Organisationslehre
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Cartes-fiches
ABC Analyse
Definieren Sie A-Güter, B-Güter, C-Güter!
A: Sind Hochwertige Güter. Hohen Wertanteil am Gesamtvolumen und geringen Wertanteil an Einkaufspositionen
B: Mittelwertige Güter. Durchschnittlichen Wertanteil, durchschnittliche Einkaufspositionen
C: Geringwertige Güter. Geringer Wertanteil, hoher Anteil am Gesamtvolumen
Nennen Sie Ziele der ABC-Analyse! Was sind Vorteile und Nachteile?
Ziele: Optimierung der Einkaufskonditionen, Verminderung von Logistikkosten, Substitution von C-Güter, strenge Lieferantenauswahl, Preisverhandlung/Bestandsdisposition von A-Güter.
Vorteile: universell, übersichtliche Darstellung der Analyse, wesentliche Faktoren gegeben
Nachteile: Bereitstellung von hoher Datenkomplexität(DB, IT), grobe Klasseneinteilung
Was ist die SWOT-Analyse? Nennen Sie Vor- und Nachteile!
Dient zur Prozessanalyse und -optimierung. Schriftliche Dokumentation von Stärken, Schwächen, Chance, Risiken.
Vorteile: einfache Darstellung, erfasst Erfolgsfaktoren und Gefahren, universell, übersichtlich
Nachteile: chronologische Analyse schwer, intern/extern Vergleich nicht vorhanden, Datenbeschaffung, Quantifizierung von Daten schwer
Beschreiben Sie den Geldkreislauf!
1. Produktionsfaktoren im Beschaffungsmarkt besorgen
2. Produktionsfaktoren werden in der Produktfertigung und Produkte und Dienstleistungen umgewandelt
3. Produkte werden im Absatzmarkt (Haushalte, Abnehmer) verkauft
4. Absatz/Erlös fließt zurück in den Betrieb
5. Auszahlungen an Lieferanten
6. Finanzierung über Kapitalmarkt, finanzielle Mittel beschaffen(EK, FK)
7. Dividende oder FK-Zinsen zahlen
8. Steuern an Staat abgeben, Subventionen vom Staat
Nennen Sie Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren für eine Prozessveränderung!
Erfolg: Professionelles Projektmanagement, betriebsinterne Kommunikation, Integration von Mitarbeiter, ausreichendes Budget
Misserfolg: unrealistische Ziele, organisatorische oder personelle Widerstände, mangelnde IT
Welche Optionen zur Prozessoptimierung gibt es?
(Teil-) Prozesse verändern, entfernen, hinzufügen, integrieren, parallelisieren, beschleunigen. Motivation, Schulung der Mitarbeiter, klaren Verantwortungsträger festsetzen
Wie wird eine Prozessoptimierung organisiert?
1. Prozessselektion
2. Definition von Zielen
3. Erkennen von Gefahren
4. Maßnahmen setzen
5. Sollprozessentwurf durchführen
6. Prozesssimulation
Nennen Sie Prozessleistungsparameter!
Kundenzufriedenheit,
Prozessqualität,
Prozesszeit,
Termintreue,
Prozesskosten/-kapazität
Wie misst man Kundenzufriedenheit?
Direkte Messung: telefonisch, Kundenbefragung, Reviews, Bewertungen, Recherche, Umsatzzahlen, Kundenbindung
Indirekte Messung: Mitarbeiter mit Kundenkontakt befragen, Analyse von Messgrößen, Termintreue, Lieferzeit, Beschwerdem, Rücklieferungen, Kundenzu- und abgänge, Qualität der Produkte, Konkurrenzanalyse
Erläutern Sie den funktionalen Organisationsbegriff!
Ein Unternehmen wird organisiert. Organisation als unternehmerische Gestaltungsfunktion, Zieleinhaltung durch Motivation der Mitarbeiter, menschliche Arbeitskraft steigern.
Aufbau und Ablauf betrieblicher Prozesse zur Erreichung von ökonomischen Zielen.
Erläutern Sie die institionale Organisation!
Unternehmen ist eine Organisation!
Versteht unter Organisation ein zielorientiertes soziales System, in dem Menschen mit eigenen Zielen und Vorstellungen tätig sind. Beschäftigt sich mit der informalen/formalen Organisation
Erläutern Sie den instrumentalen Organisationsbegriff!
Unternehmen hat eine Organisation. Organisation als Führungsaufgabe, als Instrument um die Wertschöpfungskette zur Erreichung von Zielen zu ordnen. Ziele verfolgen UNTERNEHMENSZIELE und stehen unter dem ökonomischen Prinzip
Unterscheiden Sie Organisation, Disposition und Improvisation!
Organisation: Aufstellung von Regelung von betrieblichen Routineaufgaben im Unternehmen
Disposition: Regelung sporadisch auftretender Einzelfälle, die wegen wechselnden Verhältnissen von Fall zu Fall anders bearbeitet werden.
Improvisation: Unvorhersehbare, neuartige, betriebliche Situationen. erforderliche Entscheidung spontan treffen
Nennen Sie die Produktionsfaktoren nach Gutenberg!
Elementar Faktoren: menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel, Werkstoffe
Dispositive Faktoren: Geschäftsleitung, Management, Organisation, Planung
Nennen Sie Unternehmensziele!
Ökonomische Ziele: ROI, Jahresüberschuss, Kapitalrückfluss, Liquidität, Produktivität, Kostenminimierung
Soziale Ziele: Arbeitsplatzsicherheit, faire Entlohnung, Sozialleistungen, Mitbestimmungsrecht
Ökonomische Ziele: Ressourcenschonung, umweltfreundliche Produktion, Schadstoffemission senken
Beschreiben Sie das Umfeld eines Unternehmens!
Kunden, Lieferanten, Staat, FK-Geber, EK-Geber
Was ist ein Betrieb?
Bezeichnet man eine organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und DIenstleistungen herzustellen, und die Nachfrage im Markt zu decken.
Unternehmung: Betrieb im Marktwirtschaftssystem
Firma: Name, unter dem ein Kaufmann sein Geschäft betreibt
Fabrik: Produktionsstätte
Geschäft: Ort der Abwicklung mit Kunden (Einzeltransaktionen)
Was ist das ökonomische Prinzip?
Es verlangt das Verhältnis aus Produktionsergebnis, -einsatz (INPUT/OUTPUT) zu optimieren. Dabei unterscheidet man:
Max-Prinzip: mit gegebenen Einsatz sehr viel produzieren
Min-Prinzip: mit gegebenen Einsatz geringstmöglichen Faktoreinsatz
Min-Max-Prinzip: günstiges Verhältnis Input/Output und viel produzieren
Was ist das ökonomische Prinzip?
Es verlangt das Verhältnis aus Produktionsergebnis, -einsatz (INPUT/OUTPUT) zu optimieren. Dabei unterscheidet man:
Max-Prinzip: mit gegebenen Einsatz sehr viel produzieren
Min-Prinzip: mit gegebenen Einsatz geringstmöglichen Faktoreinsatz
Min-Max-Prinzip: günstiges Verhältnis Input/Output und viel produzieren
Was ist eine Ablauforganisation?
Eine Ablauforganisation ist die Gestaltung (zeitlich, räumlich) von Arbeitsabläufen nach dem ökonomischen Prinzip.
Aufgaben:
inhaltsorientiert: optimale Reihenfolge der Einzeltätigkeiten
raumorientiert: optimierung der Räumlichkeiten
zeitorientiert: termingerechter Einsatz
Wie stehen die Ziele zusammen?
Zielharmonie: mehrere Ziele gleichzeitig zu erreichen, z.B. Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung, Kostenminimierung und Umsatzsteigerung.
Zielkonflikt: bedeutet nicht mehrere Ziele erreichen zu können, z.B. Arbeitsplatzsicherung & Konstenmininierung
Welche Grundsätze zur Zielbildung gibt es?
Motivationsfunktion, Realitätsbezug, Widerspruchsfreiheit, Verständlichkeit, Kontrollierbarkeit
Welche Arten von Geschäftsprozessen gibt es?
Führungsprozesse: Management
Leistungsprozesse: Kundenorientierte Abteilungen
Unterstützendeprozesse: IT, Personal, Finanzen
Welche Schwierigkeiten gibt es in der Prozesslandschaft?
mangelnde Erfahrung, neue Geschäftsmodelle, mangelnde Akzeptanz, Widerstände gegen Änderungen, Geschäftsprozesse sind unbekannt