Orthopädie
Definitionen
Definitionen
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Cartes-fiches
Amelie
vollständige Fehlen einer ganzen Extremität,
Spalthand
=Perodaktylie -- >zentrale Fingerstrahlen nicht ausgebildet, die entsprechenden Finger fehlen;
Heberden-Arthrose.
--> Fingerendgelenksarthrose; häufig begleitende mit einer Boucard-A. (Fingermittelgelenk) --> Achsabweichungen der Fingerendglieder und Schwellungen lateralseitig der distalen Interphalangealgelenke,
M. Dupuytren
Fibromatose der Palmaraponeurose, die zu einer Beugekontraktur der Finger führt. Die genaue Ätiologie ist unbekannt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.
Karpaltunnelsyndrom
Einengung des N. medianus zwischen Retinakulum und Karpaltunnel; idiiopathisch, posttraumatisch oder in der Schwangerschaft; Hoffmann-Tinel-Zeichen und Phalen-Test positiv
Hoffmann-Tinel-Zeichen
Schmerzen und Parästhesien im Medianusversorgungsgebiet beim Beklopfen des Retinaculums, postiv bei Karpaltunnelsyndrom
Phalen-Test
Zunehmende Parästhesien im Medianusgebiet bei forcierter Flexion >1 min; positiv bei Karpaltunnelsyndrom
Supinatortunnelsyndrom
Irritationen des Ramus profundus des Nervus radialis bei Durchtritt durch den Musculus supinator -->Parese der Daumen, Fingerstrecker und der Daumenabduktion
Epicondylitis humeri radialis
Insertionstendopathie infolge einer chronischen Belastung durch häufiges Strecken des Hand- und Ellbogengelenk ; Druckschmerz Ep lat, Schmerzen bei extension des Handgelenks, Schmerzen bei extension des Mittelfingers gegen Widerstand
Osteochondrosis dissecans
mschriebene aseptische Knochennekrose unterhalb des Gelenkknorpels, die mit der Abstoßung des betroffenen Knochenareals mit dem darüberliegenden Knorpel als freier Gelenkkörper (Gelenkmaus) enden kann. Es verbleibt dann ein Gelenkflächendefekt (Mausbett)
Sulcusulnarissyndrom
Kompression des N. ulnaris bei seinem Verlauf in der Guyon-Loge; Ursache: Arthrose, chronischer Polyarthritis, Tumoren, anatomische Varianten ; Klinik: Parästhesien der vom N. ulnaris betroffenen Finger
costoclaviculäre Engesyndrom
angeborene oder erworbene Enge der Durchtrittsstelle des Gefäß-Nervenbündels zwischen 1. Rippe und Klavikula. Therapie der Wahl ist hier die transaxilläre Resektion der 1. Rippe.
Supraspinatussyndrom
=subakromiales Impingementsyndrom --> Enge des subakromialen Raumes im Glenohumeralgelenk bei Abduktion des Armes ab ca. 80
Sulkus-Zeichen
Untersucher fasst den Arm im Bereich des Ellenbogens und zieht ihn nach unten. Bei einer übermäßigen Kapsel-Band-Laxizität bildet sich hierdurch zwischen Akromion und Humeruskopf eine sichtbare Rinne
Hill-Sachs-Delle
kann bei der Schulterluxation entstehen, bei der der Kopf am Glenoid vorbeigedrückt wird.
Reflexe:
C5/6
C7
L4
L5
S1
C5= Bizeps; C7=Trizeps; L4=Patellarsehnenreflex; L5=Tibialis-posterior-Reflex; S1=Achillessehnenreflex
Blockwirbel
Wirbelmissbildung aufgrunde einer bilateralen Segmentationsstörung
muskuläre Schiefhals (Torticollis)
Durch bindegewebige Verkürzung des Musculus sternocleidomastoideus kommt es zur typischen Kopfstellung, mit Neigung desselben zur erkrankten und Rotation zur gesunden Seite; bei Säuglingen
Coxa antetorta
Fehlentwicklung des Schenkelhalses, der hier übermäßig antetorquiert steht; Folge: Innenrotationsgang; bildet sich in der Mehrzahl der Fälle spontan zurück
Girdlestone-Operation
Hierbei werden Hüftkopf und ein Teil des Schenkelhalses reseziert. Hierdurch stützt sich das Becken auf dem Femurstumpf, der Gelenkpfannenrand auf den Trochanter major ab
Epiphyseolysis capitis femoris
Gefügelockerung des Epiphysengewebes; Man unterscheidet eine akute und eine schleichende Verlaufsform:
Coxa saltans,
Tractus iliotibialis nur lose mit Oberschenkelfaszie verbunden, manchmal weist er auch eine strangartige Verdickung am Vorderrand auf. Beim Beugen und Strecken der Hüfte unter Belastung schnappt der Tractus über den Trochanter major
CCD-Winkel
Centrum-Collum-Diaphysen-Winkel; Bei Neugeborenen = 150°, beim Erwachsenen noch ca. 125°, Werte unter 120° sind sicher pathologisch.
Häufigste Hüftgelenksluxation
Luxatio iliaca
Ponseti-Methode
orthopädische Redressionstherapie (unblutige Korrektur einer Deformität), die zur Korrektur eines idiopathischen Klumpfußes angewandt wird. Die Behandlung nach Ponseti sieht eine spezielle manuelle Redression mit schrittweiser Korrektur nach anatomischen
M. Osgood-Schlatte
aseptische Nekrose der Tibiaapophyse; tritt bei 10-14-Jährigen, sportlich aktiven Jungen auf
M. Kienböck
aseptische Knochennekrose des Os lunatum (Mondbein)
M. Ledderhose
seltene Fibromatose im Bereich der Plantaraponeurose. Sie entspricht phänomenologisch dem M. Dupuytren, kommt jedoch insgesamt seltener vor.
M. Ahlbäck
segmentale Osteonekrose des medialen Femurkondylus. Sie tritt primär idiopatisch, sekundär nach systemischer oder lokaler Kortisontherapie auf.
Morbus Panner
= Osteochondrosis dissecans --> avaskuläre Knochennekrose am Ellenbogengelenk, wobei am häufigsten das lateral gelegene Capitulum humeri betroffen ist. Betroffen sind hauptsächlich Jungen im Alter von 6–10 Jahre
Lachmanntest
zur Diagnosestellung einer vorderen Kreuzbandruptur. Dabei wird bei 30° Flexion des Kniegelenks eine vordere Schublade ausgelöst.
Ott-Zeichen
wird zur Beweglichkeit der Wirbelsäule im Bereich der Brustwirbelsäule verwendet. Im Stand markiert man einen Punkt 30 cm distal von C7. Anschließend wird der Abstand in In/Reklination gemessen.
Schober-Zeichen
zur Diagnostik im Bereich der Lendenwirbelsäule definiert. Hier wird eine Markierung 10 cm proximal von S1 gewählt. Danach wird die gleiche Strecke ebenfalls in In/Reklination ausgemessen.
Mennell-Zeichen
ur klinischen Untersuchung für Strukturen im Ileosakralgelenk verwendet. Beim seitwärts liegenden Patienten mit gleichseits maximal flektiertem Knie- und Hüftgelenk wird vom Untersucher das oben liegende Hüftgelenk überstreckt.
Pivot-Shift-Test
zur Diagnose einer Ruptur oder Elongation des vorderen Kreuzbandes indiziert. In Rückenlage wird der Fuß innenrotiert, das Knie in Extension unter Valgusstress am proximalen Oberschenkel gehalten. Anschließend wird vorsichtig eine Flextensions-Extensionsb
Spondylolyse
Spalt im Gelenkfortsatz --> Folge Wirbelgleiten (Spondyllolisthese)
Spondylose
Degenerative Wirbelkantenausziehung
Drehmann-Zeichen
Bei Hüftbeugung kommt es zwangsläufig zur Außenrotation --> positiv z.B. bei Epiphysiolysis capitis femoris
Scherenphänomen
Bei beidseitiger Epiphysenlösung überkreuzen sich die Unterschenkel bei Kniebeugung
Tendinosis calcarea
Einlagerung von Kalkherden in eine Sehne, die zu Schmerzen führt. Sie ist eine degenerative Veränderung des fibroossären Übergangs.