Lernkarten

Nathalie Schwab
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Lernende 24 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 14.08.2013 / 03.07.2019
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)     (Naturgeografische Bausteine A: Geologie/Geomorphologie, Regina Hürlimann unter redaktioneller Mitarbeit von Helenda Egli-Broz, 2. Auflage 2012)
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biogene Sedimente

werden aus Überresten von Lebewesen gebildet. Karbonate sind chemischen sowie biogene Ursprungs

Hornstein: Diatomeen und Radiolarien(Kieselalgen und Strahlentierchen) bauen ihre Gehäuse aus Kieselsäure auf. Nach deren Absinken auf den Grund bilden sie biogene Keselschlämme.  Kieselige Komponente werden auch bei hohem Druck nicht aufgelöst, in Meerestiefen über 4km kann es zu kieseligen Sedimenten kommen. Überlagerung durch jüngere Sedimente führt zur Verfestigung des Kieselschlamms zu Hornstein.

Kohle(organische Sedimentgesteine): Kohle entsteht aus hölzernem Pflanzenmaterial, dieses kommt in ein Millieu ohne Zerleger organischen Materials(unter Sauerstoffabschluss), das Pflanzenmaterial wird also schnell mit Schlamm überdeckt, es entwickelt sich in Torf. Neue Sedimente über Torflagen erhöhen den Druck, was zur Pressung und Entwässerung führt. Als Resultat wird Kohlenstoffimmer mehr angereichert, sodass ein weiches, braunschwarzes Material entsteht(Braunkohle).

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chemische Sedimente

Aus der Zusammensetzung der chemischen Sedimente können Rückschlüsse auf die Eigenscahften der Umgebung gemacht werden. Zu chemischen Sedimenten kommt es durch Übersättigung und Ausfällung. Voraussetzungen sind eine charakteristische Umgebung, bsp. hohe Verdungstungsraten und geringen Wasseraustausch mit dem offenem Meer(tiefen, stehenden Wasserkörper eines Sees, Küstenebene, Salzseen und Salzpfannen)

Zur Ausfällung von gelösten Stoffen kann es durch Umweltbedungungen bzw. Veränderung der physikalischen Eigenschaften der Lösung kommen. WIchtigster Faktor ist die Temperatur der Lösung(Abkühlung=Ausfällung), aber auch der Druck.

Evaporite entstanden infolge der Verdunstung und werden aus übersättigtem Wasser ausgefällt. in bsp. einer ausgetrockneten Lagune sammeln sie sich am Grund an und werden danach verfestigt.
Evaporitablagerungen sind häufig zyklisch aufgebaut, wobei das schwerstlösliche, zuletzt das am besten lösliche Salz ausgeschieden wird.

Evaporite haben oft wirtschaftliche Bedeutung: Gips, Steinsalz

 

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Diagenese

Durch die Überlagerung verändern sich die Sedimentschichten als Folge von chemischen und physikalischen Bedingungen wie Druck und Temperatur.
Dies führt zur Verfestigung, des Sedimentgesteins. Man unterscheidet zwischen Kompaktion und Zementation

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Eigenschaften von Mineralien

- Härte
Mohs'sche Härteskala von 1(Talk) bis 10(Diamant)

- Spaltbarkeit (zerfallen oft entlang von Spaltflächen(aufgrund der Kristallstruktur), andere zerfallen in Teile --> Bruch)

- Glanz(wie das Mineral das Licht reflektiert). auffällig bei Erzmineralen(metallhaltig) und bei spaltbaren Mineralien

- Farbe(jedoch unzuberlässig), basische Mineralien eher dunkel, saure Mineralien oft hell gefärbt

- Dichte, basische Mineralien eher höhere Dichte als saure Mineralien. auffällig: hohe Dichte der Erzmineralien

seltene Eigenschaften:
- Magnetismus
- Geschmack
- Geruch
- Säurelöslichkeit

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Erdölfalle

Erdöl entsteht vor allem in SChelfmeeren, wo kleine organische Partikel sedimentiert werden, aber wegen Sauerstoffmangels nicht vollständig abgeabut werden. Steigende Drücke und Temperaturen führen zur Kohlenwasserstoffbildung, die vom durchlässigen Muttergestein in ein poröses Speichergesteine wie bsp. Kalke oder Sandsteine aufsteigen. Aufgrund einer besonderen Faltenstruktur kann sich im Speichergestein Erdgas, dann Erdöl und zuletzt Wasser ansammeln(sortiert nach Dichte) --> Erdölfalle

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Fazies

Aussehen und Merkamle eines Sedimentgesteines, die es von anderen Gesteinen unterscheiden.

Solche Faktoren können sein:

  • Ablagerungsprozess
  • Ablagerungsmilieu
  • tektonische und klimatische Verhältnisse

Merkmale können sein:

  • Korngrösse
  • Sedimentstruktur
  • Fossilgehalt
  • Farbe
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fraktionierte Kristallisation

teilweises Kristallwachstum

die an Subduktionszonen gebildete Schmelze steigt aufgrund ihrer geringeren Dichte langsam durch die Krustenplatte auf. Der Weg nach oben wird durch die konvergenten Bewegungen der Platten an der Subdutionszone ständig verstellt, das Magma kämmpft sich den Weg von Magmakammer zu Magmakammer, in jeder Kammer bleibt die Schmelze eine Zeit lang stecken, wo sich das Magma langsam abkühlt, der Schmelzpunkt der ersten Mineralien wird unterschritten, und sie beginnen zu wachsen

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geologische Zeittafel

in Einheiten abnehmender Zeitdauer unterteilte "Zeittafel"

1) Äon

--> Ära

---> ---> Periode

 

Datierungen mit grossen Fehlerquellen verbunden, Zeiteinheiten wechseln ständig nach wechselndem Wissensstand