OSCE-relevant

In dieser Kartei sammle ich Karten aus anderen Kartein, welche für den OSCE 2016 Bedeutung hat.

In dieser Kartei sammle ich Karten aus anderen Kartein, welche für den OSCE 2016 Bedeutung hat.


L. G.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Übersicht über die Interpretation von EKG-Aufzeichnungen für Studierende der Medizin. Sie konzentrieren sich auf die Analyse von Wellen, Ableitungen und spezifischen Zeichen wie P-Welle, QRS-Komplex und R-Zacke, sowie auf die Identifikation von Pathologien wie STEMI, Blockaden und Hyperthrophien. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudierende, die sich auf klinische Prüfungen wie das OSCE vorbereiten, da sie das Verständnis für EKG-Muster und deren klinische Relevanz vertiefen.
Karten
49
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
10.01.2016 / 03.05.2021

Lernkarten

Wie wird ein Röntgenbild des Skelettes standartisiert beurteil?

Anatomische Form:

  • Beschreibung der Knochen- und Gelenkkonturen
  • Stellung der Gelenkkörper zueinander
  • Kontinuitätsunterbrechungen des Knochens und/oder der Gelenkfläche
  • periphere Knochenneubildungen (Osteophyten)
  • Gelenkspaltweite

Knochendichte:

  • Kortikalisdichte
  • Spongiosadichte
  • Ausrichtung der Trabekelstrucktur
  • lokalisierte Knochenverdichtungen (Sklerosierung)
  • lokalisierte Knochenauflösungen (Osteolyse, Osteoporose)

Weitere abgebildete Struckturen

  • Weichteilschatten
  • verknöcherte oder verkalkte Areale
  • freie Gelenkkörper
  • einligende Implantate

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Analreflex zugeordnet?

S3-S5

Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die M. fibularis brevis und der M. gastrocnemicus (med. Teil) zugeordnet?

S1

Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die M. extensor hallucis longus und M extensor digitorum brevis zugeordnet?

L5

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M.tibialis ant. zugeordnet?

L4

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. quadriceps zugeordnet?

L3

Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die Hüftabduktoren zugeordnet?

L1/L2

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Mm. interossei und lumbricalew zugeordnet?

Th1

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Hypothenar, Mm. flexor digitorum ... zugeordnet?

C8

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. triceps brachii zugeordnet?

C7

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. brachioradialis zugeordnet?

C6

Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. biceps brachii zugeordnet?

C5

Wodurch ist ein normales Gangbild gekennzeichnet?

  • Standbeinstabilität
  • ausreichende Bodenfeiheit in der Schwungphase
  • Erstkontakt über die Fersen
  • ausreichende Schrittlänge
  • Energieminimierung durch möglichst geringe Herz-Kreislauf-Belastung

Was ist im Rahmen einer neuroligischen Untersuchung zu begutachten?

  • Sensibilität
  • Motorik
  • Reflexe
  • Muskeltonus
  • Muskelkraft
  • Koordination (Finger-Nase-Versuch, Romberg-Versuch)
  • (motorischer Entwicklungszustand bei Säuglingen undn Kleinkinder)

Was ist ein Genuvalgus?

X-Beine

Was ist ein Genuvarus?

O-Beine

Wie ist ein linksposteriorer Hemiblock im EKG charakterisiert?

  • Rechts- oder Überdrehte Rechtslage mit I negativ
  • QRS-Komlpex schmaller als 110ms
  • S-Zacke in lateralen Ableitungen

Wie ist ein Linksanteriorer Hemiblock im EKG charakterisiert?

  • QRS-Komplex schneller als 120ms
  • Überdrehter Linkstyp mit aVF, II und III negativ
  • S-Zacke in V5 und V6 (wo keine S-Zacken sein sollten)

Wie ist ein kompletter Linksschenkelblock in EKG charakterisiert?

  • In V1 eine fehlende R-Zacke bzw. negative R-Zacke mit "gedrehter" Q-Zacke, wegen Retrograder Erregung des Septums
  • In V6 verlängerung der R-Zacke --> QRS-Komplex dauert länger als 120ms

Was ist ein inkompletter Rechtsschenkelblock?

  • Wenn zwar die typische QRS-Morphologie des Schenkelblockes in V1 (V2, V3 und III) zusehen ist
  • der QRS-Komplex aber schmaller als 120ms ist

Wie ist ein kompletter Rechtsschenkelblock im EKG charakterisiert?

  • Verbreiterter QRS-Komplex
  •  typische Form mit 2 R-Zacken (M-förmig)

Diese Veränderung sind in Ableitung:

  • V1 (oft)
  • V2 (oft)
  • III (manchmal)
  • V3 (manchmal)

Wie ist der AV-Block III im EKG charakterisiert?

  • Vorhöfe schlagen unabhängig von den Kammern 
  • d.h. P-Wellen und QRS-Komplexe haben je einen eigenen aber regelmässigen Rhythmus.
  • Da der Kammerrythmus von einem Ersatzzentrum kommt, ist seine Frequenz tiefer als die ses Vorhofes --> es gibt also mehr P-Wellen als QRS-Komplexe

Wie ist ein AV-Block II Typ Mobitz im EKG charakterisiert?

Regelmässig werden P-Wellen nicht weitergeleitet

--> ein Verhältnis p-Wellen zu QRS-Komples 2:1 3:1 3:2 ... (meitens 2:1)

Wie ist ein AV-Block II Typ Wenckebach im EKG charakterisiert?

  • progrediente Zunahme der PQ-Zeit
  • bis eine P-Welle nicht übergeleitet wird
  • danach Wiederbeginn der Periodik

Wie ist ein AV-Block I im EKG charakterisiert?

  • konstante (immer gleich viel) verlängerte PQ-Zeit (über 200ms)

Wie ist ein AV-junktionaler Rhythmus im EKG charakterisiert?

  • keine P-Welle vor dem QRS-Komples
  • P-Welle folgt im oder nach dem QRS-Komplex (eine p-Welle voll im QRS-Komplex kann auch als fehlende P-Welle imponieren)
  • tendenziell tiefer Rythmus

Wie ist eine Ventrikuläre Extrasystole (VES) im EKG charakterisiert?

  • fehlende P-Welle
  • verformter QRS-Komplex
  • meistens folgt eine kompensatorische Pause

Wie ist eine Supraventrikuläre Extrasystole im EKG charakterisiert?

  • es ist eine p-Welle vorhanden
  • die p-Welle ist atypisch geformt (je näher der Ursprung der SVES desto normaler sieht die p-Welle aus)
  • normal geformter QRS-Komplex
  • AV-Überleitung kann, muss aber nicht verlängert sein.
  • manchmal folgt auf eine SVES eine kompensatorische Pause (manchmal kommt es in der kompensatorischen Pause zwar zur Vorhoferregung mit p-Welle aber nicht zum QRS-Koplex, weil der AV-Knoten noch refraktär ist)

Welche Ableitungen zeigen anteroseptolaterale Pathologien?

direkte Zeichen:

  • I
  • aVL
  • V1
  • V2
  • V3
  • V4
  • V5
  • V6

Welche Ableitungen zeigen eine inferoposterolaterale Pathologie?

direkte Zeichen:

  • II
  • III
  • aVF
  • V4
  • V5
  • V6

Indirekte Zeichen:

  • V1
  • V2
  • V3

Welche Ableitungen zeigen eine hochlaterale Pathologie?

direkte Zeichen

  • I
  • aVL

Welche Ableitungen zeigen eine laterale Pathologie?

direkte Zeichen

  • V5
  • V6

Welche Ableitungen zeigen anteriore Pathologien?

direkte Zeichen:

  • V2
  • V3
  • V4

Welche Ableitungen zeigen eine septale Pathologie?

direkte Zeichen:

  • V1
  • V2
  • V3

Welche Ableitungen zeigen eine posteriore Pathologie?

indirekte Zeichen:

  • V1
  • V2
  • V3

Welche Ableitungen zeigen einen inferiore Pathologie?

direkte Zeichen:

  • II
  • III
  • aVF

Wie ist ein chronischer STEMI im EKG charakterisiert?

  • Q-Zacke
  • R-Verlust 
  • ST-Segment normal
  • Normale T-Welle

Wie ist ein subakuter STEMI (spät) im EKG charakterisiert?

  • T-Nagativierung
  • Q-Zacken
  • R-Verlust
  • ST-Segment wieder normal
  • Spiegelbildliche Erscheinungen in den der Ischämie gegenüber liegenden Ableitung:
    • Überhöhte R-Zacken

Wie ist ein subakuter STEMI (früh) im EKG charakterisiert?

  • präterminale T-Nagativierungen
  • Ausbildung von Q-Zacken (wo sie nicht hingehören oder die zu hoch sind)
  • ST-Segment noch erhöht
  • Spiegelbildliche Erscheinungen in den der Ischämie gegenüber liegenden Ableitung:
    • Überhöhte R-Zacken

Wie ist ein akuter STEMI im EKG charakterisiert?

  • ST-Hebung in der die
    • die R-Zacke nicht fertig gemacht ist
    • die S-Zacke fehlt
    • der J-Piont erhöht ist
  • Spiegelbild-Phänomene in der dem Infarktgebiet gegenüber liegenden Ableitung
    • ST-Senkung

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