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Christos Zois
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Prinzipien und Konzepte der Organisationslehre auf universitärem Niveau. Sie decken Themen wie Zielbildung, Produktionsfaktoren, Prozessoptimierung und Unternehmensorganisation ab, wobei auch Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze erläutert werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die ein tieferes Verständnis für die Struktur und Funktionsweise von Unternehmen erlangen möchten.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.02.2014 / 30.12.2016

Cartes-fiches

ABC Analyse

Definieren Sie A-Güter, B-Güter, C-Güter!

A: Sind Hochwertige Güter. Hohen Wertanteil am Gesamtvolumen und geringen Wertanteil an Einkaufspositionen

B: Mittelwertige Güter. Durchschnittlichen Wertanteil, durchschnittliche Einkaufspositionen

C: Geringwertige Güter. Geringer Wertanteil, hoher Anteil am Gesamtvolumen

Nennen Sie Ziele der ABC-Analyse! Was sind Vorteile und Nachteile?

Ziele: Optimierung der Einkaufskonditionen, Verminderung von Logistikkosten, Substitution von C-Güter, strenge Lieferantenauswahl, Preisverhandlung/Bestandsdisposition von A-Güter.

Vorteile: universell, übersichtliche Darstellung der Analyse, wesentliche Faktoren gegeben

Nachteile: Bereitstellung von hoher Datenkomplexität(DB, IT), grobe Klasseneinteilung

Was ist die SWOT-Analyse? Nennen Sie Vor- und Nachteile!

Dient zur Prozessanalyse und -optimierung. Schriftliche Dokumentation von Stärken, Schwächen, Chance, Risiken.

Vorteile: einfache Darstellung, erfasst Erfolgsfaktoren und Gefahren, universell, übersichtlich

Nachteile: chronologische Analyse schwer, intern/extern Vergleich nicht vorhanden, Datenbeschaffung, Quantifizierung von Daten schwer

Beschreiben Sie den Geldkreislauf!

1. Produktionsfaktoren im Beschaffungsmarkt besorgen

2. Produktionsfaktoren werden in der Produktfertigung und Produkte und Dienstleistungen umgewandelt

3. Produkte werden im Absatzmarkt (Haushalte, Abnehmer) verkauft

4. Absatz/Erlös fließt zurück in den Betrieb

5. Auszahlungen an Lieferanten

6. Finanzierung über Kapitalmarkt, finanzielle Mittel beschaffen(EK, FK)

7. Dividende oder FK-Zinsen zahlen

8. Steuern an Staat abgeben, Subventionen vom Staat

Nennen Sie Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren für eine Prozessveränderung!

Erfolg: Professionelles Projektmanagement, betriebsinterne Kommunikation, Integration von Mitarbeiter, ausreichendes Budget

Misserfolg: unrealistische Ziele, organisatorische oder personelle Widerstände, mangelnde IT

Welche Optionen zur Prozessoptimierung gibt es?

(Teil-) Prozesse verändern, entfernen, hinzufügen, integrieren, parallelisieren, beschleunigen. Motivation, Schulung der Mitarbeiter, klaren Verantwortungsträger festsetzen

Wie wird eine Prozessoptimierung organisiert?

1. Prozessselektion

2. Definition von Zielen

3. Erkennen von Gefahren

4. Maßnahmen setzen

5. Sollprozessentwurf durchführen

6. Prozesssimulation

Nennen Sie Prozessleistungsparameter!

Kundenzufriedenheit,

Prozessqualität,

Prozesszeit,

Termintreue,

Prozesskosten/-kapazität

Wie misst man Kundenzufriedenheit?

Direkte Messung: telefonisch, Kundenbefragung, Reviews, Bewertungen, Recherche, Umsatzzahlen, Kundenbindung

Indirekte Messung: Mitarbeiter mit Kundenkontakt befragen, Analyse von Messgrößen, Termintreue, Lieferzeit, Beschwerdem, Rücklieferungen, Kundenzu- und abgänge, Qualität der Produkte, Konkurrenzanalyse

Erläutern Sie den funktionalen Organisationsbegriff!

Ein Unternehmen wird organisiert. Organisation als unternehmerische Gestaltungsfunktion, Zieleinhaltung durch Motivation der Mitarbeiter, menschliche Arbeitskraft steigern. 

Aufbau und Ablauf betrieblicher Prozesse zur Erreichung von ökonomischen Zielen.

Erläutern Sie die institionale Organisation!

Unternehmen ist eine Organisation!

Versteht unter Organisation ein zielorientiertes soziales System, in dem Menschen mit eigenen Zielen und Vorstellungen tätig sind. Beschäftigt sich mit der informalen/formalen Organisation

Erläutern Sie den instrumentalen Organisationsbegriff!

Unternehmen hat eine Organisation. Organisation als Führungsaufgabe, als Instrument um die Wertschöpfungskette zur Erreichung von Zielen zu ordnen. Ziele verfolgen UNTERNEHMENSZIELE und stehen unter dem ökonomischen Prinzip

Unterscheiden Sie Organisation, Disposition und Improvisation!

Organisation: Aufstellung von Regelung von betrieblichen Routineaufgaben im Unternehmen

Disposition: Regelung sporadisch auftretender Einzelfälle, die wegen wechselnden Verhältnissen von Fall zu Fall anders bearbeitet werden.

Improvisation: Unvorhersehbare, neuartige, betriebliche Situationen. erforderliche Entscheidung spontan treffen

Nennen Sie die Produktionsfaktoren nach Gutenberg!

Elementar Faktoren: menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel, Werkstoffe

Dispositive Faktoren: Geschäftsleitung, Management, Organisation, Planung

Nennen Sie Unternehmensziele!

Ökonomische Ziele: ROI, Jahresüberschuss, Kapitalrückfluss, Liquidität, Produktivität, Kostenminimierung

Soziale Ziele: Arbeitsplatzsicherheit, faire Entlohnung, Sozialleistungen, Mitbestimmungsrecht

Ökonomische Ziele: Ressourcenschonung, umweltfreundliche Produktion, Schadstoffemission senken

Beschreiben Sie das Umfeld eines Unternehmens!

Kunden, Lieferanten, Staat, FK-Geber, EK-Geber

Was ist ein Betrieb?

Bezeichnet man eine organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und DIenstleistungen herzustellen, und die Nachfrage im Markt zu decken.

Unternehmung: Betrieb im Marktwirtschaftssystem

Firma: Name, unter dem ein Kaufmann sein Geschäft betreibt

Fabrik: Produktionsstätte

Geschäft: Ort der Abwicklung mit Kunden (Einzeltransaktionen)

Was ist das ökonomische Prinzip?

Es verlangt das Verhältnis aus Produktionsergebnis, -einsatz (INPUT/OUTPUT) zu optimieren. Dabei unterscheidet man:

Max-Prinzip: mit gegebenen Einsatz sehr viel produzieren

Min-Prinzip:  mit gegebenen Einsatz geringstmöglichen Faktoreinsatz

Min-Max-Prinzip: günstiges Verhältnis Input/Output und viel produzieren

Was ist das ökonomische Prinzip?

Es verlangt das Verhältnis aus Produktionsergebnis, -einsatz (INPUT/OUTPUT) zu optimieren. Dabei unterscheidet man:

Max-Prinzip: mit gegebenen Einsatz sehr viel produzieren

Min-Prinzip:  mit gegebenen Einsatz geringstmöglichen Faktoreinsatz

Min-Max-Prinzip: günstiges Verhältnis Input/Output und viel produzieren

Was ist eine Ablauforganisation?

Eine Ablauforganisation ist die Gestaltung (zeitlich, räumlich) von Arbeitsabläufen nach dem ökonomischen Prinzip.

Aufgaben:

inhaltsorientiert: optimale Reihenfolge der Einzeltätigkeiten

raumorientiert: optimierung der Räumlichkeiten

zeitorientiert: termingerechter Einsatz

Wie stehen die Ziele zusammen?

Zielharmonie: mehrere Ziele gleichzeitig zu erreichen, z.B. Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung, Kostenminimierung und Umsatzsteigerung.

Zielkonflikt: bedeutet nicht mehrere Ziele erreichen zu können, z.B. Arbeitsplatzsicherung & Konstenmininierung

Welche Grundsätze zur Zielbildung gibt es?

Motivationsfunktion, Realitätsbezug, Widerspruchsfreiheit, Verständlichkeit, Kontrollierbarkeit

Welche Arten von Geschäftsprozessen gibt es?

Führungsprozesse: Management

Leistungsprozesse: Kundenorientierte Abteilungen

Unterstützendeprozesse: IT, Personal, Finanzen

Welche Schwierigkeiten gibt es in der Prozesslandschaft?

mangelnde Erfahrung, neue Geschäftsmodelle, mangelnde Akzeptanz, Widerstände gegen Änderungen, Geschäftsprozesse sind unbekannt

Étudier