ORL

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D. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über häufige Erkrankungen und Störungen im Bereich der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (ORL) für Studierende der Medizin. Sie behandeln Themen wie laterale Halszysten, Sjögren-Syndrom, Peritonsillarabszess, Hörsturz, akute Sinusitis und Stottern, wobei Diagnostik, Klinik und Therapie im Fokus stehen. Besonders nützlich für Medizinstudierende und Ärzte in der Weiterbildung, die sich auf ORL spezialisieren möchten.
Karten
86
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.01.2014 / 02.03.2015

Lernkarten

Tonsillennachblutung

-       1-5%!!!, primär (innerhabl 24h) oder sekundär

-       Gefahr ist versticken und nicht primämr Blutverlust à sofort venöser Zugang

-       Kann bis zu 21 Tagen später noch auftrtette

-       Ä: Gefässarrosion, Gfässanomalien, Iatrogen

-       Th:

o   Akut: Kompression, Intubation, Reanimation

o   Th: Stepppnaht, Liagatur Embolisation

Supraglottischese Enge Symptome

 

-       insp. Stridor

-       Dysphagie

Glottische Engnis

 

-       Biphassischer Stridor

-       Dysphonie

Subglottische Engnis

 

-       Biphasischer bis exspiratorischer Stridor (wie bei Asthma)

-       Bellendem Hustan

Konitomie vs Tracheotomie

 

-       Konitomie: zwischen Schild und Ringknorpel (Ligmentum Cronicum

-       Tracheotomie: Isthmus der Trachea nicth unbedingt notfallmässig kann auch präventiv sein, 

Epistaxis

-       meist selbstlimitierend, meist vordere E (Locus Kiesselbachi)

-       Ä

o   Lokal: Trauma, Trockene SH, FK, Tumor

o   Systemisch: aHT, Arteriosklerose, Bltutungsneigung, Medikametne (Marcoumar, Aaspirin), Infektionskrankheiten (Grippe)

-       Th:

o   Algemeinmassnahmen: Sitzen, Blut ausspucken, Nasenflügelkompression, Eisrwatte, BDMessung, Blutentnahme und Infusion

o   Koagelentfernung

o   Naseninspektion

o   Verätzen (Silbernitrat, falls sichtbar leicht und diffus)

o   Kauterisation (Sichtbare, in LA; man setzt SHschaden à neue Blutung)

o   Nasentamponade (falls nicht sichtbar, nicht erreichbar)

§  Meroceleinlage

§  Epistat

o   Gefässligatur

o   Embolisation

Hörstörungen Einteilung udn Audiogramm

-       Schalleitungs-Schwerhörigkeit = Transmissions Schwerhörigkeit, Mittel oder AUssenohrproblematik

o   Normale Knochenleitungsschwelle, schlechte Luftleitunsschwelle

-       Schallempfindungs-Schwerhörikgiet = Perzeptions-Schwerhörigkeit, Innenohr oder Hörnverproblematik

o   Beide sind gleichermassen verschlechtert

Knalltrauma 

symptome und audiogrammveränderungen

-       c5 Senke bei 4000 Herz dort ist Innenohr am sensibelsten

-       keine Sprachproblematik, Druckgefühl auf Ohr

Electric Response Audiometry (ERA)

 

-       Ableitung der elektrischen Rekation des ZNS auf akustische Reize

-       Man misst Hirnaktivitä meherer malls und mittelt den rest aus

-       Nur bei Erwachsnen und Kleinkinder da man lange liegen muss

-       Bei Kinder ohne bestandenem OAEScreening

-       Erwachsen vor CI, Diagnose retrocochleäreer TSörugn ...

-       Kann man auch Frequenzspezifisch machen man stimuliert dann nur einen Teil der cochlea à lange messzeit

OAE

-       Akustische Aussendungen des Innenohrs

-       Äussere Haarzellen sind aktive nichtlineare mechanische Verstörker und genereiren auch das OAE

-       TEOAE= Klick ins Ohr und Messung der Antwort

-       DPOAE= Distorsionsprodukt OAE= 2 Sinustöne ins Ohr und Messung der Verzerrung

-       Screening bei Neugebornene

-       Objektivierung eines Hörbefunds v.a. bei kinder

Sprachaudiometrie

-       Sprachverstehen wird bestimmt

-       Freiburger Zahlentest

-       Freiburger Wörtertest

-       Sprachhörverlust = wieviele dB man läuter muss werden damit 50% gehröt wird im vergleich mit Normkurven

-       Diskriminationsverlust= diese Prozentanteil der nie gehörtwerden kann bei schalempfindugsstörung

Häufigkeit von Hörstörugnn (kongenital, gesamtbev, über 65 jährige)

-       kongenital: ca 0.1%

-       Gesamtbevölkerung ca 10%

-       Über 65 jährige ca 30 %

Perichondritis

-       entz. Der Knorpelhaut

-       Sz, Schwellung, Infektion der Ohrmuschel MIT Korpelbeteilgung

-       Th: Hochdosierte antibiotisch, Inzision bei Abszessen, kühlende, antibiotische Umschläge

-       Prognose: reserviert, evtl plastische Korrektur

- DD zu Erysipel ist bei Perichondritis Ohrläppchen NICHT betroffen

Otitis Externa

-       Klinik: Ohrsz, Tragussz, Otalgie, Otorrhoe, Verschwellung des Gehörgangs à Schallleitungsstörung

-       CAVE: sekundäre aus Otitis medai perforata; Diabetiker gefahr der Osteomyelitis deshalb dann systemisch AB geben

-       Th: lokal Desinfizierend, AB lokal und Systemisch

-       Gibt Otitis externa Circumscripta: Furunel als ursache!

Akutes vestibuläres Syndrom

-       Permanenter Schwindel (>24h, d-w)

-       Nausea/Erbrechen

-       Gangunsicherheit

-       Bewegungsintoleranz

-       Spontan-Nystagmus

-       DD:

o   Neuritis vestibularis

o   Hirnschlag

o   ...

Episodisches Vestibuläres Syndrom

-       Transient <24h

-       Nausea, Erbrechen, Nystagmus, Gangunsicherheit, Bewegungsintoleranz

-       Kein Tirgger

-       DD:

o   Morbus Meniere

o   Vertebrobasiläre TIA

Lagerungsschwindel (PVS)

- hat Auslöser (Kopfbewegung und Lage

-       DD:

o   Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel

o   Orthostatische Hypotension

o   Zentraler Lagerungsschwindel

AVS Untersuchung

-       Untersuchung: Ziel ist Stroke zu diagnostizieren oder ausschliessen

o   H.I.N.T.S: Zeentraler Schwindelursache falls

§  Head Impulse Normal (Patient kann auf Nase auch während Impuls schauen)

§  Nystagmus: Blickrichtungsabhängin

§  Test of Skew Vertikaldivergenz (ein Auge tiefer als andern man macht alternierender abdecktest, falls ein Auge vertikal korrigiert à Stroke)

Benigner Paroxysmaler Lagerungsschwindel

-       idiopathisch auftretende Dislokation von Otokonien in dem Bereich von Bogengängen (primäre Form) überwiegend einseitig auftretend

-       Drehschwindel für wenige sekund – Minute, oft ausgelöt durch Kopfbewegung

-       Diagnostik: Dix-Hallpike Manöver (Provokationsmanöver und schaut auf Augenbewegungen) links Ohr à nach links schauen und nach unten bewegen

-       Ä:

o   Nach Schädeltaruamta

o   Whiplash injuries ohne eigntlichen Schlag

o   Nach Vestibulari Neuritis

o   Idiopathisch

-       Th: Semont Manöver, Epley Manöver (wie Dix Hallpix einfach dann unten noch auf andere Seite schauen und wieder rauf kommen

-       Prognose gut, selten chirurgische Intervention nötig

Morbus Meniere

-       Trias

o   Stundne andauernden Schwindelattacken

o   Tinnitus

o   Fluktuierende Schwerhörigkeit

-       Diagnostik

o   Untererregbarketi zur Erkrankten Seite

o   Perzeptionsschwerhörigkeit

-       Epi: 5-10 % der Schwindelpatietnen, 30-50y, beids in 10-40*

-       Ä:

o   idiopathische Erkrankung = Morbus Menière idiopathischer endolympathischerHydrops

o   bekannte Ätiologie = Menière Syndrom (z. B. narbige Strikturen imEndolymphschlauch des Labyrinths, mittelohrvermittelte Druckerhöhung im Labyrinth)

-       Th:

o   Anfälle: medikamentös (antimemetika, antivertiginosa)

o   Salzrestriktion

o   Bei rezidivierende Anfälle: Chirurgische Eingriffe

-       Prognose normalerweise gut  aber kann auch zu permanenter Schwerhörigkeit führen

Otosklerose

-       Verknöcherung des Stapes entzündlich bedingt, Ursache unbekannt, familiär

-       1% der Bev, f>m, im jungen erwachsennalter

-       Transmissionsschwerhörigkeit, fortgeschrittenen Stadium à Innenohrbefall

-       Th: chirugisch Stapes übergehen

Choanalatresie

-       Nasopharynx durch Persistieren der Membrana buccopharyngea bzw. Membrana bucconasalis

-       80% einseitig, 20% bds, 1:5000, bds bei Geburt à lebensgefährlich

-       ossär oder membranös, kann Aspirationsgefahr beim Trinken machen

-       Th: bds notfallmässige Atemsicherung, Operation

Rhinosinusitis

-       Entz. Der Nase und Nasennebenhöheln

-       Akut <12 Wochen, >12 Wochen ist chronisch

- 5-15% de rErwachsen und 5-30 % der kinder haben chronisch

-       Nasenatmungsbehinderung, Rhinorrhoe, Gesichtssz, Hyposmie (bei Kinder Husten als Definitionskriterium) und Endoskopische Zeichen oder CT-Veränderungen

-       TH: NSAID, Nasendusche, Xylometazolin, evlt Monitoriung

o   Bei Persistenz (10d) oder Progredienz (5d): Mometason, Amoxicillin p.o.

o   Bei weriteren Persistenz evtl Bildgebung

-       Multifaktoriell (allergisch bis CF!!!)

-       Komplikationen

o   Lokal: Wichtelabszess, Empyem, Osteomyelitis

o   Endokraniell: Meningitis, Enzephaligtis, Hirnabszess, Sinus Cavernosus Thrombose

o   Orbital: Cellulitis, Abszess intraorbital oder subperiostal, VIsusverlust

Tumoren der äusseren Nase

-       Rhinophym: Knollennase wegen Hypertrophe der Talgdrüse, häufig Rosazeabedingt, laserabrasion

-       Basaliom

-       Spinaliom

-       Malignes Melanom

Tumoren der NNH

-       Gutartig: Papillom, Osteom, Angiofibrom

-       Maligne: Plattenepitehl-CA, Melanom, Adenoc-CA

Riechstörungen Einteilung

-       Quantitative (häufig, messbar)

o   Hyposmie

o   Anosmie

o   Hyperosmie

o   Spezifische Anosmie

-       Qualitative (selten, nicht messbar)

o   Parosmie (Fehlriechen bei vorhandener Duftwuelle)

o   Phanotosmie (Riechhaluzinazion)

 

o   Kakosmie (Schlechter Geruch mit Substrat)

Riechstörungen Ursachen (n=6)

 

-       Crhonische Nasenprobleme (Polypen)

-       Post infektiös (z.b. viraler Infekt, reversiebel nach 1-2y)

-       Schädel-Hirn Terauma

-       Kongenital (ohne bulbus z.b.)

-       Neurologisch (Tumoren (Meningiome, Estehsioneruoblastom..), Neurodegenerative (Parkinson, Alzheimer (häufig das erste das kommt))

-       Idiopathisch

Schemckstörungen (Dysgeusie)

 

-       Qunatitative SS (messbar, selten oft nicht bemerkt)

o   Hypogeusie

o   Ageusie

-       Qualitätitve SS (nicht messbar, häufig, fast immer bemerkt)

o   Parageusie (Schmeckausgelöste Dysgeusie)

o   Phantogeusie (Permanente Dysgeusie)

Schmeckstörungen URsachen

-       Neurologisch (postop, Fazialisparese, Hirnschlag, SHT, MS, ALS, Tumoren)

-       Mangelernährung (Mängel oder Utnerernährung Kachexie

-       Systemerkrankungen

o   Karzinome à süss Dysgeusie

o   Nieren und LEberinsuff

o   DM

o   Sicca

-       NW: Radio, chemo , medi

-       Post infektiös (obere Atemwege)

-       Idiopathisch/Psychologisch

Banale Pharyingitis

-       Angina Catharalis kanll rote tonsillen und hinterwand

-       Oft viarl, selten bakteriell (Streptokokken)

-       Kl: Hals, Slucksz, +/- Fieber

-       Th ohne Fieber: analgetisch, antiinflammatorsich, mundu nd Rachenpflege, mit Fieber zusätzlich Penizillin

Chronische Pharyngitis

-       Folge langfristiger Expostion mit Noxen (niktoin alkohol, Chemikalie, Reizgase)

-       Bei chronishcer Mundatmung oder als Begleitentz. Bei chronischer Sinusitis

-       Kl. Räusperzwang, Riezhusten, FKGefühl

-       Granuulose, hyperplastica (höckrige Sh) vs atrophicans (sehr glatte SH)

-       TH:

o   Ausschlaten der Noxen

o   Atemwegsbefeuchtung

o   Evtl Operation z.b. be iSeptumdeviation

Akute Tonsilits

-       Ä: beta-häm Streptok Gr A (Selten Stapph, Pneumokokken)

-       K: Fieber, Hals, Schlucksz, Otalgie, LK-Schwellung (szhaft)

-       Geschwollene hochrote Tonsillen mit belägen (stippchen)

-       Lc + CRP erhöht, Abstrichpositiv (strepto-schnelltest)

-       Th: Penicillin für 10 Tage

Akute Zungengrundtonsillitis

-       Entzündung der Tonsilla lingualis

-       Schwellung/ Ödem à Verengung der Atem und Speisewege

- hyperplastische, walzenförmige, belegte Zungengrundtonsillen

-       Th: stationär mit hochdosiert iv Antibiose

Chronische Tonsillitis

-       rezid. Entzündung der Tonsillen mit ausgeprägter Vernarbung

-       begünstigt Rheuma, Glomerulonephritis, Irits, Psoriasis...

-       Appteitlosigkeit, Abteschlagnehit, Foetor ex ore

-       Labor: erhöhte BSG und CRP Werte mit Linksverschiebung

-       Th: Tonsillektomie

Scharlach

-       Ä: beta-häm Streptokokken Gruppe A, inkub 2-4d

-       Peraktue Hals, Schlucksz, Otalgie Husten, hohes Fieber, vergrösserte LK, Enanthem, Himbeerzungen, Exantheme

-       Klinik und Abstrich

-       Th: Pnicillin für 10 Tage

- kOmpli: Septischer Verlauf, Meningits, Kreislaufversagne, rheumatishsces Fieber, GN

Mundabszess

-       Ä: Truam, dentogen, sialogen, IATROGEN

-       Mischflora anaerobier

-       Schwellung des Mudnboden und Hals, Klopfdolent

-       TH: Inzision, AB; Zahnsanierung

Halsabszess

-       entz. Gewebeeinschmelzung mit Ausbreitung innerhalb der Faszienlogen

-       ä: aus Lymphadenitis, hämatogen, lymphogen, iatrogne...

-       Halsschwllung, Rötung ev Emphysem

-       Labor Shcichtbildgebung

-       TH. Entweder AB bei kleinen, bei grösseren Chirugische Eiterdrainage

-       Komplikation: Septischer Schock, Atemwegsobsturktion, Lemierre Syndrom (Thrombose der V. Jugularis interna) , Hirnnervenbefall, Gefässarrosionen, Mediastinitis

Nekrotisierend Faszitis

-       rasch progrediente Nekrose der Halsfaszien und subkutanem Fettgewbe begleitet von toxischen systemischen Begleiterkrankung

-       oft mischfllora meist STrepto oder Staphylo

-       Dentogen, Tonsillitiis, Pharyngitis, Verletzungen las Ursache bei Immunsupprimerten Diabetiker, Malignome aber auch jungen Gesunden

-       Schlucksz, Dysphagie, spetische Temp., Halsschwellung, CT

-       Th:     

o   NOtfallmässige Cervikotomie mit Debreidement und Drainage

o   Hochdosiert iv Breitband AB

o   Intensivmedizinische Massnahmen

Angina plaut-vincenti

-       Mischinfektion: Spirochäten und Fusobakterien

-       Einsetige Schluckbesch und Foetur, guter Az, kein Fieber, anguläre LK

-       Lokale massnahme meist ausreichend bei stärkeren Beschwerdne Penicilin à Abheilung in Tagen bis Wochen

Diphterie

-       Ä: Corynabakterium Diphteriae Inkub 3-5d

-       Fieber, Schlucksz, HalsLkSchwellung

-       Pseudomembranäse schlecht abwischbare Beläge die Tonsillen überschreitend

-       Abstrich+ Kultur, MELDEPFLICHT

-       Th: Antiserum, Pneicillin,

-       Leatlität ohne Th 50% mit Serum 10%

-       Kompl: Ersticken, Herz, NIernversagen, Polyneuritis

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