDS-Patienten
  • Sy. und Verlauf:
    • vorzugsweise Lokalisation in feucht-warmem Milieu
    • weissliche Pusteln auf erythematösem Grund
    • subaxillar, submammär, inguinal (Leiste), im Bereich der Gesässspalte oder Bauchfalte, im Vaginalbereich, Nagel, Mund/ Speiseröhre, Windelbereich
  • Tx: Antimykotikum, vermeiden von begünstigenden Faktoren, Trocken halten, kein Synthetikmaterial

Kandidose der Schleimhäute

  • = Mundsoor, häufigste Form
  • Entwicklung von abtreifbaren weisslichen Belägen
  • häufig bei Säuglinen und Kleinkndern und immunsuppremierten Patiente

Kandidose des Windelbereiches

  • Sonderform der intertriginösen Kandidose und Sekundärkomplikation einer Windeldermatitis

chronsich atrophische orale Kandidose

-Perlèche-

  • chronische Candidainfektion der Munwinkel
  • mit Krusten bedeckte Rhagaden, meist auch Bakterien (Straphylokokkus) beteiligt
  • meist bei Patienten mit atopischer Diathese

Vaginale Kandidose

  • weisllich-bröckeliger Flur mit Pruritis einhergehend im Vagialbereich
  • chronisch rezdievierend bei z.B Einnahme von Kontrazeptiva
  • mögliche NW einer systemischen Antibiotikatherapie
  • begünstigende Faktoren wie Tragen eines Tampons meiden

Candidainfektion des Nagels

  • Pilzinfektion des Nagels
  • bei Pigmentierung häufig mit Candida famata
  • häufig Mischformen mit Bakterien

Molloscum contagiosum

-Dellwarzen-

  • Def: durch Pockenvirus verursachte warzenähnliche Koten auf gesunder Haut
  • Sy:
    • solitär oder multiple halbkugelige Papael, hautfarben, rötlich oder gelb
    • keine Schmerzen
    • vorkommen vor alle bei Kindern
  • Tx: Abtragung

Warzen

  • Def: Gutartige, infektiöse, durch Viren verursachte, epitheliale Tumoren an Haut oder Schleimhaut
  • Erreger: Human-Papilloma-Virus (HPV), 70 verchiednene Typen, einige haben onkogenes Potential, Erreger dringen über Mikroverletzungen in Haut oder Schleimhaut ein
  • begünstigende Faktoren:
    • Immunschwäche, psychische Faktoren, Druckstellen am Fuss, feucht warme Orte (Schwin´mmad), Hyperhidrose, Atopiker
  • Unterscheidung in verschiedene Warzentypen
    • Viruswarzen der Haut
      • Veruccae vulgares- gewöhnliche Warzen, Sonderform: Stachelwarze
      • Dornwarzen
      • Veruccae planae juveniles
    • Anogenitale HPV Infektionen (sex. übertragbar)
      • subklinische Papillomvirus-Infektionen
      • Condylomata acuminata: Feigwarzen
  • Dx: typisches Erscheinungsbild und Lokalisation, Histologie mittels Gewebsprobe, immer an Immundefizienz (z.B. HIV) denken
  • Tx:
    • je nach Grösse und Ausbreitung
    • hohe Spontanheilungsquote
    • "alles oder nchts" hilft
    • Abwehrsteigerung
    • wiederholte Behandlungen
    • Kontrolle wegen Rezidivgefahr
    • Kryotherapie (Vereisen)
    • chrirugische Abtragung
    • Lasertherapie, Trichloressigsäure, Zytostatika, Schonung und Pflege der nicht erkrankten Haut

Warzentypen,

Erscheinungsbild und Symptome

  • Viruswarzen der Haut
    • Veruccae vulgaris- gewöhnliche Warzen, Sonderform: Stachelwarzen
      • runde oder unregelmässig begrenzt, scharf abgesetzte Papeln mit Hyperkeratose, raau bis gelbschwarz oder bräunlich
      • Oberfläche höckrig und unregelmässig, manchmal gestielt
      • bevorzugt an Findern, Nagelrand, Handteller, Fusssohlen, Gesicht
      • Stachelwarzen: erbsengross, halbkugeligeharte Knötchenmit stacheliger Oberfläche, hauptsächlich an Händen und zarter Haut des Gescihts oder Hals
      • Druckschmerz Füsse
    • Dornwarzen:
      • Fussohlen, durch Druck in die Tiefe wachsend
      • Druckschmerz
    • Verrucae planae juveniles
      • insbesondere bei Kindern an Händen und Füssen papulöse flache Warzen ohne Pigmentierung
  • Anogenitale HPV Infektionen (sex. übertragbar)
    • subklinische Papillomvirus-Infektionen
    • Condylomata acuminata: Feigwarzen, Condylome, Genitalwarzen
      • Schmierinfektion
      • zunächst flache, bald einzeln, bald beetartig auftretende Papeln, später bis zu hahnenkamm- oder blumenkohlartig
      • an Schamlippen, Scheide, Gebärmutterhals, Penis, Harnröhre, Analkanal und Enddarm
      • sehr infektiös, sogar Abklatschinfektion  aufeinanderliegender Falten
      • können beträchtliche Grösse erreichen und Störungen der sex. Aktivität führen

kleinblasige Impetigo contagiosa

  • Def: besonders bei Kindern Bläschenbildung durch Infektion mit hämolysierenden Streptokokken A , selten Mischinfektion mit Staphylokokken
  • Sy:
    • gerötete Herde mit kleinen Bläschen, sofortiges Zerplatzen mit honiggelber Krustenbildung
    • vor allem an Gesicht und Händen,
    • durch Kratzen Verschleppung der Keime
    • Schwellung der regionalen Lymphknoten
    • grossflächige Ausdehnung möglich
  • Kompl.: postinfektiöse Glomerulonephritis, rheumatisches Fieber, Myo-, Endocarditis

Grossblasige Impetigo contagiosa

  • Def: Blasenbildung durch Infektion der Haut mit Staphylococcus aureus
  • Sy und Verlauf:
    • blasse Blasen auf entzndetem roten Grung mit anfangs klarem Inhalt, später ahmig eirig, grossflächige Ausdehnung möglich

Erysipel

-Wundrose-

  • Def: Akute Infektion der Derisund Subcutis durch Streptokoken, oft Typ A
  • Sy:
    • Bakterien dringen durch kleinste traumata ein z.B. Mykos der Zehenzwischenräume
    • innerhalb von Stundenbildet sich ein flächenhaftes gerötetes, überwärmtes Erythem aus
    • begleitet von Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, verminderter AZ
  • Kompl.:
    • Thrombosen, Zerstörung der Lymphgefässe, Nekrosen, Lymphödeme
    • Rezidive
    • Posttstreptokokkenkomplikationen: rheuatisches Fieber, Glomerulonephritis, Myo-, Endokarditis
  • Tx: 
    • Kühlung
    • Antibiotika
    • Sanierung der Eintrittspforte

Follikulitis

Furunkel

  • Def: Ausgedehnte bakterielle Entzündung des Haarfollikels meist durch Staphylococcus aureus
  • Sy und Verlauf:
    • Beginn mit kleiner Pustel, die in eine tiefergreifende Follikulitis und Perifollilkulitis übergeht
    • später druckschmerzhafter roter Knoten
    • kann spontan perforieren
  • Kompl.:
    • Abszessausbildung
    • septische Streuung
    • Vernarbung
  • Tx: chirurgische Eröffnung, Zugsalbe

Hautparasiten

  • Milben
  • Flöhe
  • Läuse
  • Wanzen

Milben

-Krätze-

  • Def: Infektion mit Scabiesmilben mit nachfolgender allergischer Dermatitis
  • Sy:
    • starker Juckreiz, vor allem Nachts
    • bevorzugte Stellen Interdigitalräume, Hand- und Fusskanten, Brustwarzenhof, Penis, Knöchel, Glutealfalten
    • derbe braunrote Knötchen

Läuse

Pediculus capitis (Kopflauserkrankung)

  • Def: durch die Kopflaus verursachte Erkrankung
  • Vorkommen: CAVE Schule!!!
  • Sy:
    • urtikarielle Papeln nach Läusebiss mit starkemJuckreiz
    • bakt. Sekundärinfektion und Entstehung eines Läuseekzems im Nacken
  • Dx: Nissen sind mit einem spreziellen Kamm nachweisbar, beste Ort direkt hinter Ohr
  • Sonderformen:
    • Kleiderläuse: grösser als Kopfläuse, könneden ganzen Körper befallen
    • Filzläuse: befallen Achsel und Schamhaare, werden durch Geschechtsverkehr übertragen
  • Tx:
    • spez. Läuesmittel
    • alle Kontaktpersonen mitbehandeln, sowie Kleidung und Stofftiere, Bettwäsche etc.

Symptome für (Bett-) Wanzen

  • vielfach gruppierte Quaddeleruptionen
  • nicht von Schlafkleidung bedeckte Körperstellen
  • leben in dunklen Ritzen an Wänden, Möbeln oder Fussböden
  • Stich erfolgt während des Schlafs

Symptome von Flöhen/

Flohstichen

  • multiple, disseminierte, aymmetrisch lokalisierte Quaddeln mit zentralem, punktförmigen, hämorrhagischen Einstich

Sommersprossen

-Ephelides-

  • rötlich/ bräunliche Fehlbildung des Hautpigmentsystems
  • besonders bei Rotblonden
  • vermehrt im Sommer gebildet

Altersflecken

Lentigo senilis

  • Def: gutartige Hautveränderung durch Pigmentansammlungen in der Oberhaut
  • Epi: ab 40. LJ,. ab 60.LJ. 90% betroffen
  • Ät: Zellschädigung durch langjährige UV-Bestrahlung
  • Sy:
    • bevorzugt an der Sonne besonders ausgestzten Stellen wie Handrücken, Unterarme, Gesicht, Dekolleté
    • hellbraune, bis einige cm grosse unregelmässige Flecken
    • dauerhaft sichtbar

Therapie Psoriasis

  • topische (lokale) Therapie:
    • Cremes, Salben, Lotionen oder Lösungen, Badezusätze, Shampoos mi Salizylsäur oder Harnstoff, im akuten Schub Vit.D, Kortison, Dthranol, Retinol
  • systemische Therapie:
    • Retinoide- Vitamin-A, Ahtung bei Behandlung nur mit Einnahme von Kontrazeptiva da schwer keimschädigend
    • Immunsuppressiva
    • Fototherapie
    • Biologika
  • supportive Therapie: sorgfältige Hautpflege, Unterstützung der Barrierefunktion der Haut, neutrale Wasch- und Pflegemittel mit Rückfettung mit Inhaltsstoffn wie Hyaloron, Harnstoff, Vit.E oder Kollagen, Ölbäder

Psoriasisformen

  • Psoriasis vulgaris- gewöhnliche Schppenflechte
  • Psoriasis pustulosa- mit Eiter einhergehend
  • Psoriasis-Arthritis (10% der Fälle)- Psoriasis anthropathica: im Verlau kann es zu Entzünungen der Gelenke kommen (häufig Finger und Zehen)

Therapie

Akne vulgaris

  • topisch:
    • Vit. A Säuren oder austrocknende Substanzen Form von Salben, Cremes Gesichtswaser etc.
    • bei schwerer Akne lokale Antibiotika
  • systemisch:
    • Verhütungspillen mit Anti-Androgenen, orale Antibiotika, Vit. A- Präparate aber nur mit gelcihzeitiger Kontrazeption da sehr Keim chädigend
  • Entfernung von Aknenarben:
    • Dermabrasion, Laserbehandlung
  • Verhaltensregeln:
    • milde, hautfreundlicheReinigungsmittel, pH-neutral
    • Haare sllten nicht ins Gesicht hängen
    • Pickel nicht ausdrücken
    • Feuchtigkeitscremes etc, auf Wasserbasis
    • Nahrungsmittel?

Rosazea

-Kupferrose-

  • Def: chronische, üblicherweise in Schüben verlaufende Erkrankung der Gesichtshaut mit Erythemen, Teleangioektasien, Pusteln und Papeln
  • Epi: Beginn 4.-5. Lebensjahrzehnt, besonders hellhäutige Personen mit roten Haaren und Sommersprossen
  • Patho:
    • unklar, evtl. Störung Gefssnerbvensystem, die eine gestörte Blutversorgung im Gsicht zur Folge hat
  • auslösende Faktoren:
    • Magen-Darm-Störungen
    • Lebererkrankungen
    • Sonneneinstrahlung
    • Kaffe-, Tee- und Alkoholgenuss
    • Gewürze
    • phykalische Faktoren
  • Erscheinungsbild: Beginn Gesichtsmitte mit Erythemen, Teleangiektasien, später ständig Erytheme mit Papeln und Pusteln, Haut wird höckrig, Männer als Extrem Knollennase, verläuft chronisch, keine Mitesser!  (Unterschied zu Akne)
  • Kompl: Mitbeteiligung Auge => Erblindung, Wucherung der Talgdrüsen, besonders beim Mann => Rhinophym (Knollennase)
  • DD: Akne, Mischformen, Allergische Reaktionen
  • Tx:
    • Meidung auslösender oder verstärkender Faktoren, Sonneneinstrahlung, Hitze, Alkohol, scharfe Nahrungsmittel...
    • gründliche Reinigung und Verzicht auf Make-up
    • medikamentös: Vit.A Präparate
    • Lasertherapie

Sonnenbrand

-Dermatitis solaris-

  • Def: akute Hautentzüdnung, durch übermässige UV-Lichtbestrahlung
  • Ät: übermässige UV-LIchtbestrahlung (UV-B-Strahlen)
  • Sy:
    • Grad 1: schmerzhafte Rötung, Schwellung
    • Grad 2: Blasenbildung
    • Grad 3: weitgehende Zerstörung und Ablösung der Oberhaut
  • Kompl: depigmentierte Narben, erhöhtes Hautkrebsrisiko (Basaliom, Melanom)

Einteilung Verbrennungen in 3 Grade

und Symptome/ Erscheinungsbilder

  • 1. Grades:
    • Vereltzung der Epidermis mit Rötung
    • Schwellung, Schmerz, narbenlose Abheilung
  • 2. Grades:
    • Grad 2a:
      • Abheben der Epidermis vom Corium mit Blasenbildung, narbenlose Abheilung
    • Grad 2b:
      • Blasen zerrisssen beginnend weisslicher Untergrund, raue Wundränder, Rötung, Wundfläche glänzt weniger, geringere Schmerzintensität, Abheilung mit Narbe
  • 3. Grades:
    • schmerzlose Totalzerstörung der Haut mit Anhangsgebilden, ggf. Fortschreiten in tiefere Schichten  mit schrumpfender Koagulationsnekrose und narbiger Abheilung, häufig mit Kelloidbildung und Kontrakturen

9er Regel bei Verbrühungen und Verbrennungen

  • Abschätzung derbetroffenen Körperoberfläche erfolgt nach 9er Regel
  • dabei entspricht der Arm eines Erwachsenen 9%
  • bei kleinen Kindern verschieben sich die Proportionen aufgrund des grossen Kopfes
  • als Faustregel bei Erwachsenen gilt die Grösse der Handinnenfläche entspricht 1%

Symptomatik einer Verbrennung

  • brennender Schmerz
  • neben lokalen Symptomen mögliches Auftreten einer Verbrennungskrankheit mit Allgemeinsymptomen bei Verbrennungen bei mehr als 15% bis hin zum Schock
  • Ausfall der Thermoregulation
  • Fieber und Schüttelfrost

Komplikationen von Verbrennungen

  • Hypovolämischer Schock, ggf. akutes Nierenversagen
  • Sekundärinfektionen
  • Vergiftungen durch denaturiertes Hauteiweiss
  • Flüssigkeitsverlust durch die Wundsekretion und Ödembildung

Therapie bei Verbennungen im akuten und späteren Verlauf

  • akut:
    • Kaltwasserbehndlung (15min.)
    • Abdeckung offener Flächen durch sterile Folien
    • Infusionstherapie
    • Schmerzbekämpfung
    • bei schwereren Verbrennungen in Klinik
  • später:
    • Verrennungen 3.Grades Nekroseabtragung und Hauttransplantationn
    • Kompressionswäsche
    • keine direkte Sonneneinstrahlung der operierten Areale
    • tägliche Massage der Narben
    • generelle Narbenbehandlung

Unterscheidung Erfrierung und Unterkühlung

  • Erfrierung: lokale Kälteeinwirkung
  • Unterkühlung: allgemein heruntergesetzte Körperkerntemperatur

Allgemeine Urssachen von Erfrierungen/ Unterkühlungen

  • Wind, hohe Luftfeuchtigkeit
  • körperlicher AZ
  • Kleidung
  • Akklimation, Training, Erfahrung
  • frühere Frostschäden

Sofortmassnahmen bei Unterkühlung/ Erfrierungen

  • Körper wärmen
  • Nässe und Feuchtigkeit fernhalten
  • trinken von heissen gezuckerten Getränken
  • geheizten Raum aufsuchen
  • druckfrei lagern
  • Unterkühlung:
    • Bewegung
    • schwere Fälle hospitalisieren
  • Erfrierungen:
    • lauwarmes Wasserbad bei 10º, langsam erwärmen, max. 38º
  • Medikamente: oraleSchmerzmittel, Thrombozytenaggregationshemmer
  • Brandblasen: steril abdecken, nicht punktieren

Kontraindizierte Massnahmen bei Unterkühlungen/Erfrierungen

  • Schnee einreiben
  • warmer Atemhauch
  • rauchen
  • Feuer/ trockene Hitze

Komplikationen einer Unterkühlung (Hypothermie)

  • Herzflimmern
  • Tod

Symptome bei Erfrierungen

  • Haut anfangs bläulich/rot mit Schmerzentwicklung, später weiss, gefühllos und ödematös
  • Blasenbildung (Frostbeulen)
  • Frostbrand: blau/schwarz- Nekrosebildung

Komplikationen von Erfrierungen

  • Infektion durch Bakterien auf Wundflcähe
  • Absterben von Gewebe- Nekrose
  • Amputation

Intertrigo und Decubitus

  • Intertrigo: Wundsein als Vorstufe eines Druckgeschwürs (Decubitus)
  • Decubitus: Druckgeschwür durch längere Zeit einwirkendenDruck (Z.B: bei Bettlägrigkeit)

Ursachen eines Intertrigos

Manifestationsorte

  • langanhalender Druck auf Gewebe =>verminderte Blutversorgung => verminderte Saurstoffversorgung = Gewebsnekrose
  • Feuchtigkeit begünstigt Piz- oder Bkterienbefall
  • tiefliegende Gewebsverschiebungen und Scherkräfte => Decubitus
  • schlechter AZ
  • begünstigend: Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen
  • insbesondere an Fersen, über dem Kreuzbein, Ellenbogen

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